Monsieur Batignole
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Die bewegende Geschichte eines ganz normalen Mannes, der einen außergewöhnlichen Mut entwickelt.
Paris im Sommer 1942.
Frankreich ist von den Deutschen besetzt. Edmond Batignole, ein kleiner Kaufmann, hat sich mehr schlecht als recht mit seiner Situation abgefunden. Bis zu dem Tag, als ein kleiner jüdischer Junge ihn dazu zwingt, Stellung zu beziehen und ihn zu einem Helden des Alltags werden lässt.
Edmond, dessen zukünftiger Schwiegersohn Pierre-Jean aktiv mit den Deutschen kollaboriert, trägt ungewollt Schuld an der Deportation seiner jüdischen Nachbarsfamilie. Als Simon, der Sohn des Nachbarn, eines Abends unerwartet zurückkehrt, muss er feststellen, dass Edmond und seine Familie jetzt in der Wohnung seiner Familie leben. Edmond, der sich schuldig fühlt und Ärger mit den Deutschen vermeiden will, versteckt den Jungen in seinem Keller. Bald kommen auch noch Simons kleine Cousinen Sarah und Guila hinzu, die ebenfalls durch den Krieg verwaist sind. Obwohl es zusehends schwieriger wird, die Kinder vor seiner Familie und vor Oberst Spreich zu verstecken, schließt Edmond sie immer mehr ins Herz. Er setzt alles auf eine Karte und beschließt, sie über die schweizer Grenze zu bringen. Aber hiermit fangen seine Probleme erst richtig an…
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Inhaltsangabe zu Monsieur Batignole: 
Die bewegende Geschichte eines ganz normalen Mannes, der einen außergewöhnlichen Mut entwickelt.
Paris im Sommer 1942.
Frankreich ist von den Deutschen besetzt. Edmond Batignole, ein kleiner Kaufmann, hat sich mehr schlecht als recht mit seiner Situation abgefunden. Bis zu dem Tag, als ein kleiner jüdischer Junge ihn dazu zwingt, Stellung zu beziehen und ihn zu einem Helden des Alltags werden lässt.
Edmond, dessen zukünftiger Schwiegersohn Pierre-Jean aktiv mit den Deutschen kollaboriert, trägt ungewollt Schuld an der Deportation seiner jüdischen Nachbarsfamilie. Als Simon, der Sohn des Nachbarn, eines Abends unerwartet zurückkehrt, muss er feststellen, dass Edmond und seine Familie jetzt in der Wohnung seiner Familie leben. Edmond, der sich schuldig fühlt und Ärger mit den Deutschen vermeiden will, versteckt den Jungen in seinem Keller. Bald kommen auch noch Simons kleine Cousinen Sarah und Guila hinzu, die ebenfalls durch den Krieg verwaist sind. Obwohl es zusehends schwieriger wird, die Kinder vor seiner Familie und vor Oberst Spreich zu verstecken, schließt Edmond sie immer mehr ins Herz. Er setzt alles auf eine Karte und beschließt, sie über die schweizer Grenze zu bringen. Aber hiermit fangen seine Probleme erst richtig an…
Monsieur Batignole stammt aus dem Hause Universum Film.
