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TECHNISCHE DATEN
zu Michael Kohlhaas - Der Rebell

RC FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Englisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
Alive AG
Label:
Winkler Film
EAN-Code:
4042564163940 / 4042564163940
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Michael Kohlhaas - Der Rebell

Titel:

Michael Kohlhaas - Der Rebell

Label:

Winkler Film

Regie:

Volker Schlöndorff

Laufzeit:
90 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 20.02.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Michael Kohlhaas - Der Rebell:


Volker Schlöndorffs Verfilmung der Heinrich von Kleist Novelle „Michael Kohlhaas“ erzählt die wahre Geschichte über einen rechtschaffenen Mann im 16. Jahrhundert, der für erlittenes Unrecht Selbstjustiz und blutige Rache sucht. Von einem Adeligen ungerecht behandelt wird der Pferdehändler Kohlhaas ein unerbittlicher Kämpfer gegen Willkür, Korruption und Unterdrückung. Er zieht in einen Feldzug gegen die Herrschenden, der ein Feuer entfacht, das nicht mehr zu kontrollieren ist. Michael Kohlhaas - Der Rebell stammt aus dem Hause Alive AG.


Michael Kohlhaas - Der Rebell Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Michael Kohlhaas - Der Rebell:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Michael Kohlhaas - Der Rebell:
Volker Schlöndorffs „Michael Kohlhaas - Der Rebell“ erstmals auf DVD
Packende Literaturverfilmung nach Heinrich von Kleist

Von den großen Regisseuren des Neuen Deutschen Films war Volker Schlöndorff bekannt für großartige Literaturverfilmungen. Höhepunkt war der Film „Die Blechtrommel“ nach dem Roman von Günter Grass, mit dem Schlöndorff einmal wieder einen Oskar nach Deutschland holte. Bereits zuvor hatte der 1939 in Wiesbaden als Sohn eines Arztes geborene Regisseur bekannte und weniger bekannte Literatur ins Kino gebracht. Diese anspruchsvollen Verfilmungen waren auch gedacht als Kontrapunkt zu den vielen Heimat- und Karl-May-Filmen, die lange die Kinolandschaft im Nachkriegs-Deutschland prägten. Neben „Der junge Törless“ (Robert Musil), „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (Heinrich Böll), „Baal“ (Berthold Brecht), „Eine Liebe von Swann“ (Marcel Proust), „Tod eines Handlungsreisenden“ (Arthur Miller), „Homo Faber“ (Max Frisch) erlangte Schlöndorff bereits 1969 internationale Anerkennung mit seinem Film „Michael Kohlhaas - Der Rebell“ nach dem Roman von Heinrich von Kleist. Für Freunde anspruchsvoller Filme, Schlöndorff-Fans und Sammler erscheint jetzt erstmals dieses realistische mittelalterliche Drama bei Winkler Film auf DVD. Diese Premiere enthält neben der internationalen Fassung auch die um fünf Minuten längere deutsche Kinofassung.

Das Drehbuch nach Kleists Novelle stammt von Edward Bond, die Hauptpersonen sind international besetzt mit David Warner (Michael Kohlhaas), Anna Karina (Elisabeth Kohlhaas), Anita Pallenberg (Marketenderin Katrina), Thomas Holtzmann (Martin Luther) und Gregor von Rezzori (Kunz). Bis heute ist diese Version mustergültig, denn spätere Versuche, den Stoff ins Western-Genre zu transponieren, wirkten weniger realistisch und waren dem historischen Kontext entrissen.

