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TECHNISCHE DATEN
zu Django Italo-Western Box

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 3 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Western
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph,16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Italienisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: DVD-Box
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Anbieter:
Koch Media GmbH
EAN-Code:
4020628990602 / 4020628990602
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Western > DVD > Django Italo-Western Box

Django Italo-Western Box

Titel:

Django Italo-Western Box

Label:

Koch Media GmbH

Regie:

Romolo Guerrieri, Giovanni Fago, Domenico Paolella

Laufzeit:
274 Minuten
Genre:
Western
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Django Italo-Western Box:


Django - 10.000 blutige Dollar (10.000 Dollari Per Un Massacro - Italien 1967) Kopfgeldjäger Django, der nur Banditen jagt, auf deren Kopf mindestens 10.000 Dollar ausgesetzt sind, begibt sich nach einem tragischen Ereignis auf die Verfolgung von XXXXX Django - Der Bastard (Per 100.000 Dollari T´Ammazzo - Italien 1967) Django verfolgt seinen Halbbruder Clint, der Djangos Vater erschossen, ihn der Tat beschuldigt und für zehn Jahre unschuldig hinter Gittern gebracht hat. Django - Die Bibel ist kein Kartenspiel (Execution - Italien 1968) Django wird mit einem steckbrieflich gesuchten Goldgräber verwechselt, erbahmungslos gejagt und gefoltert. Django Italo-Western Box stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.


Django Italo-Western Box Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Django Italo-Western Box:
Darsteller:
Gianni Garko, Fidel Gonzáles, Loredana Nusciak, Adriana Ambesi, Pinuccio Ardia, Fernando Sancho, Claudio Camaso, Franco Lantieri, Massimo Sarchielli, Ermelinda De Felice, Dada Gallotti, Franco Bettella, Aldo Cecconi, Renato Montalbano, Peggy Nathan, Ferdinando Poggi, Mirko Valentin, Jimmy il Fenomeno, Herman Reynoso, Gianni Garko, Carlo Gaddi, Claudio Camaso, Piero Lulli, Fernando Sancho, Claudie Lange, Bruno Corazzari, Susanna Martinková, Andrea Scotti, Silvio Bagolini, Dada Gallotti, Adriana Giuffrè, Rodolfo Valadier, Maurizio Tocchi, Giovanni Di Benedetto, Jole Fierro, Osiride Pevarello, John Richardson, Mimmo Palmara, Rita Klein, Franco Giornelli, Piero Vida, Néstor Garay, Romano Magnino, Dali Bresciani, Lucio De Santis, Veriano Genesi, Giovanni Ivan Scratuglia, Angelo Susani,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Django Italo-Western Box:
Django – 10.000 blutige Dollar
Der verdorbene und gewalttätige Manuel (Claudio Camaso) ist ebenso skrupellos wie gefürchtet. Kaum aus dem Knast entlasssen, überfallen er und seine Bande die Hazienda von Großgrundbesitzer Mendoza, töten das ganze anwesende Personal und entführen dessen Tochter. Mendoza bietet dem Rvolverhelden Django (Gary Hudson alias Gianni Garko) mehrmals Geld an, damit dieser seine Tochter befreit und Manuel tötet. Ebensoft lehnt Django ab, weil sein Mindestpreis 10.000 $ beträgt. Manuel und Django treffen zum ersten mal in einem Saloon bei einem Kartenspiel aufeinander. Der Preis ist das Kopfgeld, das zu diesem Zeitpunkt auf Manuel ausgesetzt ist. Später stellt Manuel, der während des Pokerspiels einen Falschspieler umgelegt hat, Django eine Falle, bei der dieser schwer verwundet wird.

Die Saloon-Besitzerin Mijanou, die ihren Laden aufgrund der Ereignisse scließen muß, pflegt Django gesund. Der geschäftstüchtige Pistolero schwankt, weil ihn Mijanou und die Liebe an seinem Tun zweifeln lassen. Als ihm Mendoza jedoch endlich die Summe von 10.000 $ bietet, bricht er mit Mijanou. Manuel ist inzwischen bei seinem Vater Stardust (Fernando Sancho) untergetaucht, wo er von Django aufgespürt wird.

