Scary Movie
Schauspieler / Schauspielerinnen in Scary Movie:
Darsteller:
Anna Faris, Shawn Wayans, Marlon Wayans Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Scary Movie:
In Scary Movie gibt es quasi keine neue Handlung. Bekannte und erfolgreiche Horrorfilme werden in ihrer Handlung nachgespielt, jedoch mit einer ordentlichen Portion Humor. Bereits in den ersten Minuten vermutet man, dass die falsche DVD im Player liegt, denn die Szenen ähneln sehr stark dem Film Scream. Jedoch bringen diverse Kommentare von Shannon Elizabeth uns davon ab, dass es sich wirklich um Scream handeln kann. Doch der wahnsinnige, aber auch lachende, rauchende oder besoffene Killer schafft es nicht immer sein Opfer zu töten. Hier bekommt er tatkräftige Unterstützung von den anderen Charakteren. Diverse Nacktaufnahmen zieren den Film. Besonders ein junger Mann muss darunter leiden, denn sein derart kleines Glied prangert auf einem Foto in der Schule. Der Text „Ich weiß“ deutet auf eine Persiflage von „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ hin. „Scary Movie“ hat durchaus lustige Szenen. Besonders Lachen kann man, wenn die Handlung der Originale bekannt ist. Doch wie bei diversen anderen Komödien dieser Art ist zu bemerken: wer bereits diverse Trailer gesehen hat, bekommt im eigentlichen Film nicht wesentlich mehr geboten. (Patrick Fiekers) alle Rezensionen von Patrick Fiekers ...
Der Regisseur Keenen Ivory Wayans und seine beiden Brüder Shawn und Marlon gehören zu den dreistesten Wendehälsen, die Hollywood zu bieten hat: Waren ihre Filme früher debile Hiphop-Komödien, die genau den Zeitgeist des Publikums trafen, so wird jetzt von ihnen das Subgenre des Schlitzerfilms durch den Kakao bzw. das Sperma gezogen.
Die Worte subtil, hintergründig oder political correctness kann man bei „Scary Movie“ für die folgenden 95 Minuten aus seinem Gedächtnis streichen, denn ab sofort regieren Körperflüssigkeiten, platte Zoten bis zum Rande der Peinlichkeit und unzählige Zitate aus den letzten 12 Kinomonaten. Allerdings ist der Film eindeutig für den amerikanischen Markt konzipiert worden, deshalb zieht die Schluss-Sequenz nicht richtig: Darin wird einer der am meisten unterschätzten Filme des letzten Jahrzehnts (Die Üblichen Verdächtigen) verwurstet, der beim deutschen Publikum weitgehend unbeachtet blieb. Jedenfalls blieben bei meinem Kinobesuch die Lacher an den entscheidenden Stellen aus, was ich auf die Unkenntnis des Publikums zurückführe. Gott sei dank werden aber auch alle relevanten Szenen aus „Matrix“ und natürlich „Scream“ und „Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast“ ausgiebig zitiert. wer die entsprechenden Filme nicht gesehen hat, wird viele der Gags zwar komisch finden, aber ihr ganzer Witz eröffnet sich erst dann, wenn man die Originale kennt. Ganze Handlungsstränge sind nahezu identisch und wurden bei „Scary Movie“ lediglich mit einer Vielzahl von Pointen angereichert, von denen einige wirklich knallen, viele allerdings verpuffen wie ein Mädchenfurz beim Baden (nachdem ihr „Scary Movie“ gesehen habt, wisst ihr, was ich meine...) Offenbar vertraute die Wayans-Clique nicht auf das Potential einer weiteren Parodie á la Nackte Kanone, sondern addierte noch eine kräftige Portion Fäkal-Humor, der seit „Verrückt nach Mary“ und „Road Trip“ anscheinend der letzte Schrei zu sein scheint und der in immer neuen Varianten seinen endgültigen Höhepunkt entgegenblickt. Furz- und Pipi-Witze finden immer ein dankbares Publikum, wie der Erfolg von Machwerken wie „Ballermann 6“ und „Voll normaaal“ eindrucksvoll zeigt. Die Frage ist nur: Wie schwierig sind solche Witze zu realisieren? Wie nötig sind solche Witze? Und welches kreative Potential steckt in solchen Witzen? Ich glaube, diese drei Fragen kann jeder für sich selbst beantworten! Dazu kommt noch, dass Filme wie „Scream“ ursprünglich parodierend gemeint waren und somit nicht noch mal parodiert werden müssen. Somit ist „Scary Movie“ noch flüssiger als Durchfall, nämlich überflüssig. Selbstverständlich weist die deutsche Kinoversion auch ein paar kleine Schnitte auf, die einige der brutalen gags etwas entschärfen bzw. einen Aufdruck ‚ungeschnittene Fassung – nie im Kino zu sehen!’ auf der Verleihkassette rechtfertigen sollen. Fazit: „Scary Movie“ ist ein unterhaltsames, aber lieblos heruntergekurbeltes Fließbandprodukt, dass seine anvisierte Zielgruppe erreichen wird und eindrucksvoll beweist, dass ein tieferes Verständnis der Filmgeschichte nicht nötig ist, um sie zu parodieren. (Tino Hahn) alle Rezensionen von Tino Hahn ...
