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TECHNISCHE DATEN
zu Sonnensucher

RC 0 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Englisch
EAN-Code:
4028951191550 / 4028951191550
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Sonnensucher

Titel:

Sonnensucher

Regie:

Konrad Wolf

Laufzeit:
111 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Sonnensucher:


„Sie suchten Sonne für ihr eigenes Leben und `Sonnenenergie aus der Kraft des Atoms´“ Wismut 1950. Der Uranbergbau führt in der DDR der Nachkriegszeit Menschen unterschiedlichster Art zusammen. So auch zwei Frauen, die bei einer Razzia in Berlin aufgegriffen werden. Die eine, Lutz, lernte schon früh das Leben von seiner härtesten Seite kennen und die andere, Emmi, prostituierte sich nach dem Krieg um zu überleben. Lutz verliebt sich in den Kumpel Günter, stellt aber bald fest, dass er nicht der Richtige ist. Unterdessen interessieren sich aber bereits zwei weitere Männer für sie: der Obersteiger Franz Beier und der sowjetische Ingenieur Sergej. Letzterer misstraut Beier, der zwar mit seiner faschistischen Vergangenheit gebrochen hat, sich aber nicht zu diesem Abschnitt seines Lebens bekennt. Schließlich heiratet Lutz Beier, muss aber schnell akzeptieren, dass sie in Wahrheit Sergej liebt… Sonnensucher stammt aus dem Hause Icestorm Entertainment.


Sonnensucher Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Sonnensucher:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Sonnensucher:
Im Uranbergbau der Wismut in den fünfziger Jahren kommen Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft und Charakter auf engem Raum zusammen. In diese kritische Umgebung wird die Hauptfigur Lotte Lutz zusammen mit ihrer Freundin Emmi als Arbeiterinnen durch ein Gerichtsurteil rekrutiert, nachdem sie bei einer Razzia von der Polizei aufgegriffen wurden…

Konrad Wolfs „Sonnensucher“ beschreibt den Werdegang der jungen Frau Lotte Lutz in der DDR der frühen fünfziger Jahre. Lutz flieht vor den Zudringlichkeiten eines Mannes, auf dessem Bauernhof sie lebt und arbeitet Sie fährt in ihrer existenziellen Not zu einer „alten Bekannten“ Emmi nach Berlin.
Lutz hat keine konkreten Zukunftspläne, wirkt äußerlich unglücklich („sie lächelt nie“), ist sehr introvertiert und lässt sich resigniet und sehr passiv durch die Wirren ihrer Zeit treiben. Bevor sie ganz und gar verloren auf die „schiefe Bahn“ abgleitet, wird sie zusammen mit ihrer Freundin Emmi von einem Gericht dazu verurteilt, in den Minen der Wismut zu arbeiten – einer sowjetisch-deutschen Bergbaugesellschaft, die Uran fördert.
Dort werben drei Männer um ihre Gunst: Günther, ein junger, aber unreifer deutscher Bergmann; der sowjetische Ingenieur Sergej, dessen Frau während des Zweiten Weltkrieges von der SS ermordet wurde, und Beier, der Vorarbeiter und frühere Wehrmachtssoldat. Ihre erfahrungsbedingten Vorbehalte gegenüber Männern, wird hierbei besonders durch Sergej aufgehoben, nachdem er ihr offen von seiner verstorbenen Frau erzählt.
Scheinbar entscheidungsunfähig und resigniert vor ihrer Machtlosigkeit lässt sie aber auch im Kontakt mit diesen Männern mehr geschehen, als dass sie eigene Interessen verfolgt und Entscheidungen fällt. Der frohgemute, unbekümmerte und leichtfertig wirkende junge Mann Günther erreicht mit ihr zwar eine sexuelle Beziehung, aber ohne ihr wirklich näher zu kommen. Zum romantisch wirkenden Sergej, der eher bedächtig mit ihr umgeht entwickelt sie zwar einen gewissen emotionalen Bezug und positive Meinung, aber ohne, dass mehr daraus wird. Beier, der Vorarbeiter, der nicht an die Liebe glaubt und dies auch offen ausspricht, entspricht in seiner desillusionierten Gesinnung, die materiell und pragmatisch ausgerichtet ist, mehr oder weniger ihrer Resignation und sie verweigert sich nicht seinem Angebot zu einem Arrangement der Zweisamkeit – einem Handel, der ihr existenzielle Sicherheit bietet und Beier vor dem Alleinsein bewahren soll. Beier erwartet von ihr nicht mehr, als sie persönlich geben kann und sie lässt sich auf ihn ein. Selbst als sie von Günther schwanger wird, ist Beier bereit, das Arrangement aufrechtzuerhalten, worüber Lutz froh ist. Ein tragisches Unglück, dem Beier zum Opfer fällt, führt nicht zu einer negativen Wende im Leben der Lutz – es entsteht vielmehr im gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang eine Ordnung in ihrem Leben, in der sie aufblüht („sie kann lächeln“).

Ihr Werdegang ist Zeugnis für den Werdegang der gesamten sozialistischen Gesellschaft, in der aus den chaotischen Wirren der Nachkriegszeit eine gesellschaftliche Ordnung entstand, in der sich eine Gemeinschaft entwickeln konnte; mit großer Zuversicht auf Glück für alle und jeden Einzelnen („ihr werdet glücklich sein – und nicht allein“). Arbeit und Kooperation stellen dabei die Tugenden dar, die schließlich alle Unterschiede und Konflikte überwindet oder gar auflöst, woraus eine Dynamik entsteht, die auch jemanden, wie Lutz „auffangen und mitnehmen“ konnte, die im Verlauf immer menschlichere Züge annimmt und schließlich glücklich wird.

Man mag den Film „Sonnensucher“ als subtil oder offen propagandistisch bezeichnen, aber er ist darüber hinaus mehr als das.
Er dokumentiert die Bedeutung der Wismuter Uranminen im Kalten Krieg und die politischen sowie sozialen Themen der fünfziger Jahre. (Konrad Wolf: „Ein guter Film ist immer auch ein Zeitdokument“). Die Drehbuchautoren Karl Georg Egel und Paul Wiens erhielten unbegrenzten Zugang zu dem streng gesicherten Bergbaugebiet, wo sie das Alltagsleben von Arbeitern über mehrere Wochen beobachteten. Das reichhaltige Bonusmaterial auf der DVD ist dabei eine willkommene dokumentarische Ergänzung.
Im Film wirkt die Wismut als Schmelztiegel, in der ganz unterschiedliche Charaktere aus existenzieller Not oder weil sie dazu gerichtlich verurteilt wurden aufeinanderprallen mit allen Vorbehalten aus dem geschichtlichen Hintergrund sowie persönlichen Rivalitäten: Sowjets arbeiten mit Deutschen, Deutsche und Sowjets konkurrieren um die Gunst einer Frau etc. und finden dennoch unter schwierigen Bedingungen und gefährlicher Arbeit zueinander und lösen ihre Konflikte und schaffen dabei aus einer zwangsläufig chaotischen „Wildwestumgebung“ eine Gemeinschaft, die auch dann nicht zerbricht, als in einem dramatischen Höhepunkt ein schweres Unglück geschieht.

Außerdem beeindruckt „Sonnensucher“ als „Zeugnis der Filmgeschichte“ durch das übergangslose Verschmelzen von Aufnahmen am authentischen Ort mit bemerkenswerten Studioaufnahmen.

Die Tatsache, dass die Ausstrahlung des Films kurzfristig verboten wurde, gibt dem Film eine zusätzliche geschichtliche Bedeutung. Noch vor den ersten Aufnahmen forderte die Sowjetunion bereits Veränderungen am Drehbuch. Die ursprüngliche Fassung wurde dementsprechend überarbeitet, so dass der Film offiziell zugelassen wurde. Dennoch wurde er kurz vor seiner Premiere zurückgezogen. Über die wahren Gründe dieses Verbotes wird heute noch spekuliert – in der Einleitung des Filmes wird es damit begründet, dass zum Zeitpunkt der geplanten Premiere die Sowjetunion internationale Gespräche zur Kontrolle atomarer Waffen führte und die Ausstrahlung dafür als ungünstig ansah.

Wolf stellt eine Szene als Hommage an Pabst (G.W. Pabsts Kameradschaft Deutschland, 1931) nach, indem er die Verbrüderung zwischen französischen und deutschen Bergleuten während des Ersten Weltkrieges mit der deutsch-sowjetischen ersetzt. ()

alle Rezensionen von Ralf Greweling ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Sonnensucher
Land / Jahr: DDR 1971
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Ausführliches Begleitheft, Animierte Kapitel-Einteilung, Bilder-Galerie, deutsche und englische Menüführung, Filmografien & Der Augenzeuge der Filmschaffenden, Dokumentation Wismut heute, Textinfos: Porträt: Die Wismut-AG; Die DEFA-Film-Library
Kommentare:

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