WERBUNG
BEWERTUNG UNSERER BESUCHER
für Testamento & Die Zivilisationsbringer
5,0

JA  |  NEINFEATURES
Keine BiografienBiografien
Biographien
kein Close Captioning / UntertitelUntertitel
Close Captioning
keine FotogalerieFotogalerie
Fotogalerie
Interaktives Menükein interaktives Menü
Interaktives Menü
keine InterviewsInterviews
Interviews
SzenenanwahlSzenenanwahl
Kapitelanwahl
Kein Making Of Testamento & Die ZivilisationsbringerMaking Of Testamento & Die Zivilisationsbringer
Making Of
Kein Menu mit SoundMenu mit Sound
Menü mit Sound
Kein MusikvideoMusikvideo
Musikvideo
Kein Testamento & Die Zivilisationsbringer TrailerTestamento & Die Zivilisationsbringer Trailer
Trailer zum Film
Keine TrailershowTrailershow
Trailershow
TECHNISCHE DATEN
zu Testamento & Die Zivilisationsbringer

RC 0 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Dokumentation
Bildformat:
Testamento:,4:3 Vollbild (1.33:1),Die Zivilisationsbringer:,4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Testamento:,Spanisch: Dolby Digital 2.0 Stereo,Die Zivilisationsbringer:,Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Doppel Amaray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch
EAN-Code:
4260042570152 / 4260042570152
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Dokumentation > DVD > Testamento & Die Zivilisationsbringer

Testamento & Die Zivilisationsbringer

Testamento & Die Zivilisationsbringer bestellen
Titel:

Testamento & Die Zivilisationsbringer

Regie:

Uli Stelzner, Thomas Walther

Laufzeit:
225 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

Neu oder gebraucht kaufen - bei eBay.de! Testamento & Die Zivilisationsbringer bestellen



Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: Testamento & Die Zivilisationsbringer DVD

Amazon.de - Günstige Preise bei DVD, Blu-ray, Musik ... Bestellen bei Amazon Bestellen bei Amazon
ab 5,90 € Video Buster - DVD Verleih per Post Ausleihen bei Video Buster Ausleihen bei Video Buster
ab 1,00 € eBay - Neue und gebrauchte Filme Ersteigern bei ebay.de Ersteigern bei ebay.de
Alle Preise gelten inkl. Mwst. zzgl. Versandkosten!
Stand der Preise: 03.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Testamento & Die Zivilisationsbringer:


Testamento: Dieser emotionale und bewegende Film zeichnet anhand des ruhelosen Lebens des guatemaltekischen Rechtsanwalts Alfonso Bauer Paíz die Stationen der linken lateinamerikanischen Geschichte nach. Er war als junger Mann Minister im Guatemala des legendären Präsidenten Guzman, wohnte mit Ché in Mexiko zusammen, arbeitete in der Regierung Allende und in der Fidel Castros, bevor er in seiner Heimat im Untergrund militanten Widerstand leistete und heute, 83jährig, linker Abgeordneter des Parlaments von Guatemala ist. Der Film zeichnet das Vermächtnis eines außergewöhnlichen Mannes und bringt Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas zum Atmen. Dieser Film gleicht so sehr dem Leben, dass er in seinem Betrachter weiterlebt. (Eduardo Galeano, uruguayischer Schriftsteller) Die Zivilisationsbringer: In Guatemala gibt es seit 150 Jahren eine kleine, aber einflussreiche Deutsche Gemeinde. Ihr Erfolg beginnt mit dem Kaffeeboom und ist bis heute nahezu ungebrochen. Wer damals Deutschland verlässt, geht mit dem Selbstverständnis des Herrenmenschen. Überzeugt davon, einer höheren Kultur anzugehören, zwingen sie Guatemala ihr Zivilisationsmodell auf. Schon nach wenigen Jahren besitzen sie die fruchtbarsten Ländereien, nahezu die gesamte Infrastruktur und das Handelsmonopol. An den Kaffeepatronen vorbei gleitet der Blick in den Hintergrund. Indígenas pflücken den Kaffee, sortieren Kardamom und ertragen sogar die tätschelnde Hand auf dem Kopf. Seit der Eroberung sind sie Fremde im eigenen Land. In den dreißiger Jahren propagiert die Deutsche Kolonie den Faschismus. Doch mit dem Kriegseintritt der USA verschwinden die Hakenkreuze, die deutschen Güter werden enteignet und die deutschen Männer interniert. Die Strukturen der Deutschen Gemeinde überleben jedoch diesen Einbruch. Doch im Land der ewigen Diktaturen herrscht Krieg. Die Indígenas wehren sich gegen Landraub, Verachtung und Völkermord. Guatemala avanciert zum ersten Labor Lateinamerikas für den Schmutzigen Krieg. Hunderttausende fallen der Politik der verbrannten Erde zum Opfer. Nach Beendigung des Bürgerkriegs führten die Autoren den Film unter widrigen Bedingungen in Guatemala auf. Nach Boykottandrohungen konnten die Vorführungen teilweise nur unter UNO-Aufsicht stattfinden und entfachten hitzige Debatten. Die Vorführungen werden in dem Film »Die Abenteuer einer Katze. Notizen einer Projektion in Nachkriegszeiten« dokumentiert. Testamento & Die Zivilisationsbringer stammt aus dem Hause Neue Visionen Filmverleih.


