WERBUNG
BEWERTUNG UNSERER BESUCHER
für Zatoichi - Der blinde Samurai
4,0

JA  |  NEINFEATURES
Keine BiografienBiografien
Biographien
kein Close Captioning / UntertitelUntertitel
Close Captioning
Fotogaleriekeine Fotogalerie
Fotogalerie
Interaktives Menükein interaktives Menü
Interaktives Menü
keine InterviewsInterviews
Interviews
SzenenanwahlSzenenanwahl
Kapitelanwahl
Making Of Zatoichi - Der blinde SamuraiKein Making Of Zatoichi - Der blinde Samurai
Making Of
Menu mit SoundKein Menu mit Sound
Menü mit Sound
Kein MusikvideoMusikvideo
Musikvideo
Zatoichi - Der blinde Samurai TrailerKein Zatoichi - Der blinde Samurai Trailer
Trailer zum Film
TrailershowKeine Trailershow
Trailershow
TECHNISCHE DATEN
zu Zatoichi - Der blinde Samurai

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Action
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Japanisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4010324022271 / 4010324022271
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Action > DVD > Zatoichi - Der blinde Samurai

Zatoichi - Der blinde Samurai

Titel:

Zatoichi - Der blinde Samurai

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Takeshi Kitano Takeshi Kitano Biografie Interview mit Takeshi Kitano: Kikujiros Sommer

Laufzeit:
111 Minuten
Genre:
Action
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

Neu oder gebraucht kaufen - bei eBay.de! Zatoichi - Der blinde Samurai bestellen



Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: Zatoichi - Der blinde Samurai DVD

4,44 Amazon.de - Günstige Preise bei DVD, Blu-ray, Musik ... Bestellen bei Amazon Bestellen bei Amazon
ab 5,90 € Video Buster - DVD Verleih per Post Ausleihen bei Video Buster Ausleihen bei Video Buster
ab 1,00 € eBay - Neue und gebrauchte Filme Ersteigern bei ebay.de Ersteigern bei ebay.de
Alle Preise gelten inkl. Mwst. zzgl. Versandkosten!
Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Zatoichi - Der blinde Samurai:


