Da waren`s nur noch neun
Schauspieler / Schauspielerinnen in Da waren`s nur noch neun:
Darsteller:
Hugh O`Brian, Shirley Eaton, Fabian, Leo Genn, Stanley Holloway, Wilfrid Hyde-White, Daliah Lavi, Dennis Price, Marianne Hoppe, Mario Adorf Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Da waren`s nur noch neun:
Pollock verlegt den Schauplatz von den 30ern in die 60er Jahre, von einer Insel auf einen verschneiten Berg, er verändert diverse Charaktere. Geschenkt. Der eine oder andere wohlgesetzte Dialog, so manche gelungene Schauspielerleistung und Christopher Lees Stimme, die die Gäste per Tonband ihrer jeweiligen Verbrechen anklagt, entschädigen dafür. Leider ist die Laufzeit für 10 umfassende Charakterstudien UND angemessene Reaktionen auf den Tod der Figuren zu kurz, so dass sich einige unvermeidliche Oberflächlichkeiten eingeschlichen haben. Ob es dann unbedingt notwendig war, dass sich Mario Adorf (der einen tumben Österreicher spielt und deswegen selbst englisch sprechen darf) prügelt, bleibt fraglich. Auch wird manchmal entschieden zu locker mit einem weiteren Mord umgegangen: Eine Szene nach dem Tod spielen Richter und Doktor schon wieder entspannt Billard und freuen sich über die intellektuelle Herausforderung, den Mörder zu finden... Manchmal kommt durchaus Stimmung auf, aber das Ende ist, wenn man die Buchvorlage kennt, völlig ernüchternd. Statt der nun wirklich brillant ausgetüftelten Storyline Christies dankbar und respektvoll zu folgen, wird mit dem Holzhammer ein Hollywood - Happy End verabreicht. Das ist schlechter Stil und macht den Film insgesamt doch eher unnötig, auch wenn man ihn natürlich als Agatha Christie - Interessierter zumindest einmal testen sollte. (Andreas Ahrens) alle Rezensionen von Andreas Ahrens ...
Zehn Männer und Frauen unterschiedlicher Herkunft erhalten eine Einladung in ein entlegenes Schloss in den Bergen. Dort beschuldigt sie ein unsichtbarer Gastgeber diverser Verfehlungen und kündigt ihren Tod an.
Einen Gast nach dem anderen ereilt dieses Schicksal, während die schrumpfende Schar der Überlebenden verzweifelt versucht, den Mörder zu finden… Nun, Sunfilm schreibt auf dem Backcover etwas prahlerisch über die "erstklassige Bildqualität durch aufwändig bearbeitetes Filmmaterial", was angesichts der tatsächlichen Sachlage doch übertrieben scheint. So ist das anamorph aufgespielte Bild relativ sauber, zeigt aber immer noch deutliche Schäden und Verschmutzungen in Form von Fäden, Rissen und Kratzern. Auch ein Rauschen ist den kompletten Film über mehr oder weniger sichtbar. Soweit die verbliebenen Fehler des in die Jahre gekommenen Masters, die sich auch per Restaurierung offensichtlich nicht vollends beseitigen ließen. Der Kontrast und die Schärfe können allerdings ebenfalls nur einstellungsweise überzeugen, oft überstrahlen helle Flächen nämlich, so dass benachbarte Objekte leicht ineinander fließen (besonders gut an Gesichtern vor ausgeleuchteten Hintergründen erkennbar). Ebenso gibt es genügend Szenen in denen die Schärfe gerade noch ausreichend ist, andere hingegen zeigen wiederum leichte Doppelkanten; ein nicht unwesentlicher Teil des Films bietet aber mindestens ausreichend Details. Wenn das Bild auch gelegentlich etwas zittert und zwei kurze Sprünge auf irreparables Ausgangsmaterial hindeuten, läuft es insgesamt recht ruhig. Die Kompression wurde bewusst niedrig angesetzt, um den Transfer nicht noch mehr zu belasten. So ergeben sich Datenraten von durchschnittlich fast acht Mbps! Sicherlich war man bemüht das alte Master bestmöglich zu restaurieren, das Ergebnis kann aber dennoch nur ansatzweise überzeugen, was immerhin noch zu glatten vier Punkten führt. Was