Gone - Eine tödliche Leidenschaft
Schauspieler / Schauspielerinnen in Gone - Eine tödliche Leidenschaft:
Darsteller:
Adele Neuhauser, Christoph Gareissen, Robert Giggenbach, Detlef Bothe Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Gone - Eine tödliche Leidenschaft:
Nach der erwähnten Eingangsszene beginnt ein langer Flashback, der erklärt, wer der Fremde ist und warum er sich gerade diesen Garten ausgesucht hat. Dann wird der Rahmen mit der Wiederaufnahme und Weiterführung der Anfangsszene geschlossen. Innerhalb dieses Rahmens entwirft Paul eine Handlung, die irgendwo zwischen Psychodrama, Thriller und Romanze schwankt. Laut eigener Aussage basiert die Handlung auf der Freudschen Psychoanalyse. Diese besagt (laut Paul), dass Neurosen durch das neuerliche Erleben derselben gelöst werden können. Genau das passiert Alma (Adele Neuhauser, Ehefrau von Regisseur Paul), die seit einer Abtreibung unter der Vorstellung leidet, dass ihr abgetriebener Sohn sie „verfolgt“. Der ehemals erfolgreiche Schriftsteller David (Christof Gareisen) benutzt Almas Lebensgeschichte zunächst ohne ihr Wissen für sein neues Buch (das er – Überraschung – „Gone“ nennt). David mischt sich immer mehr in Almas Leben ein, sie fühlt sich von ihm verstanden und beginnt eine Affäre, an dessen Ende beide gemeinsam Selbstmord begehen wollen. Almas Ehemann Henry (Robert Giggenbach) steht dem Ganzen eher hilflos gegenüber. Die Darstellung ist bewusst stark ans Theater angelehnt (Zoltan Paul ist ursprünglich Theaterschauspieler), surreal und expressionistisch. gerade die Rolle des David wird von einigen Unstimmigkeiten begleitet, die zumindest teilweise ebenfalls bewusst herbeigeführt sind, um den Zuschauer im Unklaren über David zu lassen. Ein weiteres Indiz für die ungewöhnliche Machart ist der Showdown, der aus 750 Fotos zusammengesetzt ist. Auch wenn der Film wegen seiner nicht auf den Mainstream abzielenden Absicht auf so manches Klischee verzichten kann, ist David doch der typische vergeistigte, weltabgewandte Schriftsteller, der in einer typischen Schriftstellerwohnung die typischen alkoholischen Getränke zu sich nimmt, um die typische Schreibblockade zu verdrängen. Nebenbei: Ein guter Schriftsteller ist er auch nicht… Die häufigen Selbstmitleid – Tiraden Almas und Davids sind an sich schon diskutabel und scheitern des Öfteren an ihrem eigenen philosophischen Anspruch. Der Film musste in der Postproduktion um mehrere Minuten gestreckt werden, was man ihm auch anmerkt. Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Paul geht im Audiokommentar auf einige Kritikpunkte ein. Die Bildqualität ist hervorragend. Das digitale HD – Format (das übrigens quasi gestiftet wurde) ermöglicht ein sehr plastisches Bild. Außerdem war es bei den massiven Veränderungen der Farben hilfreich (So wurde aus einer sommerlichen grünen Landschaft eine herbstliche). Auch der Ton kann überzeugen. Fazit: Etwas krude, manchmal überambitionierte Genre – Mischung, die dennoch manchem Independent – Fan gefallen könnte, dazu kommt der Reiz des Neuen, was das HD – Bild betrifft. (Andreas Ahrens) alle Rezensionen von Andreas Ahrens ...
"David, ein weltentrückter, ehemals erfolgreicher Autor, begegnet der suizidgefährdeten Verlegersgattin Alma, die er zur Hauptfigur seines neuen Romans macht. Dem Roman folgend entspinnt sich zwischen den beiden eine fatale Leidenschaft mit tödlicher Konsequenz. Ein Spiel um Liebe, Leben, Tod, Fiktion und Wirklichkeit.Die Ansprüche an das Bild sind entsprechend der Definition von „High-Def“ sehr hoch gewesen, können bei der DVD-Version jedoch nicht absolut überzeugen. Der Film wurde zwar in High Definition gedreht, musste dann jedoch für die DVD wieder auf das übliche Format heruntergerechnet werden. Da mir zum Test lediglich ein Muster der Standard-Edition zur Verfügung stand, war ein Vergleich mit der HD-DVD-ROM nicht möglich.
