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TECHNISCHE DATEN
zu Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Horror
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case im Schuber
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Anbieter:
MC-One
EAN-Code:
4042662331111 / 4042662331111
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit

Titel:

Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit

Regie:

Mick Garris

Laufzeit:
96 Minuten
Genre:
Horror
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 03.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit:


Kunststudent Alan Parker ist verzweifelt: seine Freundin hat ihn verlassen und seine Todesvisionen- und Phantasien verfolgen ihn immer mehr. Nach einem missglückten Selbstmordversuch ereilt ihn auch noch die Meldung: seine Mutter (Barbara Hershey) hatte einen Schlaganfall erlitten und kämpft nun mit dem Tode. Seine spezielle Beziehung zu seiner Mutter lässt ihn sofort zu ihr eilen. Viele Kilometer liegen vor ihm. Er entscheidet sich per Anhalter quer durchs Land zu fahren. Die Odyssee durch seine Seelen-Abgründe beginnt. Seine paranoiden Einbildungen begleiten ihn auch, als er zu George Staub (David Arquette) ins Auto steigt. Die Fahrt entwickelt sich zum finstersten und morbidesten Trip seines Lebens. George rast wie ein Wahnsinniger und nimmt keine Rücksicht auf die Ängste von Alan - denn er hat nichts mehr zu verlieren: er ist bereits tot. Kann Alan seinen Hals noch retten? Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit stammt aus dem Hause MC-One.


Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit:
1969, Maine in Orono USA, Halloween. Irgendwie läuft für den jungen Studenten Alan Parker derzeit alles schief, seine Freundin hat sich von ihm getrennt, beinahe hätte er im zugekifften Kopf einen Selbstmord begannen, und zu allem Übel bekommt er einen Anruf von der Nachbarin seiner Mutter und erfährt, daß seine Mutter einen Schlaganfall erlitten hat und im Krankenhaus liegt. Es sei nicht so schlimm, sagt die Nachbarin. Aber Allen glaubt ihr nicht, und anstatt mit seinen Freunden am Wochenende auf ein John Lennon-Konzert zu gehen, macht er sich voller bösen Vorahnungen sofort auf den Weg in das rund 120 Meilen entfernte Central Maine Medical Center zu seiner Mutter. Da gibt es nur ein Problem, er hat kein Auto und seine Freunde brauchen ihr Auto, um zum Konzert zu kommen. Also bleibt ihm nichts anderes übrig als per Anhalter loszuziehen. Nachdem er schon mit einem bekifften Hippie, und einem seltsamen Alten mitgefahren ist, steigt er nun in einen roten Ford Mustang ein. Ihm fällt gleich ein seltsamer Geruch auf, der sich durchs Auto zieht. Aber als er sich den Fahrer genauer ansieht, weiß er, daß er einen schrecklichen Fehler gemacht hat. Der Mustang-Fahrer fährt wie ein verrückter, da er keine Angst vor dem Tod haben braucht, denn er ist schon tot. Und dann stellt er Alan vor die Wahl, er muß sich entscheiden, er oder seine Mutter, eine Seele will der Bote aus der Hölle mit sich nehmen. Ein pechschwarzer Alptraum beginnt.

Stephen King, der King of Horror, gehört zu den meist verfilmten Autoren unserer Zeit. Doch leider sind die meisten Filme eher billige Produktionen und einfach nur schlecht inziniert. Die besten Verfilmungen sind ohne Zweifel, Brian DePalma´s "Carrie - Des Satans jüngste Tochter", Stanley Kubrick´s "Shining", John Carpenter´s "Christine" oder auch "Stand by me", "The Green Mile" und "Dolores".