Horrorfilme wie "Scream", "Blair Witch" und "The Sixth Sense" gruselten die Nation zu Tode. Da ist es doch an der Zeit, das Genre einmal ordentlich auf die Schippe zu nehmen. "Scary Movie" lässt einen neuen Massenmörder auf die Teenager einer Kleinstadt los. Aber hier wird zurückgelacht.
Carmen Electra (einer der Busenstars aus Baywatch) macht es im Horrorfilm "Scary Movie" nicht lange. Sie bekommt einen gruseligen Anruf von einem Massenmörder und flieht prompt aufgeregt aus dem sicheren Haus in den dunklen Garten hinaus. Da freut sich der Killer aber, dass ihm sein lecker anzusehendes Opfer genau vor die Klinge springt. Der erste Stich mit dem langen Messer geht leider daneben – dafür klebt nun Carmens Brustimplantat an der Klinge. Das flüchtende Mädel flieht nun – in Zeitlupe – durch den Sprühregen des Rasensprenger, verliert nach und nach ihre Kleidung und fällt am Ende auch noch auf die Nase, als sie sich im Laufen umdrehen möchte. Das war's ja dann wohl. Am nächsten Tag ist in der Schule die Hölle los. Die lüsternen Sheriffs können angesichts des Mordes endlich einmal wieder junge Schulmädchen verhören und mit besonders intimen Fragen quälen. Und eine sensationell skrupellose Reporterin holt sich sogar den sabbernden Schulidioten Doofus in den Produktionsbus, um ihm beim Sex Informationen zu entziehen. Den richtigen Durchblick können eigentlich nur Cindy, Bobby, Brenda, Greg und Ray haben. Denn die Clique weiß, was sie im letzten Sommer getan hat. Bei einem Autoausflug haben sie aus Versehen einen Angler überfahren. Der lebte zwar noch, wurde aber trotzdem zur Sicherheit im Meer entsorgt. Ist es seine Seele, die nun zurückgekehrt ist und Rache sucht? Nach und nach wird einer aus der Clique nach dem anderen vom schwarzgewandeten Killer mit der weißen Gruselmaske umgebracht. Da ist es nur bezeichnend, wenn die Schöne aus der Clique mit der schrillen Stimme selbst dann noch nicht mit dem Quasseln aufhört, wenn ihr doch schon der Kopf abgeschnitten wurde. "Scary Movie" ist einer dieser ganz besonderen Ulk-Filme in der Tradition von "Hot Shots" oder "Die Nackte Kanone". Schräge Gags reihen sich hier nahtlos aneinander, wenn sämtliche Horror-Kassenschlager der letzten Jahre unerbittlich durch den Kakao gezogen werden. Die Gags sind verdammt gut und schwarzhumorig, sodass den Zuschauern das dreckige Lachen immer wieder im Hals steckenbleibt. Elektronisch gesicherte Schulmädchenschlüpfer, Footballspieler mit einem seltsamen Hang zu Männerpopos, Versteckspiele mit dem Killer und ein gefährlicher Rap des Serienmörders mit seinen Killerwerkzeugen in der Hand sind nur einige der zahlreichen Highlights im Film. Gnadenlos wird jedes denkbare Tabu gebrochen. Es kommt sogar zu einer Sexszene mit einem Staubsauger. Der Film liegt in allerbester DVD-Qualität vor und bietet ein glasklares Bild in höchster Schärfe. Auch für die deutsche Spur wurde dabei DTS als Tonformat verwendet. Ein echter Hingucker sind die interaktiven Menüsysteme, die mit großem Aufwand in 3D umgesetzt worden. Das Kapitelmenü erscheint etwa als unheimlicher Friedhof, bei dem die Kapitelvorschauen auf den Grabsteinen abgespielt werden. Auch bei den 56 Minuten Bonusdreingaben hat sich niemand lumpen lassen. Für alle Fans gibt es ein Scary Quiz, Interviews und Biografien der Schauspieler, einen dokumentarischen Blick hinter die Kulissen, Trailer und TV-Spots. Wirklich sehenswert sind die "Deleted Scenes", da hier neue und sehr schräge Szenen zu sehen sind, die im Film überhaupt nicht vorkommen. Ein Musikclip der Bloodhound Gang und allgemeine Produktionsnotizen runden die Scheibe ab. (Carsten Scheibe) alle Rezensionen von Carsten Scheibe ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Scary Movie, DVD:
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Weitere Filminfos zu Scary Movie: Originaltitel: Scary Movie Land / Jahr: USA 2000 Produktion: Eric L. Gold Kamera: Steven Bernstein Schnitt: Peter Teschner, Richard Pearson Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Scary Movie:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, Auch als UMD verfügbar, geschnittene Szenen, Hinter-den-Kulissen Bericht, DVD-ROM
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