Monsieur Batignole Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Monsieur Batignole:
Darsteller:
Jules Sitruk, Gérard Jugnot  , Michèle Garcia, Jean-Paul Rouve, Alexia Portal, Violette Blanckaert, Daphné Baiwir, Götz Burger, Elisabeth Commelin, Hubert Saint-Macary, Daniel Martin, Nadine Spinoza, Damien Jouillerot, Philippe Du Janerand, Marie-Gaëlle Cals, Flannan Obé, Karine Pinoteau, Didier Lafaye, Christophe Rouzaud, Sylvie Herbert, Roland Marchisio, Arthur Jugnot, Eric Civanyan, Michel Dodane, Karina Marimon, Ticky Holgado, Sam Karmann, Jean-Marie Winling, Yves Lavandier, Till Bahlmann, Eric Moreau, Michel Scourneau,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Monsieur Batignole:
4Tino Hahn2009-01-28Frankreich 1942, in den Zeiten des Zweiten Weltkriegs: Das Land ist von den Deutschen besetzt, die sich noch siegessicher wähnen, so dass ein Großteil der Bevölkerung bemüht ist, sich irgendwie mit den Besetzern aus dem Nachbarland zu arrangieren. Exemplarisch für viele andere steht in der Tragikomödie „Monsieur Batignole“ der Metzgermeister Batignole, dessen Hände unabsichtlich blutbefleckt wurden: Er hat ungewollt für die Verhaftung seiner jüdischen Nachbarn gesorgt und ihnen damit die fast schon sicher geglaubte Flucht aus Paris vermasselt. Aber es kommt noch schlimmer: Während er vollkommen in Passivität gegenüber den Nazis verfällt, läßt er sich von seiner Frau dazu überreden, in die Wohnung seiner Nachbarn zu ziehen. Als er schließlich noch zum obersten Fleischlieferant des Wehrmachts-Kommandanten gemacht wird, scheint sich Monsieur Batignole vollkommen in sein verderbtes Schicksal ergeben zu haben. Doch eines Tages steht plötzlich der kleine Sohn seiner jüdischen Nachbarn vor seiner Haustür und wird zum personifizierten Schuldvorwurf. Monsieur Batignole wird sich seiner Handlungen immer mehr bewusst und versteckt den Jungen in seinem Haus. Doch einige Tage später entdeckt sein faschistischer Schwiegersohn den Jungen…
Die Läuterung des Metzgermeisters ist lehrbuchmäßig und wirkt wie am Reißbrett entworfen. Die Rollenverteilung ist ebenso grob: Kollobarateure sind böse und Nazis sowieso, während alle anderen Franzosen im Grunde ihres Herzen die größten Gutmenschen weit und breit sind. Darunter leiden zahlreiche Szenen des Films, die dadurch mehr zu einer Lehrstunde über klischeehafte Charakterentwicklung und Sentimentalitäten werden, als dass sie wirklich das Herz rühren. Seine stärksten Momente hat der Film deshalb auch immer dann, wenn es sich um ruhige Dialogpassagen zwischen Monsieur Batignole und dem kleinen Sohn seiner jüdischen Nachbarn handelt. Ansonsten pendelt der Film zu unentschlossen zwischen Betroffenheitskino und Tragikomödie hin und her, um wirklich überzeugend zu wirken. Dennoch vermag es der Film, den Zuschauer für sich einzunehmen. Regisseur Jugnot, der auch die Hauptrolle spielt, presst aus seiner Inszenierung noch den letzten Tropfen Sentimentalität und Anteilnahme, so dass sich auf Dauer kaum ein Zuschauer zu entziehen vermag. Wer bereit ist, sich auf einen Film einzulassen, der manipulieren muss, anstatt von sich aus zu überzeugen, der sollte „Monsieur Batignole“ eine Chance geben.
Die Ausstattung der DVD bietet alles, um das Herz von wissensdurstigen Cineasten höher schlagen zu lassen: Neben einem untertitelten Audiokommentar von Regisseur und Hauptdarsteller Gérard Jugnot enthält die Silberscheibe auch noch ein Making-Of sowie einen Bericht über das Casting der Kinderdarsteller sowie Drehberichte.
Fazit: „Monsieur Batignole“ besitzt zahlreiche ehrenwerte Ansätze, verrennt sich aber in seinen zahlreichen Vereinfachungen und sentimentalen Szenen. Dank des untertitelten Audiokommentars aber dennoch ein überlegenswerter Beitrag zur nahezu unüberschaubaren Masse jener Filme, die sich kritisch mit dem Dritten Reich auseinandersetzen. Allerdings sollte sich der Zuschauer bewusst sein, dass er durch die vielen Sentimentalitäten und aufgesetzten Spannungsmomente in seiner Rezeption stark beeinflusst wird.
