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Clint Eastwood Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Space Cowboys:
Die Enttäuschung ist groß, als aus ihren Träumen nichts wird - die NASA wird gegründet, die Raumfahrt aus dem Aufgabenbereich der Air-Force ausgegliedert und statt des Teams Deadalus darf als erstes ein dressiertes Affenweibchen ins All. Mehr als vierzig Jahre später jedoch ergibt sich für die inzwischen deutlich gealterten Männer eine zweite Chance, denn ein russischer Satellit treibt steuerungslos im All und droht auf die Erde zu stürzen. Um ihn einzufangen und im Space-Shuttle zur Erde zurück bringen zu lassen, ist er zu groß, man muss ihn wohl oder übel im All reparieren. Doch der Satellit ist mehr als veraltet - kein Mitarbeiter der NASA kennt sich mehr mit seiner Technologie aus. Da die Russen bei der Inbetriebnahme des Himmelkörpers verbotenerweise etliche Bauteile des Sky - Lab eingesetzt haben, hofft man bei der NASA, dass ihnen der Erbauer jener Forschungstation aus längst vergangenen Tagen womöglich aus der Patsche helfen kann. Dieser Erbauer ist niemand anders als Frank, der einstige Chef der Daedalustruppe, man hofft dass er in der Lage ist, einen jungen Astronauten innerhalb weniger Tage mit der Funktiosweise der veralteten Bauteile so weit vertraut zu machen, dass dieser dann an Ort und Stelle den Schaden beheben kann. Doch Frank macht der NASA einen andern, höchst abenteuerlichen Vorschlag: er bietet der Raumfahrtbehörde an, gemeinsam mit seinen Kumpels aus früheren Tagen ins All zu fliegen und den Satelliten selber wieder flott zu machen. Etliche Widerstände von Seiten der NASA, ihres unsympathischen Abteilungsleiters, des weißen Hauses und der Ärzteschaft müssen überwunden werden; doch dann ist es eines Tages wirklich so weit - die alten Kämpen sitzen im Shuttle und fliegen ins All. Doch der russische Satellit ist beileibe nicht so harmlos, wie man vermutet hat. Es handelt sich nicht etwa um eine Fernmeldeeinrichtung, wie man den Leuten vorgaukelt sondern ganz etwas anders... Die Idee, die Heldenrollen mal an ein paar ältere Herren zu vergeben, hat etwas Bestechendes. Mit viel Selbstironie und einer gewaltigen Portion schauspielerischer Erfahrung bringen uns Clint Eastwood, Tommy Lee Jones, Donald Sutherland und James Garner diverse Male zum Lachen. Doch die Gags sind nicht neu, die Pointen meist vorher berechenbar. Die technischen Tricks sind gelungen, doch hat man bei den diversen Star-Wars, Startrek und anderen Raumfahrtfilmen, so etwas schon x-mal gesehen. Ein Film, den man sich ansehen kann, über den man sich mit Sicherheit auch nicht zu ärgern braucht, aber auch nichts Besonderes. Ich denke, in dem Thema wäre etwas mehr "drin" gewesen. (Eva Behrens) alle Rezensionen von Eva Behrens ...
Wenn die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel steht, sollte man besser keine tattrigen Rentner mit der Rettung beauftragen. Im Science-Fiction-Abenteuer "Space Cowboys" bleibt den Verantwortlichen trotzdem keine andere Wahl. Clint Eastwood und seine Freunde müssen ran.
