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Lars von Triers Geister - Staffel 1 und Staffel 2
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Im königlichen Reichskrankenhaus von Kopenhagen, dem größten Hospital Dänemarks, passieren merkwürdige Dinge. Frau Drusse, eine lokale Miss Marple mit Hang zum Spirituellen, hat Kontakt mit dem Geist der kleinen Mary aufgenommen. Der neue Oberarzt Dr. Helmer aus Schweden muss eine verpfuschte Operation vertuschen, während seine verhassten dänischen Kollegen ganz andere Sorgen plagen. Chefarzt Moesgaard hat schon mal Aufkleber für die Image-Kampagne Operation Morgensonne gedruckt, während sein noch studierender Sohn einen abgetrennten Kopf sucht, mit dem er eigentlich nur kurz seine Flamme beeindrucken wollte. Chefpathologe Bondo hat endlich eine Lösung gefunden, wie er die schwer angegriffene Leber eines Patienten für seine Forschungszwecke retten kann. Und im Keller des Hospitals, das auf einem alten Friedhof gebaut wurde, betreibt Stationsarzt Haken ein lukratives Nebengeschäft mit der Kokainherstellung aus alten Augentropfen. Geister ist eine spannende, schaurige und witzige Mischung aus Krankenhaus-Melodrama, Soap-Opera, Slapstick-Komödie, Krimi und Horrorfilm, wie sie nur von Lars von Trier kommen kann. Die Serie zeichnet sich auch durch ihren visuellen Stil aus: Die Kombination aus langen Kamerafahrten und dokumentarischer Handkamera nimmt die wesentlichen Elemente der Dogma-Bewegung vorweg, der Ende der 90er die Filmlandschaft mit Werken wie Das Fest aufwirbelte.
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Inhaltsangabe zu Lars von Triers Geister - Staffel 1 und Staffel 2: 
Im königlichen Reichskrankenhaus von Kopenhagen, dem größten Hospital Dänemarks, passieren merkwürdige Dinge. Frau Drusse, eine lokale Miss Marple mit Hang zum Spirituellen, hat Kontakt mit dem Geist der kleinen Mary aufgenommen. Der neue Oberarzt Dr. Helmer aus Schweden muss eine verpfuschte Operation vertuschen, während seine verhassten dänischen Kollegen ganz andere Sorgen plagen. Chefarzt Moesgaard hat schon mal Aufkleber für die Image-Kampagne Operation Morgensonne gedruckt, während sein noch studierender Sohn einen abgetrennten Kopf sucht, mit dem er eigentlich nur kurz seine Flamme beeindrucken wollte. Chefpathologe Bondo hat endlich eine Lösung gefunden, wie er die schwer angegriffene Leber eines Patienten für seine Forschungszwecke retten kann. Und im Keller des Hospitals, das auf einem alten Friedhof gebaut wurde, betreibt Stationsarzt Haken ein lukratives Nebengeschäft mit der Kokainherstellung aus alten Augentropfen. Geister ist eine spannende, schaurige und witzige Mischung aus Krankenhaus-Melodrama, Soap-Opera, Slapstick-Komödie, Krimi und Horrorfilm, wie sie nur von Lars von Trier kommen kann. Die Serie zeichnet sich auch durch ihren visuellen Stil aus: Die Kombination aus langen Kamerafahrten und dokumentarischer Handkamera nimmt die wesentlichen Elemente der Dogma-Bewegung vorweg, der Ende der 90er die Filmlandschaft mit Werken wie Das Fest aufwirbelte.
Lars von Triers Geister - Staffel 1 und Staffel 2 stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.