Testamento & Die Zivilisationsbringer Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Testamento & Die Zivilisationsbringer:
Ruhelos und gehetzt wirkt der Rechtsanwalt und Linksaktivist Alfonso Bauer Paiz in vielen Sequenzen der Dokumentation „Testamento“, strahlt aber zugleich eine erhabene Würde und innere Geschlossenheit aus. Wie das Land, in dem er lebt. Anhand seiner Person zeichnen die Filmemacher Uli Stelzner und Thomas Walter die politische Entwicklung Guatemalas und Lateinamerikas nach:

Während der Oktoberrevolution im Jahre 1944 wurde die guatemaltekische Diktatur gestürzt. Diese Oktoberrevolution ist der Startschuss für ein demokratisches Jahrzehnt. Die Pressefreiheit wird eingeführt und der erste Arbeiterkodex in der Geschichte Guatemalas wird implementiert. Doch die Freiheit des Volkes ist nur von kurzer Dauer: Die United Fruit Company, Besitzerin der größten Plantagen des Landes, bewegt das US-Außenministerium zu einer Hetzkampagne gegen Guatemala. Das CIA stürzt gemeinsam mit guatemaltekischen Militärs den Präsidenten und ein neuer Diktator regiert über das ehemals hoffnungsvolle Land. Ein 36 Jahre andauernder Bürgerkrieg bricht bald aus, der über 100.000 Menschen das Leben kostet. Maßgebliche Unterstützung in Form von Waffen kam dabei von den USA, die ihre Waffenlieferungen als humanitäre Hilfe tarnten. Während dieser Zeit kämpfte Alfonso Bauer Paiz unermüdlich an vorderster Front gegen Unterdrückung, Unrecht und Korruption. Als „Testamento“ entstand, war er 84 Jahre alt. Zorn, Beharrlichkeit und der unbändige Wunsch nach Veränderungen haben ihn sein ganzes Leben angetrieben. Aber nicht nur seine politische Laufbahn, sondern auch sein Privatleben beleuchtet die Dokumentation. Dabei wird schnell deutlich, welche Entbehrungen der so tapfer und ruhelos wirkende Mann hinnehmen musste: Seine unerschütterliche Devise „Erst die Politik, dann die Familie“ und der frühe Tod seiner Frauen und Töchter haben tiefe Narben in seiner Seele hinterlassen. Seine gesamte Familie musste einen hohen Preis für seinen Idealismus bezahlen.

„Testamento“ ist der erfolgreichste Dokumentarfilm in Guatemala und verdient auch hierzulande die Aufmerksamkeit eines aufgeschlossenen, politisch interessierten Publikums. Der Erfolg in Guatemala lässt sich nicht nur dadurch erklären, dass einer der bekanntesten einheimischen Aktivisten porträtiert wird; vielmehr herrschte in dem Land nach Jahrzehnten voller Krieg und Unterdrückung das nicht mehr länger zu unterdrückende Bedürfnis, Bilder der eigenen Geschichte und Entwicklung zu sehen.