Im Japan des 19. Jahrhunderts befindet sich der blinde Zatoichi auf einsamer Wanderung durch ein Land, in dem Banden regieren und die einfache Bevölkerung mit roher Gewalt unterjochen. Seinen Lebensunterhalt verdient der strohblonde Mann mit dem auffallend blutroten Gehstock und den krummen O-Beinen mit Massagen und beim Glücksspiel. Wenn man ihn sieht, käme man nie auf die Idee, dass ausgerechnet er der gefährlichste und schnellste Schwertkämpfer Japans ist, dessen in seinem Gehstock versteckte Klinge absolut tödlich ist. Auch die beiden Geishas O-Sei und O-Kinu reisen durch das Land, sie suchen den Mörder ihres Vaters, dessen Tod sie rächen wollen. Zatoichi und die beiden Geschwister steuern unwissentlich auf das selbe Dorf zu. Dort findet Zatoichi Unterschlupf bei der freundlichen älteren Tante O-Ume, die ihn bei sich Zuhause aufnimmt und bei einer Massage von dem Unglück berichtet, das ihr Dorf befallen hat: Die kompromisslose Ginzo-Gang kontrolliert die Straßen. Jeder, der sich den brutalen Schurken in den Weg stellt oder sich ihren Befehlen widersetzt, wird brutal ausgelöscht. Die Macht der Ginzo-Gang wird noch stärker, als der Ronin Hattori mit seiner Frau O-Shino in dem Dorf auftaucht. Der einstmals mächtige Samurai befindet sich in einer Notsituation: Er hat seine Anstellung verloren und muss sich Sorgen um die Gesundheit seiner kränkelnden Frau machen. Also bietet er in der Gaststätte eines alten gebeugten Mannes an, seine Dienste als Leibwächter in den Dienst der Ginzo-Bande zu stellen - was diese buchstäblich unschlagbar macht. Noch interessiert sich Zatoichi nicht für die Fehden, die das Dorf erschüttern. Er macht sich im Haushalt nützlich und sammelt amüsiert Informationen über die Dorfbewohner. Mit Frau O-Umes vertrauenswürdigem Neffen Shinkichi besucht Zatoichi den lokalen Spielsalon. Zunächst verfolgt der blinde Mann nur am Rande mit, wie eigentlich alle Anwesenden regelmäßig beim Würfelspiel verlieren. Schließlich greift er in das Spiel ein und gewinnt zum großen Staunen der Mitspieler bei jeder Wette. In der Gaststätte kommt es zu einem ersten Aufeinandertreffen von Zatoichi und Hattori. In den engen Räumlichkeiten gelingt es Zatoichi, den vermeintlich stärkeren Hattori unter den Augen des alten Kneipenbesitzers in Schach zu halten. Mit Hattoris Hilfe kann die Ginzo-Gang ihre Macht noch ausweiten: Scheinbar beliebig werden Menschen auf der Straße angegriffen. Auch Zatoichi bleibt nicht verschont. Mit ein paar kurzen Schwerthieben stellt er allerdings klar, dass man ihm besser mit dem nötigen Respekt begegnen sollte. Zatoichi und Shinkichi treffen auf die beiden Geishas und lassen sich von ihnen verwöhnen. Wie immer sieht Zatoichi mehr als alle anderen: Er erkennt, dass O-Sei und O-Kinu zwar Geschwister sind, O-Sei aber tatsächlich ein in Geisha-Kleider gewandeter Mann ist. Die Geschwister erzählen Zatoichi ihre Geschichte. Sie berichten ihm von ihrem Wunsch, den Mörder ihres Vaters zu töten, der ihre Familie ins Unglück gestürzt und die beiden Geschwister in ihrer Notsituation in die Prostitution gezwungen hat. Um nicht voneinander getrennt zu werden und seine Schwester beschützen zu können, gibt sich O-Sei seither als Frau aus. Den einzigen Anhaltspunkt, den die Geschwister haben, ist ein Name, Kuchinawa, und der Hinweis auf eine Schlangentätowierung, die er trägt. Sie vermuten den Mörder unter den Bösewichten in der Stadt und schleichen sich deshalb bei dem Anführer Ogi ein, um ihn zu beseitigen. Er durchschaut ihren Plan. In letzter Sekunde kann Zatoichi, der sich nicht mehr aus dem Konflikt heraushalten kann, einspringen und sie retten. Ogi trägt eine verdächtige Schlangentätowierung. Im Glauben, er könne der Mörder des Vaters der Geishas sein, verfolgt Zatoichi ihn bis zum Strand. Dort tritt ihm Hattori entgegen - endlich wird sich entscheiden, wer der bessere Schwertkämpfer ist... Zatoichi - Der blinde Samurai stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Zatoichi - Der blinde Samurai Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Zatoichi - Der blinde Samurai:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Zatoichi - Der blinde Samurai:
Die Story bietet altbekanntes: Ein schweigsamer und tödlicher Fremder kommt in ein Dorf und räumt mit den bösen Buben auf. So oder ähnlich ist es in Akira Kurosawas „Yojimbo“, Sergio Leones „Für eine Handvoll Dollar“, und im Original – Zatoichi. Dieser Original Zatoichi wurde über 25 Jahre lang von Shintaro Katsu in zwei Dutzend Filmen und einer Fernsehserie dargestellt, bis er 1989 starb. Kult – Regisseur (ja ja, ich weiß, heutzutage ist alles Kult) Takeshi Kitano nahm sich diesem „Robin Hood Japans“ an und erschuf als Hauptdarsteller, Regisseur, Autor und Cutter die bekannte Figur quasi neu. Kitanos elfter Film ist gleichzeitig sein erster historischer, und auch sein zugänglichster (Kitano selbst bezeichnet den Film als „reinen Unterhaltungsfilm.“ Und unterhaltsam ist er!)