für das Bild gilt, muss gleichermaßen auch beim Ton Berücksichtigung finden: Das fast 40 Jahre alte Ausgangsmaterial war nicht mehr in besonders gutem Zustand und musste, um es DVD-fähig zu machen, zunächst restauriert werden. Natürlich sind auch hier keine Wunder zu erwarten. Was dem Zuschauer aber sicherlich positiv auffällt, sind die gute Verständlichkeit der Stimmen in der deutschen Spur sowie die einigermaßen dynamische Wiedergabe der überwiegend swingartigen Musik. Hintergrundgeräusche und Effekte wurden sehr zurückhaltend eingemischt und gehen gelegentlich etwas unter. Auch der DD 2.0 Mono-Track in (der) Originalsprache bietet keine besseren Werte als die Synchronisation im selben Format. Im Gegenteil, hier geraten die Stimmen sogar phasenweise schwer verständlich, so dass das Zuschalten der verfügbaren deutschen Untertitel durchaus ratsam ist. Bietet die deutsche Spur einige schrille Verzerrungen, so kommt die englische eher dumpf daher; beide lassen ein leises Hintergrundrauschen erklingen. Das gibt noch ganz knappe vier Punkte. Zum guten Ton gehören bei Sunfilm inzwischen fast komplett animierte Menüs mit Musikuntermalung - das sorgt schon mal für den stimmungsvollen Einstieg. Was dann unter "Extras" zu finden ist, sorgt wiederum für Ernüchterung. Denn außer einer selbstlaufenden, musikuntermalten Fotogalerie mit einigen Bildern aus dem Film und Promo-Material wie Filmplakaten sowie Bio-/Filmografien zu den wichtigsten Personen aus Cast & Crew gibt es leider nichts zu entdecken. Dabei wäre z.B. eine kleine Hommage an Agatha Christie in Dokumentationsform bestimmt interessant gewesen. Separat im Hauptmenü abrufbar ist noch eine kleine Trailershow mit drei Clips aus dem Sunfilm-Programm. That\'s it! Einen Bonuspunkt gibt es für die auch im Backprogramm sorgfältig ausgeführte Menüprogrammierung inklusive kleinerer visueller Spielereien. George Pollock, der sich als Regisseur zuvor bereits vier Romanen von Agatha Christie widmete (allesamt Miss Marple-Titel), verfilmte den "Zehn kleine Negerlein"-Stoff als eine der wahrscheinlich am häufigsten adaptierten Geschichten mit Staraufgebot. Mario Adorf, Shirley Eaton, Daliah Lavi, Marianne Hoppe, Stanley Holloway, Wilfried Hyde White und Leo Genn gehörten zu den wichtigsten europäischen Darstellern der Fünfziger wie Sechziger und waren u.a. auch in weiteren Agatha Christie-Verfilmungen zu sehen. Die oft erzählte Story von den zehn Protagonisten, die von einem ihnen Unbekannten eingeladen und dann einer nach dem anderen systematisch ermordet werden, kann hier nett variiert überzeugen. Das unheimliche Set, die gegenseitigen Anschuldigungen und das Wissen um die Verfehlungen jedes Einzelnen lassen die Spannung ins Unermessliche ansteigen. Die Auflösung ist mehr oder minder überraschend - wer oft Krimis schaut und den Film aufmerksam genug ansieht, wird den Mörder schon vor dem Ende erahnen. Dennoch ein Schwarz/Weiss-Streifen, welcher heute noch Freude bereitet, wenn man die DVD dazu auch nicht gerade als Prunkstück bezeichnen möchte. Bild und Ton sind, gemessen am Alter der Vorlage, sicherlich annehmbar, doch die wenigen Extras enttäuschen. (Marcus Kampfert) alle Rezensionen von Marcus Kampfert ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Da waren`s nur noch neun, DVD:
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Weitere Filminfos zu Da waren`s nur noch neun: Originaltitel: Ten Little Indians Land / Jahr: Großbritannien 1965 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Da waren`s nur noch neun:
Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Behind the Scenes, Filmografien
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