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TECHNISCHE DATEN
zu Arizona Junior

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-5
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround,Englisch: Dolby Digital 2.0 Surround,Spanisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englisch, Spanisch
EAN-Code:
4010232007704 / 4010232007704
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Komödie > DVD > Arizona Junior

Arizona Junior

Titel:

Arizona Junior

Label:

20th Century Fox Home Entertainment

Regie:

Joel Coen, Ethan Coen

Laufzeit:
90 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 11.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Arizona Junior:


Die Welt ist ungerecht! Während der Einbrecher Hi (Nicolas Cage) und die Polizistin Ed (Holly Hunter) keine Kinder bekommen können, freut sich Millionär Arizona über die Geburt von Fünflingen. Was macht da schon eins weniger, denkt sich Hi, entführt kurzerhand eines der Babys – und löst mit der Aktion das totale Chaos aus. Denn hinter dem knuddeligen Kleinen sind außer seiner Familie auch noch zwei Amateurgangster und ein brutaler Kopfgeldjäger her. Eine turbulent-chaotische Jagd nach Junior beginnt ... Diese perfekt inszenierte Komödie der legendären Coen-Brüder (`The Big Lebowski`) ist gespickt mit raffinierten und aberwitzigen Gags. Top besetzt mit den Oscar®-Preisträgern Nicolas Cage und Holly Hunter, die schon hier für schauspielerische Höchstleistungen sorgten, ist sie ein bissiger Angriff auf die amerikanische Gesellschaft. Arizona Junior stammt aus dem Hause 20th Century Fox Home Entertainment.


Arizona Junior Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Arizona Junior:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Arizona Junior:
Der nächste Film der Coens ist eine schwarze Komödie, die slapstickartige Tendenzen aufweist, ein Sub-Genre, das sich im weiteren Verlauf als das favorisierte Genre von Ethan & Joel Coen herauskristallisieren wird. Dabei verlieren sie allerdings nie ihre Protagonisten aus dem Blick und geben sie niemals dem Spott, sondern höchstens liebevoller Ironie preis. Na gut, ein paar Szenen in ihren Filmen beweisen das Gegenteil des eben Gesagten, aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel...

Die Story von „Arizona Junior“ handelt von H.I. McDunnough, kurz genannt Hi, einem notorischen Berufskriminellen, und Edwina, dem genauen Gegenteil seiner Profession. Hi und Edwina lernen sich bei seinen berufsbedingten Aufenthalten im Staatsgefängnis kennen, in dem Edwina (kurz genannt Ed) als Justizvollzugsangestellte arbeitet. Die beiden heiraten schließlich und leben glücklich in einem Wohnwagen. Aber ihr Glück ist nur oberflächlich, denn zum wahren Glück fehlt Ed noch ein Baby. Allerdings ist sie unfruchtbar und so ergibt sich nur ein einziger Ausweg: Die Entführung eines Babys. Glücklicherweise ist die Frau des Möbelhändlers Nathan Arizona von der Natur mit Fünflingen reich beschenkt worden. Nach einigen Mühen gelingt es Hi schließlich, eins der Babys zu entführen, doch das neue Glück ist nur von kurzer Dauer: Hi’s Vergangenheit in Form seiner zwei Knastkumpanen und sein Unterbewusstsein in Gestalt des Kopfgeldjägers Leonard Smalls, der direkt aus „Mad Max“ entsprungen zu sein scheint. Als Gale und Evelle, seine beiden Knastkumpanen, das Baby entführen, um die Belohnung zu kassieren, überschlagen sich die Ereignisse...

Arizona Junior“ ist einmal mehr ein Zauberkessel, in dem die verschiedensten Zutaten in Form der Genres vermischt wurden. Züge der Tragikomödie wechseln sich mit wilden Slapsticksequenzen und Action-Szenen ab, ohne sich selbst zu untergraben oder unglaubwürdig zu machen. Das ist eine weitere Eigenart der Coen-Filme: Sie sind nie realistisch, nie vollkommen logisch durchstruktiert, aber trotzdem (oder gerade deshalb) sind sie immer vollkommen glaubwürdig.

Vor allen Dingen aber ist „Arizona Junior“ eine Satire auf die in den Achtziger Jahren vorherrschende Yuppie-Ideologie, die sich nicht zwischen Karriere oder Kindern entscheiden konnte. Aber auch Seitenhiebe auf Politik und sexuelle Freiheit werden von den Coens zu skurrilen Szenen erweitert, bevor die Schönheit der Konformität dargestellt werden: Ist es wirklich so schlimm, zu sein wie alle anderen? Hi stellt sich diese Frage auch, kann aber zu keinem Ergebnis kommen, denn seine Vergangenheit und die Herkunft des Babys würden Konformität niemals zulassen. Das ist ein weiterer Faden in den Filmen, der sich durch sämtliche Werke zieht: Die Privilegierten werden immer privilegierter, während die Loser immer tiefer abrutschen: In „Arizona Junior“ bleibt die Ehe von Hi und Ed kinderlos, da sie Loser sind, während der reiche Möbelhändler fünf Kinder bekommt. Allerdings finde ich es etwas weit hergeholt, darauf einen satirischen Angriff auf Kapitalismus zu sehen...