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Frankreich 1942, in den Zeiten des Zweiten Weltkriegs: Das Land ist von den Deutschen besetzt, die sich noch siegessicher wähnen, so dass ein Großteil der Bevölkerung bemüht ist, sich irgendwie mit den Besetzern aus dem Nachbarland zu arrangieren. Exemplarisch für viele andere steht in der Tragikomödie „ Monsieur Batignole“ der Metzgermeister Batignole, dessen Hände unabsichtlich blutbefleckt wurden: Er hat ungewollt für die Verhaftung seiner jüdischen Nachbarn gesorgt und ihnen damit die fast schon sicher geglaubte Flucht aus Paris vermasselt. Aber es kommt noch schlimmer: Während er vollkommen in Passivität gegenüber den Nazis verfällt, läßt er sich von seiner Frau dazu überreden, in die Wohnung seiner Nachbarn zu ziehen. Als er schließlich noch zum obersten Fleischlieferant des Wehrmachts-Kommandanten gemacht wird, scheint sich Monsieur Batignole vollkommen in sein verderbtes Schicksal ergeben zu haben. Doch eines Tages steht plötzlich der kleine Sohn seiner jüdischen Nachbarn vor seiner Haustür und wird zum personifizierten Schuldvorwurf. Monsieur Batignole wird sich seiner Handlungen immer mehr bewusst und versteckt den Jungen in seinem Haus. Doch einige Tage später entdeckt sein faschistischer Schwiegersohn den Jungen…
Die Läuterung des Metzgermeisters ist lehrbuchmäßig und wirkt wie am Reißbrett entworfen. Die Rollenverteilung ist ebenso grob: Kollobarateure sind böse und Nazis sowieso, während alle anderen Franzosen im Grunde ihres Herzen die größten Gutmenschen weit und breit sind. Darunter leiden zahlreiche Szenen des Films, die dadurch mehr zu einer Lehrstunde über klischeehafte Charakterentwicklung und Sentimentalitäten werden, als dass sie wirklich das Herz rühren. Seine stärksten Momente hat der Film deshalb auch immer dann, wenn es sich um ruhige Dialogpassagen zwischen Monsieur Batignole und dem kleinen Sohn seiner jüdischen Nachbarn handelt. Ansonsten pendelt der Film zu unentschlossen zwischen Betroffenheitskino und Tragikomödie hin und her, um wirklich überzeugend zu wirken. Dennoch vermag es der Film, den Zuschauer für sich einzunehmen. Regisseur Jugnot, der auch die Hauptrolle spielt, presst aus seiner Inszenierung noch den letzten Tropfen Sentimentalität und Anteilnahme, so dass sich auf Dauer kaum ein Zuschauer zu entziehen vermag. Wer bereit ist, sich auf einen Film einzulassen, der manipulieren muss, anstatt von sich aus zu überzeugen, der sollte „ Monsieur Batignole“ eine Chance geben.
Die Ausstattung der DVD bietet alles, um das Herz von wissensdurstigen Cineasten höher schlagen zu lassen: Neben einem untertitelten Audiokommentar von Regisseur und Hauptdarsteller Gérard Jugnot enthält die Silberscheibe auch noch ein Making-Of sowie einen Bericht über das Casting der Kinderdarsteller sowie Drehberichte.
Fazit: „ Monsieur Batignole“ besitzt zahlreiche ehrenwerte Ansätze, verrennt sich aber in seinen zahlreichen Vereinfachungen und sentimentalen Szenen. Dank des untertitelten Audiokommentars aber dennoch ein überlegenswerter Beitrag zur nahezu unüberschaubaren Masse jener Filme, die sich kritisch mit dem Dritten Reich auseinandersetzen. Allerdings sollte sich der Zuschauer bewusst sein, dass er durch die vielen Sentimentalitäten und aufgesetzten Spannungsmomente in seiner Rezeption stark beeinflusst wird.
(Tino Hahn)
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Weitere Filminfos zu Monsieur Batignole:
Originaltitel: On pouvait pas savoir
Land / Jahr: Frankreich 2002
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Monsieur Batignole:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Regisseur und Hauptdarsteller Gérard Jugnot, Casting der Kinder, Drehberichte
Kommentare zu Monsieur Batignole:
Kommentar von 8martin
r – ein ausgesprochener Fiesling. Es ist spannend mitanzusehen, wie er alle gefährlichen Situationen meistert, mit Notlügen und Ausreden aus den vertracktesten Zwickmühlen des damaligen Lebens herauskommt. Für seine “Kinder“ stiehlt er, verhökert wertvolle Gemälde, ja selbst vor Mord im Notfall schreckt er nicht zurück. Ein sympathischer Antiheld und Menschenfreund, der am Ende wirklich zu so etwas wie einem Ersatzvater der drei wird.
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