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TECHNISCHE DATEN
zu Der Reichseinsatz

RC 0 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-5
Medium: DVD
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
Absolut Medien
EAN-Code:
4021308880497 / 4021308880497
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Der Reichseinsatz

Titel:

Der Reichseinsatz

Regie:

Wolfgang Bergmann

Laufzeit:
117 Minuten
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Der Reichseinsatz:


Anders als die Wochenschau vom April 1942 propagiert, spielen deutsche Frauen in der Rüstungsindustrie keine große Rolle, dafür aber ausländische Arbeiter. Im Herbst 1944 sind 8 Millionen Ausländer in Deutschland beschäftigt. 30 Prozent der werktätigen Bevölkerung damals. Heute sind es 10 Prozent. Niemals zuvor und niemals danach hielten sich so viele Fremde in Deutschland auf. Aus 26 Ländern wurden sie, wie man sagte, ins Reich verbracht. Ohne diese Zwangsarbeiter wäre Deutschlands Krieg schon 1942 zu Ende gewesen. Der Reichseinsatz stammt aus dem Hause Absolut Medien.


Der Reichseinsatz Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Reichseinsatz:
Der Reichseinsatz - Zwangsarbeit im Dritten Reich“ auf DVD bei absolut Medien.

Ein düsteres Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte wird bis heute in den Medien weitgehend verdrängt. Es geht um die Zwangsarbeiter, die während der Nazi-Diktatur wie Sklaven gehalten wurden und besonders in der deutschen Rüstungsindustrie eingesetzt waren. Bei absolut Medien erscheint die zweistündige Dokumentation „Der Reichseinsatz - Zwangsarbeit im Dritten Reich“ erstmals auf DVD. Der von Regisseur Wolfgang Bergmann 1993 für NDR, WDR und arte produzierte Film bekam den Hessischen Filmpreis und erhielt das Prädikat „wertvoll“. Ohne subjektive Wertungen zeigt er dieses bis heute tabuisierte Thema aus Sicht der Täter und Opfer. Dafür hat der Autor Archivmaterial aus zehn Staaten ausgewertet. In inszenierten Wochenschauberichten werden die tüchtigen deutschen Frauen als Heldinnen der Arbeit gepriesen, doch sie spielen in der Rüstungsindustrie verglichen mit ausländischen Zwangsarbeitern keine Rolle. Im Herbst 1944 sind acht Millionen Ausländer aus 26 Ländern in Deutschland beschäftigt, das entspricht 30 Prozent der werktätigen Bevölkerung. Heute sind es nur 10 Prozent. Niemals zuvor und danach hielten sich so viele Fremde in Deutschland auf. Eigentlich widersprach das den ideologischen Grundsätzen der Nationalsozialisten. Ohne diese Zwangsarbeiter wäre Deutschlands Krieg schon 1942 zu Ende gewesen. Der Film zeigt die historisch Entwicklung des Arbeitseinsatzes, über die Anwerbung von Freiwilligen, Zwangsverschleppung und Unterdrückung bis zur Sklavenarbeit.