Lars von Triers Geister - Staffel 1 und Staffel 2 Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Lars von Triers Geister - Staffel 1 und Staffel 2:
Darsteller:
Ernst-Hugo Järegård, Kirsten Rolffes, Holger Juul Hansen, Søren Pilmark, Ghita Nørby, Jens Okking, Otto Brandenburg, Annevig Schelde Ebbe, Baard Owe, Birgitte Raaberg, Peter Mygind, Vita Jensen, Morten Rotne Leffers, Solbjørg Højfeldt, Udo Kier  , Nis Bank-Mikkelsen, Ole Boisen, Lea Risum Brøgger, Laura Christensen, Morten Eisner, Bente Eskesen, Louise Fribo, Peter Gilsfort, Svend Ali Hamann, Benny Hansen, Søren Hauch-Fausbøll, Paul Hüttel, Henning Jensen, Søren Elung Jensen, Ruth Junker, Dick Kaysø, Gordon Kennedy, Annette Ketscher, Henrik Koefoed, Søren Lenander, Lars Lunøe, Troels Lyby, Tove Maës, Mette Marckmann, Michael Moritzen, Finn Nielsen, Claus Nissen, Gunnvor Nolsøe, Holger Perfort, Else Petersen, Mette Munk Plum, Benny Poulsen, Kurt Ravn, Ole Emil Riisager, Lise Schrøder,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Lars von Triers Geister - Staffel 1 und Staffel 2:
5Mike Borrink2009-01-28Wie entsteht echte Horror-Atmosphäre? Bestimmt nicht durch
computergenerierte Monster, waffenstarrende Helden und blutbesudelten
Leichen. Dämonenhatz aus Hollywood? Pfui Deibel! Richtiger Horror- und
Gruselstimmung kommt nur dann auf, wenn dem Beobachter etwas vorenthalten
wird. Etwas Unerklärliches konsequent NICHT zu zeigen, lässt den Zuschauer
viel leichter erstarren. Bestes Beispiel: "Blair Witch Projekt", der beste
Horrorfilm, der je gedreht wurde. Auch stilvolle Atmosphäre, absurde
Charaktere und ein dezenter Soundtrack sind äußerst wichtig beim Versuch,
dem Publikum das Gruseln zu lehren. "Twin Peaks" kann hierfür als
Paradebeispiel herangezogen werden. Wobei wir auch gleich beim Thema
Mini-Serie wären. Denn "Geister", Lars von Triers geniale Kreuzung aus Twin
Peaks und Chicago Hope bzw. Emergency Room geht sowohl als absurde
Horrorgeschichte, als auch als albtraumhafte Seifenoper durch. Im
königlichen Reichskrankenhaus von Kopenhagen, dem größten Hospital
Dänemarks, regieren unter weißen Laken und hinter verschlossenen Türen
Wahnsinn und Übersinnliches. Ein Phantom-Krankenwagen meldet jede Nacht sein
Kommen an, verschwindet dann aber spurlos. Im Aufzug spukt der Geist eines
jungen Mädchens und der Fötus einer schwangeren Ärztin entwickelt sich
beunruhigend schnell. Ein Fall für Frau Druse, Dauerpatientin mit Hang zum
Spirituellen. Die Liste der absurden Gestalten, die in von Triers Mini-Serie
auftauchen, ist beliebig verlängerbar. Freimaurer-Bund, Teufelskults,
Dämone, Gespenster, hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Aber auch die
"weltlichen" Darsteller sind nicht ohne. Was hier an "Irren" als Personal
umherirrt, ist nicht nur bis ins letzte Detail durchdacht, sondern auch
wahnwitzig, unglaublich und manchmal auch zum Schreien. Der Furcht erregende
Soundtrack aus Krankenhausgeräuschen und dezenten Elektronikschnipseln ist
ebenso genial wie von Triers Ästhetik aus schwach beleuchteten
Hospitalfluren und wackelnder Handkameras. "Geister" erscheint in einer
opulenten Vier-DVD-Box mit jeder Menge Bonusmaterial. Sollte man sich nicht
entgehen lassen.