Mit "Riding the Bullet" ( deutscher Buchtitel: Achterbahn ) hat sich der Regisseur Mick Garris eine Kurzgeschichte von King ausgesucht. Dieses kleines Meisterwerk des Entsetzens sorgte erst im Internet für Furore, bevor es 2000 als Buch erschien. Der Regisseur hält sich sehr eng an die Vorlage der Novelle, zur Freude aller King-Leser, doch der Film ist nicht so einfach. Es wird sehr oft in der Zeit hin und her gesprungen, und auch die ständigen Todesvisionen, von denen Alan heimgesucht wird, bringen den Zuschauer oft durcheinander, da sie mit der Erzählhandlung einfach verschmelzen. Zwar ist diese Stephen King-Verfilmung kein absoluter Film-Highlight, der sich mit den oben genannten Filme messen kann, aber durch seine Nähe an die Buchvorlage, die unheimliche Filmstimmung und die schauspielerische Leistung von Jonathan Jackson als Alan Parker ( bekannt aus "Insomnia" ), durchaus sehenswert, und nicht nur für King-Fans.

Die DVD an sich ist durchschnittlich, das Bild in 16:9 und der Ton in Dolby Digital 5.1 ist ok. Bonusmaterial sucht man vergebens, außer dem Kinotrailer zum Film sind nur noch andere Programmhinweise zu finden. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
„Riding the Bullet“ wurde von Stephen King exklusiv für die Veröffentlichung im Internet geschrieben und ist in Deutschland unter dem Namen „Achterbahn“ als ca. 100 Seiten umfassendes Büchlein im DIN A6-Format erschienen. Aus dieser dünnen Vorlage einen annehmbaren Film zu machen, scheint keine leichte Aufgabe. Doch Regisseur Mick Garris hat bereits entsprechende Routine: Sowohl bei „Quicksilver Highway“ und dem splattrigen „Schlafwandler“ als auch bei den beiden Mini-Serien „The Shining“ und „The Stand – Das letzte Gefecht“ saß er auf dem Regiestuhl. Sein letztes Projekt hört auf den Namen „Desperation“ und wird Fans des ungekrönten König der Horrorliteratur ebenfalls aufhorchen lassen. Wie immer, wenn ein Buch von Stephen King verfilmt wird (oder wenn Wes Craven einen Film produziert), wird der Name dem Filmtitel vorangesetzt: So auch bei „Riding the Bullet“, dessen offizieller Titel „Stephen King’s Riding the Bullet“ selbst unwissendem Videothekenpublikum gleich eintrichtert, wer die Vorlage geliefert hat.

Die Handlung von „Riding the Bullet“ ist im Jahr 1969 in Kings Lieblingsstaat Maine angesiedelt. Für den jungen Student Alan Parker läuft es zurzeit alles andere als perfekt: Seine Freundin hat ihn verlassen und im Marihuana-Rausch hätte er beinahe einen Schlussstrich unter sein Leben gesetzt. Als ihn dann noch die Nachricht erreicht, dass seine Mutter einen Schlaganfall erlitten hat, will er sie sofort im Krankenhaus besuchen. Doch bis in seinen Heimatort sind es über 120 Meilen und ein Auto besitzt Alan nicht. Auf seine Freunde kann er sich ebenfalls nicht verlassen, denn die ziehen es lieber vor, ein John Lennon-Konzert zu besuchen, anstatt Alan zu helfen. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als zum Krankenhaus zu trampen. Ein verhängnisvoller Fehler, denn als Alan in einen roten Mustang einsteigt, beginnt eine Fahrt ohne Wiederkehr: Am Steuer sitzt ein Bote aus der Hölle, der den jungen Studenten vor eine perfide Wahl stellt: Alan oder seine Mutter – Eine Seele wird er auf jeden Fall mit sich nehmen…

