Layover – Ein verhängnisvoller Zwischenstopp
Schauspieler / Schauspielerinnen in Layover – Ein verhängnisvoller Zwischenstopp:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Layover – Ein verhängnisvoller Zwischenstopp:
Doch bald merkt unser aus den Bahnen geworfene Ehemann, der auf den Namen Dan Morrison hört, dass dieses Treffen nicht so zufällig war, wie er gedacht hatte. Und als er herausfindet, wer der Ehemann der geheimnisvollen Schönheit ist, befindet er sich mitten in dem Strudel eines teuflischen Intrigenspiels. Von der Story hört sich „Layover“ gar nicht mal so schlecht an, obwohl sie im Grunde genommen nur die tausendste Variation einer geheimnisvollen Femme Fatale ist, die einem unbescholtenen Ehemann den Kopf verdreht und ihn zum Spielball macht in einem Spiel, dessen Regel erst am Ende offensichtlich werden. Zumindest sollten sie erst am Ende offensichtlich werden, um die Grundspannung der Handlung aufrecht zu erhalten, doch „Layover“ scheitert dabei kläglich. Banale und öde Dialoge sowie die übliche Spannungsdramaturgie lassen von Anfang an ahnen, worauf die Handlung hinausläuft. Die üblichen Haken, welche die Story schlägt, lassen sich leicht durchschauen und animieren höchstens zum genervten Blick auf die Uhr, um festzustellen, wie lange diese Folter namens „Layover“ noch zu ertragen ist. Doch dieses Versagen ist nichts im Vergleich zu der schauspielerischen Leistung der männlichen Protagonisten. In „Baywatch“ musste David Hasselhoff seine sexuellen Gelüste noch abseits der Kamera und somit des Zuschauers ausleben, doch diese Gnade wird uns in „Layover“ nicht zuteil. Und selbst David Hasselhoff wird nicht jünger, doch seine schauspielerischen Fähigkeiten gewinnen dabei nichts hinzu, sondern er chargiert genauso ausdruckslos und überfordert wie in den zahlreichen anderen Schundfilmchen, die das Zelluloid nicht wert sind, auf welches sie gebannt wurden. Die anderen Darsteller torkeln hölzern durch die verquaste Story und versuchen zu retten, was noch zu retten ist, aber gegen die uninspirierte Regie von Alan B. McElroy ist jedes Ankämpfen vergebens. Aber es wäre unfair, dem Regisseur sämtliche Schuld an diesem Machwerk zu geben; vielmehr scheint es eine Kollektivleistung sämtlicher am Film beteiligten Personen gewesen zu sein. Über „Layover“ sollte man schnellstens die rote Rettungsweste des Vergessens ausbreiten und lieber zu einem der Klassiker des Genres greifen, die auch beim 20. Wiedersehen noch lange nicht so langweilig sind wie eine Viertelstunde „Layover“. (Tino Hahn) alle Rezensionen von Tino Hahn ...
"David Hasselhoff zeigt in ""Layover"" echte Nehmerqualitäten. Als biederer Geschäftsmann gerät er auf einem Flug erst in eine heiße Affäre und dann in eine tödliche Intrige hinein. Wie und ob er aus dem selbst eingebrockten Schlamassel wieder herausfindet, ist eine nervenzerreibende Angelegenheit.
David Hasselhoff wirkt auf viele Zuschauer wie der personifizierte Spießer. Im Psychothriller ""Layover"" kann er zeigen, wie gut er diese spezielle Rolle beherrscht. Hasselhoff ist Dan Morrison, ein frustrierter Geschäftsmann, der in Asien den neuen Techniktrends hinterherjagt, während sich seine Frau zu Hause langweilt und das Geld ausgibt. Zwischen den beiden läuft schon länger nichts mehr. Auf einem Flug lernt Dan den Diamantenhändler Jack Gillardo (Gregg Henry) kennen, einen knochenharten Kerl, der anscheinend ebenfalls Probleme mit seiner Frau hat. Und offen darüber redet, dass er ihr doch liebend gerne den Kopf wegpusten würde, wenn er sie einmal in flagranti mit einem Lover erwischen würde. Bei einer Zwischenlandung in San Francisco geht Dan schnurstracks in die Falle. Als eine Schönheit an der Bar ihn kess verführt, folgt er ihr nur allzu gerne in den Gepäckraum. So heißen Sex hat Dan noch nie in seinem Leben gehabt. Umso ernüchternder ist die Erkenntnis, dass es sich bei der schönen Vickie (Yvonne Scio) anscheinend um Jacks Frau handelt. Und der scheint schon etwas zu ahnen. Oder weiß er es bereits? David Hasselhoff überzeugt restlos in der Rolle des armen Trottels, der ausgehungert nach ein wenig Zuwendung gleich der ersten Schwarzen Witwe in die Arme läuft. Der Zuschauer fühlt intensiv mit seiner Figur Dan mit und gönnt ihm die schnelle Nummer auf den Koffern der anderen Fluggäste. Doch dann beginnt die Sache völlig außer Kontrolle zu geraten: Dan wird zu einem Spielball in einer bitteren Intrige, bei der nicht nur seine Ehe und sein Ruf, sondern auch sein Leben auf dem Spiel stehen. ""Layover"" lässt den Zuschauer völlig im Dunkeln tapern – nie weiß er mehr als das arme Schlachtlamm Dan, der hier den Interessen anderer Menschen geopfert werden soll. Das ist ein interessantes Konzept, zumal Gregg Henry als gehörnter Jack Gillardo dermaßen fies und unberechenbar scheint, dass der Zuschauer freiwillig tiefer in seinen Fernsehsessel kriecht. In gestochen scharfen Bildern wird die Story ohne Pause und ohne größere Stolperer vorangetragen – bis zum Showdown, der dann leider etwas zu konstruiert wirkt. Aber trotzdem: Als Psychothriller klimpert ""Layover"" geschickt auf den Saiten der Emotionen und umfasst die Nervenstränge des Zuschauers da, wo es wehtut. Für Hasselhoff, Henry und Scio war der Film jedenfalls eine lohnende Menage à trois – alle konnten zeigen, was sie als Schauspieler auf dem Kasten haben. ""Layover"" ist kein Blockbuster-Film, aber ein solider Movie aus der zweiten Reihe. Die hohe Qualität der DVD trägt zum Vergnügen bei. Schade, dass die Extras nur aus einer Trailer-Show bestehen." © 2002 www.typemania.de (Carsten Scheibe) alle Rezensionen von Carsten Scheibe ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Layover – Ein verhängnisvoller Zwischenstopp, DVD:
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