Fazit: Eindrucksvolles Porträt eines Anwalts und politischen Aktivisten, der für seine Ideale auch das Glück seiner eigenen Familie opfert. In stillen, eindringlichen Bildern spiegelt „Testamento“ auch die politische Entwicklung und die jüngere Geschichte von Guatemala und Lateinamerika. Empfehlenswerte Dokumentation, die Porträt und Geschichtsstunde zugleich ist. ()

alle Rezensionen von Tino Hahn ...
Testamento:
Dieser emotionale und bewegende Film zeichnet anhand des ruhelosen Lebens des guatemaltekischen Rechtsanwalts Alfonso Bauer Paíz die Stationen der linken lateinamerikanischen Geschichte nach. Er war als junger Mann Minister im Guatemala des legendären Präsidenten Guzman, wohnte mit Ché in Mexiko zusammen, arbeitete in der Regierung Allende und in der Fidel Castros, bevor er in seiner Heimat im Untergrund militanten Widerstand leistete und heute, 83jährig, linker Abgeordneter des Parlaments von Guatemala ist. Der Film zeichnet das Vermächtnis eines außergewöhnlichen Mannes und bringt Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas zum Atmen. "Dieser Film gleicht so sehr dem Leben, dass er in seinem Betrachter weiterlebt." (Eduardo Galeano, uruguayischer Schriftsteller)

Die Zivilisationsbringer:
In Guatemala gibt es seit 150 Jahren eine kleine, aber einflussreiche Deutsche Gemeinde. Ihr Erfolg beginnt mit dem Kaffeeboom und ist bis heute nahezu ungebrochen. Wer damals Deutschland verlässt, geht mit dem Selbstverständnis des Herrenmenschen. Überzeugt davon, einer höheren Kultur anzugehören, zwingen sie Guatemala ihr Zivilisationsmodell auf. Schon nach wenigen Jahren besitzen sie die fruchtbarsten Ländereien, nahezu die gesamte Infrastruktur und das Handelsmonopol. An den Kaffeepatronen vorbei gleitet der Blick in den Hintergrund. Indígenas pflücken den Kaffee, sortieren Kardamom und ertragen sogar die tätschelnde Hand auf dem Kopf. Seit der Eroberung sind sie Fremde im eigenen Land. In den dreißiger Jahren propagiert die Deutsche Kolonie den Faschismus. Doch mit dem Kriegseintritt der USA verschwinden die Hakenkreuze, die deutschen Güter werden enteignet und die deutschen Männer interniert. Die Strukturen der Deutschen Gemeinde überleben jedoch diesen Einbruch. Doch im Land der ewigen Diktaturen herrscht Krieg. Die Indígenas wehren sich gegen Landraub, Verachtung und Völkermord. Guatemala avanciert zum ersten Labor Lateinamerikas für den Schmutzigen Krieg. Hunderttausende fallen der "Politik der verbrannten Erde" zum Opfer. Nach Beendigung des Bürgerkriegs führten die Autoren den Film unter widrigen Bedingungen in Guatemala auf. Nach Boykottandrohungen konnten die Vorführungen teilweise nur unter UNO-Aufsicht stattfinden und entfachten hitzige Debatten. Die Vorführungen werden in dem Film »Die Abenteuer einer Katze. Notizen einer Projektion in Nachkriegszeiten« dokumentiert. TESTAMENTO

Wie es bei Dokumentationen meistens der Fall ist, unterliegt die Bildqualität heftigen Schwankungen. War die eben gesehene Szene noch extrem grobkörnig und verrauscht, kommt die nächste in völliger Laufruhe und mit nahezu perfekter Schärfe daher. Manchmal überstrahlt der Kontrast störend, dann zeigt er sich wieder passend und dezent. Eine überdeutlich flimmernde Sequenz und manchmal auftretendes Aliasing stehen vielen anderen Filmabschnitten gegenüber, an denen es quasi rein gar nichts zu bemängeln gibt. Summa summarum macht dies unter Berücksichtigung der Umstände knappe sieben Punkte.