Garris hält sich eng an die literarische Vorlage, so dass argwöhnische Fans aufatmen können. Daran krankt jedoch die filmische Umsetzung, denn sie verliert insbesondere in den Szenen im Auto merklich an Drive. Spannung kommt immer dann auf, wenn Alan von Todesvisionen geplagt wird oder die Handlung in der Zeit vor- und zurückspringt. Über solides Mittelmaß kommt der Film allerdings auch durch das sehenswerte Spiel von Jonathan Jackson und David Arquette nicht hinaus: Die Atmosphäre erzeugt zwar Spannung und sorgt immer wieder für wohlige Gänsehaut, doch die langsame Entwicklung der Story und die ständig gleiche Auflösung in verschiedenen Variationen langweilen im mittleren Drittel des Films. Gegen Ende kommt dann noch mal Fahrt auf, doch zu einem rundum sehenswerten Film reicht es dann nicht mehr. Stephen King-Fans und wenig anspruchsvolle Horrorfans werden von „Riding the Bullet“ aber angenehm unterhalten und mit Sicherheit so schnell nicht mehr per Anhalter fahren.

Neben zwei deutsch untertitelten Audiokommentaren enthält die DVD auch ein obligatorisches Making-Of, in dem wieder einmal betont wird, was für ein großer Spaß die Dreharbeiten doch gewesen seien und dass alle Darsteller Freunde fürs Leben bleiben werden. Interessanter ist da schon der Vergleich zwischen einzelnen Storyboard-Sequenzen und dem fertigen Film. Fotografien, Biographien und eine Handvoll Trailer runden das gelungene Bonusmaterial ab, das angesichts der Qualität des Films kaum Fanwünsche offen lässt.

Fazit: Unterhaltsame Stephen King-Verfilmung, die sich allerdings in der Masse an filmischen Umsetzungen seiner Werke nur einen Platz im Mittelfeld sichern kann. Zu unspektakulär und vorhersehbar plätschert die von guten Schauspielerleistungen getragene Handlung vor sich hin und mündet in ein seichtes Finale. Das ständige Entlarven des Geschehens als Hirngespinst ermüdet auf Dauer zusehends. Genügsame Horrorfans werden trotzdem auf ihre Kosten kommen. ()

alle Rezensionen von Tino Hahn ...
Kunststudent Alan Parker ist verzweifelt: seine Freundin hat ihn verlassen und seine Todesvisionen- und Phantasien verfolgen ihn immer mehr. Nach einem missglückten Selbstmordversuch ereilt ihn auch noch die Meldung: seine Mutter (Barbara Hershey) hatte einen Schlaganfall erlitten und kämpft nun mit dem Tode. Seine spezielle Beziehung zu seiner Mutter lässt ihn sofort zu ihr eilen.

