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TECHNISCHE DATEN
zu Grosse Geschichten: Wind und Sterne

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 2 x DVD
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Mediabook
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4052912472143 / 4052912472143
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Grosse Geschichten: Wind und Sterne

Grosse Geschichten: Wind und Sterne bestellen
Titel:

Grosse Geschichten: Wind und Sterne

Label:

Studio Hamburg

Regie:

Lawrence Gordon Clark

Laufzeit:
400 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: Grosse Geschichten: Wind und Sterne DVD

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Stand der Preise: 08.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Grosse Geschichten: Wind und Sterne:


Die Reisen des Captain Cook Aufwendig inszenierter Vierteiler über die Südsee-Expeditionen von James Cook James Cook (Keith Mitchell) ist ein Aufsteiger: Vom Schiffsjungen hat er sich zum Marineoffizier hochgearbeitet. 1768 ist der 39-Jährige bereits ein erfahrener Seemann mit Frau und drei Kindern. Da beauftragt ihn die britische Admiralität mit der Leitung einer Tahiti-Expedition. Zugleich erhält er den Geheimauftrag, den vermeintlichen „Südkontinent“ zu finden - Australien. Statt ein prächtiges Schiff zu verlangen, lässt Cook einen alten Kohlenfrachter umbauen und sticht mit Wissenschaftlern und Exzentrikern in See. Ein knappes Jahr später hat er Tahiti erreicht: Saphierblau glitzert das Wasser in der Matavia-Bucht. Blumengeschmückte Eingeborene schwärmen in ihren Booten dem alten Kohlenkahn entgegen, um die Fremden willkommen zu heißen. Trotz der freundlichen Begrüßung zeigen sich beim Aufenthalt bald die kulturellen Unterschiede. Als kurz vor Abfahrt der Schiffsquadrant gestohlen wird, wollen die Matrosen ihn sich mit Gewalt zurückholen. Nun blitzt das erste Mal das europäische Überlegenheitsgefühl auf, das Cook mit seinen Reisen in die entlegensten Winkel der Südsee trägt - bis es ihm selbst zum Verhängnis wird. Grosse Geschichten: Wind und Sterne stammt aus dem Hause Alive AG.


Grosse Geschichten: Wind und Sterne Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Grosse Geschichten: Wind und Sterne:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Grosse Geschichten: Wind und Sterne:
„Wind und Sterne - Die Reisen des Captain Cook“ neu auf DVD bei Studio Hamburg
Opulent inszenierte Abenteuer-Serie in vier Kapiteln

Studio Hamburg gebührt großer Dank, dass es in der Reihe „Große Geschichten“ immer wieder wertvolle Schätze aus dem Fernseharchiv entdeckt und in ansprechender Aufmachung präsentiert. Das gilt auch für den Abenteuer-Vierteiler „Wind und Sterne“ von 1987, die das Leben des legendären englischen Seefahrers James Cook erzählt. Auf vielfachen Wunsch erscheint diese Serie jetzt in einer kostengünstigen Version in voller Länge. Dass in dieser Ausstattung kein Begleitheft enthalten ist, lässt sich leicht verschmerzen. Mit einem Produktionsbudget von umgerechnet über 12 Millionen Euro entstand ein opulent inszenierter Abenteuervierteiler, der sich eng an die historischen Tatsachen hält und auch die Schattenseiten der Expeditionen nicht ausspart. Gedreht an Originalschauplätzen in Sydney, Tahiti und französisch Polynesien, beeindruckt „Wind und Sterne“ mit authentischen Kulissen, Südsee-Paradiesen und Landschaften im ewigen Eis. Peter Yeldham hat das Schicksal dieses Mannes zu einer großen Fernsehgeschichte in vier Kapiteln verarbeitet. Sie erzählt von unglaublichen Erfahrungen, Entbehrungen und Abenteuern, von exotischen Paradiesen der Unschuld, in die wissbegierige Europäer Gewalt, Hass und Seuchen einschleppen. „Wind und Sterne“ erzählt vor allem vom Schicksal eines bescheidenen, in sich ruhenden, unbestechlichen Mannes, treu seiner Frau Elizabeth ergeben, treu gegen sich selbst, besessen von seiner Aufgabe, bis er zuletzt an dieser Besessenheit zugrunde geht. Unter der Regie von Lawrence Gordon Clark (BBC), der sein Handwerk ursprünglich als Dokumentarfilmer gelernt hat, spielen große Schauspieler wie Hauptdarsteller Keith Mitchell, Erich Hallhuber („Rossini“) und Hollywood-Legende Fernando Rey („Die Rückkehr der glorreichen Sieben“, „French Connection“, „1942 - Die Eroberung des Paradieses“), außerdem Udo Vioff in einer weltweiten Koproduktion des australischen Fernsehens, an der sich englische, französische, spanische Produzenten und Sendeanstalten, für die Bundesrepublik Deutschland der Norddeutsche Rundfunk, beteiligten. Insgesamt sind auf zwei DVDs 400 Filmminuten mit hochwertigen Bildern zusammengefügt.

