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TECHNISCHE DATEN
zu Big Lebowski

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
16:9 Widescreen
Tonformat:
D: Dolby Digital 5.1E: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Super Jewel Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Anzahl der Kapitel: 22 Kapitel
EAN-Code:
0004400550702 / 0004400550702
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Big Lebowski

Big Lebowski bestellen
Titel:

Big Lebowski

Laufzeit:
112 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 12 Jahren

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Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.

Big Lebowski Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Big Lebowski:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Big Lebowski:
„The Big Lebowski“ steht mehr in der Tradition von „Arizona Junior“, dessen Humor ähnlich heiter war. Nach dem eher düsteren und zynischen Humor von „Fargo“ schien es für die Coen-Brüder wieder an der Zeit, einen heiteren Film ohne düstere Zwischentöne zu drehen. „The Big Lebowski“ ist einer jener Filme, bei denen man über die Angabe eines genauen Datums dankbar sein muß, denn anhand der Protagonisten und ihrem anachronistischen Verhalten könnte die Handlung des Films auch in den Siebziger Jahren angesiedelt sein. Im Mittelpunkt der Handlung steht diesmal eine Bowlingbahn, an die die Handlung stets zurückkehrt und die zu einem mystisch verklärten Ort der Meditation geworden ist. Wie Anachronismen frönen die Charaktere dort ihrem Hobby, das weder cool noch hip, sondern einfach nur ihr Hauptlebensinhalt ist. Abseits der Bowlingbahn lebt Jeff Lebowski bzw. The Dude, wie der Hauptcharakter genannt werden möchte, in seiner abgefuckten Bude, in der er von zwei Männern überrascht wird. Die beiden Gangster wollen die Schulden seiner Frau eintreiben und schrecken dabei nicht vor zwerchfellerschütternden Foltermethoden zurück. Selbstverständlich hat der Dude überhaupt keine Frau, und als ihm einer der Gangster auch noch auf den Teppich pinkelt, ist für ihn dass Maß voll (Ladet euch unbedingt den Dialog bei www.filmzitate.de runter, den Link findet ihr bei den restlichen Angaben zum Film! Denn diesmal hat die deutsche Synchronisation wahre Wunder vollbracht: Im Original wird „Fuck“ und seine Varianten insgesamt 267 mal benutzt, aber die deutsche Synchronisation übersetzte es beinahe vollständig mit „bekackt“...)!

Angestachelt durch Walter, den Prototyp eines Vietnam-Veterans, sucht der Dude den richtigen Lebowski auf, da er offensichtlich das Opfer einer Verwechslung wurde. Zumindest der Teppich muss ersetzt werden, aber der wahre Lebowski wirft ihn relativ schnell aus seiner Wohnung und gibt ihm noch einen guten Rat mit auf den Weg: „Suchen Sie sich gefälligst einen Job!“ Das lässt sich der Dude natürlich nicht bieten und stiehlt einen Teppich und begegnet beim Verlassen des Hauses Bunny, der Frau von Lebowski.

Wieder ist der Plot zwar raffiniert, aber dennoch einfach konstruiert, und wieder wird eine Lawine der Ereignisse losgetreten, die niemand mehr überblicken kann. Ein paar Tage später wird der Dude zu Lebowski bestellt und erhält die Nachricht, dass man Bunny entführt hat und der Dude das Lösegeld übergeben soll. Auf eine solche Gelegenheit hat Walter lange gewartet und schmiedet einen verhängnisvollen Plan: Das Lösegeld, 1 Million Dollar, soll behalten und durch dreckige Unterwäsche ersetzt werden. Doch die Lösegeldübergabe läuft gründlich schief...

Genau wie bei „Arizona Junior“ wird „The Big Lebowski“ durch eine Stimme aus dem Off eröffnet. Während bei „Arizona Junior“ die erzählende Stimme später noch einen Körper erhält, der im Film eine wichtige Rolle spielt, scheint der Erzähler bei „The Big Lebowski“ lediglich kurz vorbeigekommen zu sein, um uns ins Geschehen einzuführen. Als der Dude auf den Erzähler trifft, schaut dieser ihn nur geringschätzig an und wendet sich dann wieder ab, und erst gegen Ende treffen wir den Erzähler wieder. Bei „The Big Lebowski“ wird am deutlichsten spürbar, wie die Handlung der Coenschen Filme durch groteske Zufälle, Verwechslungen und ihre schrägen Charaktere erst ins Rollen gerät, bis sie eine solche Wucht entwickelt hat, dass niemand sie mehr aufhalten kann. Fast scheint es so, als ob die Coens überlegen, was schief gehen kann und diese realistischen Überlegungen einfach dermaßen überdehnen, dass es zu einer gerade noch glaubhaften Parodie wird.

Von seinem Auftreten her könnte der Dude das legitime Vorbild von Michael Douglas’ Charakter in „Wonderboys“ sein, genauso schlampig gekleidet und doch über alles erhaben, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Die Geschichten der Coens sind stets Geschichten über einfache Männer, die von immer komplexer werdenden Ereignissen in ihrer Umgebung überrumpelt werden und schlichtweg überfordert sind. Dabei weiden sich ihre Filme daran, wie ihre Protagonisten an Dingen scheitern, die in anderen Filmen reine Routine sind. Man denke nur an die Szene in Fargo, in der die beiden Gangster von einem Polizisten angehalten werden, weil sie ihr Nummernschild nicht angeschraubt haben. Als Resultat werden drei Leichen zurückbleiben, bloß weil einer der Gangster die Schilder aus Prinzip nie anschraubt. Aus solchen Szenen entwickelt sich der Humor der Coens, der auch vor Geschmacklosigkeiten nicht zurückschreckt, diese aber harmonisch in den Gesamtkontext stellen: Wenn in „The Big Lebowski“ die Asche von Donny übers Meer verstreut werden soll, hält Walter eine Grabesrede, die wieder daran erinnert, dass er ein Vietnam-Veteran ist, bevor die Asche feierlich verstreut werden soll. Leider erfasst eine Windböe die Asche und weht sie in das Gesicht vom Dude...Zweifellos sehr komisch, aber selbst die Asche des einzigen Menschen, der eines natürlichen Todes in einem Coen-Film stirbt, wird für einen Gag benutzt. „The Big Lebowski“ ist für mich persönlich der schlechteste Film der Coens, was immer noch ein Kompliment ist und den Film weit über dem gewohnten Maß ansiedelt.
Sorry, Dude, aber einen musste es ja erwischen... ()

alle Rezensionen von Tino Hahn ...
4 von 50
1


Weitere Filminfos:

Produktion: Ethan Coen für Working Title
Musik: Carter Burwell
Kamera: Roger Deakins
Ausstattung: Rick Heinrichs
Kostüme: Mary Zophres
Schnitt: Roderick Jaynes, Tricia Cooke
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Booklet
Kommentare:

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