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TECHNISCHE DATEN
zu Eine Couch in New York

RC 2 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4042564008234 / 4042564008234
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Eine Couch in New York

Titel:

Eine Couch in New York

Regie:

Chantal Akerman Chantal Akerman Biografie

Laufzeit:
104 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 08.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Eine Couch in New York:


Die Pariser Tänzerin Béatrice Saulnier und der New Yorker Psychoanalytiker Henry Harriston sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während die charmante Béatrice offen auf die Menschen zugeht, zeigt sich der ordnungsliebende Henry stets etwas verschlossen. Unzufrieden mit ihrem Leben sind jedoch beide. Nach einer entsprechenden Zeitungsannonce tauschen sie, ohne sich bisher begegnet zu sein, für sechs Wochen die Wohnung. Eine Couch in New York stammt aus dem Hause Alive AG.


Eine Couch in New York Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Eine Couch in New York:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Eine Couch in New York:
Der amerikanische Psychoanalytiker Henry tauscht per Zeitungsannonce seine Wohnung mit der französischen Tänzerin Beatrice. Während der Wohnungstausch für Beatrice zu einem Traum wird, fühlt sich Henry in dem Chaos aus Dessous, nervötenden Liebhabern und unfreiwilligen Therapiesitzungen sichtlich unwohl. Ein Wasserrohrbruch bringt dann das Faß zum Überlaufen: Henry reist zurück nach Amerika, doch in seiner Wohnung hat sich Beatrice inzwischen bestens eingelebt und behandelt sogar seine Patienten auf ihre ganz eigene Art. Bald findet sich Henry als Patient auf seiner eigenen Couch wieder und eine wunderschöne Liebesgeschichte beginnt…

Eine Couch in New York“ beginnt wie eine turbulente, gewitzte Komödie, die ihren Humor vor allen Dingen aus dem „Clash of Cultures“ bezieht, wenn Henry als Amerikaner auf die französische Art zu leben trifft. Später werden dann typische Klischees der Psychoanalyse auf die Schippe genommen, während sich gleichzeitig die Handlung und damit die aufkeimende Liebesgeschichte glaubhaft entwickelt. Durch den ständig präsenten Humor werden alle Klippen clever umschifft, an denen viele Liebesfilme ansonsten Leck schlagen. Dadurch werden Stereotype vermieden und die aufkeimenden Emotionen wesentlich glaubhafter für den Zuschauer dargestellt als in vergleichbaren Produktionen. William Hurt und Juliette Binoche brillieren in ihren Rollen und lassen „Eine Couch in New York“ zu einer anrührenden und bewegenden Komödie werden, deren tragische Momente ebenso überzeugend wirken. Als Bonusmaterial enthält die Silberscheibe den Kurzfilm „Temptation“ sowie ein Making-Of, in dem die Entstehungsgeschichte von „Temptation“ detailliert beschrieben wird. Die Extras zum Hauptfilm sind hingegen belanglos und beschäftigen sich nur ansatzweise mit dem Film; ein Interview mit der Regisseurin wirkt gar wie ein kurzer Auszug aus einem längeren Interview.
Ist das Bonusmaterial schon lausig, setzt das miserable Bild noch einen oben drauf: Der Kontrast wirkt flach, die Farben blass und kraftlos, was in der Summe einen extrem matschigen Bildeindruck zurücklässt. Artefakte gehören ebenso zum miesen Bildtransfer wie gelegentliches Rauschen. Insgesamt wirkt das Bild so, als ob eine abgenudelte VHS-Kopie als Master benutzt worden wäre. Da kann auch der mittelmäßige Ton nichts mehr rausreißen.
Eine Couch in New York“ ist ein liebenswerter, kleiner Film mit großen Emotionen, doch die ebenso großen Schwächen der DVD lassen keine Empfehlung zu.

Fazit: Regisseurin Chantal Ekerman kombiniert in „Eine Couch in New York“ französische Leichtigkeit mit sehenswerten und spielfreudigen Darstellern sowie einer etwas an den Haaren herbeigezogenen Story. Unterm Strich kommt dabei eine unterhaltsame und anrührende Liebesgeschichte heraus, die mit einigen lang im Gedächtnis haftenden Szenen aufwartet. Die lausige technische Umsetzung mindert den Spaß an dem gelungenen Film allerdings erheblich. ()

