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TECHNISCHE DATEN
zu Heimat Gesamtedition

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (1.66:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: DVD-Box
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680072913 / 4006680072913
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Heimat Gesamtedition

Titel:

Heimat Gesamtedition

Label:

Arthaus

Regie:

Edgar Reitz

Laufzeit:
890 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.

Heimat Gesamtedition Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Heimat Gesamtedition:
„Heimat“ von Edgar Reitz komplett neu auf DVD und teilweise auf BD
Mehr als 60 Stunden „Heimat“ mit vielen Extras

„Heimat“, das epische Lebens- und Meisterwerk des Filmemachers Edgar Reitz, fand großen Anklang im In- und Ausland. Erstmals kommt jetzt bei StudioCanal eine 20 DVD umfassende Sonderedition mit den drei Hauptteilen, den zusätzlichen Episoden und sehr viel Bonusmaterial heraus. Außerdem enthalten ist das Prequel „Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht“ von 2013 mit der Geschichte der Auswanderungswelle im 19. Jahrhundert. Allein die reine Spielzeit ohne Bonusmaterial beträgt etwa 60 Stunden. Das über vierstündige Bonusmaterial enthält Dokumentationen über den Hunsrück und seine Bewohner, die Entstehung der Filme mit Blicken hinter die Kulissen sowie Kommentare von und Gespräche mit Edgar Reitz. Zusätzlich zur DVD-Edition erscheint der erste Teil der Triologie „Heimat - Eine deutsche Chronik“ erstmals auf Blu-ray Disc.

Edgar Reitz verarbeitet in diesem monumentalen Werk, das, wenn überhaupt, nur mit Bernardo Bertoluccis „1900“ vergleichbar ist, die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts vom ersten Weltkrieg bis zur Wiedervereinigung, und bringt dabei viele autobiografische Ereignisse mit ein. Reitz wurde 1932 in Morbach im Hunsrück geboren und blieb während der Kriegs- und Nachkriegszeit in seiner dörflich-kleinstädtischen Heimat, die er erst 1952 zum Studium der Publizistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in München verließ. Ab 1957 begann er mit Kurzfilmen und wurde für seine Industriefilme bekannt. Er gehörte mit einigen Kollegen des Neuen Deutschen Films wie Alexander Kluge zu den Unterzeichnern des „Oberhausener Manifests“, das unter dem Motto „Pappas Kino ist tot“ stand. Reitz setzte sich seit den frühen 1960er Jahren für die Schaffung öffentlicher Filmförderungsstrukturen und alternativer Verleihsysteme ein. In Kunst und Kultur gehörte er zu den Wegbereitern der 68er Bewegung, beteiligte sich aber nicht an den politisch radikalisierten Studentenprotesten. Bis heute wurde er mit zahlreichen nationalen und internationalen Filmpreisen ausgezeichnet.

Sein Haupt- und Lebenswerk „Heimat“ wurde ursprünglich aus der Not geboren, nachdem die Millionenproduktion „Der Schneider von Ulm“ zu einem der größten Flops der deutschen Filmgeschichte geworden war. Erst jetzt entschloss sich Reitz dazu, ein noch aufwändigeres, stärker mit der eigenen Lebenserfahrung verbundenes Projekt in Angriff zu nehmen. Nach vier Jahren mit Recherche, Vorbereitung und Dreharbeiten im Hunsrück kam der erste, fast sechzehnstündige Teil „Heimat - Eine deutsche Chronik“ als elfteilige Fernsehserie heraus. Später lief eine gekürzte Version in zwei Teilen im Kino, wo die Bilder auf der großen Leinwand noch an Kraft und Intensität gewannen. Reitz ist gelang es auf einmalige Weise, mit einem Stück Welttheater in einem fiktiven Hunsrück-Dorf viele Zuschauer in den Bann zu ziehen. Denn in den vermeintlich privaten Geschichten der Familie Simon spiegelt sich die allgemeine deutsche Wirklichkeit wider. Zum großen Teil mit Laiendarstellern und Tausenden von Statisten setzt sich der Autorenfilmer so kritisch mit der vertrauten Heimat und den Befindlichkeiten des deutschen Wesens auseinander. Aus der Sicht der „kleinen Leute“ wird alles zurechtgerückt, was die bisherigen „Heimatfilme“ den Zuschauern vorgegaukelt haben, ohne dabei den emotionsgeladenen Begriff Heimat lächerlich zu machen. Es sind Geschichten von einigen Menschen, die im Dorf bleiben, und anderen, die weggehen und später wieder in die familiäre Geborgenheit zurückkehren. Diese Konstellationen bieten viele Gelegenheiten für tragische, skurrile, merkwürdige, aber auch „normale“ Schicksale der Protagonisten.