Der Transfer liegt im anamorphen 16:9 Format (1.78:1) auf der DVD vor. Hintergrundrauschen oder gar Verschmutzungen sind durch den gesamten Film nicht vorhanden und zeigen das Bild in einer Qualität, wie ich es von einer Produktion aus dem Jahr 2004 erwartet habe. Kontrast und Schwarzwert liegen ebenfalls auf sehr hohem Niveau und die Farben wirken (bis auf die überstrahlenden bzw. vom Regisseur sichtlich farbveränderten Szenen, dazu weiter unten mehr) sehr natürlich. Wenn jedoch ein Punkt dieser DVD als Referenz bezeichnet werden kann, dann ist es die sehr hohe Detailschärfe. Sowohl in den normal ausgeleuchteten (z.B. in der Rückscheibe des Fahrzeuges sind sogar die Drähte für die Rückscheibenheizung zu erkennen, um nur ein Beispiel zu nennen) wie auch dunklen Szenen kann diese absolut überzeugen. Selten habe ich ein so detailliertes Bild gesehen. Würde ich hier abschließen, müsste ich dem Bild glatt 10 Punkte plus AWARD vergeben. Aber auch bei diesem Bild gibt es Mängel, die nicht zu übersehen sind. Ich vermute, dass jetzt folgende Punkte vom Regisseur als „Stilmittel“ verwendet wurden. Auch wenn dem so sein sollte, trüben eben gerade diese Szenen den Gesamteindruck doch gewaltig und treten meiner Meinung nach mehr als einmal zu viel auf. So neigen helle Flächen schnell zum Überstrahlen und vereinzelt ist szenenweise sogar ein leichtes Kantenflimmern (Aliasing) zu erkennen. Ist das Kantenflimmern nur vereinzelt zu sehen, überstrahlen helle Fläche in bestimmten Szenen mit einer Regelmäßigkeit, dass ich mir die Frage stelle, welche Absicht sich dahinter wohl verstecken mag. Auch wenn diese beiden Punkte den Gesamteindruck etwas trüben, ist es doch ein sehr gutes Ergebnis, welches Polyband hier auf die DVD gebracht hat.Genrebedingt handelt es sich hier um einen Film mit vielen Dialogen, die meist sauber aus dem Center zu hören sind. Dabei ist der „Off-Sprecher“ immer sehr gut zu verstehen und zeigt als Einziger einen gleichbleibenden Level, sowohl bei der Qualität der Sprache wie auch Lautstärke. Schwankungen gibt es lediglich in einigen Filmszenen, wo die Dialoge szenenweise etwas dumpf erscheinen. Hier hatte ich den Eindruck, dass versucht wurde, die Qualität der Räumlichkeit anzupassen (z.B. Dialog im Treppenhaus), was zu Lasten der Verständlichkeit führt. Teile des Films - in denen keine Musik zu hören ist - wirken sehr frontlastig. Der musikalische Score erzeugt eine gute Räumlichkeit, lediglich in einigen Stücken hatte ich das Gefühl, dass die Surround-Lautsprecher zu laut abgemischt wurden, sich förmlich aufdrängten und damit die Front leicht überstrahlten. Bei der Endabrechnung reicht es zu guten 8/10 Punkten, mit der Tendenz nach oben.Dem Film entsprechend wurde der DVD ein schlicht animiertes und mit Musik unterlegtes DVD-Menü spendiert. Nicht nur das Hauptmenü, sondern auch die Untermenüs und Kapitelwahl wurden animiert. Beim Ton gibt es die Auswahl zwischen Dolby Digital 5.1 und dem Audiokommentar von Regisseur Zoltan Paul. Der „Audiokommentar“ wird zwar etwas eintönig erzählt, enthält aber viele interessante Informationen rund um den Film, die Produktion und Nachbearbeitung. Dabei geht der Regisseur auch immer wieder auf aktuell laufende Szenen ein. Viele Bezüge, die der Zuschauer zuvor vielleicht nicht verbinden konnte, werden ausführlich erklärt und so kommt es am Ende doch noch - vereinzelt - zum „Aha-Effekt“. Weiter geht es dann mit den „Deleted Scenes“ (14:34). Da diese einfach der Reihe nach abgespult werden, empfiehlt es sich, die Szenen mit dem Kommentar des Regisseurs anzusehen, da es sonst doch sehr schwer ist, diese im Film einzuordnen. In der „Bildgalerie - Fotos vom Set“ (03:36) werden - mit der Filmmusik unterlegt - nacheinander verschiedene Fotos vom Set gezeigt, bevor es mit dem „Kurzfilm ""GONE""“ (12:18) weitergeht. Abgeschlossen wird das Bonusmaterial dann mit dem „Kinotrailer“ (02:01). Leider wurden deutsche Untertitel komplett vergessen - so werden Hörgeschädigte von der DVD gänzlich ausgeschlossen. Vom Audiokommentar in Filmlänge einmal abgesehen, bietet die DVD neben den Deleted Scenes nicht viel Interessantes mit Inhalt. Da auch noch Untertitel fehlen, reicht es hier am Ende nur zu...""GONE"" ist neben ""DER WIXXER"" von der technischen Seite gesehen eine der besten deutschen DVDs, die ich in der Vergangenheit in meinen Player legen durfte. Das Bild ist fast perfekt und auch der Sound kann szenenweise überzeugen. Etwas dünn ist lediglich das Bonusmaterial. Weitere Abzüge gibt es dabei für die fehlenden deutschen Untertitel. ""GONE"" ist eine Produktion weitab vom Mainstream und nicht jeder Käufer wird auf Grund der Inszenierung Zugang zu diesem Film finden. Wer ihn bereits gesehen und auf die DVD gewartet hat, der wird sicherlich nicht enttäuscht werden. Wen jedoch lediglich die technische Seite der DVD reizt (es ist immerhin der erste in Deutschland gedrehte High Definition Kinofilm), der sollte sich die DVD vielleicht vorher ausleihen, um Überraschungen zu vermeiden." (Stefan Mörkels) alle Rezensionen von Stefan Mörkels ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Gone - Eine tödliche Leidenschaft, DVD:
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Weitere Filminfos zu Gone - Eine tödliche Leidenschaft: Originaltitel: Gone Land / Jahr: Deutschland 2004 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Gone - Eine tödliche Leidenschaft:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Kurzfilm „Gone“ (13 Min), Deleted Scenes, Behind-the-Scenes-Galerie, Audiokommentar von Zoltan Paul
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