Narco - Die wunderbare Welt des Gustave Klopp
Schauspieler / Schauspielerinnen in Narco - Die wunderbare Welt des Gustave Klopp:
Darsteller:
Guillaume Canet, Zabou, Benoît Poelvoorde Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Narco - Die wunderbare Welt des Gustave Klopp:
Gustave Klopp ist eigentlich ein normaler Mann, wenn da nicht seine Krankheit Narkolepsie wäre, die ihn unkontrolliert an unterschiedlichen Orten einschlafen lässt, ohne das er etwas dagegen tun kann. In seinen Träumen ist er im Gegensatz zur realen Welt stets der Superheld. In der Realität hat er kaum Freunde und verliert ständig seinen Job. Schließlich beschließt er seine Träume zu Cartoons zu machen, um an Geld zu kommen. Die Idee erweist sich als profitabel, wodurch er plötzlich reelle Feinde hat. Ein Eiskunstlaufpaar wurde als Killer auf ihn angesetzt, sein Therapeut hat es auf ihn abgesehen und sogar seine Frau tut sich mit seinem besten Freund zusammen, um Gustave zu erledigen. Mit „Narco“ gelingt den Regisseuren Tristan Aurouet und Gilles Lellouche eine unheimlich witzige Komödie, die vor skurrilen Einfällen nur so wimmelt. Allein die Umstände des Auftretens von Gustaves´ Krankheit sind zum schießen, wobei besonders die Rückblenden in die Vergangenheit zu erwähnen sind. Die Darsteller wissen in ihren zumeist überzeichneten Charakteren voll zu überzeugen. Lediglich gegen Ende verliert der Film ein wenig von seinem Temperament und Ideenreichtum. Der belgische Action-Star Jean-Claude van Damme ist in einer Gastrolle zu sehen. Das Bonusmaterial besteht aus einem Making of mit Interviews, dem Trailer und einigen Teasern zum Film. Die Trailershow mit acht weiteren Trailern sorgt für eine FSK16 Einstufung. Der Film selbst wäre ab 12 Jahren freigegeben. Die deutsche und französische Tonspur kommt jeweils in Dolby Digital 5.1. Eine weitere deutsche Synchronfassung ist mit DTS-Ton ausgestattet. „Narco“ ist eine aufwendig produzierte Komödie, die wieder einmal beweist, wie gut das französische Kino sein kann. Wer kurzweilige Komödienunterhaltung sucht, sollte bei diesem Film einen Blick riskieren. (Oliver Anter) alle Rezensionen von Oliver Anter ...
Das französische Regie-Duo Tristan Aurouet und Gilles Lellouche liefern mit „Narco“ ihren ersten Spielfilm nach der Short-Story „Pourkoi...passkeu“ (2003).
Gustave Klopp (Guillaume Canet), von seinen Freunden nur Gus genannt, hat es seit jeher schwer gehabt einen Job zu halten oder bei den Frauen zu landen. Sein Problem: er ist Narkoleptiker und dazu verdammt in den unmöglichsten Situationen einzuschlafen. Sei es beim Gabelstaplerfahren oder beim Knutschen mit einer möglichen Freundin – Gus streicht in den entscheidenden Situationen die Segel. Das Leben meint es gut mit ihm, als er die alleinerziehende Mutter Paméla (Zabou Breitman) kennen und lieben lernt. Die beiden heiraten und ziehen in ein gemeinsames Haus. Das Glück ist leider nur von kurzer Dauer, denn Paméla frustrieren ihr dauerarbeitsloser Mann und die ständigen Geldsorgen. Eine therapeutische Gesprächsreihe mit Psychiater Pupkin (Guillaume Gallienne) soll Abhilfe schaffen. Schnell wird Gus zum Mittelpunkt der Sitzungsgruppe, denn in seinen Schlafphasen erlebt er die phantastischsten Abenteuer. Pupkin erkennt das Talent des Schläfers und ermutigt den obendrein noch begnadeten Comiczeichner, einen Beruf aus seinem Talent zu machen. Gus beginnt begeistert mit seiner Arbeit, nichtsahnend, dass Pupkin ganz andere Pläne mit den