James Cook (1728-1799) wurde in Marton-in-Cleveland (York) geboren. Nach acht Jahren Dienst auf einem Kohlenschiff trat er 1755 in die Royal Navy ein und nahm 1758-1762 den Sankt-Lorenz-Strom kartographisch auf. 1763-67 reiste er jeden Sommer zu kartographischen Messungen nach Neufundland. Aufgrund dieser Erfahrungen wurde er 1768 zum Leutnant und Kommandanten der Expedition ernannt, die 1769 im Pazifik den Durchgang der Venus vor der Sonne beobachten sollte. Im Auftrag der britischen Admiralität und der Königlich Geographischen Gesellschaft brach Cook zusammen mit dem Astronomen Green, dem Naturwissenschaftler Sir Banks und dem schwedischen Botaniker Solander 1768 auf dem ehemaligen Kohlensegler „Endeavour“ auf, erreichte Tahiti, studierte das Leben der Eingeborenen und beobachtete mit Green zusammen den Venusdurchgang. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dienten die hier gewonnenen Daten zur Bestimmung der Entfernung von der Erde zur Sonne. Anschließend nahm Cook die umliegenden Inseln kartographisch auf, gab ihnen zu Ehren der Königlich Geographischen Gesellschaft den Namen „Gesellschaftsinseln“, stellte den Doppelinselcharakter Neuseelands fest und erreichte die australische Ostküste am 19. April 1770. Über die Torresstraße kehrte er 1771 nach England zurück. 1772 wurde Kapitän Cook mit einer weiteren Expedition betraut, an der auch J. R. Forster und dessen Sohn Georg teilnahmen. Mit den Segelschiffen „Resolution“ und „Adventure“ sollte er Zweifel über die Existenz einer Terra australis aufklären. Cook segelte über das Kap der Guten Hoffnung in südliche und dann östliche Richtung und überquerte 1773/74 zweimal den südlichen Polarkreis. Bei dieser Reise erreichte er die Osterinseln, die Neuen Hebriden und Kap Bouvet. Die Royal Society ernannte ihn zu ihrem Mitglied. Auf einer dritten Reise hatte Cook die Aufgabe, mit der „Resolution“ und der „Discovery“ eine nördliche Durchfahrt zwischen Atlantik und Pazifik zu suchen. Am 12. Juli 1776 brach er von Plymouth auf, erreichte über das Kap der Guten Hoffnung und Neuseeland Tahiti und entdeckte im Januar 1778 die Hawaii-Inseln. Er erreichte die Küste Nordamerikas, nördlich des 60. Breitenkreises die später nach ihm benannte Cook-Bay, kreuzte in der Beringstraße, wo ihn Treibeis zur Umkehr nach Hawaii zwang. Bei der Vermittlung in einem Streit mit Eingeborenen wurde er erschlagen.

