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Open Range - Weites Land
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Charley Waite und Boss Spearman sind die Letzten ihrer Art. Wo 1882 die Zäune der Zivilisation den Westen Amerikas noch nicht erreicht haben, treiben sie ihre Rinder über freies Weideland - unterstützt vom sanftmütigen Riesen Mose und dem jungen Mexikaner Button. Es ist ein hartes, aber von der Schönheit der Natur versöhntes, Leben.
Bis zu dem Zeitpunkt, als sie das Reich eines Tyrannen streifen: Rancher Baxter, der das Örtchen Harmonville fest in seiner Hand hat, hasst die sogenannten Freegrazer - wie die vier Cowboys, die vom Land leben, selbst aber keines besitzen. Und wider Willen sehen sich Waite und Spearman in einen gnadenlosen Kampf verstrickt, der über ihre Zukunft und die aller Bewohner von Harmonville entscheidet...
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Inhaltsangabe zu Open Range - Weites Land: 
Charley Waite und Boss Spearman sind die Letzten ihrer Art. Wo 1882 die Zäune der Zivilisation den Westen Amerikas noch nicht erreicht haben, treiben sie ihre Rinder über freies Weideland - unterstützt vom sanftmütigen Riesen Mose und dem jungen Mexikaner Button. Es ist ein hartes, aber von der Schönheit der Natur versöhntes, Leben.
Bis zu dem Zeitpunkt, als sie das Reich eines Tyrannen streifen: Rancher Baxter, der das Örtchen Harmonville fest in seiner Hand hat, hasst die sogenannten Freegrazer - wie die vier Cowboys, die vom Land leben, selbst aber keines besitzen. Und wider Willen sehen sich Waite und Spearman in einen gnadenlosen Kampf verstrickt, der über ihre Zukunft und die aller Bewohner von Harmonville entscheidet...
Open Range - Weites Land stammt aus dem Hause Universum Film.
Open Range - Weites Land Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Open Range - Weites Land:
Darsteller:
Robert Duvall  , Kevin Costner  , Annette Bening  , Michael Gambon  , Michael Jeter, Diego Luna  , James Russo, Abraham Benrubi, Dean McDermott, Kim Coates, Herb Kohler, Peter MacNeill, Cliff Saunders, Patricia Stutz, Julian Richings, Ian Tracey, Rod Wilson, Diego Del Mar, Patricia Benedict, Tim Koetting, Tom Carey, Kurtis Sanheim, Billy Morton, Alex Zahara, Chad Camilleri, Greg Schlosser, Guy Bews, Lorette Clow, Alexis Cerkiewicz,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Open Range - Weites Land:
4Mike Borrink2009-01-28Darf man in der heutigen Zeit eigentlich noch ungestraft einen Western
abdrehen? Ist in diesem Genre nicht eigentlich schon Alles gesagt worden?
Schließlich hat dieses uramerikanische Genre seine besten Jahre schon lange
hinter sich. Nachdem das uramerikanische Genre in den 30er bis 50er Jahren
florierte, war die Western-Romantik spätestens Ende der 60er Jahre dahin. In
Kevin Costers dritter Regie-Arbeit (nach "Der mit dem Wolf tanzt", der
Anfang der Neunziger bewies, dass man Western durchaus auch mal anders
definieren kann, und dem postapokalytischen Helden-Epos "The Postman") ist
zunächst auch mal jede Menge Wild-West-Romantik angesagt. Einige
Einstellungen scheinen fast einer Marlboro-Reklame entsprungen zu sein.
Sonnenuntergänge, rauchende Cowboys - hier wird mit Klischees nicht gegeizt.
Dass Costner, der hier mal wieder als Produzent, Regisseur und
Hauptdarsteller in Personalunion bis zur körperlichen Selbstaufgabe
geschuftet hat, in "Open Range" (adaptiert vom gleichnamigen Roman von
Lauran Paine) allerdings auch mal zeigt, dass Cowboys nach einem herrlichen
Prärie-Gewitter ihren Karren eigenhändig aus dem Dreck graben müssen,
spricht durchaus für seine Ambitionen dem Werk eine Portion Realismus
einzuimpfen. Und wenn dann in späteren Szenen sinnflutartige Sturzbäche
durch die Stadt fluten, ist man durchaus geneigt, diese Anstrengungen zu
honorieren. So weit wie etwa Michael Ciminos "Heavens Gate" geht Costner
dann aber doch nicht. Denn auf der anderen Seite tauchen auch altbackene
Charaktere wie der korrupte Sheriff aus "Erbarmungslos", die feigen
Einwohner aus "Zwölf Uhr Mittags" oder der starrhalsige Viehbaron aus "Red
River" auftauchen und dass am Ende der gewohnte Shoot-Out auf der Dorfstraße
inszeniert wird, verwässert den positiven Eindruck etwas. Über alle Zweifel
erhaben ist allerdings die Besetzung. Neben Costner, der sich einmal mehr
als wortkargen, wurzellosen und gebrochenen Antihelden sieht, glänzen
Kino-Veteran Robert Duvall als sein bärbeißiger, weiser Boss, Annette Bening
als altjüngferliche Schwester des Arztes, die immer noch auf "den richtigen"
wartet und Michael Gambon als Bösewicht alter Schule. "Open Range" definiert
das Genre sicherlich nicht neu, unterm Strich bleibt jedoch ein in
schwelgerischen Bildern fotografierter Neu-Western, der altbekannte Motive
durcheinander wirbelt und der vor allem dank der hervorragenden Besetzung
und der ernsthaft-ehrlichen Ambitionen trotzdem als Erfolg zu werten ist.