Zatoichi, der blinde Masseur und Schwertkämpfer, wie er von Kitano dargestellt wird, redet sehr wenig, lächelt und kichert oft vor sich hin, als würde nur er einen Witz verstehen, geht mit kleinen, schlurfenden Schritten, den Kopf leicht zur Seite geneigt. Insgesamt wirkt er oberflächlich betrachtet unbeholfen, am Ende jedoch weiß er mit derselben übermenschlichen Sicherheit, mit der er sein Schwert führt, über alles Bescheid und bestraft die Bösen, aus Motiven, die nie wirklich offenbart werden. Ungewöhnlich, zumal alle anderen wichtigen Figuren mit Hilfe von unvermittelten Rückblenden durchleuchtet werden.

Die Kampfszenen sind schlicht brillant. Es gibt keine minutenlangen Geplänkel, keine Akrobatik ohne Schwerkraft, keine tausend Paraden. Dafür ist vor allem Zatoichi selbst zu präzise und zu direkt. Seine Gegner werden mit einem plötzlichen, unglaublich schnellen Hieb niedergestreckt, er selbst bewegt sich kaum. Auch eine 6 - 10fache Übermacht wird so in wenigen Sekunden (!) in den Staub getreten. All das natürlich wunderbar gefilmt, die Schnitte sind ebenso rasant und punktgenau wie Zatoichis Schwertarm. Durch den Kontrast zu den sonst eher ruhig gehaltenen Szenen wirken die Kampfszenen umso explosiver und tödlicher. Geschmackssache dabei ist sicher das Computergenerierte Blut, das hin und wieder (wohl beabsichtigt) absurdeste Wege geht. So knallhart und blutig die Kämpfe sind, so übermütig lustig (fast albern) oder atmosphärisch sind andere Szenen. Kitano nimmt sich die Freiheit, einen Film, der genauso gut auch ein konventioneller Actionfilm hätte sein können, in unvermutete Richtungen gehen zu lassen, einfach, weil er Lust dazu hat. Es gelingt auf charmante und lebendige Weise, tragische Schicksale mit verspielten Slapstick – und Musicaleinlagen (!) und wirklich rasend schneller Schwertkampf – Action zu verbinden. Dazu tragen die starken Nebendarsteller bei: der aus „Ichi the Killer“ bekannte Tadanobu Asano als Ronin (herren- und damit ehrloser Samurai), der für Verbrecher arbeitet, um Geld für seine kranke Frau zu verdienen, Guadalcanal Taka als lustig angelegter, spielsüchtiger Sidekick Zatoichis und die beiden Geishas, die Rache für ihre Familie nehmen wollen.

Die Musik von Keiichi Suzuki fügt sich grandios in den Film ein. Es geht sogar soweit, dass Regentropfen, Harken der Feldarbeiter oder Werkzeuge der Bauarbeiter eine Melodie bilden, die von der Musik kongenial ergänzt, aufgegriffen und weitergeführt wird. Wunderbar.

Die Extras sind nichts besonderes, aber in Ordnung. Ein 40minütiges Making of, Text - Biographien von Kitano und Asano, ein Text von Kitano über den Film, ein Trailer.

Fazit: Selbst wenn Kitano einfach nur einen Unterhaltungsfilm machen will, kommt etwas Besonderes heraus: Ein frischer, verspielter, beeindruckender Samuraifilm, der eine uralte Story verdammt unterhaltsam macht und sich selbst nicht zu ernst nimmt. ()

alle Rezensionen von Andreas Ahrens ...
"Im Japan des 19. Jahrhunderts befindet sich der blinde Zatoichi auf einsamer Wanderung durch ein Land, in dem Banden regieren und die einfache Bevölkerung mit roher Gewalt unterjochen. Seinen Lebensunterhalt verdient der strohblonde Mann mit dem auffallend blutroten Gehstock und den krummen O-Beinen mit Massagen und beim Glücksspiel. Wenn man ihn sieht, käme man nie auf die Idee, dass ausgerechnet er der gefährlichste und schnellste Schwertkämpfer Japans ist, dessen in seinem Gehstock versteckte Klinge absolut tödlich ist.