Viele Kilometer liegen vor ihm. Er entscheidet sich per Anhalter quer durchs Land zu fahren. Die Odyssee durch seine Seelen-Abgründe beginnt. Seine paranoiden Einbildungen begleiten ihn auch, als er zu George Staub (David Arquette) ins Auto steigt. Die Fahrt entwickelt sich zum finstersten und morbidesten Trip seines Lebens. George rast wie ein Wahnsinniger und nimmt keine Rücksicht auf die Ängste von Alan - denn er hat nichts mehr zu verlieren: er ist bereits tot. Kann Alan seinen Hals noch retten?Der anamorphe Widescreen-Transfer präsentiert sich als sehr gelungen. Düstere Einstellungen und Farben, die sehr oft von Blautönen aller Abstufungen erfüllt sind, dominieren die Optik und fordern daher den Kontrast besonders. Dieser lässt sich hier nie etwas zu schulden kommen und sorgt für eine hohe Detailtreue. Der Schwarzwert reicht nicht für ein Tiefschwarz aus, kann aber trotzdem die Plastizität des Bildes unterstützen. Die Farben selbst wirken natürlich und besitzen eine gute Sättigung. Das Schärfeverhalten ist zweigeteilt: Wirken einige Objektkanten gerade in den blaulastigen Einstellungen etwas weich, so weiss die Tiefenschärfe den ganzen Film über voll zu überzeugen. Jedes Detail wird gestochen scharf projeziert, Verluste erzeugt selbst das Blockrauschen nicht, welches von der Kompression in dunklen Abschnitten hinterlassen wurde. Ansonsten ist das Bild rauscharm, frei von Verschmutzungen und mit einer hohen Laufruhe gesegnet. Erneut eine feine Leistung der MC One Mastering-Abteilung.RIDING THE BULLET ist ein effektstarkes Stück Gruselkino. Das schlägt sich auch in der abwechslungsreichen Vertonung wieder. Doch der Reihe nach: Der sparsam eingesetzte Score erfüllt die Front und kommt sehr dynamisch daher. Ambiente Geräusche sind hingegen auch schon mal im Raum ortbar und sorgen für Atmosphäre. Herausragen wollen allerdings die vielen Gruseleffekte, die meist jedoch künstlich erzeugt wurden. Neben vehementem Subwoofereinsatz punkten diese durch eine extrem gute Ortbarkeit und markerschütternde Dynamik. Allein der Ton sorgt für gelegentliches Zusammenzucken im Fernsehsessel! Die Stimmen sind stets gut verständlich und lassen sich je nach Bildposition nicht nur immer aus dem Center, sondern auch den anderen Boxen orten. Die Originalspur klingt in puncto Stimmen allerdings etwas authentischer, die Synchronisation wirkt wie so oft ein wenig zu direkt und aufgesetzt. Alle Spuren sind absolut rausch- und störungsfrei. Bei den deutschen Spuren siegt knapp die DTS-Spur mit etwas mehr Druck, die englische ist ihr ebenbürtig.MC One ist meist bemüht zum Film noch ein wenig Material – sofern vorhanden – zuzukaufen, aber auch eigenes zu erstellen. So bietet die im schriftgeprägten Schuber ausgelieferte Kaufversion zwei Audiokommentare, ein mehrteiliges Making Of (insg. 16:21 Minuten), einen Storyboard/Filmvergleich (03:32 Minuten), Bio- und Filmografien zu Cast & Crew, eine Fotogalerie, den Filmtrailer in Deutsch und Englisch sowie die DVD-Credits.

Der Audiokommentar von Regisseur Mick Garris ist sehr szenennah und erläutert vor allem den Prozess der Drehbucherstellung sowie –umsetzung, Anekdoten vom Set inklusive. Der Zweite mit Cast & Crew geht mehr auf die Produktion, die Dreharbeiten und –bedingungen ein und wird von den Beteiligten etwas humorvoller gesprochen. Trotz der Vielzahl von Personen, die jedoch nur selten gleichzeitig sprechen, wird auch hier einiges Wissenswertes transportiert. Das Making Of besteht aus sechs kurzen Featurettes, die verschiedene Aspekte der Entstehung des Films beleuchten. Leider sind diese stark von Filmszenen durchsetzt und die kurzen Statements auch nicht immer informativ. Zumindest lassen sich die Clips auch alle zusammen abspielen. Da gibt es auf jeden Fall bessere Featurettes! Der Storyboard/Filmvergleich zeigt links oben den Filmausschnitt und rechts darunter die dazugehörigen Storyboards, die dem Szenendreh zugrunde lagen – hier lassen sich durchaus Unterschiede feststellen. Im Großen und Ganzen interessant, aber leider unkommentiert. Der Rest sind Standardbeigaben, die nicht jeden Filmkonsumenten gleichermaßen interessieren. Da wären der Filmtrailer wahlweise in Deutsch oder Englisch (inhaltlich identisch), die Fotogalerie mit unscharfen Bildern vom Set, die Bio- und Filmografien zu einigen Darstellern, Buchautor Stephen King und Regisseur Mick Garris sowie die DVD-Credits.

Mit der optionalen Untertitelung sind die Video-Features und Audiokommentare an den deutschen Markt angepasst worden und somit für alle sehenswert. Auch zum Film gibt es vom gesprochenen Wort weitestgehend unabhängige Untertitel.