Trau keinem über 30, heisst es in Hollywood. Wer das Verfallsdatum erst einmal überschritten hat, bekommt in der Filmbranche so schnell keinen Job mehr. Dass Hollywoods Oldtimer trotzdem noch lange nicht aufs Abstellgleis gehören, beweist einmal mehr Clint Eastwood. Das schweigsame Cowboy aus den alten Spaghettiwestern hat sich zum einfallsreichen Produzenten und Regisseur gewandelt, der erfolgreiche Filme mit ungewöhnlichen Themen abkurbelt. In "Space Cowboys" macht er aus vier Rentnern eine irre Bande verrückter Weltraum-Liebhaber. Und dreht zugleich einen amüsanten und sehr beeindruckenden Film für die ganze Familie. Clint spielt selbst den Piloten und Systementwickler Frank Corvin. Er sollte zusammen mit seinem Team Daedalus im Jahr 1958 als erster Mensch in den Weltraum geschickt werden. Im letzten Moment tauschte die NASA allerdings das ganze Team aus – gegen einen Schimpansen. Doch Franks Chance kommt. Vierzig Jahre später. Ein russischer Nachrichtensatellit droht dank eines Systemfehlers auf die Erde zu stürzen. Das Problem: Auf dem Satelliten ist ein Computersystem installiert, das so alt ist, dass es niemand mehr bedienen kann. Bis auf Frank – er hat es seinerzeit entwickelt. Franks Bedingung an die NASA: Er repariert den Satelliten vor Ort im All. Aber nur zusammen mit seinem alten Team. Der begnadete Pilot Hawk Hawkins (Tommy Lee Jones), der Ingenieur Jerry O'Neill (Donald Sutherland) und der Feinmotoriker Tank Sullivan (James Garner) melden sich umgehend an ihrem alten Arbeitsplatz zurück. Clint Eastwood gelingt ein Meisterstück: Er konzentriert sich voll auf die vier verschrobenen Charaktere seiner Rentnergang, bietet zugleich aber auch sagenhafte Special-Effekte und viel Technik. Die Gratwanderung macht aus dem Treffen der Altherrenliege einen Blockbuster der A-Klasse. Man spürt, dass Eastwood, Lee Jones, Sutherland und Garner so richtig viel Spaß an ihren Rollen hatten. Sie spielen mit der lockeren Professionalität alter Haudegen, die noch einmal zeigen möchten, was sie drauf haben. Eastwood als unbeherrschter und egozentrischer Wüterich, Lee Jones als gefühlsmässig zartbesaiteter Tausendsassa im Pilotensessel und der wirklich alt gewordene James Garner als stiller, aber feinhumoriger Priester haben schon etwas. Genial inszeniert sich Donald Sutherland als gealterter Charmeur, der jedem Rock nachspürt, beim Kantinenessen aber schon mal das Gebiss verliert und den Augentest der NASA nur aus dem einen Grund besteht, weil er die Buchstabenfolge auf der Karte auswendig aufsagen kann. Der Film kennt keine Längen, sondern schreitet munter voran. Erst muss die alte Garde zusammengetrommelt werden, dann heisst es, die Arschbacken zusammenzukneifen, um das Schnelltraining der NASA zu überleben. Ist gerade das Training dank der Späße und Wehwehchen der NASA-Rentner eine eher vergnügliche Sache, wird es im Weltraum noch einmal ernst: Vor Ort erwartet Team Daedalus nämlich etwas ganz anderes als ein simpler Nachrichtensatellit. Jawoll: "Space Cowboys" bietet große Schauspielkunst, eine wirklich gelungene Geschichte, sehenswerte Specialeffekte und ein tolles Ende. Wer vom Einheits-Hollywood-Kino die Nase voll hat, muss sich diesen Film einfach ansehen. Die DVD bietet ein gestochen scharfes Bild, einen satten Sound in Dolby Digital 5.1 und viele ROM-Extras. Zu ihnen gehört etwa der interaktive PC-Simulator "Space Shuttle Challenge". Auch ohne PC lassen sich mehrere Dokumentationen ansehen. "Back at the Ranch" wagt den Blick hinter die Kulissen. "The Effects" lässt Michael Owens zu Wort kommen, der für die Spezialeffekte verantwortlich war. "Up Close with the Editor" bietet eine Unterhaltung mit dem Cutter. Es folgen Szenen aus der Jay-Leno-Talkshow mit dem Daedalos-Team. (Carsten Scheibe) alle Rezensionen von Carsten Scheibe ...