alle Rezensionen von Tino Hahn ...
"Die Pariser Tänzerin Béatrice Saulnier und der New Yorker Psychoanalytiker Henry Harriston sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während die charmante Béatrice offen auf die Menschen zugeht, zeigt sich der ordnungsliebende Henry stets etwas verschlossen. Unzufrieden mit ihrem Leben sind jedoch beide. Nach einer entsprechenden Zeitungsannonce tauschen sie, ohne sich bisher begegnet zu sein, für sechs Wochen die Wohnung.Oje, oje...was für ein dürftiger Transfer: dass das Bild anamorph codiert wurde lässt sich noch als Highlight der Bildeigenschaften werten, denn ansonsten bekommt man es eher mit einer mageren ""VHS-Kopie"" zu tun! So jedenfalls wirken die wichtigsten Eigenschaften: die Farben wirken zwar noch natürlich, aber leicht untersättigt und zeigen immer wieder dunkle Schatten, die durch den gerade in dunkleren Szenen wenig ausgewogen Kontrast bedingt sind. Der Kontrast wirkt zudem zu flach, was dem Bild die Tiefe nimmt. Die Kantenschärfe ist fast mangelhaft und auch die Detailschärfe erreicht kaum bessere Werte - das Bild wirkt meist ""matschig"". Oft sind heftige Nachzieheffekte bei Bewegungen zu sehen, die einen regelrechten zähen Schleier hinterlassen wodurch das Bild noch stärker verwischt. Auch Rauschen ist immer wieder in stärkerem Maße zu sehen. Gepaart mit häufigen kleinen Blitzern wirkt das Bild wie eine abgenudelte VHS-Kopie. Somit gehört der recht unruhige Transfer zu den schlechtesten, die ich je zum Testen vor die Augen bekam und die ganz knappen 3 Punkte sind da fast schon Wohlwollen, da man dem Label keine Absicht bei der Abtastung des Masters unterstellen möchte!Der deutsche 5.1-Ton ist erfreulicherweise nicht halb so schlecht wie das Bild. Zwar wirken einige Geräuscheffekte des Upmix vom ursprünglichen Stereo- oder Surroundsound etwas aufgesetzt und überbetont, aber es wird zumindest eine halbwegs brauchbare Raumatmosphäre geschaffen. Allerdings hält der Ton das Niveau nicht den ganzen Film über, so gibt es immer wieder längere Passagen in denen es keinerlei Hintergrundgeräusche gibt. Wo sie jedoch auftreten ist der Ton ""lebendig"". In den wenigen Szenen mit Scoreeinsatz kommt zumindest die Stereofront zu einem guten Gastspiel. Die Dialoge sind trotz leichten Rauschens und einem leicht dumpfen Grundsound gut verständlich aus dem Center zu vernehmen. Diekreionale sind wie Subwoofereinsatz quasi nicht vorhanden. Somit siedelt sich der genretypische Mix am unteren Rand des Mittelfelds an. Hört man sich im Vergleich dazu den Original-Stereomix an, weiß man gleich warum das Bild doch gleich so schlecht war - das spricht für den ordentlichen Upmix! Knappe...Die Menüs sind komplett sounduntermalt. Da es sich aber in allen Submenüs immer um die gleiche Melodie handelt, neigt man schnell zum ""muten""! Das Hauptmenü sowie die Kapitelanwahl bieten Szenenanimationen. Die Extras umfassen kurz umrissen ein kurzes Interview mit der Regisseurin (ca. 4 Min.), eine animierte und sounduntermalte Fotogallerie (ca. 2:30 Min), den Kinotrailer in grausamer Qualität, sog. ""Filmografien"" auf gescrollten Texttafeln, welche eigentlich Kurzbiografien zu Cast & Crew beinhalten, weitere Texttafeln mit Kurzinhalt und Pressestimmen, den Bonus-Kurzfilm ""Temptation"" (ca. 14 Min.) sowie ein Making Of (ca. 24 Min.) zu selbigem. Zu guter letzt darf man sich noch einige Trailer aus dem Verleihprogramm von Atlantisfilm/Alive AG ansehen.

Was der Bonusfilm mit dem Hauptfilm zu tun hat, erschließt sich mir nicht - wahrscheinlich wurde er vom gleichen Studio produziert (?) - das Making Of dazu jedenfalls ist das informativste Feature der ganzen DVD, denn hier stellt der Regisseur den Film und dessen Entstehungsprozess recht detailliert dar. Solch ein Feature hätte man sich zum Hauptfilm ebenfalls gewünscht, doch die Features zum Hauptfilm jedoch sind stattdessen allesamt belanglos und kaum informativ und behandeln nur im Ansatz den Film selbst.Eine Couch in New York ist eine charmante, wenngleich etwas langatmige und typisch europäische Komödie. Da sind zwei Menschen - grundverschieden und doch irgendwie ähnlich, denn beide fliehen vor ihrem Leben, ihrer Vergangenheit. SIE flüchtet vor ihren Liebhabern, die entzückt von ihrem Charme und ihrer chaotischen Offenheit scharenweise um sie herum sind - und ER flieht vor seinem Leben als Psychoanalytiker, vor den Problemen seiner Patienten, vor seinen eigenen Problemen, vor seiner Vergangenheit vor dem Reichtum, als er noch ein armer Junge aus Brooklyn war den die Mutterliebe auffrisst.

Als beide aus ihrem bisherigen Leben flüchten ahnen sie jedoch nicht, dass sie in der Wohnung und Heimat des jeweils anderen ihre Probleme wieder einholen: Béatrice erfährt von den Patienten Harristons dieselbe wahnsinnsgleiche Liebe wie von ihren Verehrern in Paris und Henry landet in der ärmlichen Pariser Mansarde in einer Umgebung, die der seiner Jugend in Brooklyn gleicht! Schließlich beschließt Henry nach New York zurückzukehren, um den Wohnungstausch rückgängig zu machen, was nicht so einfach ist als er erkennen muss, dass sich Juliette nicht nur die Wohnung sondern auch seine Patienten zu eigen macht. Der perfekte Plan sieht darauf hin vor sich als Patient in die Wohnung zu schleichen und den Eindringling von innen heraus zu verscheuchen, wenn Henry nicht ebenso dem Charme von Béatrice verfällt...

Die doppelte Umkehrung der Protagonisten und ihrer Wege ist Regisseurin Chantal Akerman gut gelungen. Amüsant und charmant erzählt sie von den beiden verschiedenen Menschen, die beide eigentlich doch das Gleiche suchen: die wahre Liebe und Geborgenheit! Trotz der langatmig erzählten Geschichte bleibt man ihr ob der guten Darstellerleistungen von Juliette Binoche (Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Chocolat) und William Hurt (Der Höllentrip, Gottes vergessene Kinder) gewogen und erlebt somit leider auch das gewohnt kitschige Hollywoodende, welches für eine europäische Komödie nicht unbedingt typisch ist! Dennoch ein unterhaltsamer, wie harmloser ""Dramödienschwank"". Juliette Binoches Spiel erinnert zuweilen übrigens an den Erfolgsfilm ""Chocolat"", der eine ähnlich einfache Geschichte absolut meisterhaft erzählt.

Der DVD fehlt es beim Bild nicht nur an Schärfe sondern auch an Stabilität, der Ton ist genrebedingt zurückhaltend und das Bonusmaterial gibt sich trotz der vielen Unterpunkte wenig informativ - ergo sind Film und DVD-Umsetzung eher ausleihverdächtig! Macht ganz knappe..." ()

alle Rezensionen von Marcus Kampfert ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Un divan à New York
Land / Jahr: Belgien / Frankreich / Deutschland 1996
Produktion: Régine Konckier, Jean-Luc Ormières für Les Films Balenciage / Babelsberg Film / Paradise Films
Musik: Sonia Wieder-Atherton
Kamera: Dietrich Lohmann
Ausstattung: Christian Marti
Kostüme: Stéphane Rollot
Schnitt: Claire Atherton
Maske: Jocelyne Lemery
Ton: Pierre Mertens
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Bonusfilm Temptation, Making Of zu Temptation, Fotogalerie, Kurzinhalt und Pressestimmen auf Texttafeln, Kurzbiografien zu Cast & Crew auf Texttafeln
Kommentare:
Kommentar von djfl.de
film-dienst 17/1996: Charmante Liebeskomödie, die konventionelle Handlungsmuster zur Bestandsaufnahme (zwischen-)menschlicher Beziehungen verdichtet. Zwar verflacht der Film gegen Ende etwas und büßt von seiner subtilen Spannung ein, bleibt aber hervorrag

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Kommentar von djfl.de
TV Spielfilm 18/1996: Klägliche Liebesromanze. Schade, ein Traumpaar setzte auf das falsche Drehbuch.

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Kommentar von djfl.de
Cinema 10/1996: Ein Fall für die Couch: Ermüdende Komödie von Chantal Akerman.

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Kommentar von djfl.de
Format: 35 mm, 1:1,85. Klang: Dolby SRD. Videostart: 3. März 1997. Kaufkassette: 15. September 1997.

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Kommentar von djfl.de
Format: 35 mm, 1:1,85. Klang: Dolby SRD. Videostart: 3. März 1997. Kaufkassette: 15. September 1997.

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