Neben Cooks Entdeckungsreisen stehen seine Verdienste um die erfolgreiche Bekämpfung des Skorbuts durch reichlich Sauerkrautproviant auf den weiten Seereisen.

Die vierteilige Fernsehserie „Wind und Sterne“ dramatisiert dieses abenteuerliche Reiseleben und zeigt nebenbei herrliche Landschaftsaufnahmen an Originalschauplätzen. Bis in kleinste Details ist alles inszeniert, so die Streitigkeiten zwischen den britischen Seefahrern oder die Reaktion der Ureinwohner auf die weißen Eindringlinge, von Feindseligkeit bis zur fast göttlichen Verehrung. Immer wieder wird auch das Schicksal seiner geliebten Familie mit eingebunden. Bemerkenswert an James Cooks Biografie ist, dass er weder dem Adel entstammte noch Offizier war. Acht Jahre fuhr der Sohn eines Landarbeiters auf einem Kohlenschiff über die Nordsee, trat mit siebenundzwanzig in die Royal Navy ein und brachte es dort nicht einmal bis zum Leutnant. Dennoch wurde er dazu ausersehen, die legendärsten Abenteuer zu bestehen, die die Geschichte der Entdeckungen kennt. Kein Seefahrer vor James Cook unternahm so ausgedehnte Reisen, verbrachte so lange Zeiträume ununterbrochen auf See und kehrte mit so umfangreichen neuen Kenntnissen weiter Teile der Erde zurück. Er war der Navigator, der viele weiße Flecken auf der Karte des riesigen Pazifischen Ozeans tilgte. Er entdeckte die fruchtbaren Ostküsten Australiens, eines bis dahin unbekannten Kontinents. Er fand Neuseeland, Neukaledonien, befuhr die Küste Alaskas und wagte sich über den südlichen Polarkreis. Schließlich erreichte ihn auf Hawaii sein tragisches Schicksal. Das große und stolze Commonwealth des britischen Empire geht zum großen Teil auf die Entdeckungstouren dieses tapferen Seefahrers zurück.

Hier der Inhalt der vier Folgen
Teil 1
London, 1768. Die „Royal Society of Geography“ hat beschlossen, den jungen schottischen Geographen Alexander Dalrymple mit der Leitung einer Expedition in den Pazifischen Ozean zu beauftragen, um den in den unermesslichen Wasserwüsten zwar vermuteten, aber noch nicht entdeckten sagenhaften Kontinent Terra australis incognita zu finden. Dank seiner Beziehungen zur Admiralität gelingt es dem wohlhabenden jungen Botaniker Joseph Banks, Dalrymple, den Günstling des Königs, auszustechen. Allerdings besteht die Admiralität darauf, dass mit der Führung der Expedition nicht Banks, sondern mit James Cook ein erfahrener Seemann betraut wird. Cook ist zu der Zeit neununddreißig Jahre alt, verheiratet mit Elizabeth, mit der er drei Kinder hat. Banks ist empört. Er wird einem Mann untergeordnet, der nicht einmal einen Offiziersrang der Royal Navy besitzt, einem Aufsteiger aus der Unterklasse, einem gesellschaftlichen Niemand. Einen Navigator, der sich zur Bewältigung der Weltreise nicht für ein schönes, schnelles Schiff, sondern für einen schwerfälligen „Kohlenpott“ entscheidet, der bestenfalls für den Frachttransport in der Nordsee geeignet ist. Aber die Admiralität bleibt dabei, entweder Cook oder die Expedition findet nicht statt. So schiffen sich Banks, seine Windhunde und eine kleine ausgewählte Gesellschaft von Wissenschaftlern und Exzentrikern auf der „Endeavour“ ein. Nach acht Monaten auf See, in denen sich zwischen den beiden widersprüchlichen Charakteren Cook und Banks ein Respektsverhältnis, eine Freundschaft zu entwickeln beginnt, erreicht die „Endeavour“ Matavia Bay auf Tahiti, unter unbeschreiblichem Jubel der Besatzung und der Eingeborenen, die ihnen zum Empfang in ihren winzigen Booten entgegengeschwärmt sind.