Der Kampf um Recht und Gerechtigkeit und gegen Willkür, Korruption und Unterdrückung ist zeitlos und heute noch so aktuell wie im Mittelalter, Anfang des 19. Jahrhunderts, als Kleist ihn schrieb, oder zur Zeit der Entstehung des Films. Der Pferdehändler Michael Kohlhaas ist mit seinen Tieren auf dem Markt nach Wittenberg unterwegs, als er erstmals auf dem Gebiet des Junkers Wenzel von Tronka einen Passierschein vorzeigen soll. Kohlhaas muss zwei Pferde als Sicherheit dafür zurücklassen, dass er den Schein nachreichen wird. In Wittenberg erfährt er, dass er nach wie vor keinen Passierschein braucht. Bei seiner Rückkehr auf Tronkas Burg muss er erfahren, dass seine Pferde bei schwerer Feldarbeit beinahe verhungert waren. Kohlhaas weigert sich empört, die Tiere in diesem Zustand zurückzunehmen und verlangt Wiedergutmachung. Er geht vor Gericht, aber ohne Erfolg. Kurz darauf ereilt ihn ein weiterer Schicksalsschlag, als seine Frau Elisabeth tödlich verunglückt. In seiner Verzweiflung stellt Kohlhaas dem Junker ein Ultimatum. Nach dem Ablauf der Frist bleibt ihm nur noch die Selbstjustiz und er überfällt nachts mit seinen Knechten Tronkas Burg und brennt sie nieder. Der Junker entkommt jedoch nach Wittenberg. Kohlhaas verfolgt ihn mit aufrührerischen Bauern, Soldaten und Räubern. Die meisten wollen Beute machen, aber Kohlhaas geht es nur um die Gerechtigkeit. Als die Wittenberger Obrigkeit die Auslieferung des Junkers ablehnt, fällt Kohlhaas mit seinen Männern brandschatzend in die Stadt ein. Die wachsenden Unruhen kommen dem Kurfürsten höchst ungelegen, darum lässt er Kohlhaas über Martin Luther Straffreiheit und eine Wiederaufnahme seines Prozesses gegen den Junker zusichern, wenn er seine Armee auflöst und sich stellt. Kohlhaas nimmt das Angebot an und reitet nach Dresden. Dort wird er wegen Landfriedensbruchs zum Tode verurteilt und auf dem Schafott hingerichtet. Ein Vergleich zu dem Pastor Thomas Müntzer liegt nahe, den ein ähnliches Schicksal ereilt hat.

Kleist nannte seine Titelfigur, die er nach dem realen Hans Kohlhase konzipiert hat, einen der rechtschaffensten und zugleich entsetzlichsten Menschen seiner Zeit. Der Regisseur und Literatur-Interpret Schlöndorff legt großen Wert auf den historischen Kontext und spart dabei auch nicht mit den erforderlichen aussagekräftigen Action-Szenen. Außerdem schafft er mit zeitgenössischen Dokumentaraufnahmen einen Bezug zur Gegenwart. Wegen einiger brutaler Schlachtszenen und dem blutigen Ende des Protagonisten empfiehlt die FSK den Film erst ab 16 Jahren. Gut geeignet ist er auch im Schulunterricht in den Fächern Deutsch oder Geschichte. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
„Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!“ Mit diesen Worten beginnt Michael Kohlhaas, in der gleichnamigen Novelle von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1810, einen blutigen Rachefeldzug.

Grund der Entgleisung des eigentlich sehr ehrbaren und frommen Pferdehändlers war, dass er Opfer eines Betrugs wurde und ihm der Rechtsweg verweigert wurde. Als er eines Tages mit mehreren Pferden nach Sachsen reist, um sie dort zu verkaufen, wird er von dem Burgvogt des Junkers Wenzel von Tronka aufgefordert, ihm einen Passierschein zu geben. Da Kohlhaas keinen solchen Schein hat, verspricht er, sich diesen in Dresden zu besorgen. Als Pfand verlangt der Junker zwei Pferde, die Kohlhaas ihm überlässt.

In Dresden erfährt er, dass die Forderung des Junkers reine Willkür und ohne Rechtsgrundlage war. Als Kohlhaas seine Pferde verkauft hat und dem Rückweg seine Pferde vom Junker zurück haben will, findet er die Tiere krank und fast verhungert vor. Man hatte diese zur schweren Feldarbeit eingesetzt.