fertigen Comics hat und hierfür sogar über Leichen gehen würde. „Die französische Antwort auf The Big Lebowski“ Die Promotionsagentur hat mal wieder ganze Arbeit geleistet, um hier in Deutschland die Werbetrommel für „Narco“ zu rühren. Sieht man mal von dem relaxten Erscheinungsbild vom Dude (Lebowski) und Gus (Narco) und den (bei „Narco“ nicht so clever) miteinander verwickelten Handlungssträngen ab, sind die Ähnlichkeiten weniger auffällig und ich bezweifle, dass ein französisches Konkurrenzprodukt von Aurouget und Lellouche zu den Coen-Brüdern anvisiert wurde. Dies nur nebenher, denn ich kann vergleichende Werbekonzepte bei Filmen, die gut für sich selbst stehen können, nicht leiden. Sie machen voreingenommen und verleiten dazu, einen Film mit anderen Maßstäben zu messen. Grundsätzlich kann man sich aber ausrechnen, dass, wenn mit dem Text „die xxx Antwort auf xxx“ geworben wird, ein außergewöhnlicher Film darauf wartet gesehen zu werden. Den Vergleich kann man, falls unbedingt notwendig, nach Filmende für sich selbst treffen. Das musste mal gesagt werden – nun zurück zum Film. Die Stärke von „Narco“ liegt weniger in der Story, als in den unterhaltsamen Figuren, die eben jene Bevölkern. Ganz weit vorne ist Gustaves Freund Lenny Bar (Benoît Poolvoerde aus „Mann beißt Hund“), der nicht Lenny Bar heißt, aber findet, das dieser Name besser zu dem weltgrößten Karateka passt. Lenny betrügt Gus später mit dessen Frau, eine Situation, die Lenny schwer bereuen wird. Lennys spirituelle Kraft stammt, natürlich, aus den Lehren des Kampfsportlers Jean-Claude Van Damme und eben dieser steht ihm beratend zur Verfügung, wenn es hart auf hart kommt. Für Van Damme natürlich Ehrensache diese Rolle höchstpersönlich zu übernehmen, sorgt er so doch für einige der unterhaltsamsten Szenen des Films. Neben dem neurotischen Psychiater Pupkin, sorgt noch ein mordendes Eiskunstlaufpärchen und ein humorloser Verleger (der sich jedoch für einen begnadeten Comedian hält) für Trouble und lustige Momente. Der Sprung von Kurzfilm zu Spielfilm ist den beiden Franzosen in Punkto Optik und aufwendiger Tricktechnik (Gus Träume) gelungen, bei der Story selbst ist gegen Ende etwas die Luft raus, was man (zum Glück) von den großartigen Figuren nicht behaupten kann. (Jan Heesen) alle Rezensionen von Jan Heesen ...
"Bombenhagel, Weltraumgefechte, Kampfeinlagen à la ""Matrix"": In seinen Traumwelten ist Gustave Klopp (Guillaume Canet, ""Vidocq"") unangefochtener Held. Nur dumm, dass er dank seiner Schlafkrankheit im richtigen Leben nichts auf die Reihe kriegt. Bis er seine Träume in Comicform bringt und sich plötzlich von Feinden umzingelt sieht. Denn nicht nur ein durchgeknallter Therapeut, ein irrer Verleger und ein mörderisches Eiskunstlaufpaar sind hinter dem ""Träumer"" her, auch Gattin Paméla scheint sich ganz plötzlich mit Karate-Kumpel Lenny Bar (Benoît Poelvoorde, ""Mann beißt Hund"") gegen das Zeichentalent verschworen zu haben. Hilfe im aberwitzigen Geschehen ist da nur noch von einem zu erwarten: Jean-Claude van Damme!NARCO wurde ein überzeugender 2,35:1-Transfer mit anamorpher Abtastung spendiert. Zwar könnte die Gesamtschärfe noch knackiger sein, doch stellen die Kantenabgrenzung und Detailzeichnung zufrieden. Rauschen ist nur selten zu sehen - wenn, dann vor allem auf farblich homogenen Hintergründen. Die überdurchschnittlich hohe Bitrate gibt der Kompression genügend Spielraum, um Artefakte oder Blockrauschen zu vermeiden.