Teil 2
Noch ehe das „süße Leben“ die Disziplin der Besatzung vollends untergraben kann, setzt Cook, getrieben vom großen Ziel der Expedition, 1770 die Suche nach Australien fort. Die Maoris, Ureinwohner Neuseelands, empfangen die „Endeavour“ feindselig. Das Schiff ist überfrachtet mit den Funden der Wissenschaftler. Kistenweise schleppen sie fremde Pflanzen mit. Bis jetzt ist es Cook dank seiner überlegenen Seemannschaft, gelungen, seine Männer am Leben zu erhalten. Nicht einen einzigen hat er bisher verloren. Unbarmherzig zwingt er, Sauerkraut, Selleriegrün und Zitronensaft zu sich zu nehmen und bezwingt dadurch den Skorbut, die Plage aller Seefahrer in dieser Zeit.

Elizabeth Cook empfängt seit anderthalb Jahren kein Lebenszeichen mehr von ihrem Mann. Die kleine Tochter muss sie alleine begraben. Alexander Dalrymple verbreitet in London das Gerücht, dass Cook mit Mann und Maus untergegangen sei. Zu der Zeit sichten die Männer auf der „Endeavour“ Botany Bay, aber Cook realisiert nicht, dass dies Australien ist. Dann kommt es beinah zur Katastrophe, als sich das Schiff sich auf einem Riff festrammt. Erst im allerletzten Moment, als Cook schon die Abschiedsrede an die Besatzung gehalten hat, kommt die „Endeavour“ wieder frei. Nach waghalsigen Segelmanövern erreicht Cook das holländische Batavia, wo die „Endeavour“ vor der Heimreise grundüberholt werden soll. Inständig rät die Frau des Gouverneurs Cook, auf der Stelle fortzusegeln. Jeder Tag in der Malaria­Hölle von Batavia sei mörderisch. Fünfzigtausend Menschen hat das Fieber schon dahingerafft. Als Cook endlich die Heimreise antreten kann, lässt er Monkhouse, den Schiffsarzt, einen jungen Tahitianer, den Banks mit sich genommen und einunddreißig weitere Besatzungsmitglieder in hastig gescharrten Gräbern zurück. Nach England zurückgekehrt, werden zwar Banks und der schwedische Wissenschaftler Dr. Solander vom König empfangen und als Seehelden gefeiert. Um Cook, der nicht einmal zum „Captain“, sondern lediglich zum „Commander“ befördert worden ist, kümmert sich außer Elizabeth kein Mensch.

Teil 3
Dalrymple intrigiert noch immer gegen ihn, aber inzwischen weiß Cook die Royal Navy und ihren Chef, den Admiral Hawkes, hinter sich. Entgegen dem Wunsch des Joseph Banks, diesmal das Kommando über zwei Schiffe zu führen, wird wiederum Cook mit der Leitung einer neuen Expedition betraut. Die „Resolution“ und die „Adventurer“ gehen jetzt auf große Fahrt. Aber die Reise wird überschattet von einer schweren Magenkrankheit, an der Cook zugrunde zu gehen droht. Ausgerechnet der mitreisende deutsche Forscher Dr. Reinhold Forster, ein furchtbarer Querulant, mit dem Cook mehr als einmal aneinandergeraten ist, wird ihm das Leben retten. Forster stimmt zu, dass sein einziger Freund, ein Hund, den er mit auf die Reise genommen hat, geschlachtet wird, damit man aus seinem frischen ungesalzenen Fleisch die Brühe kocht, die den sterbenden Cook wieder zu Kräften bringt. Nach einem Kurzaufenthalt auf Tahiti, wo die befreundete Königin inzwischen gestürzt worden ist und der paradiesische Zustand sich längst zu zersetzen beginnt, nimmt Cook Kurs auf die Polarregion, wo er in Bereiche vordringt, die vor ihm noch kein Mensch gesehen hat.