Kohlhaas weigert sich empört, die Tiere in diesem Zustand zurückzunehmen und verlangt Wiedergutmachung. Er geht vor Gericht, aber ohne Erfolg. Kurz darauf trifft ihn ein furchtbarer Schlag. Als seine Frau Elisabeth bei Hof eine Bittschrift überreichen will, greift die Schlosswache sie vor der Übergabe an und verletzt sie schwer. Wenig später stirbt sie an den Folgen. Die Bittschrift erreicht den Kurfürsten nicht. Dies war der Startschuss für seine grausame Rache. Er verkauft all seinen Besitz und zieht mit sieben Knechten schwer bewaffnet gegen den Junker zu Felde. Ein aussichtsloser Kampf um Recht und Gerechtigkeit beginnt.

Die Kleist-Novelle, deren historisches Vorbild Hans Kohlhase war, allerdings nicht authentisch ist, da Kleist die Untersuchungsakten von 1539 nicht zugänglich waren, wurde mehrere Male auch für die Kinoleinwand verfilmt. Zuletzt von dem französischen Regisseur Arnaud des Pallières mit Mads Mikkelsen („Hannibal“, „Casino Royale“) in der titelgebenden Hauptrolle. Der Film erhielt 2013 eine Einladung, bzw. eine Nominierung für die Goldene Palme von Cannes, zu den 66. Filmfestspielen.

Ebenfalls zu den Filmfestspielen von Cannes, allerdings 44 Jahre zuvor, feierte Volker Schlöndorffs („Die Blechtrommel“, „Diplomatie“) „Michael Kohlhaas – Der Rebell“, mit David Warner („Titanic“, „Abgerechnet wird zum Schluss“) in der Hauptrolle, seine Uraufführung.

Allerdings ist Volker Schlöndorff bis heute mehr als unzufrieden mit seiner ersten internationalen Großproduktion. Zitat: „Ich hatte gerade einen Film für 800.000 Dollar gemacht, eine richtig teure Produktion in englischer Sprache, „Michael Kohlhaas“. Für eine Großproduktion war das aber trotzdem zu wenig Geld. Die Besetzung war abartig. Alles wurde eine Katastrophe. Ich hab gedacht, das ist das Ende meiner Karriere, jetzt musst du wieder von vorne anfange. Wenn ich könnte, würde ich mich von diesem Film scheiden lassen.“

Auch wenn Volker Schlöndorff von der Filmgesellschaft Columbia gezwungen war Änderungen am Drehbuch vorzunehmen und der schlaksige David Warner nicht unbedingt eine Idealbesetzung war (ein Charles-Bronson-Kohlhaas wäre seinerzeit ideal gewesen) , so präsentierte er seinen Zuschauern zwar eine etwas zu brave, aber dennoch gelungene und solide inszenierte Literaturverfilmung als alteuropäischen Neo-Western. Schauspielerisch wird David Warner von Anna Karina („Der Reigen“, „Elf Uhr nachts“) und Anita Pallenberg („Barbarella“, „Chéri. Eine Komödie der Eitelkeiten“) unterstützt. In einer kleinen Nebenrolle ist hier sogar Rolling Stone Keith Richards zu sehen.

Wer sich selbst ein Urteil von Volker Schlöndorffs Film um Gerechtigkeit, Korruption und Selbstjustiz machen möchte, kann dies nun tun, denn „Michael Kohlhaas – Der Rebell“ ist nun bei Sony und Winkler Film auf DVD erschienen und beherbergt die Internationale Fassung (90 Min) sowie auch die fünf Minuten längere deutsche Kinofassung.

Was die technische Umsetzung des Films auf DVD betrifft, so kann man hier durchaus zufrieden sein. Das Bild (1.37:1) zeigt sich in natürlichen Farben und kommt mit einer guten Schärfe daher. Verschmutzungen sind so gut wie gar nicht auszumachen. Der Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) ist ebenfalls sauber und zu jeder Zeit gut zu verstehen. Bonusmaterial zum Film selbst, in Form von Interviews oder einem Making of, gibt es leider nicht. Zumindest ist ein Wendecover vorhanden. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Deutsche Kinofassung
Kommentare:

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