DIE ZIVILISATIONSBRINGER

Ähnlich indifferent, insgesamt jedoch ein klein wenig schlechter zeigt sich die Optik in diesem Fall: Manchmal rauscht es ganz gewaltig, Augenblicke später ist die exzellente Ruhe des Bildes positiv zu vermerken, muss dafür aber mit leichten stehenden Rauschmustern erkauft werden. Sonstige Artefakte und Schmutz fehlen wiederum, auch der Kontrast gibt über große Strecken keinen Grund zur Klage - gleiches gilt für die oft satten, angenehmen Farben. Allerdings verzeichnet die Schärfe stark schwankende Werte und pendelt immer zwischen "hervorragend" und "ziemlich verwaschen". Letztlich reicht es dennoch zu immerhin sechs Punkten. TESTAMENTO

Auch der Sound (Spanisch in Dolby Digital 2.0) unterliegt den Gegebenheiten: Aus Interviews tonale Highlights zu zaubern, ist noch niemandem geglückt. Angenehm ist allerdings, dass die ständig präsenten Umgebungsgeräusche – wie fahrende Autos oder zwitschernde Vögel – ein recht lebendiges frontales Klangbild erschaffen, wohingegen sich der Score nur höchst selten überhaupt zu Wort meldet. Wenn er es tut, wird den Ohren dafür jedoch sogar ein Hauch von Bass geboten. Mehr war zwar nun wirklich nicht machbar, bei objektiver Betrachtung rechtfertigt all das aber trotzdem nur vier Punkte.


DIE ZIVILISATIONSBRINGER

Im direkten Vergleich stellt der Sound ebenfalls einen Rückschritt zum oben bewerteten Film dar, was einerseits am teilweise argen Nervfaktor des Sprechers liegt. Dem Mann an sich kann man keinen Vorwurf machen, dass seine Stimme aber einfach über die Originale gelegt wurde, ist nur eine halbwegs überzeugende Lösung. Hinzu kommen manchmal Verständlichkeitsprobleme durch sehr dumpf klingende (deutsche) Aussagen von Befragten. Und zu allem Überfluss gilt auch hier: Der Score hält sich schüchtern im Hintergrund, womit Räumlichkeit fast niemals entsteht, zumal es an Umgebungsgeräuschen mangelt. Insgesamt ein zweckmäßiger Sound, der allerdings bei weitem nicht überzeugt und lediglich magere drei Punkte bringt. TESTAMENTO

Boni sucht man vergebens, was insofern wenig verwundert, dass bloß schwer vorstellbar ist, was sich hier als Extra angeboten hätte. Natürlich können aber wahlweise Untertitel zum Hauptfilm ausgewählt werden – sogar in deutsch und englisch.


DIE ZIVILISATIONSBRINGER

...präsentieren sich sogar noch ein Stück schlechter ausgestattet, da diesmal sogar auf Untertitelung verzichtet wurde. Eine schwache Leistung! TESTAMENTO

Die hier am Werk gewesenen Filmemacher haben zum Glück verstanden, dass eine wirklich gute Dokumentation nicht von der reinen Abbildung lebt, sondern von ihrer Vielfältigkeit und dem Polarisations-Potenzial. So zeigen sie Paíz trotz all seiner Leistungen und dem ihm dafür gezollten Respekt grundsätzlich nicht als strahlenden Helden, sondern porträtieren vielmehr einen Mann, der an etwas glaubt – und alles dafür tut. Nebenbei wird er zum Schwimmen begleitet oder mittels Familienfotos der ehrfürchtige Kokon aufgebrochen, um den Menschen hinter dem Mythos zu zeigen. In zweiter Linie funktioniert das Gezeigte hervorragend als faszinierender historischer Abriss und Darstellung der Geschichte eines Landes. Aus den Archiven gewühlte Aufnahmen, persönliche Erinnerungen und Anekdoten lassen ein lebendiges Bild der Ereignisse entstehen.