Auch die beiden Geishas O-Sei und O-Kinu reisen durch das Land, sie suchen den Mörder ihres Vaters, dessen Tod sie rächen wollen. Zatoichi und die beiden Geschwister steuern unwissentlich auf das selbe Dorf zu. Dort findet Zatoichi Unterschlupf bei der freundlichen älteren Tante O-Ume, die ihn bei sich Zuhause aufnimmt und bei einer Massage von dem Unglück berichtet, das ihr Dorf befallen hat: Die kompromisslose Ginzo-Gang kontrolliert die Straßen. Jeder, der sich den brutalen Schurken in den Weg stellt oder sich ihren Befehlen widersetzt, wird brutal ausgelöscht.

Die Macht der Ginzo-Gang wird noch stärker, als der Ronin Hattori mit seiner Frau O-Shino in dem Dorf auftaucht. Der einstmals mächtige Samurai befindet sich in einer Notsituation: Er hat seine Anstellung verloren und muss sich Sorgen um die Gesundheit seiner kränkelnden Frau machen. Also bietet er in der Gaststätte eines alten gebeugten Mannes an, seine Dienste als Leibwächter in den Dienst der Ginzo-Bande zu stellen - was diese buchstäblich unschlagbar macht.

Noch interessiert sich Zatoichi nicht für die Fehden, die das Dorf erschüttern. Er macht sich im Haushalt nützlich und sammelt amüsiert Informationen über die Dorfbewohner. Mit Frau O-Umes vertrauenswürdigem Neffen Shinkichi besucht Zatoichi den lokalen Spielsalon. Zunächst verfolgt der blinde Mann nur am Rande mit, wie eigentlich alle Anwesenden regelmäßig beim Würfelspiel verlieren. Schließlich greift er in das Spiel ein und gewinnt zum großen Staunen der Mitspieler bei jeder Wette. In der Gaststätte kommt es zu einem ersten Aufeinandertreffen von Zatoichi und Hattori. In den engen Räumlichkeiten gelingt es Zatoichi, den vermeintlich stärkeren Hattori unter den Augen des alten Kneipenbesitzers in Schach zu halten.

Mit Hattoris Hilfe kann die Ginzo-Gang ihre Macht noch ausweiten: Scheinbar beliebig werden Menschen auf der Straße angegriffen. Auch Zatoichi bleibt nicht verschont. Mit ein paar kurzen Schwerthieben stellt er allerdings klar, dass man ihm besser mit dem nötigen Respekt begegnen sollte. Zatoichi und Shinkichi treffen auf die beiden Geishas und lassen sich von ihnen verwöhnen. Wie immer ""sieht"" Zatoichi mehr als alle anderen: Er erkennt, dass O-Sei und O-Kinu zwar Geschwister sind, O-Sei aber tatsächlich ein in Geisha-Kleider gewandeter Mann ist. Die Geschwister erzählen Zatoichi ihre Geschichte. Sie berichten ihm von ihrem Wunsch, den Mörder ihres Vaters zu töten, der ihre Familie ins Unglück gestürzt und die beiden Geschwister in ihrer Notsituation in die Prostitution gezwungen hat. Um nicht voneinander getrennt zu werden und seine Schwester beschützen zu können, gibt sich O-Sei seither als Frau aus. Den einzigen Anhaltspunkt, den die Geschwister haben, ist ein Name, Kuchinawa, und der Hinweis auf eine Schlangentätowierung, die er trägt. Sie vermuten den Mörder unter den Bösewichten in der Stadt und schleichen sich deshalb bei dem Anführer Ogi ein, um ihn zu beseitigen. Er durchschaut ihren Plan. In letzter Sekunde kann Zatoichi, der sich nicht mehr aus dem Konflikt heraushalten kann, einspringen und sie retten. Ogi trägt eine verdächtige Schlangentätowierung. Im Glauben, er könne der Mörder des Vaters der Geishas sein, verfolgt Zatoichi ihn bis zum Strand. Dort tritt ihm Hattori entgegen - endlich wird sich entscheiden, wer der bessere Schwertkämpfer ist...Das Bild der Concorde-DVD liegt im anamorphen 1,85:1 Format vor. Schon in der Eröffnungssequenz fallen die äußerst blassen Farben und deutliche Unschärfen entfernter Objekte auf. Zudem werden helle Bildanteile mit stark überstrahlenden Effekten versehen, was der Darstellung wohl einen klassischen Touch verleihen soll. Diese gewollte nostalgische Verfremdung bringt zwar die gewünschte Atmosphäre, lässt das Bild aber nicht im besten Licht erscheinen. Neben den schon genannten leichten Unschärfen kann auch der Kontrast an vielen Stellen nicht vollends überzeugen, zudem wurden die Daten etwas zu stark komprimiert, was zu leichtem Blockrauschen führt. Einzig Nahaufnahmen bieten plastische Strukturen, wenn auch etwas detailarm. Positiv zu erwähnen sind die nahezu rausch- und verschmutzungsfreien Aspekte des Bildes.