"1958:
Die vier besten Piloten der Air-Force waren ausgewählt, das Weltall zu erobern. Als ""Team Daedalus"" sollten sie Geschichten schreiben. Doch in letzter Sekunde tauschte die NASA sie aus - gegen einen Schimpansen. Vierzig Jahre später: Russische Behörden melden ein Problem. Einer ihrer Satelliten droht, auf die Erde zu fallen. Um die Katastrophe zu verhindern, bietet die NASA ihre Hilfe an. Doch es gibt nur noch einen Menschen, der die alte Technik beherrscht: Ex Daedalus-Astronaut uns Systementwickler Frank Corvin (Clint Eastwood). Corvin erklärt sich bereit zu helfen, wenn ihn seine Mannschaft von 1958 begleitet: Hawk Hawkins (Tommy Lee Jones), Jerry O'Neil (Donald Sutherland) und Tank Sullivan (James Garner). Das Team Daedalus meldet sich zurück. Und diesmal gibt es nichts, was sie aufhalten kann ...Warner bietet hier einen nahezu fehlerfreien anamorphen Transfer. Die Schärfe ist sehr gut und besticht vor allen Dingen bei den Weltraumaufnahmen. Hier wirkt alles sehr detailgetreu und plastisch. Auch der Kontrast ist sehr gut. Die Farbgebung wirkt auf mich relativ natürlich, obwohl man teilweise einen leichten Tick ins Rötliche festellen kann. Digitale Rauschmuster sowie Dropouts sind nicht vorhanden. Gelegentlich tritt ein, durch die Kompression verursachtes, schwaches Kantenzittern auf, so daß an diesen Stellen das Bild leicht unruhig wirkt, was aber äußerst selten auftritt und somit den positiven Gesamteindruck nicht wirklich stört... Gleich zu Anfang wird kräftig Gas gegeben, als ein Überschallflugzeug über die Köpfe der Betrachter hinwegdonnert. So will man 5.1 Sound hören. Doch dann geht es wieder etwas ruhiger zu, da in den ersten beiden Dritteln des Filmes die Handlung mehr durch Dialoge, als durch Actioneinlagen vorangetrieben wird. Doch auch hier werden vereinzelte Split-Surrounds und feine Umgebungsgeräusche geboten, was dem Klangbild eine angenehm räumliche Gesamteindruck attestiert. Der Music-Score wurde hier auch verhaltener abgemischt, so daß er die immer gut verständlichen Dialoge niemals übertönt. Richtig aufgetrumpft wird dann wieder im letzten Drittel des Films, wo man die Crew in den Orbit begleitet. Hier werden wieder alle Register einer modernen Mehrkanalabmischung gezogen. Tiefbass satt und zahlreiche Surroundeffekte beziehen das gesamte Lautsprecherset mit ein. Insgesamt haben wir es hier mit einem guten bis sehr guten Dolby Digital-Track zu tun, der über lange Strecken zwar verhalten, aber auf hohem Niveau spielt, gegen Ende jedoch richtig aufdreht und sein Potential voll ausschöpft... Insgesamt 40 Minuten Bonusmaterial bietet uns Warner hier an. Die Dokumentationen ""Up Close With The Editor"" und ""Die Effekte"" beschäftigen sich in erster Linie mit dem Erstellen der Special Effects. Einem Making Of gleich kommt die etwa halbstündige Dokumentation ""Back At The Ranch"". Freuen können sich auch die Freunde von U.S. Talkstar Jay Leno, der in dem Special ""Tonight On Leno"" Auskunft zu den Dreharbeiten gibt und ca. 10 Minuten mit dem ""Team Daedalus"" in seiner TV-Show talkt. Aus dieser ""gefakten"" Talk-Show"" wurden später Sequenzen im Film verarbeitet. Der Original-Kinotrailer und Texttafeln zu Stab und Besetzung runden das gute Bonusmaterial ab...Endlich mal wieder ein guter Science Fiction Film, der Ausrutschern wie ""Mission To Mars"" und ""Red Planet"" um Längen voraus ist. Routiniert inszeniert Clint Eastwood dieses Weltraumabenteuer, welches mit hervorragenden Darstellern, die ein sichtliches Vergnügen an der Zusammenarbeit hatten, und einer gehörigen Portion Ironie garniert ist. Auch die Effekte kommen hier nicht zu kurz und ILM stellen, gerade im Hinblick auf die Hintergrundinformationen aus dem Bonusmaterial, mal wieder ihre Kompetenz auf diesem Gebiet unter Beweis. Die DVD-Umsetzung ist bis auf kleine Unzulänglichkeiten überzeugend und kann in fast allen technischen Belangen eine Bewertung im guten bis sehr guten Bereich vorweisen. Also, meine Empfehlung haben die ""Cowboys""..." (Markus Sellmann) alle Rezensionen von Markus Sellmann ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Space Cowboys, DVD:
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Weitere Filminfos zu Space Cowboys: Originaltitel: Space Cowboys Land / Jahr: USA 2000 Produktion: Clint Eastwood, Andrew Lazar für Malpaso / Mad Chance Musik: Lennie Niehaus Kamera: Jack N. Green Spezialeffekte: Michael Owens (Überwachung visuelle Effekte) Ausstattung: Henry Bumstead Kostüme: Deborah Hopper Schnitt: Joel Cox Maske: Tania McComas, Francisco X. Perez Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Space Cowboys:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, Interviews mit Cast, Crew und Beratern der NASA, Fernsehauftritt bei Jay Leno, Bericht über die Special Effects, DVD-ROM-Teil
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