Endlich sieht sich Cook in seinem Heimatland geehrt als der größte Entdecker, den England hervorgebracht hat. Elizabeth, die lange genug um ihn gelitten hat, überzeugt ihn, eine „bürgerliche“ Stellung an Land anzunehmen, die auch seine Altersversorgung sicherstellen wird. Er wird, als einer der Großen seiner Zeit, von einem Maler porträtiert. Und vergeblich sind alle Versuche, ihn zu überreden, eine dritte und letzte Reise zu unternehmen. Aber die Admiralität benutzt zuletzt eine List, um Cook dazu zu bringen. Eine gewaltige Aufgabe steht noch aus, die Entdeckung der mythischen Nordwest-Passage, den direkten Weg zwischen dem pazifischen und dem atlantischen Ozean. Auch Cook weiß, dass vor ihm schon fünfzig Expeditionen bei dem Versuch, sie zu finden, zugrunde gegangen sind. Aber der Preis dafür ist hoch, es ist nicht nur das Geld, das auf die Entdeckung der Nordwestpassage ausgesetzt ist, sondern auch der Ruhm. Denn er glaubt noch immer, dass er mit der Entdeckung Australiens gescheitert ist.

Teil 4
Zwar sucht James Cook für die neue Reise zwei seiner alten Begleiter aus, Clerke und Gore, die inzwischen selbst zu hervorragenden Seeoffizieren herangewachsen sind, aber das Verhängnis beginnt schon in London, als er sich nicht wie sonst immer üblich selbst um Zustand und Ausrüstung seines Schiffes kümmern kann. Ebenso unvorstellbar wäre früher gewesen, dass Cook, bald nach der Abreise, einen schweren Navigationsfehler begeht. In Capetown trifft Cook das Schwesterschiff, die „Discovery“. Sie segeln weiter nach Neuseeland. Aber seine alten Kampfgenossen sind zutiefst besorgt. Cook hat sich verändert, ist entscheidungsscheu, jähzornig und rechthaberisch. Die Eingeborenen, wo immer sie auf sie treffen, behandeln die Eindringlinge reserviert, ihre einstige naive Freude ist verschwunden. Aus den Entdeckern sind in aller Welt die Kolonisatoren geworden, bald werden es Kolonialherren sein. Nach zwei Jahren Entbehrungen segelt Cook an der Küste Alaskas entlang und steckt beinahe im Packeis fest. Mit aller Besessenheit sucht er die Durchfahrt, die es, wie heute allgemein bekannt ist, gar nicht gibt. Der arktische Winter beginnt und Cooks Expedition zieht sich nach Hawaii zurück. Dort wird er bei seiner Ankunft noch einmal wie eine Gottheit verehrt. Aber der unberechenbare Cook ist kein Gott, sondern nur noch ein alternder Mann. Dringend rät Gore zum Rückzug auf einen sicheren Platz. Aber als nach der Abreise im Sturm fast die gesamte Takelage verlorengeht, kehrt Cook wider besseres Wissen nach Hawaii zurück. Jetzt entdecken auch die Eingeborenen, dass er kein Gott ist. Als sie sich gegen den Menschen­Eindringling erheben, ist sein Schicksal besiegelt. Als Gore, im letzten Augenblick und als letztes Mittel, die Kanonen der „Discovery“ das Feuer eröffnen lässt, ist es zu spät. Die Überzahl der Angreifer hat Cook am Strand schon erschlagen, getötet und erdrückt. ()

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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Wind und Sterne
Land / Jahr: Deutschland 1987
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl
Kommentare:

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