Leider macht es Takeshi Kitano den Concorde-Technikern mit seiner eigenwilligen Bildkomposition nicht ganz einfach, dennoch hätte man die Kompressionszange nicht so stark anziehen müssen! Das Bild schrammt somit knapp an sieben Punkten vorbei.Überrascht war ich, als ich das DTS-Logo auf der DVD erblickte, doch schon noch wenigen Filmminuten war klar, dass dieses nur kosmetischen Zwecken dient, denn ein Unterschied zur deutschen Dolby Digital 5.1 Tonspur ist nicht zu hören.

Die Soundkomposition kann durchaus überzeugen, so werden alle Lautsprecher permanent mit Signalen versorgt. Die Effektlautsprecher sind zwar zumeist nur mit dem Score bestückt, lassen diesen aber wohlklingend und differenziert im Hörraum erklingen. Direktionale Effekte gibt es kaum, dennoch werden vor allem Umgebungsgeräusche sehr plastisch dargestellt. Überzeugend ist zum Beispiel das plötzlich einsetzende Gewitter, welches sich mit ordentlichem Druck und Dynamik im ganzen Raum ausbreitet. Leider fehlt es sowohl dem DD5.1 als auch dem DTS-Track an Tiefgang. Zwar ist der Subwoofer niemals vollkommen außer Betrieb, doch wird seine unterstützende Kraft nur selten und dann unzureichend in Anspruch genommen.

Insgesamt können die Mehrkanal-Tonspuren vor allem durch die wohlklingenden Dialoge und den dichten Klang im hinteren Bereich überzeugen. Dennoch reicht die Performance nicht über den gewöhnlichen Standard hinaus.Concorde entwarf für die DVD ein sehr ansprechend animiertes Menü, welches zudem mit den einprägsamen Rhythmen des Films unterlegt wurde. Leider gibt es nur wenige Extras auf der DVD zu finden. Das 40 Minuten dauernde Making Of ist zwar durchaus interessant und zeigt einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen, doch scheint es aus einer unkommentierten B-Roll-Aufnahme zusammengeschnitten worden zu sein, denn erklärende Worte liefern nur die Untertitel. Weiterhin befinden sich verschiedene sehr ausführliche Texttafeln auf der DVD. So schreibt Takeshi Kitano 18 Seiten über seinen Film und dessen Entstehung, zudem sind auch noch zwei Filmographien zu Kitano sowie Tadanobu Asano verfügbar. Einige wenige Bilder gibt es in der Fotogalerie zu bestaunen und die obligatorischen Trailer dürfen natürlich auch nicht fehlen. Der ausgewiesene DVD-Rom-Part beschränkt sich auf das Aufrufen den Concorde-Hompage.Die DVD-Umsetzung von „Zatoichi“ ist Concorde durchaus gelungen. Das Bild krankt zwar an einigen Fehlern, doch die Tonspuren wissen durch ihren guten räumlichen Klang zu überzeugen. Leider sind auch die Extras etwas mager ausgefallen, dennoch ist das Wichtigste vorhanden.

„Zatoichi“ ist eine der beliebtesten Samurai-Sagen in ganz Japan, die schon 1962 mit dem ersten Film große Erfolge feierte. Damals verkörperte Shintarô Katsu den blinden Samurai und behielt diese Rolle auch in den weit mehr als zwanzig Sequels bei. Als der letzte „Zatoichi“-Film 1989 in den japanischen Kinos lief, schien die Thematik niemanden mehr so richtig zu interessieren, und so dauerte es 14 Jahre, bis sich wieder jemand an ein Remake wagte. Takeshi Kitano, gefeierter Schauspieler und zugleich Wunderkind im Regiestuhl, versuchte sich an der Materie, wobei er auch gleichzeitig als Hauptdarsteller fungiert.