Aber nicht zuletzt ist TESTAMENTO auf Drittebene das entlarvende Drama eines Idealisten, der sich so in seine Ziele verrannte, dass er darüber alles andere vergaß. Immer wieder kommen Paíz’ Kinder zu Wort, die ihm kein sonderlich positives Zeugnis ausstellen, von Misstrauen, innerfamiliärem Schweigen und wenig Freude berichten. Einmal fällt der Satz: „Wer hätte ahnen können, dass die Ideale meines Vaters so viel Schmerz mit sich bringen würden?“ In solchen Augenblicken wird Paíz endgültig entzaubert - es kommt die Tragödie des Ehemannes und Vaters Alfonso zum Vorschein, der sich für fremde Menschen aufopferte und so die ihm am nächsten Stehenden ständig aufs Neue verletzte. Obwohl seine Kinder trotzdem keinen Groll hegen, sondern stolz darauf sind, dass sich Paíz immer selbst treu blieb, erhebt gerade dieser bittere emotionale Hintergrund TESTAMENTO in den Olymp der ganz großen Dokumentationen.


DIE ZIVILISATIONSBRINGER

Man weiß beim Schauen dieses Filmes nicht so genau, was jetzt eigentlich einen schaleren Nachgeschmack hinterlässt: Dass die Fincas Namen wie "Bremen" tragen? Vielleicht der Mann, welcher die Einwanderer als "aufrechte Burschen" lobt? Oder doch das ganz zu Anfang stattfindende Fest - deutsche Spezialitäten, Grillwürstchen & Co., offensichtlich mit sich selbst überaus zufriedenen Rentnern und Geschäftsleuten von demütigen Einheimischen gereicht, dazu im Hintergrund die deutsche Nationalhymne? Wahrscheinlich haben sich die Regisseure etwas Ähnliches gefragt und unterlegen ihr Werk zu Beginn mit einem Kurzkommentar, der vor intelligenter Ironie strotzt. Natürlich wäre es einfach, sie als Nestbeschmutzer zu beschimpfen und mit aller Vaterlandsliebe inbrünstig gegen diesen Film zu wettern. Wer das tut, dürfte indes zwei taube Ohren haben und sogar auf den Hühneraugen blind sein.

Hier geht es nicht darum, billige Polemik zu betreiben oder eine "richtige" Meinung zu vertreten; vielmehr entlarven sich die Nachkommen der Einwanderer in ihrer Selbstgefälligkeit ganz ohne externe Hilfe. Dass sie Deutsche sind, ist eigentlich ein unwichtiges Detail - es stellt sich die allgemeine Frage nach Moral und Wertvorstellungen. Wo endet die Zivilisierung eines Landes, wann beginnt die Okkupation? Wer ein Faible für politische und philosophische Grundsatzbetrachtungen hat, sollte DIE ZIVILISATIONSBRINGER nicht versäumen.

Im großen Fazit also zwei ebenso ungewöhnliche und fordernde wie faszinierende Filme, denen sogar eine für Genre-Verhältnisse gute Präsentation auf DVD vergönnt wurde. Nur in Sachen Extras verärgert die gebotene gähnende Leere. ()

alle Rezensionen von Michael Holland ...
5 von 50
2


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Testamento / Die Zivilisationsbringer
Land / Jahr: Deutschland 2003
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü
Kommentare:

Weitere Titel im Genre Dokumentation:
DVD Testamento & Die Zivilisationsbringer kaufen Testamento & Die Zivilisationsbringer
DVD Dancer - Bad Boy of Ballet kaufen Dancer - Bad Boy of Ballet
DVD Die Welt der Adler kaufen Die Welt der Adler
DVD Die Welt der Adler kaufen Die Welt der Adler
DVD Barbara hört nicht auf - Bau des Gotthard-Basistunnels, 1999-2016 kaufen Barbara hört nicht auf - Bau des Gotthard-Basistunnels, 1999-2016
DVD Barbara hört nicht auf - Bau des Gotthard-Basistunnels, 1999-2016 kaufen Barbara hört nicht auf - Bau des Gotthard-Basistunnels, 1999-2016
DVD Ausgelöscht - Das Ende der Dinosaurier kaufen Ausgelöscht - Das Ende der Dinosaurier
DVD Ausgelöscht - Das Ende der Dinosaurier kaufen Ausgelöscht - Das Ende der Dinosaurier
Weitere Filme von Neue Visionen Filmverleih: