Jenseits aller Grenzen
Schauspieler / Schauspielerinnen in Jenseits aller Grenzen:
Darsteller:
Angelina Jolie Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Jenseits aller Grenzen:
Dieser Film ist ein direkter Aufruf zu Humanität und mehr Engagement an jeden von uns. Gleichzeitig zeigt er auf, dass zwischen humanitärer Hilfe und Waffenpolitik ein schmaler Grat liegt. Hier wird unterschwellig eine Menge ausgesagt und auch offen Kritik geübt. Der Regisseur selber äußert sich in den Extras dazu, nicht ohne hinzuzufügen, dass es sich bei diesem Film eigentlich um drei Filme handelt. Schließlich handelt es sich auch um drei völlig unterschiedliche Krisengebiete, die hier dargestellt werden. Dennoch handelt es sich immer um ähnlich gelagerte politische Probleme. Geschickt wird in diesen Plot eine Liebesgeschichte gewoben, die nie fehl am Platz ist. Zwischen der reichen, verwöhnten Sarah und dem kämpferischen Arzt Nick entwickelt sich mehr als nur das gemeinsame Interesse an Flüchtlingshilfe. Hier treffen zwei unterschiedliche Welten aufeinander, ist doch Nick immer im Auftrag der Humanität unterwegs, kämpft für finanzielle Unterstützung, lebt in dem jeweiligen Lager mit dem Tod und dem Elend. Sarah dagegen kommt aus einer wohlbehüteten reichen Umgebung, kennt hungernde Kinder wohl nur aus der Zeitung. So wie sich die Liebe zwischen diesen ungleichen Menschen entwickelt, entwickelt sich auch eine Verbindung zwischen Sarahs Welt in London und Nick`s Welt. Noch ein Wort zu Clive Owen: Dieser Mann ist heiß! Er verbindet die gefühlsbetonte Aura eines Mel Gibson mit der Männlichkeit eines Pierce Brosnan. Unglaubliche Mischung, und dazu Augen, denen wohl kaum eine Frau widerstehen kann. Für mich der perfekte James Bond! Schön an diesem Film ist auch, dass er nie zu weit in den Kitsch oder eine Anklage abrutscht, sondern einfach ehrlich ist. Nur sei vorgewarnt, dass die Wahrheit immer ein wenig wehtut. Die Extras sind insgesamt empfehlenswert, nicht nur für Menschen, die sich für diese Thematik interessieren. Der Drehbuchautor kommt zu Wort, ebenso wie der Regisseur und natürlich Angelina Jolie. Diese Menschen bringen die Idee und die Gefühle die hinter dem Script liegen deutlich zum Ausdruck und damit dem Zuschauer auch näher. (Kerstin Belgardt) alle Rezensionen von Kerstin Belgardt ...
Ein verwöhntes Londoner Leben wird konfrontiert mit der nackten Realität von Armut und Hunger in den gefährlichsten Krisenregionen dieser Welt: Jenseits aller Grenzen. Oscar®-Preisträgerin ANGELINA JOLIE* (Lara Croft Tomb Raider) überzeugt in diesem mitreißenden, romantischen Abenteuer.
Während einer Spendengala wird Sarah Jordan (Jolie) eine unbedarfte, verheiratete Amerikanerin, die in der britischen Society zuhause ist Zeugin eines glühenden Appells, vorgebracht von einem Außenseiter: dem gesellschaftskritischen Humanisten Dr. Nick Callahan (CLIVE OWEN, Croupier). Sein Appell im Namen der unter seiner Obhut stehenden Flüchtlingskinder gibt Sarahs Leben die entscheidende Wendung. Angezogen von Nick und seinem Anliegen gibt sie ihr beschütztes Leben in England auf, um sich an seiner Seite für die Unterstützung der Flüchtlingslager einzusetzen. Als Sarahs Arbeit sie in eine dieser unsicheren Gegenden bringt, die wenige Menschen bisher bereisten und noch weniger überlebten, wird sie sich bewusst, dass die harte Realität, der sie begegnet und ihre wachsende Zuneigung zu dem charismatischen, unberechenbaren Arzt in ihr eine Leidenschaft entfachen: Menschenleben zu retten, auch wenn sie dabei ihr eigenes riskiert.Paramount zeigt es mal wieder, auch mit schwierigem Bildmaterial ist es möglich, eine gute Qualität zu Tage zu fördern. Durch einen hervorragenden Schärfepegel und einen tollen Kontrast macht das Bild dieser DVD auch bei sehr schwierigen Gegenlichtaufnahmen eine gute Figur. Sehr detailreich und farbenfroh erstrahlt das Bild auf der Leinwand. Auch die vielen Panoramaaufnahmen der Landschaften schaffen es, ein Maximum an Details aus dem Transfer zu holen. Leider gibt es aber auch immer wieder einige Szenen, die von einem leichten Rauschen heimgesucht werden. Am meisten stören allerdings etliche leichte Nachzieheffekte bei Kameraschwenks die wohl auf einen stellenweise eingesetzten Rauschfilter deuten lassen. Auch treten ab und an einige leichte Verschmutzungen des Bildmaterials auf, doch glücklicherweise nur an sehr wenigen Stellen. Insgesamt ist der anamorphe 2.35:1 Transfer wirklich gelungen und überzeugt vor allem durch eine brillante Farbbalance und einen tollen Detailgrad.Der Filmton liegt als Deutsche, Englische sowie als Türkische Dolby Digital 5.1 Tonspur vor. Wie auch der Film zeigt sich der Sound sehr wechselhaft. Ist der Ton zu Beginn noch sehr zurückhaltend und ruhig, steigert er sich mit den wechselnden Szenarien stetig und bietet gegen Ende auch einige tolle Split-Surround-Effekte. Gerade an diesen actionreichen Stellen, sind alle Tonspuren äußerst dynamisch abgemischt und bieten wohl differenzierte Effekte aus allen Kanälen. So darf auch der Subwoofer am Schluss ordentlich auftrumpfen und liefert präzise und trockene Bässe zur Untermalung. Die Dialoge sind über die gesamte Spielzeit gut verständlich und zeichnen sich hervorragend im Frontbereich ab. Der Score schafft es auch in den ruhigen Anfangssequenzen das Klangfeld zu öffnen und unterstützt dadurch die bedrückende Atmosphäre des Filmes optimal.Auch bei der Ausstattung braucht sich Paramount hinter niemandem zu verstecken, so bietet die DVD gleich eine Vielzahl an interessanten Zusatzfeatures. Unter dem Menüpunkt „Special Features“ lässt sich zunächst ein „Audiokommentar mit Regisseur Martin Campbell und Produzent Lloyd Philips“ anwählen. Das in zwei Teile geteilte „Making Of – Jenseits aller Grenzen“ bietet insgesamt 36 Minuten an spannenden Hintergrundinformationen, die hervorragend aufgearbeitet wurden. Eine Sprecherin führt uns durch die verschiedenen Locations und erzählt viel Wissenswertes. Immer wieder ist man hautnah bei der Entstehung einer Szene dabei und bekommt eine Menge Interviews mit den Schauspielern und Produzenten geboten. Viel Wert wurde beim „Making Of“ auch auf die Szenarien und Örtlichkeiten gelegt, denen immer gleich mehrere Minuten gewidmet wurden. Zurück im „Special Feature Menü“ findet man als nächsten Punkt „Writing – Beyond Boarders“. In diesem knapp 8 Minuten dauernden Interview erzählt der Drehbuchautor von seinen Gesprächen mit Menschen, die aus solchen Krisengebieten stammen, oder in ihnen arbeiteten, sowie über seine Intentionen, die der Film später an das Publikum weiterreichen sollte. In „Angelina: Botschafterin des Guten Willens“ erfährt man einige Details zur ehrenamtlichen Arbeit Jolies in Zusammenarbeit mit der UNHCR und deren erklärten Ziele. Die Extras sind sehr gehaltvoll und vor allem das ausführliche „Making Of“ sowie der Audiokommentar können überzeugen. Somit schaffen es die Extras auf gute 7 Punkte.Die Umsetzung auf das Medium DVD ist Paramount glänzend gelungen. Nicht nur das Bild sondern auch der Ton kann über weite Strecken mehr als überzeugen. Sogar das Bonusmaterial macht hier keine Ausnahme und bleibt interessant und gehaltvoll. „Jenseits aller Grenzen“ möchte als humanitärer Appell an die Gesellschaft verstanden werden, was auch an einer Texteinblendung zum Ende des Filmes nochmals deutlich gemacht wird. Doch leider beging man bei der Produktion zu viele Fehler, als dass der Film überzeugen bzw. erschrecken könnte. Was in den ersten 20 Minuten sehr vielversprechend begann, wird schon nach kurzer Zeit unglaubwürdig und wirkt zu sehr aufgesetzt. Regisseur Martin Campbell hielt es nicht für nötig, einem Genre treu zu bleiben, und inszenierte stattdessen einen Genremix, der in jeder Disziplin unausgegoren wirkt. Neben dem aufklärenden Aspekt seines humanitären Sozial-Dramas bindet er zusätzlich Liebes-, Spionage- und Kriegsfilmelemente mit in seinen Film ein. Man fühlt sich nach den verschiedenen Episoden oft in einen ganz anderen Film versetzt und schafft es nicht eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Auch die Schauspieler tun sich sichtlich schwer mit ihren Rollen. Angelina Jolie zum Beispiel schafft es leider nicht ihre Rolle glaubwürdig darzustellen, was eigentlich eher verwunderlich ist, da sie sich ja persönlich stark für humanitäre Hilfe einsetzt. Man mag es ihr verzeihen, denn ein Großteil der Schuld scheint im Drehbuch zu liegen, denn auch Clive Owen versucht über die gesamte Spielzeit seinem Charakter Leben einzuhauchen, scheitert aber genau wie Jolie an der schlechten Inszenierung. „Jenseits aller Grenzen“ verspielt nach den ersten 20 Minuten viel Potential und spätestens als die langweilige und unpassende Lovestory in die Handlung eingebunden wird, verliert der Film an Glaubwürdigkeit. Wer sich nicht entscheiden kann ob er lieber eine Drama, einen Kriegsfilm oder eine Romanze ansehen möchte, kann mit diesem Film gleich alle Genres abdecken, wird aber im Endeffekt nicht glücklich mit seiner Wahl sein, zu oberflächlich bleibt die Story und zu eindimensional die Charaktere. Schade. (Matthias Schmieder) alle Rezensionen von Matthias Schmieder ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Jenseits aller Grenzen, DVD:
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Weitere Filminfos zu Jenseits aller Grenzen: Originaltitel: Beyond Borders Land / Jahr: USA / Deutschland 2003 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Jenseits aller Grenzen:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Regisseur Martin Campbell und Produzent Lloyd Phillips, Hinter den Linien: Das Making of Jenseits aller Grenzen Teil 1, Hinter den Linien: Das Making of Jenseits aller Grenzen Teil 2, Das Schreiben des Drehbuches von Jenseits aller Grenzen: Eine Unterhaltung mit Drehbuchautor: Caspian Tredwell-Owen, Angelina: Botschafterin des Guten Willens
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