Nach langen Recherchen entsteht zunächst der Dokumentarfilm „Geschichten aus den Hunsrückdörfern“, der in dieser Box ebenfalls enthalten ist. Nachdem die Finanzierung für das 11-teilige erste „Heimat“-Projekt nach schwierigen Verhandlungen gesichert ist, beginnen 1980 die Dreharbeiten. Erzählt wird die Geschichte der Familie Simon aus dem fiktiven Hunsrückdorf „Schabbach“ von 1919 bis 1982. Zu Beginn kehrt Paul Simon (Michael Lesch), der Sohn des Dorfschmieds, aus dem Ersten Weltkrieg zurück. Wenige Jahre später heiratet er Maria (Marita Breuer), die Tochter des Bürgermeisters. Nach der Geburt der beiden Söhne verschwindet Paul heimlich nach Amerika, von wo er erst Ende des Zweiten Weltkriegs zurückkehren wird. Pauls Bruder macht während der Nazi-Zeit Karriere als Bürgermeister, angetrieben von seiner ehrgeizigen Frau, einer ehemaligen Bordellbetreiberin aus Berlin. Edgar Reitz kombiniert geschickt Autobiographisches mit deutscher Geschichte, erzählt aus der Sicht der „kleinen“ Leute und setzt diesen damit ein Denkmal. „Heimat“ wird im In- und Ausland ein überragender Erfolg und von Kritikern wie Publikum gleichermaßen angenommen. 1985 erhält Reitz den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz.

Durch den großen Erfolg dieses Elfteilers konnte er sein Epos in „Heimat 2 - Chronik einer Jugend“ weitererzählen, in 13 Teilen mit etwa 26 Stunden Länge. Im Mittelpunkt steht Hermann Simon (Henry Arnold) nach seiner „Flucht“ aus dem Hunsrück in das Münchner Studentenleben. Hier erlebt er die wilden 1960er Jahre mit seinen Freunden und Kommilitonen. Er möchte ein großer Komponist werden, kehrt aber am Ende nach dem vielen Trubel mit Liebschaften und Eifersuchtsszenen wieder nach Schabbach zurück, um zu sich selbst zu finden.

Im dritten Teil der Saga „Heimat 3 - Chronik einer Zeitenwende“ schließt sich der Kreis wieder im Hunsrück. Die sechs tragikomischen Geschichten mit knapp zwölf Stunden Dauer erzählen vom Fall der Berliner Mauer, dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1990 und den Alltagsschwierigkeiten der deutschen Wiedervereinigung. Hermann Simon ist mittlerweile ein gefeierter Dirigent, zusammen mit seiner großen Liebe, der Cellistin und Sängerin Clarissa Lichtblau (Salome Kammer) träumt er von einem trauten Heim mit romantischem Rheinblick. Handwerker aus Ostdeutschland helfen beim Hausbau, nebenbei ziehen die amerikanischen GIs von der Hahn Airbase ab, Russlanddeutsche aus Kasachstan werden zu Neubürgern, die Familie Simon zerfällt ebenso wie ihre Optik-Fabrik. Das alte Fachwerkhaus, das Hermann und Clarissa liebevoll restauriert haben, wird zum Schnittpunkt der Geschichten. Von hier aus starten die Jungen ins Leben und hierher kehren alle zurück, um schließlich in der Silvesternacht 1999 das neue Jahrtausend zu begrüßen. Es werden keine spektakulären Figuren und dramatischen Ereignisse erzählt, sondern Zeitbilder und Menschen in ihren Zeitläufen. Trotz einiger Sentimentalitäten und Klischees bleibt die Geschichte bis zum offenen Ende spannend und glaubhaft. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Dokumentation zur Herstellung von HEIMAT 1, Fotogalerie, Booklet
Kommentare:

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