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TECHNISCHE DATEN
zu Russ Meyer - Mudhoney

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: DVD-5
Medium: DVD
Genre: Erotik
Bildformat:
4:3 Vollbild
Tonformat:
D: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
Warner Vision
EAN-Code:
0639842496322 / 0639842496322
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Russ Meyer - Mudhoney

Russ Meyer - Mudhoney bestellen
Titel:

Russ Meyer - Mudhoney

Regie:

Russ Meyer Russ Meyer Biografie

Laufzeit:
95 Minuten
Genre:
Erotik
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Russ Meyer - Mudhoney:


Der Grandmaster der Kult-Brust-Filme - jetzt endlich auf DVD Video Russ Meyer - Mudhoney stammt aus dem Hause Warner Vision.


Russ Meyer - Mudhoney Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Russ Meyer - Mudhoney:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Russ Meyer - Mudhoney:
„Der Schlüssel zu Russ Meyers Werk findet sich in der Persönlichkeit des Mannes selbst. Mehr als die meisten von uns ist er in der Lage gewesen, sein ganzes Leben lang genau das zu tun, was er wollte, ohne sich dafür zu entschuldigen.“ (Filmkritiker Roger Ebert)

Russ Meyer gilt als der Walt Disney der B-Filmer. Die amerikanische Zeitschrift Hapers Bazaar verglich 1970 Meyers bescheidene, kunstlose Art, seine Identifikation mit Amerikas Mittelklasse und seine filmische Perfektion mit der von Walt Disney. Bei solchen Bemerkungen muss man vielleicht erst mal schlucken, kennt man Russ Meyer doch nur als bekennenden Busenfetischisten, der seine Filme scheinbar nur als Mittel zum ausleben seines Zwangs sieht. Wirft man jedoch einen genauen Blick auf die beiden Produktionen „Lorna“ (1964) und „Mudhoney“ (1965) zeigt sich Meyers Blick auf das menschliche Beisammensein als plakative Skizzierung, die sich in seinen Filmen nur durch Gewalt und Sex, Mord und Totschlag auszeichnet. In diesen Filmen aus dem Milieu der kleinen Farmer und des armen weißen Proletariats zeichnet Meyer ohne Kunstanspruch ein würdeloses Bild der amerikanischen Gesellschaft, die man in den Hollywoodproduktionen der damaligen Zeit so nie dargestellt sieht.

Intellektuelle witterten Kultur- und Sozialkritisches, doch Meyer meinte alles ganz ernst:

„Als ich Lorna machte, war ich beeinflusst von den italienischen Regisseuren, die ernsthafte Filme über Silvana Mangano mit engen Shorts in einem Reisfeld drehten. Die jungen, klugen College-Studenten betrachteten Lorna als eine Art von interessantem Kommentar über unsere Zeiten und als augenzwinkernde Parodie. Ich hatte nicht die geringste Absicht, Lacher hervorzurufen. Ich wollte bloß ein schweres, gradliniges Melodram drehen, das mich selber geil machte.“ (Russ Meyer)

Meyers Verhältnis zu seinen Kritikern ist dadurch bestimmt, dass er sich ihre Interpretation zu Eigen macht, wenn es ihm opportun erscheint. Neben Gewalt, die Meyer unterhaltend findet, findet sich in seinen Filmen stets eine sehr direkte Herangehensweise an Sex. Erotische Zwischentöne sucht man mit der Lupe: seine Frauen und Männer wollen bumsen, also tun sie das, egal wo und mit wem. Man nimmt sich, wonach einem gelüstet – notfalls mit Gewalt. Sein Sex ist derb, platt, ohne Liebe, Vorspiel, einfach nur Trieb.

So sehr Meyers Filme sexlastig sind: sie wirken eher wie abstruse und gewalttätige Underground Comics, wie sie z. B. Robert Crumb produzierte, als wie erotische Machwerke. Die Figuren befinden sich immer am Rande der Karikatur, der Schnitt seiner Filme schafft das nötige Tempo. Zwar mag man Meyers Frauenbild als entwürdigend empfinden, doch darf man ebenso nicht übersehen, dass er der erste war, der starke, fordernde Frauen darstellte, die sich dumpfe, kantige Männer einfach nahmen. So gilt der Klassiker „Faster Pussycat! Kill! Kill!“ als Hymne auf die Lesbenbewegung. Frauen als Kampfmaschinen, für die Männer nur ein lästiges, wenn nicht sogar hinderliches Beiwerk sind.

Meyer hatte bei diesem Projekt zunächst Bedenken: das Drehbuch nach dem Roman „Streets Paved With Gold“ von F. Raymond beinhaltete keine Sex- oder Nacktszenen und – für seinen Geschmack – zuviel Handlung. Nachdem er den ursprünglichen Verleihtitel „Rope of Flesh“ in „Mudhoney“ geändert und einige Nacktszenen nachgedreht hatte, läuft der Film langsam aber beständig in den Kinos an. Heute gilt er als einer von Meyers besten Filmen. Den Titel hat Meyer einem Zitat von Oscar Wilde entlehnt: „The Mudhoney of Life – Alles, was erniedrigend, böse, schmutzig, faul ist.“ Selten hat ein Film so schonungslos die Kehrseite des amerikanischen Mythos vom Land der Freien und der Heimat der Tapferen dargestellt. „Mudhoney“ zeigt, wie grausam und geil, wie gewalttätig und gefühllos das ländliche Amerika sein kann. Der Film spielt in den 30er Jahren und beginnt mit einer Vergewaltigung. Dann wird die Geschichte des Arbeitssuchenden Calif erzählt, der auf Maggie trifft, eine zahnlose Alte, die ihre beiden Töchter an Männer verkuppelt. Er findet einen Job als Knecht bei einem Farmer, verliebt sich in dessen Ehefrau, diejenige, die zu Beginn des Films von ihrem Mann vergewaltigt wurde. Im Lauf des Films wird der Farmer immer gewalttätiger, schlägt seine Frau, säuft bis zur Besinnungslosigkeit, provoziert Calif, randaliert auf einer Beerdigung, will die Frau des Predigers vergewaltigen und nach erfolglosem Versuch tötet er sie. Der Film endet in einem Chaos aus Gewalt und Lynchjustiz.

Aus der Armut käme der Hass und die Menschen wüssten nicht wohin damit, sagt einer der Männer aus „Mudhoney“. Der für Meyer eher untypische Film hat niemals den Erfolg anderer Meyer-Filme erreicht. Für Meyer war klar, dass die Leute Atombusen sehen wollten und keine Leute, die bloß rumsitzen und reden. In „Mudhoney“ wird zwar mehr geschlagen als geredet, doch ist der Film, für einen Meyer Streifen ungewöhnlich dialoglastig und verwebt mehrere Handlungsstränge. Auch wenn Meyer heute zugibt, dass eine Seelenanalyse des amerikanischen Volkes von ihm nie angestrebt war und auch damals seinen Intellekt überfordert habe, ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass sich in „Mudhoney“ der amerikanische Traum von einem freien Leben auf dem Lande als Horrortrip unter der sauberen Oberfläche entpuppt. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Mudhoney
Medien-Typ: DVD
Kommentare:

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