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TECHNISCHE DATEN
zu Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April

RC FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Dokumentation
Bildformat:
16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo,Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
Studio Hamburg
Label:
ZDF Video
EAN-Code:
4052912773905 / 4052912773905
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April

Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April bestellen
Titel:

Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April

Label:

ZDF Video

Regie:

Christian Twente

Laufzeit:
90 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April:


Zunächst war er nur ein einfacher Mönch und Gelehrter. Er verurteilte die römische Amtskirche, betonte, dass keine Macht der Welt zwischen Gott und dem Menschen stehe und dass allein der Herr im Himmel Gnade spenden könne. Er wetterte gegen klerikale Anmaßung, erklärte die Heilige Schrift zum alleinigen Maßstab. Damit legte er die Axt an die bestehende Ordnung und forderte die Herrschenden heraus. In Worms sollte er 1521 widerrufen, vor Kaiser und Reich. Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April stammt aus dem Hause Studio Hamburg.


Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April:
Darsteller:
Roman Knizka,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April:
Das Luther-Tribunal - Zehn Tage im April
ZDF-Dokudrama zu Luthers Auftritt auf dem Wormser Reichstag

Nachdem die Euphorie zum 500-jährigen Reformationsjubiläum allmählich wieder im Abklingen ist, erscheint mit einigem Abstand zur Erstausstrahlung im ZDF das Dokudrama „Das Luther-Tribunal - Zehn Tag im April“ bei Studio Hamburg jetzt erstmals auf DVD. Extras zu dem neunzigminütigen Hauptfilm gibt es keine, die vorgestellten meist verbürgten Tatsachen aus der Biografie des großen Reformators sprechen für sich. Erstmals widmet sich ein abendfüllender Film ausschließlich Luthers wichtigem und von vielen Bürgern vielumjubelten Auftritt vor Kaiser Karl V. und den deutschen Reichsfürsten beim Reichstag in Worms im April 1921.

Zu Beginn seiner Karriere war Luther nur ein einfacher Mönch und Gelehrter. Er verurteilte die römische Amtskirche, betonte, dass keine Macht der Welt zwischen Gott und dem Menschen stehe und dass Gott allein Gnade spenden könne. Er verurteilte die klerikale Anmaßung sowie Geldgier und erklärte die Heilige Schrift zum alleinigen Maßstab. Damit griff er die bestehende Ordnung an und forderte die Herrschenden heraus. In Worms sollte er 1521 vor Kaiser und Reich widerrufen, um damit dem päpstlichen Bann und der kaiserlichen Reichsacht zu entgehen. Dies drohte den sogenannten Ketzern, die dann ihres Lebens nicht mehr sicher waren. Jeder konnte sie straffrei töten. Auch die vorherige Zusage eines freien Geleits durch die Katholiken boten keine Garantie, vor einer öffentlichen Hinrichtung sicher zu sein, wie es das Beispiel des tschechischen Reformator Jan Hus etwa einhundert Jahre zuvor beim Konzil in Konstanz zeigte. So verdankte Luther sein Leben schließlich nur seinem besonnen Landesfürsten Friedrich der Weise und viel Glück, dass er auf dem Heimweg von Worms heimlich entführt und auf der Wartburg in Schutzhaft genommen wurde.

Dieses Dokudrama lädt den Zuschauer ein, die historischen Ereignisse in Worms hautnah nachzuerleben und die Zusammenhänge der Kirchen- und Weltgeschichte des ausgehenden Mittelters besser nachvollziehen zu können. Die Dramatik ist fesselnd und lässt den heutigen Zuschauer als Augenzeuge beim Geschehen dabei sein. Im Mittelpunkt der Inszenierung steht der Prozess selbst, der historisch hervorragend belegt ist. Der zeitliche Rahmen des Films wird durch Ankunft und Abreise Luthers gesetzt, jene zehn Tage im April 1521 bilden den dramaturgischen Leitfaden. Die Innenstadt von Worms füllte sich zur Zeit des Reichstags mit Tausenden von Menschen, mehr als doppelt so viele, wie die Stadt Einwohner hatte.

Führende Luther-Experten wie Professor Heinz Schilling, der eine der besten Luther-Biografien auf dem Markt verfasst hat, bringen den neuesten Forschungsstand in das Projekt ein. Zwischen den gespielten Szenen erstarren die Schauspieler immer wieder wie in einem Wachsfigurenkabinett, wenn die Szenerie zu einem räumlichen Computermodell wird. Die Kamera schwenkt in Großaufnahme um sie herum und fährt an ihnen vorbei, während fachliche Kommentare zu vernehmen sind. Virtuelle Kameraflüge führen zu den Schauplätzen des Geschehens. Auf diese Weise entsteht eine ausgewogene Mischung aus gespielten Szenen und dokumentarischen Erklärungen dazu, wie aus einem einfachen Mönch und bedeutenden Professor aus einer deutschen Kleinstadt eine wichtige Figur der Zeitenwende zur Neuzeit wurde.

Der Film rekonstruiert nicht nur die dramatischen Stunden vor der Versammlung der Mächtigen, er führt auch vor Augen, warum der ungleiche Kampf so endete und wie Luther zur Figur einer Zeitenwende wurde. „Das Luther-Tribunal - Zehn Tage im April“ lädt die Zuschauer ein, den historischen Moment nachzuerleben und seine Bedingungen zu verstehen. Gleichzeitig ist es eine moderne Geschichte. Denn es ist gemäß Luther der Einzelne, der sich von Zwängen befreit und für seine Überzeugung einsteht. Dabei beruft er sich auf sein Gewissen und seinen Glauben. Mit diesem Beitrag bereichert das ZDF neben dem Epos „Zwischen Himmel und Hölle“ sein umfangreiches Programmangebot zum Reformationsjubiläum aus einer neuen und etwas ungewöhnlichen Perspektive. Unter der Regie von Christian Twente spielen aus Film und Fernsehen bekannte Darsteller, darunter Roman Knižka als Martin Luther, Bernd Stegemann als Friedrich von Sachsen, Alexander Beyer als Hieronymus Aleander, Holger Daemgen als Johann von der Ecken und Mateusz Dopieralski als Kaiser Karl V. Wenn auch keine einzige Szene an historischen Schauplätzen gedreht wurde, wirken die gespielten Szenen doch überzeugend und glaubhaft. Unverständlich ist nur, dass die Dokumentation nicht als Blu-ray Disc erscheint und nur als DVD. Herstellungs- und Kaufpreis von DVD und BD sind heute schon weitgehend angepasst. Auf Blu-ray Disc wäre die Bildqualität des in HD produzierten Films noch besser gewesen. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: 2017
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl
Kommentare:

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