An den Farben gibt es freilich nichts auszusetzen. Alles sieht so aus, wie es der Regisseur beabsichtigt hat. Die einzelnen Töne wirken bunt und satt, während Kontrast sowie Schwarzwert mit fehlerlosen Leistungen für einen plastischen Bildeindruck sorgen. Das Master präsentiert sich letztlich in einem sauberen Zustand, denn Schmutz oder Defekte sind nicht zu sehen.In Sachen Sound fährt Koch Media die üblichen Geschütze auf. Während die gelungene deutsche Synchronsation in Dolby Digtial 5.1 sowie DTS vorliegt, muss man beim französischen Original mit einer Dolby-Variante vorlieb nehmen. Es fällt auf, dass der DTS-Track einen enormen Volume-Boost erfahren hat und auf gleichem Lautstärkeniveau etwas dynamischer bei der Effektstreuung sowie Musikwiedergabe wirkt. Obwohl viele Dialoge den Film bestimmen, darf der Mix immer mal wieder zeigen, was in ihm steckt. Besonders in den Traumsequenzen geht ziemlich gut die Post ab. Dann gibt es tolle Split-Surround-Effekte aus allen Richtungen und der Bass hämmert, was das Zeug hält. Abseits der Actionszenen überzeugt der Score durch Räumlichkeit. Auch präsentieren sich die Stimmen dabei sehr satt und laut, die französischen wirken da etwas leiser, aber besser in den Gesamtmix eingebettet. Das Klangspektrum umfasst glasklare Höhen sowie tiefe Bässe und kann daher als fehlerlos bezeichnet werden.Koch Media hat NARCO deutsche Untertiteln für Hörgeschädigte spendiert. In Sachen Ausstattung erwartet den Zuschauer im Hauptmenü ein Link zu einer achtteiligen Trailershow. Im Extras-Menü findet man dagegen den eigentlichen NARCO-Trailer sowie einen Teaser. Deutsch untertitelte Interviews mit einer Länge von 22 Minuten bilden den einsamen Mittelpunkt des Bonusmaterials. Hier kommen Personen von vor oder hinter der Kamera zu Wort und geben allerlei Informationen wie Charakter- oder Storybeschreibungen, aber kaum filmtechnische Details. Immerhin werden hin und wieder kurze B-Roll-Clips eingespielt. Viel wird hier nicht geboten, doch entschädigen die hübschen, im Comicstil gestalteten Menüs etwas für den Mangel an Extras.NARCO ist ein in vielerlei Hinsicht seltsamer Film. In der ersten Hälfte bestimmen viele Gags das Geschehen und man hat den Eindruck, einer waschechten Komödie beizuwohnen. Jedoch wandelt sich die Story dann zusehends und bekommt gegen Ende tragische wie ernste Züge, ohne jedoch den Humor gänzlich abzuwürgen. Die Lebensgeschichte des narkoleptischen Gustave Klopp steht hier im Mittelpunkt. Diese Schlafkrankheit stellt ein großes Hindernis in Gus' (wie ihn alle nennen) Leben dar. Seine Frau Paméla hält ihn für einen Versager, denn einen Job findet er nicht beziehungsweise behält ihn nicht lang, weil er immer und überall plötzlich einschläft. Der einzige, der zu ihm hält, ist sein Kumpel Lenny Barr, seines Zeichens Karatelehrer sowie Fan von Jean-Claude van Damme und selbsternannter zukünftiger Kampfsportmeister. Natürlich ist genau das Gegenteil der Fall - Lenny wurde gefeuert und ist nun Busfahrer. Man sieht schon, die Figuren in NARCO sind allesamt irgendwie komisch und skurril. Auch der Look des Films unterstützt diese Atmosphäre. Alles wurde mit knalligen Bonbonfarben ausgestattet, so dass eine starke, comichafte Wirkung erzielt wird. Das Zeichnen von Comics ist nicht durch Zufall auch Gus' große Leidenschaft und spielt eine wichtige Rolle im Film. So bringt er seine Narkolepsieträume zu Papier und auch der Zuschauer darf diese an Hand genialer Traumsequenzen erleben. Leider gibt es nur zwei davon, dafür sind diese zum Brüllen komisch. Egal ob MATRIX-Gus einige Finanzamt-Agenten in einem wilden Shootout oder mit seinem Raumgleiter einen Bierdosen-Todesstern zerlegt - das Zwerchfell wird stark beansprucht. Trotz einiger kleiner Längen kann man den Film jedem empfehlen, der ein Faible für abgedrehte Komödien mit gewissen ernsthaften Tendenzen hat. Die Schauspieler machen ihre Sache hervorragend. Neben Guillaume Canet (VIDOCQ) als Gustave Klopp ist Benoit Poelvoorde (MANN BEISST HUND) als Lenny der heimliche Star von NARCO. Seine Karate-Vernarrtheit und der Van Damme-Fanatismus sorgen für die komischsten Momente des Films. Van Damme selbst gibt sich bei zwei Cameos sogar selbst die Ehre als Lennys imaginäres Gewissen. Die DVD von Koch Media präsentiert NARCO in sehr guter Bild- und Tonqualität. Dagegen wirken die Extras in der Menge arg dürftig." (Danny Walch) alle Rezensionen von Danny Walch ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Narco - Die wunderbare Welt des Gustave Klopp, DVD:
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Weitere Filminfos zu Narco - Die wunderbare Welt des Gustave Klopp: Originaltitel: Narco Land / Jahr: Frankreich 2004 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Narco - Die wunderbare Welt des Gustave Klopp:
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