Arizona Junior“ entstand 1987, als das Genre des „Baby-Films“ zu voller Blüte gelangt war („Baby Boom“, „Kuck mal, wer da spricht“, „Drei Männer und ein Baby“), hat aber mit den genannten Filmen nichts gemeinsam. Themen scheinen den Coens ohnehin nicht besonders wichtig zu sein, wie auch Barry Sonnenfeld in einem Interview offenbarte: „Joel und Ethan können zu jedem Thema ein exzellentes Drehbuch abliefern, da Themen für sie unglaublich unbedeutend sind.“

Dass Themen wirklich unbedeutend sind, merkt an in Sequenzen, in denen aus banalen Dingen atemberaubende Entwicklungen folgen: Hi möchte eigentlich nur Windeln kaufen, aber was folgt, ist eine 10-minütige Verfolgungsjagd, die jedem Laurel & Hardy-Film zur Ehre gereicht hätte.

Ein weiteres Motiv in den Filmen sind Traumsequenzen, die bei „Arizona Junior“ zum ersten Mal dramaturgisch eingesetzt werden. Zwar gab es bereits bei „Blood Simple“ eine Traumsequenz, diese diente allerdings primär als Verunsicherung und Schockeffekt. In „Arizona Junior“ wird durch die Träume Hi’s Unterbewusstsein zum Leben erweckt und jagt ihn in Form des Kopfgeldjägers Leonard Small, bis er ihn im realen Leben zur Strecke bringen kann. Gegen Ende des Films, als der Traum der geklauten Familie auf versöhnliche Weise gescheitert ist, träumt Hi einen ganz anderen Traum, und wir haben bereits durch die Erschaffung von Leonard Small gesehen, zu welchen Taten Hi’s Träume fähig sind...

Dadurch, dass Hi der Erzähler der Geschichte ist, könnte auch die gesamte Geschichte nur ein Traum sein, denn nirgendwo wird ein Unterschied zwischen Traum und Realität manifestiert. Vielleicht ist alles nur ein Traum in einem Traum...? Dafür spricht auch, dass Leonard Smalls und Hi das gleiche Woody-Woodpecker-Tattoo tragen, als sie am Ende des Films aufeinander treffen und der Schöpfer seine Kreatur besiegt. In seiner relativen Brutalität erinnert der Showdown einmal mehr an die alten Slapstickfilme, aber trotzdem ist diese Mutmaßung etwas zu weit hergeholt, aber wer kann sich bei den Coens schon hundertprozentig sicher sein? Immerhin behalten sie sich auch die Freiheit vor, die Grenzen zwischen den Genres zu verwischen, warum sollten sie also vor den Grenzen zwischen Realität und Fiktion kapitulieren? ()

alle Rezensionen von Tino Hahn ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Raising Arizona
Land / Jahr: USA 1987
Produktion: Ethan Coen
Musik: Carter Burwell
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü
Kommentare:
Kommentar von djfl.de
Cinema-Filmlexikon: Eine bissige Attacke gegen tumbes Provinz-Kleinbürgertum und finanzielles Machtstreben um jeden Preis.

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Kommentar von djfl.de
Cinema: Viele der visuellen und verbalen Gags dieser wunderbar zynischen und zugleich herrlich sentimentalen Komödie nehmen die Absurditäten der amerikanischen Massenkultur aufs Korn. Der Zuschauer kommt vor lauter Lachen kaum noch zum Luftholen.

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Kommentar von djfl.de
Ethan und Joel Coen gelten nach den Tavianis und David und Jerry Zucker als das berühmteste Brüderpaar unter den Filmemachern. Schon nach ihrem Debüt "Blood Simple" (1984) wurden sie gefeiert. 1987 wechselten Regisseur Joel und Produzent Ethan mit "Arizona Junior" ins Komödienfach. Wie bei ihren anderen Filmen schrieben sie gemeinsam das Drehbuch. "Der Film ist ein Stück populäres Kino mit den wesentlichen Elementen, die man braucht: Babies, eine Harley-Davidson und Sprengstoff", sagt Joel Coen. Holly Hunter, die ihre erste Hauptrolle spielt, war der Auslöser für die Komödie. "Wir sind mit ihr befreundet und wollten einen Film speziell für sie schreiben", erzählt Ethan Coen. Nicolas Cage, Neffe von Francis Ford Coppola, wurde zum Vorsprechen eingeladen und bekam erst Wochen später die Zusage. "Diese Rolle hat mir viele Möglichkeiten geboten und mir viel abverlangt - physisch vor allem. Außerdem weiß ich jetzt alles über Babies", erzählt der Star aus "Peggy Sue hat geheiratet" und "Wild At Heart".

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Kommentar von djfl.de
Ethan und Joel Coen gelten nach den Tavianis und David und Jerry Zucker als das berühmteste Brüderpaar unter den Filmemachern. Schon nach ihrem Debüt "Blood Simple" (1984) wurden sie gefeiert. 1987 wechselten Regisseur Joel und Produzent Ethan mit "Arizona Junior" ins Komödienfach. Wie bei ihren anderen Filmen schrieben sie gemeinsam das Drehbuch. "Der Film ist ein Stück populäres Kino mit den wesentlichen Elementen, die man braucht: Babies, eine Harley-Davidson und Sprengstoff", sagt Joel Coen. Holly Hunter, die ihre erste Hauptrolle spielt, war der Auslöser für die Komödie. "Wir sind mit ihr befreundet und wollten einen Film speziell für sie schreiben", erzählt Ethan Coen. Nicolas Cage, Neffe von Francis Ford Coppola, wurde zum Vorsprechen eingeladen und bekam erst Wochen später die Zusage. "Diese Rolle hat mir viele Möglichkeiten geboten und mir viel abverlangt - physisch vor allem. Außerdem weiß ich jetzt alles über Babies", erzählt der Star aus "Peggy Sue hat geheiratet" und "Wild At Heart".

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