Takeshi Kitano wollte sich so gut wie möglich an die Vorgänger halten, bringt jedoch auch eine Unmenge an eigenen Ideen mit ein. Entstanden ist eine sehr ungewöhnliche und eher ruhige Hommage an die klassischen Samurai-Filme. Die Geschichte um den blinden Masseur ist durchaus interessant und gut weiterentwickelt worden, dennoch lässt Kitano niemals richtige Spannung aufkommen. Die Story verliert sich in vielen Subplots, die der Charakterentwicklung dienen sollen. Alleine die wenigen, aber gut choreographierten Schwertkämpfe bringen wieder Tempo in die Charakterstudie. Auch die Inszenierung an sich ist sehr ungewöhnlich, so arbeitet Takeshi Kitano mit Stilmitteln, die man sonst nur von Musicals kennt. Stöcke, Schwerter und Hacken, die im Takt des Scores aufeinander treffen, gehören somit zum Gesamtbild. Doch auch komödiantische Töne sind Teil des Repertoires des Filmemachers.

Wer glaubt, die FSK16-Freigabe vermindere die aus asiatischen Kinofilmen bekannte Konzentration von Filmblut, hat sich geirrt. Es dürfen Blutfontänen spritzen und Körperteile abgehackt werden, wovon auch in so gut wie jeder Action-Szene Gebrauch gemacht wird. Leider setzten die Macher hierbei auf CGI-Effekte, was sich teilweise sehr störend auswirkt. Vor allem Schwerter, die durch Körper gestoßen werden und beidseitig zu sehen sind, wirken sehr unrealistisch und auch die Blutfontänen können ihre digitale Herkunft meist nicht verleugnen - hier wäre weniger wahrscheinlich mehr gewesen.

Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg überzeugend, allen voran natürlich die des Hauptdarstellers Takeshi Kitano, dem die Rolle des blinden Masseurs sichtlich Spaß bereitete. Dennoch agiert er mit dem nötigen Feingefühl und verleiht seiner Rolle die wichtige glaubwürdige Tiefe. „Zatoichi - der blinde Samurai“ ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch Fans des asiatischen Kinos sollten einen Blick nicht scheuen, denn neben einer ordentlichen Handlung gibt es auch gut choreographierte Schwertkämpfe und reichlich (digitales) Filmblut zu sehen." ()

alle Rezensionen von Matthias Schmieder ...
4 von 50
2


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Zatôichi
Land / Jahr: Japan 2003
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Produktionsnotizen: Takeshi Kitano über Zatoichi, Fotogalerie, Informationen zu Cast & Crew
Kommentare:

Weitere Filme von Takeshi Kitano:
Weitere Titel im Genre Action:
DVD Zatoichi - Der blinde Samurai kaufen Zatoichi - Der blinde Samurai
DVD Zatoichi - Der blinde Samurai kaufen Zatoichi - Der blinde Samurai
DVD 2 in 1 Edition: Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch / Zatoichi - Der blinde Samurai kaufen 2 in 1 Edition: Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch / Zatoichi - Der blinde Samurai
DVD 2 in 1 Edition: Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch / Zatoichi - Der blinde Samurai kaufen 2 in 1 Edition: Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch / Zatoichi - Der blinde Samurai
DVD Zatoichi - The Blind Swordsman kaufen Zatoichi - The Blind Swordsman
DVD The Twilight Samurai - Samurai der Dämmerung kaufen The Twilight Samurai - Samurai der Dämmerung
DVD Die Bestien der Samurai - Vol. 1 - Samurai Edition kaufen Die Bestien der Samurai - Vol. 1 - Samurai Edition
DVD Samurai Reincarnation / Samurai Ressurection kaufen Samurai Reincarnation / Samurai Ressurection
Weitere Filme von EuroVideo Medien GmbH:
Weitere Filme vom Label Concorde Home Entertainment: