Helden wie wir
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Der unscheinbare Klaus verbringt seine Kindheit in einer Plattenbauwohung in Ost-Berlin, direkt gegenüber der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit. Während der Schulzeit landet Klaus als Jungpionier neben FDJ-Chef Egon Krenz auf dem Titelblatt einer großen Illustrierten, und bereits als 18jähriger arbeitet er in den Reihen der Stasi. Seine Liebe allerdings gilt seit Kindertagen Yvonne, der Tochter eines Dissidenten.
In den wilden Tagen der Vor-Wende-Zeit wird Klaus dann zum Lebensretter: Sein Blut hilft, das Leben Erich Honeckers zu verlängern! Für Klaus hat die medizinische Geheimaktion allerdings eine fatale Folge: Der eher schüchterne Klaus wird mit einem Gemächt ausgestattet, das alle quantitativen Vorstellungen sprengt – und in jener legendären Nacht des 09. November 1989 sprengt Klaus damit den Weg in die Freiheit für Millionen... ...
Inhaltsangabe zu Helden wie wir: 
Der unscheinbare Klaus verbringt seine Kindheit in einer Plattenbauwohung in Ost-Berlin, direkt gegenüber der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit. Während der Schulzeit landet Klaus als Jungpionier neben FDJ-Chef Egon Krenz auf dem Titelblatt einer großen Illustrierten, und bereits als 18jähriger arbeitet er in den Reihen der Stasi. Seine Liebe allerdings gilt seit Kindertagen Yvonne, der Tochter eines Dissidenten.
In den wilden Tagen der Vor-Wende-Zeit wird Klaus dann zum Lebensretter: Sein Blut hilft, das Leben Erich Honeckers zu verlängern! Für Klaus hat die medizinische Geheimaktion allerdings eine fatale Folge: Der eher schüchterne Klaus wird mit einem Gemächt ausgestattet, das alle quantitativen Vorstellungen sprengt – und in jener legendären Nacht des 09. November 1989 sprengt Klaus damit den Weg in die Freiheit für Millionen... Helden wie wir stammt aus dem Hause Universum Film.
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Weitere Filminfos zu Helden wie wir:
Originaltitel: Helden wie wir
Land / Jahr: Deutschland 1999
Produktion: Hann Huth für Senator Film
Vorlage: Roman "Helden wie wir" von Thomas Brussig
Kamera: Peter Przybylski
Medien-Typ:
DVD
Der Film wurde vom 3. März 1999 bis zum 24. April 1999 in Leipzig und Berlin gedreht.
Bonusmaterial zu Helden wie wir:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, Audiokommentar des Regisseurs, Hinter den Kulissen, CAST & CREW infos mit Statements von Autor und Regisseur
Kommentare zu Helden wie wir:
Kommentar von Eva Behrens
Berlin der Knabe Klaus Uhltzscht geboren. Hervorstechendstes körperliches Merkmal (das heißt: eher das Gegenteil von "hervorstechend" ) ist sein erschreckend kleines Glied. Der Junge wäschst in einer sehr systemnahen ostdeutschen Familie auf; die Mutter ist Hygienebeauftragte und der Vater arbeitet bei der Stasi. In der Schule lernen die Kinder, die guten, roten, sozialistischen Staaten von den bösen, blauen, kapitalistischen Ländern zu unterscheiden und immer wieder wird ihnen von ihrer Lehrerin die Geschichte von Ernst (Teddy) Thälmann erzählt. Die Jungen und Mädchen tragen in der Schule brav ihre FDJ-Uniformen; nur Yvonne, die neue Mitschülerin hebt sich von dem Einheitslook ein wenig ab. Sie trägt Privatkleidung und träumt davon, eines Tages in Holland die Tulpenfelder sehen zu können. Der kleine Klaus verliebt sich in das Mädchen, doch sie bleibt nicht lange in dem tristen Neubauviertel; als Klaus aus dem Sommerferienlager zurückkehrt, ist Yvonnes Familie ausgezogen. Klaus ahnt nicht, dass er ihrem Verschwinden beigetragen hat, weil er ohne etwas Böses zu ahnen, dem Vater von den Fernsehgewohnheiten der Familie erzählt hat. Nachdem Klaus älter geworden ist und den Militärdienst absolviert hat, tritt ein Beauftragter der Stasi an ihn heran und gewinnt Klaus für eine Mitarbeit bei der "Firma". Fortan muss der junge Mann aus einem Auto heraus Personen ausspähen, Kontakt mir einer unbekannten Frau aufnehmen und die Verbreitung von systemfeindlichen Flugblättern unterbinden. Bei einem Spaziergang läuft ihm plötzlich seine verloren geglaubte Jugendliebe über den Weg. Klaus folgt ihr bis zu einem