Ebenfalls vom Allerfeinsten ist der bombastische Score von Michael Kamen,
der hier eine seiner letzten Arbeiten vorgelegt hat. Die "Deluxe-Edition"
enthält neben dem Hauptfilm, der übrigens auch mit einer kompletten
Audio-Kommentarspur von Kevin Costner zu erleben ist, eine Bonus-DVD, die
neben einem tollen "Making Of" mit einem historischen Feature und vielen
entfallenen Szenen glänzt.
...
Darf man in der heutigen Zeit eigentlich noch ungestraft einen Western
abdrehen? Ist in diesem Genre nicht eigentlich schon Alles gesagt worden?
Schließlich hat dieses uramerikanische Genre seine besten Jahre schon lange
hinter sich. Nachdem das uramerikanische Genre in den 30er bis 50er Jahren
florierte, war die Western-Romantik spätestens Ende der 60er Jahre dahin. In
Kevin Costers dritter Regie-Arbeit (nach "Der mit dem Wolf tanzt", der
Anfang der Neunziger bewies, dass man Western durchaus auch mal anders
definieren kann, und dem postapokalytischen Helden-Epos "The Postman") ist
zunächst auch mal jede Menge Wild-West-Romantik angesagt. Einige
Einstellungen scheinen fast einer Marlboro-Reklame entsprungen zu sein.
Sonnenuntergänge, rauchende Cowboys - hier wird mit Klischees nicht gegeizt.
Dass Costner, der hier mal wieder als Produzent, Regisseur und
Hauptdarsteller in Personalunion bis zur körperlichen Selbstaufgabe
geschuftet hat, in "Open Range" (adaptiert vom gleichnamigen Roman von
Lauran Paine) allerdings auch mal zeigt, dass Cowboys nach einem herrlichen
Prärie-Gewitter ihren Karren eigenhändig aus dem Dreck graben müssen,
spricht durchaus für seine Ambitionen dem Werk eine Portion Realismus
einzuimpfen. Und wenn dann in späteren Szenen sinnflutartige Sturzbäche
durch die Stadt fluten, ist man durchaus geneigt, diese Anstrengungen zu
honorieren. So weit wie etwa Michael Ciminos "Heavens Gate" geht Costner
dann aber doch nicht. Denn auf der anderen Seite tauchen auch altbackene
Charaktere wie der korrupte Sheriff aus "Erbarmungslos", die feigen
Einwohner aus "Zwölf Uhr Mittags" oder der starrhalsige Viehbaron aus "Red
River" auftauchen und dass am Ende der gewohnte Shoot-Out auf der Dorfstraße
inszeniert wird, verwässert den positiven Eindruck etwas. Über alle Zweifel
erhaben ist allerdings die Besetzung. Neben Costner, der sich einmal mehr
als wortkargen, wurzellosen und gebrochenen Antihelden sieht, glänzen
Kino-Veteran Robert Duvall als sein bärbeißiger, weiser Boss, Annette Bening
als altjüngferliche Schwester des Arztes, die immer noch auf "den richtigen"
wartet und Michael Gambon als Bösewicht alter Schule. "Open Range" definiert
das Genre sicherlich nicht neu, unterm Strich bleibt jedoch ein in
schwelgerischen Bildern fotografierter Neu-Western, der altbekannte Motive
durcheinander wirbelt und der vor allem dank der hervorragenden Besetzung
und der ernsthaft-ehrlichen Ambitionen trotzdem als Erfolg zu werten ist.
Ebenfalls vom Allerfeinsten ist der bombastische Score von Michael Kamen,
der hier eine seiner letzten Arbeiten vorgelegt hat. Die "Deluxe-Edition"
enthält neben dem Hauptfilm, der übrigens auch mit einer kompletten
Audio-Kommentarspur von Kevin Costner zu erleben ist, eine Bonus-DVD, die
neben einem tollen "Making Of" mit einem historischen Feature und vielen
entfallenen Szenen glänzt.
(Mike Borrink)
alle Rezensionen von Mike Borrink ...
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Weitere Filminfos zu Open Range - Weites Land:
Originaltitel: Open Range
Land / Jahr: USA 2003
Produktion: David Valdes, Kevin Costner, Jake Eberts
Vorlage: Roman "The Open Range Men" von Lauran Paines
Musik: Michael Kamen
Kamera: James Muro
Ausstattung: Gae Buckley
Kostüme: John Bloomfield
Schnitt: Michael J. Duthie, Miklos Wright
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Open Range - Weites Land:
Kapitel- / Szenenanwahl, DVD-Menü mit Soundeffekten Kinostart: 29.01.2004
Kommentare zu Open Range - Weites Land:
Kommentar von djfl.de
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