Das Programm beginnt 1938, als erstmals „Gastarbeitnehmer“ aus dem verbündeten Italien angeworben werden und etwa im Volkswagenwerk arbeiten. Hat der Leiter des Arbeitseinsatzes 1936 noch erwähnt: „Ein ungehemmtes Eindringen ausländischer, besonders östlicher Arbeitskräfte in die deutsche Wirtschaft kann aus staatspolitischen Gründen nicht geduldet werden, da dadurch in hohem Maße das deutsche Volkstum gefährdet ist“, so hat sich diese Meinung 1939 mit dem Kriegsbeginn schon geändert, als Generalfeldmarschall Göring sagte: „Die Hereinnahme ziviler polnischer Arbeitskräfte ist in größtem Ausmaß zu betreiben. Ihr Einsatz und insbesondere ihre Entlohnung müssen zu Bedingungen erfolgen, die den deutschen Betrieben leistungsfähige Arbeitskräfte billigst zur Verfügung stellen.“ Nach dem Überfall auf Polen kommt es zu Straßenrazzien und Zwangsrekrutierungen. Die Arbeiter wohnen in geschlossenen Baracken, die sie nur zur Arbeit in der Rüstungsindustrie verlassen dürfen. Die polnischen Arbeiter müssen ein Abzeichen mit „P“ tragen, haben kaum Rechte und bekommen wenig Nahrung. Schwere Bestrafung droht bei „Verstößen gegen die Arbeitsdisziplin“ oder „Sabotagehandlungen“, bei „Geschlechtsverkehr mit Deutschen“ sogar die Todesstrafe. Ab 1940 kommen noch Kriegsgefangene aus den westlichen Ländern Frankreich, Belgien, Niederlande und einige aus Dänemark und Norwegen hinzu. Bei den kollaborierenden Franzosen des Vichy-Regimes werden Kriegsgefangene gegen zivile Arbeiter ausgetauscht. Am schlimmsten ergeht es der russischen Bevölkerung. Aus dem geplanten Eroberungskrieg im Osten wird ein Abnutzungskrieg mit drei Millionen russischen Gefangenen. Von ihnen sterben zwei Millionen meist durch Verhungern. Viele der Überlebenden müssen in Deutschland unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten, Männer in Bergwerken, Frauen in der Landwirtschaft. Manche werden von Bauern als rechtlose Sklaven gekauft, die dem „Herrenvolk“ zu dienen haben. Auch ein ehemaliger Wachmann kommt zu Wort. Er musste in der Munitionsfabrik Dynamit Nobel, wo 9000 Arbeiter in 700 getrennten Gebäudeteilen beschäftigt waren, die Zwangsarbeiter bei jedem Schritt beobachten. Die weiteren vorgestellten Zeitzeugen aus acht Staaten gehören alle zu den Opfern.

Fritz Sauckel, seit 1943 „Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz“, der im Nürnberger Prozess zum Tod verurteilt wird, schafft ein perfides System von Versprechungen und Zwangsmaßnahmen, um möglichst viele Ausländer nach Deutschland zu holen. Die Not der Zwangsarbeiter eskaliert gegen Ende des Krieges. Bombardierungen durch die Alliierten, Versorgungsengpässe, Flucht und Widerstand verschärfen den Terror, ermöglichen aber auch kleine Freiheiten für die Arbeiter aus westlichen Ländern. Kurz vor der Befreiung der Barackenlager durch die Alliierten ermordet die Gestapo noch tausende Ausländer vor allem aus dem Osten. In ihren Heimatländern werden die Überlebenden bis heute als Kollaborateure und Verräter angesehen.

Dieser in zwei Jahren gründlich recherchierte Film erinnert anhand historischer Dokumente und individueller Einzelschicksale an ein weitgehend verdrängtes Kapitel der deutschen Geschichte. Wegen seiner knappen Kommentierung ermöglicht er einen objektiven Einblick in den Konflikt der NS-Machthaber zwischen Arbeitskräftebedarf für die Rüstungsindustrie und Rassenideologie. Hier bekommen die Opfer ein Forum, um wahrgenommen zu werden. In Frankreich wird die Zeit des Vichy-Regimes bis heute weitgehend totgeschwiegen, in der ehemaligen Sowjetunion war das Thema der früheren „Ostarbeiter“ tabu, die meisten der Überlebenden bekommen für ihren Frondienst heute keine Rente. So sind einige der Opfer zweier totalitärer Systeme wütender auf die Stalinisten als auf die Nazis. Sie sind versöhnungsbereit, erwarten aber die Anerkennung der Schuld Deutschlands und materielle Wiedergutmachung. Zwangsarbeit wird im Nürnberger Prozess als ein großes Kriegsverbrechen bewertet. Dennoch wird das Problem bis heute von vielen verniedlicht. Die größten Nutznießer der Zwangsarbeit waren Landwirtschaft und Rüstungsindustrie. Viele Unternehmen stehlen sich bis heute aus ihrer Verantwortung. Mannesmann und Volkswagen verweigern den Einblick in ihre Archive. Der Autor Wolfgang Bergmann erklärt im Interview, dass die Zwangsarbeiterproblematik nicht mit der systematischen Vernichtung von Juden in den Konzentrationslagern zu vergleichen sei. Auch wolle er keinen subjektiven Betroffenheitsbericht machen, sondern sich ganz in den Dienst der Fakten stellen. Das ist ihm hervorragend gelungen. ()

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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
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