Kellerverlies, wo sie sich mit Oppositionellen trifft. Klaus hätte nun jede Möglichkeit die Gruppe auszuspähen, aber seine Zuneigung zu Yvonne hindert ihn daran. Eines Tages wird er in ein Krankenhaus entführt, wo er für Erich Honecker Blut spenden soll. Bei der Transaktion läuft etwas aus dem Ruder und Klaus' einstmals winziges männliches Sexualorgan wächst und nimmt gigantische Formen an. Inzwischen ist das Land im Aufruhr. Es gibt Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Opposition und Staatsmacht. Als Klaus auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz einen Systemgegner verhaften soll und dabei wiederum seiner angebeteten Yvonne begegnet entschließt er sich zum Widerstand. Bei der Flucht vor seinen bisherigen Kollegen gelangt er bis zur Mauer, wo sich eine große Menschenmenge versammelt hat, die aber eher wankelmütig und zaghaft die Öffnung der Grenzen fordert. Erst als Klaus sich entschließt, auf der Mauer tanzend sein nun riesiges Gemächte zu entblößen, weichen die Grenzsoldaten erschrocken zurück und Tausende von Menschen überqueren die einstmals undurchdringliche Barriere. Obwohl die Qualität des Filmes nicht an die des wirklich gelungenen Buches heranreicht, ist der Streifen durchaus sehenswert. Dem Regisseur gelingt es sehr gut, die untergegangene DDR zumindest für die Dauer des Filmes wieder auferstehen zu lassen. Was die Ausstattung sowohl im Bereich des Bühnenbildes, als aus was die Kleidung der Schauspieler angeht, beweist er viel Geschick. Die babyblauen Hemden, die beigegrauen Blousons, die berühmte ostdeutsche Blümchentapete, die Hartfasertüren in den Wohnungen - perfekt! Auch die Musik ist gekonnt ausgesucht: Oktoberclub, Karat, Stasikappelle usw., ebenso das Fernsehprogramm mit Dagmar Fredric und Angelika Unterlauf - genau richtig! Was mir fehlt ist die bisweilen fast obszöne Frechheit des Romans. Die Gleichsetzung der angepassten systemkonformen Gesinnung mit der geschrumpften Männlichkeit des Jungen Klaus ist der literarischen Vorlage sehr viel deutlicher als im Film. Einige sehr markante Szenen des Buches fehlen in dem Film leider sogar ganz. Dass die Mutter ihrem Sohn sogar so elementare menschliche Lebensäußerungen, wie zum Beispiel den unvermeidlichen Gestank auf der Toilette abziehen will, hätte der Film meiner Meinung nach ruhig zeigen sollen; ebenso wie die intimen Beobachtungen, die der Junge im Ferienlager macht. Wundervoll gelungen ist jedoch die Szene mit "Teddy" Thälmann. Den berühmten Kommunistenführer als überlebensgroßen Bären zu zeigen ist genial. ...
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Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper (CyberKino): "Helden wie wir" erzählt die unglaubliche Wahrheit des Mauerfalls. Klaus Uhltzscht, der "Forrest Gump des Ostens", erzählt "seine" Geschichte vom Fall der Mauer, nämlich so, wie sie wirklich war. In liebenswert-naiver Art stolpert ...
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Kommentar von djfl.de
TV Today 1999-23: Den Vergleich mit "Forrest Gump" hört Regiedebütant Sebastian Peterson nicht gern, aber er stimmt: Auch dieser Satire (nach Thomas Brussigs Roman) wurden authentische Doku-Bilder in kühnster und handwerklich exzellenter Weise untergerühr ...
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Kommentar von djfl.de
Cinema 1999-11: Filme starten hierzulande immer donnerstags, dieser jedoch ausnahmsweise an einem Dienstag: pünktlich zum 10. Jahrestag des Mauerfalls. Erzählt er doch, herrlich satirisch, die wahren Hintergründe des historischen Ereignisses. ...
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Kommentar von djfl.de
Seit mehreren Jahren starten Kinofilme in Deutschland immer Donnerstags. Dieser Film wurde aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums zum Fall der "Mauer" bereits am Dienstag, den 9. November 1999 gestartet. Videostart: 2000-05-16. Kaufkassette: 2000-12-04. DVD: 2000-12-04. ...
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Bei der Vorstellung des Titels Helden wie wir handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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