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Wie entsteht echte Horror-Atmosphäre? Bestimmt nicht durch
computergenerierte Monster, waffenstarrende Helden und blutbesudelten
Leichen. Dämonenhatz aus Hollywood? Pfui Deibel! Richtiger Horror- und
Gruselstimmung kommt nur dann auf, wenn dem Beobachter etwas vorenthalten
wird. Etwas Unerklärliches konsequent NICHT zu zeigen, lässt den Zuschauer
viel leichter erstarren. Bestes Beispiel: "Blair Witch Projekt", der beste
Horrorfilm, der je gedreht wurde. Auch stilvolle Atmosphäre, absurde
Charaktere und ein dezenter Soundtrack sind äußerst wichtig beim Versuch,
dem Publikum das Gruseln zu lehren. "Twin Peaks" kann hierfür als
Paradebeispiel herangezogen werden. Wobei wir auch gleich beim Thema
Mini-Serie wären. Denn "Geister", Lars von Triers geniale Kreuzung aus Twin
Peaks und Chicago Hope bzw. Emergency Room geht sowohl als absurde
Horrorgeschichte, als auch als albtraumhafte Seifenoper durch. Im
königlichen Reichskrankenhaus von Kopenhagen, dem größten Hospital
Dänemarks, regieren unter weißen Laken und hinter verschlossenen Türen
Wahnsinn und Übersinnliches. Ein Phantom-Krankenwagen meldet jede Nacht sein
Kommen an, verschwindet dann aber spurlos. Im Aufzug spukt der Geist eines
jungen Mädchens und der Fötus einer schwangeren Ärztin entwickelt sich
beunruhigend schnell. Ein Fall für Frau Druse, Dauerpatientin mit Hang zum
Spirituellen. Die Liste der absurden Gestalten, die in von Triers Mini-Serie
auftauchen, ist beliebig verlängerbar. Freimaurer-Bund, Teufelskults,
Dämone, Gespenster, hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Aber auch die
"weltlichen" Darsteller sind nicht ohne. Was hier an "Irren" als Personal
umherirrt, ist nicht nur bis ins letzte Detail durchdacht, sondern auch
wahnwitzig, unglaublich und manchmal auch zum Schreien. Der Furcht erregende
Soundtrack aus Krankenhausgeräuschen und dezenten Elektronikschnipseln ist
ebenso genial wie von Triers Ästhetik aus schwach beleuchteten
Hospitalfluren und wackelnder Handkameras. "Geister" erscheint in einer
opulenten Vier-DVD-Box mit jeder Menge Bonusmaterial. Sollte man sich nicht
entgehen lassen.
(Mike Borrink)
alle Rezensionen von Mike Borrink ...
5Dennis Meihöfer2009-04-28"Im königlichen Reichskrankenhaus von Kopenhagen, dem größten Hospital Dänemarks, passieren merkwürdige Dinge. Frau Drusse, eine lokale Miss Marple mit Hang zum Spirituellen, hat Kontakt mit dem Geist der kleinen Mary aufgenommen. Der neue Oberarzt Dr. Helmer aus Schweden muss eine verpfuschte Operation vertuschen, während seine verhassten dänischen Kollegen ganz andere Sorgen plagen. Chefarzt Moesgaard hat schon mal Aufkleber für die Image-Kampagne ""Operation Morgensonne"" gedruckt, während sein noch studierender Sohn einen abgetrennten Kopf sucht, mit dem er eigentlich nur kurz seine Flamme beeindrucken wollte. Chefpathologe Bondo hat endlich eine Lösung gefunden, wie er die schwer angegriffene Leber eines Patienten für seine Forschungszwecke retten kann. Und im Keller des Hospitals, das auf einem alten Friedhof gebaut wurde, betreibt Stationsarzt Haken ein lukratives Nebengeschäft mit der Kokainherstellung aus alten Augentropfen. ""Geister"" ist eine spannende, schaurige und witzige Mischung aus Krankenhaus-Melodrama, Soap-Opera, Slapstick-Komödie, Krimi und Horrorfilm, wie sie nur von Lars von Trier kommen kann. Die Serie zeichnet sich auch durch ihren visuellen Stil aus: Die Kombination aus langen Kamerafahrten und dokumentarischer Handkamera nimmt die wesentlichen Elemente der Dogma-Bewegung vorweg, der Ende der 90er die Filmlandschaft mit Werken wie ""Das Fest"" aufwirbelte.RIGET, so heißt die Serie im Original, drehte der Regisseur Lars von Trier entgegen der Normen in einer eigens stilisierten Technik, oft mit verwackelter Kamera auf grobkörnigem, lichtempfindlichem Filmmaterial. Dieser Look bietet hierdurch eine visuell interessante Optik. Dementsprechend kann man das Bild nicht mit herkömmlichen Filmen/Serien vergleichen.