Alle Menüs sind – für MC One selbstverständlich – animiert und sounduntermalt, die Menüführung gestaltet sich logisch und übersichtlich.RIDING THE BULLET entstand nach einer Kurzgeschichte des Bestsellerautors und Horrormeisters Stephen King. Wie bei vielen Filmadaptionen, bestand auch hier die Gefahr eines Megaflops, daher sparte man sich wohl den Kinostart. Beim vorliegenden Film ist die Story aber so einfach gestrickt und umgesetzt, dass Regisseur Mick Garris ein ganz brauchbares Gruselvehikel gelang. Er zeichnet bereits für einige andere Adaptionen von King-Büchern verantwortlich und kennt sich daher mit der mystischen Art sowie der visuellen Sprache des Meisters aus. RIDING THE BULLET bietet nun aber keine Effekt- oder Blutorgie, sondern ist eher ein solider Psycho-Thriller, der oft mit Wahrheit und Fiktion beziehungsweise Vision arbeitet. So sind eben Letztere die visuell reizvollsten, aber auch abgedrehtesten Szenen. Jonathan Jackson (Insomnia – Schlaflos) als todessüchtiger Jugendlicher, der geläutert werden soll und David Arquette (Scream 1-3) als Geist, der für den schlimmsten Trip des jungen Mannes verantwortlich zeichnet, liefern schon fast eine Art Kammerspiel, in das immer wieder mal die anderen Charaktere, gespielt von Barbara Hershey (Falling Down) oder Cliff Robertson (Spider-Man 1+2) eingreifen, um genauso schnell wieder zu verschwinden. Zeitweilig werden auch Rückblicke eingebaut, die wie eigene kleine Geschichten wirken. Dies alles ist recht geschickt verwoben und hält den Zuschauer bei Laune. Immer wieder wird aber vorsichtshalber ein recht einfacher Toneffekt oder Schock eingebaut – nur um sicher zu gehen, dass noch alle bei der Sache sind.

Etwas merkwürdig mutet nur der Schluss an, denn der mit dem Tod geschlossene Pakt wird doch recht spät eingefordert – das hat man in anderen King-Romanen drastischer erlebt! Interessant auch zu sehen, dass dieser Film bereits der dritte ist, in dem ein rot-weisser Buick eine Hauptrolle spielt, wie schon in CHRISTINE oder MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER – dieses Auto muss wohl einen wichtigen Stellenwert in King´s Leben haben. Die Story entstand übrigens kurz nach King´s schrecklichem Autounfall im Jahr 2001, bei dem er angefahren und schwer verletzt wurde. Hier hat er wohl das Erlebnis irgendwie verarbeitet, wenn auch der Film ganz andere Wendungen nimmt...

Unterhaltsam ist der Streifen auf jeden Fall und so könnte einem nur noch die eventuell schwache Technik den Blick darauf vermiesen. Doch auch das ist hier nicht der Fall, denn Bild und Ton zeigen keine wirklichen Mängel und gereichen dem kurzweiligen Treiben. Selbst die Extras wissen nach dem Hauptfilm noch ein wenig länger an den Sessel zu fesseln – das Making Of sollte man allerdings wegen der vielen Spoiler (Filmszenen) nicht vorher anschauen! ()

alle Rezensionen von Marcus Kampfert ...
4 von 50
3


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Riding the Bullet
Land / Jahr: USA 2004
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Auch als UMD verfügbar, Fotogalerie, Audiokommentar mit Regisseur Mick Garris, Audiokommentar mit Regisseur Mick Garris und Producer Joel T. Smith sowie Schauspieler Jonathan Jackson und Kameramann Robert New und Special FX Supervisor Greg Nicotero und Howard Berger
UMD VIDEO / Universal Media Disc - Stephen King`s Riding the Bullet - Der Tod fährt mit:
Der Titel ist ebenfalls als UMD VIDEO für die PSP verfügbar.
Erscheinungsdatum: 01.12.2005
Kommentare:
Kommentar von Mira
hallo,ich habe den Film auf DVD und ich muss sagen mir gefällt der Film sehr gut.Er schwimmt nicht über der Oberfläche und man denkt nach dem Film sehr oft dran zurück!Sehr empfehlenswert!

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