Gleich zu Beginn fällt auf, dass der Transfer sehr verrauscht ist. Zwischen den einzelnen Szenen schwankt es zwischen befriedigend und mangelhaft ...
"Im königlichen Reichskrankenhaus von Kopenhagen, dem größten Hospital Dänemarks, passieren merkwürdige Dinge. Frau Drusse, eine lokale Miss Marple mit Hang zum Spirituellen, hat Kontakt mit dem Geist der kleinen Mary aufgenommen. Der neue Oberarzt Dr. Helmer aus Schweden muss eine verpfuschte Operation vertuschen, während seine verhassten dänischen Kollegen ganz andere Sorgen plagen. Chefarzt Moesgaard hat schon mal Aufkleber für die Image-Kampagne ""Operation Morgensonne"" gedruckt, während sein noch studierender Sohn einen abgetrennten Kopf sucht, mit dem er eigentlich nur kurz seine Flamme beeindrucken wollte. Chefpathologe Bondo hat endlich eine Lösung gefunden, wie er die schwer angegriffene Leber eines Patienten für seine Forschungszwecke retten kann. Und im Keller des Hospitals, das auf einem alten Friedhof gebaut wurde, betreibt Stationsarzt Haken ein lukratives Nebengeschäft mit der Kokainherstellung aus alten Augentropfen. ""Geister"" ist eine spannende, schaurige und witzige Mischung aus Krankenhaus-Melodrama, Soap-Opera, Slapstick-Komödie, Krimi und Horrorfilm, wie sie nur von Lars von Trier kommen kann. Die Serie zeichnet sich auch durch ihren visuellen Stil aus: Die Kombination aus langen Kamerafahrten und dokumentarischer Handkamera nimmt die wesentlichen Elemente der Dogma-Bewegung vorweg, der Ende der 90er die Filmlandschaft mit Werken wie ""Das Fest"" aufwirbelte.RIGET, so heißt die Serie im Original, drehte der Regisseur Lars von Trier entgegen der Normen in einer eigens stilisierten Technik, oft mit verwackelter Kamera auf grobkörnigem, lichtempfindlichem Filmmaterial. Dieser Look bietet hierdurch eine visuell interessante Optik. Dementsprechend kann man das Bild nicht mit herkömmlichen Filmen/Serien vergleichen. Gleich zu Beginn fällt auf, dass der Transfer sehr verrauscht ist. Zwischen den einzelnen Szenen schwankt es zwischen befriedigend und mangelhaft (Dennis Meihöfer)
alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ...
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Weitere Filminfos zu Lars von Triers Geister - Staffel 1 und Staffel 2:
Originaltitel: The Kingdom / Riget I & II
Land / Jahr: Deutschland / Dänemark / Holland 1994 / 1997
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Lars von Triers Geister - Staffel 1 und Staffel 2:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Exlusiv produziertes Intro von Udo Kier, Audio-Kommentar von Lars von Trier / Niels Vorsel / Molly Stensgard, Portrait von Lars von Trier, Behind-the-Scenes Dokumentation mit Darsteller-Interviews, Acht Werbespots von Lars von Trier mit Ernst Hugo Järegard, The Shiver Musikvideo mit Lars von Trier, “The Shiver Musikvideo-Outtakes mit Lars von Trier Die Serie zeichnet sich auch durch ihren visuellen Stil aus: Der gezielte Einsatz von Handkameras nimmt die wesentlichen Elemente der Dogma-Bewegung vorweg, die Ende der 90er die Filmlandschaft mit Werken wie Das Fest aufwirbelte. ;;„Geister“ wurde in Deutschland bereits auf Arte, 3Sat, N3, H3, dem WDR, dem BR und dem ORB ausgestrahlt. Ein Zusammenschnitt der ersten Staffel schaffte 1995 sogar den Weg ins Kino (unter dem Titel „The Kingdom“). ;;Kein geringerer als Horror-Pabst Stephen King war für ein Remake der Serie verantwortlich, das unter dem Titel „Stephen King’s Kingdom Hospital“ demnächst auch auf ProSieben ausgestrahlt wird.
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