Noch sind die beiden Männer, die auf gewisse Weise Respekt voreinander haben, im Grunde ihrers Herzens nicht komplett verfeindet. Bei beiden überwiegt jedoch die Gewinnsucht, eine Eskalation in Gewalt ist unausweichlich...

Wissenswertes:
Bei Gary Hudson handelt es sich in Wirklichkeit um den Italiener Gianni Garko, der etwas später unter dem Pseudonym John Garko in vielen Italo-Western Karriere machte. Zu dem berühmtesten zählen sicherlich die Filme aus der 4-teiligen Sartana-Reihe, in denen Garko als eine Mischung aus Colonel Mortimer und Sabata (beides Italo-Western-Paraderollen von Lee Van Cleef) zu einer Art Geheimagent des Western wurde. Sartana ist in seinen Filmen mit einem trickreichen Waffenarsenal ausgestattet, das James Bond Konkurrenz machen könnte...

Claudio Camaso, der in der Rolle des Manuel brilliert, ist der jüngere (leider schon verstorbene) Bruder des italienischen Charakterdartstellers Gian Maria Volonte. Die Ähnlichkeit ist im übrigen recht verblüffend.
Claudio beging unter tragischen Umständen Selbstmord und teilt sich somit das Schicksal mit anderen bekannten Italo-Western-Darstellern wie Frank Wolff oder Luigi Pistilli. (Gianni geht im beiliegenden Interview näher auf seine Freundschaft mit Claudio und dessen traurigem Ende ein...).

Zum Film:
Gianni Garko ist hier noch weit entfernt von seinen späteren Schlitzohr-Rollen als Sartana oder Camposanto. Nur selten ist der schwarze Humor zu erkennen, der seine späteren Filme auszeichnete. (Was natürlich hauptsächlich an der düsteren Inszenierung von Regisseur Girolami liegt). Die Darstellungen von Garko und Camaso tragen beim Ansehen des Films mit zum Vergnügen bei.
Nicht unbedingt ein Meisterwerk des Genres, aber trotzdem ein gelungener Film, der die unverkennbaren Versatzstücke des Italo-Western auf spannende, originelle und auch unterhaltsame Weise zsammenführt.

Django der Bastard
Django (Gianni Garko) ist ein gefürchteter Kopfgeldjäger, der mit Schurken kurzen Prozess macht. Niemand ahnt, daß der kühle Revolverschütze nicht immer Django war. Als er auf einem Steckbrief das Gesicht seines Stiefbruders Clint (Claudio Camaso) erblickt, kocht die Vergangenheit in ihm hoch. Er denkt zurück an die Zeit, als er unter seinem bürgerlichen Namem John Forest lebte, eine blühende Zukunft vor sich hatte und von allen verehrt wurde....

Jahre zuvor: Clint, ein ewiger Versager, hasst seinen Bruder abgrundtief. Als er erfährt, daß beide zwar dieselbe Mutter, nicht aber denselben Vater haben, sieht er die Gelegenheit gekommen, John loszuwerden. Nachdem er John offenbart hat, daß dieser ein Bastard ist, verweist er ihn in der Abwesenheit des Vaters aus dem Hause. Der Vater kommt dazu, will John wieder zurückholen und wird von Clint erschossen. Für den Vatermord, den ihm Clint in die Schuhe geschoben hat, sitzt John 10 Jahre im Gefängnis, seine Braut begeht sogar Selbstmord...

Wieder in der Gegenwart: Auf Clints Kopf sind inzwischen 6.000 $ ausgesetzt. Der hasserfüllte Django begibt sich ohne Umschweife auf die Suche nach dem Mann, der sein Leben verpfuscht hat. Auf seinem Weg trifft er einen Arzt, der ihm vom Tod der Mutter von Django und Clint erzählt. Letzter Wunsch der Mutter war, daß John (alias Django) Clint nicht töten, aber dem Gesetz übergeben soll. Bald schon wird es zu einer Konfrontation kommen, aber Django ist nun hin- und hergerissen...

Wissenswertes:
Im Original handelt es sich gar nicht um einen Django Film, denn Garkos Name im Original ist (wie unschwer zu erraten) John. Nach dem Erfolg des Films ‚Django – 10.000 blutige Dollar‘ wurde der Held des Nachfolgestreifens in der deutschen Synchronisation zu Django.

Zum Film:
Vom selben Regisseur, mit nahezu identischer Besetzung gedreht, liegt auch hier wieder ein recht düsterer Streifen vor. Eine traurige Stimmung zieht sich durch den ganzen Film.
Die Rollen von Garko und Camaso sind denen des zuerst beschriebenen Girolami-Films charakterlich und äußerlich sehr ähnlich, ein Qualitätsverlust oder Langeweile gegenüber dem ersten Film sind deswegen jedoch keinesfalls zu erkennen.

Django- die Bibel ist kein Kartenspiel
Clint ist hinter einem Banditen namens John Coler her, auf dessen Kopf eine Belohnung von 20.000 Dollar ausgesetzt ist. Coler hat einst die Beute aus einem Raubüberfall verschwinden lassen. Leider hat er eine verblüffende Ähnlichkeit mit Django (John Richardson), der als Kunstschütze bei einer Wandertruppe arbeitet. Hinter Coler ist auch eine Bande von mexikanischen Marodeuren her. Als Clint den vermeintlichen Verbrecher Django, den er mit John Coler verwechselt, stellt, werden beide von der mexikanischen Bande gefangengenommen.
Sie werden gefoltert, aber Django, der ein alter Bekannter von Coler ist, kann die Banditen überzeugen, daß er nicht der Gesuchte ist. Der Beweis ist Colers Tätowierung am rechten Unterarm, die Django nicht hat. Django kennt das Versteck des Verbrechers, eine ehemalige Goldgräbersiedlung, dessen Bewohner gerade dabei sind, diese zu verlassen.
Da er selbst noch eine Rechnung mit Coler offen hat, verspricht er, die mexikanische Bande zu dessen Versteck zu führen. Clint, der seinen Fehler erkannt hat, bleibt als Gefangener zurück und ist dem Tod geweiht, aber er kann sich befreien. Django, Clint und die Mexikaner jagen nun dem echten John Coler hinterher.
Die alte Wandertruppe von Django landet auch in dem Goldgräberdorf, den die Aussicht auf die Belohnung und den Schatz sind verlockend...

Wissenswertes:
Auch hier handelt es sich im Original nicht um einen ‚echten‘ Django; der von Richardson verkörperte Charakter hat mit dem Django unserer Vorstellung im übrigen auch nicht viel gemein.
John Richardson ist in einer Doppelrolle zu sehen. Das ist aufgrund der gelungenen Maske und der Ausdruckslosigkeit des Hauptdarstellers nicht ohne weiteres zu erkennen.

Zum Film:
Warum bei der großen Auswahl an Django-Filmen ausgerechnet dieser konfuse Streifen zusammen mit den beiden anderen recht guten Filmen in die Box gelangt ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Das verworrene Geschehen dient als Vorwand für eine Aneinanderreihung von Action-Szenen, die zu allem Überfluß auch noch schlampig inszeniert sind. Die drittklassige Darstellung der Akteure rundet den Gesamteindruck des Films in konsequenter Weise ab; wenigstens können die Schauspieler gut reiten.

Wäre Franco Nero nicht mehr am Leben, würde er sich im Grab umdrehen. Gottseidank lebt er noch und wird sich daher diesen Film sowieso niemals ansehen.

Nero, Hill, Milian, Garko, Steffen, Hilton, ... , wo seid ihr ???

Zur DVD und ihrer Ausstattung
Hervorstechend ist -wie auch bei der zuvor erschienen Sergio-Sollima-Trilogie- die äußere und innere Aufmachung der Box: Die 3 DVDs, eine Audio-CD und das 24-seitige Booklet befinden sich in einem sehr schönen Schuber innerhalb einer ebenso schönen auseinanderfaltbaren Klapp-Box, die innen mit Schwarzweiß-und Farbfotos aus den Filmen versehen ist.

Zu den Extras auf den DVDs gehört neben dem Üblichen (Original-Kino-Trailer aus Deutschland und Italien, Bilder-Galerien und Werbe-Material) ein 2-teiliges, exklusiv produziertes (aktuelles) Interview mit Gianni Garko.
Der bereits ergraute symphatische Mime äußert sich in diesem Interview zu den vorliegenden beiden Filmen und seiner Freundschaft zu Camaso, seiner Karriere im Allgemeinen, seiner Zusammenarbeit mit diversen Regisseuren und Kollegen (wie z.B. Klaus Kinski), seiner populären Sartana-Rolle etc... Dieses Interview ist für Genre-Fans das Highlight unter den Extras.

Die Audio-CD bietet die Soundtracks der beiden ersten Filme von Nora Orlandi, das Material ist teilweise bisher weltweit unveröffentlicht. Mir persönlich sagt die Musik von Ennio Morricone mehr zu, aber das ist schließlich Geschmackssache.

Im Booklet finden wir äußerst interessante Informationen zum und um den Django-Mythos, seinen Darstellern und Regisseuren. So wird zum Beispiel das Strickmuster der Filme (Rachemotive, Kain- und Abel-Beziehungen...) beleuchtet. Unter anderem erfahren wir auch, daß es lediglich 20 Filme gibt, in denen der Name Django im Original im Titel oder Inhalt des Films vorkommt. Wer hätte gedacht, daß alleine in Deutschland etwa 60 Filme erst durch Synchronisation und entsprechende Neu-Titulierung zu Django-Filmen wurden. Selbst ein in der Neuzeit in Süd-Amerika spielender Abenteuerfilm mit Franco Nero trug hierzulande den Titel ‚Dschungel-Django‘.

Die DVDs selbst bieten, was die Bildqualität betrifft, eine zufriedenstellende Qualität, wenn man das Alter der Filme bedenkt. In dunklen Szenen ist aber häufig deutliches Grießeln zu erkennen. Die Filme liegen in der Originallänge vor, kurze nachträglich wieder eingefügte Szenen sind nicht synchronisiert und daher in italienisch mit Untertiteln.

Der Ton liegt erwartungsgemäß nur in 2.0 Mono vor, ist jedoch klar verständlich.

Fazit
Die beiden Filme mit Garko und Camaso sind durchaus sehenswert. Dramaturgische Schwächen fallen aufgrund der Inszenierung und der Darsteller nicht wirklich ins Gewicht; auch die (liebevolle) Aufmachung und Ausstattung der Box sind für Genre-Fans sehr reizvoll.
Schade, daß sich als 3. Film nicht ein besserer Vetreter der Django-Welle an Bord befindet. Existenz- und Kaufberechtigung sind trotzdem vorhanden. ()

alle Rezensionen von Klaus-Georg Pauls ...
"Django - 10.000 blutige Dollar (10.000 Dollari Per Un Massacro - Italien 1967)
Kopfgeldjäger Django, der nur Banditen jagt, auf deren Kopf mindestens 10.000 Dollar ausgesetzt sind, begibt sich nach einem tragischen Ereignis auf die Verfolgung von XXXXX

Django - Der Bastard (Per 100.000 Dollari T´Ammazzo - Italien 1967)
Django verfolgt seinen Halbbruder Clint, der Djangos Vater erschossen, ihn der Tat beschuldigt und für zehn Jahre unschuldig hinter Gittern gebracht hat.

Django - Die Bibel ist kein Kartenspiel (Execution - Italien 1968)
Django wird mit einem steckbrieflich gesuchten Goldgräber verwechselt, erbahmungslos gejagt und gefoltert.10.000 blutige Dollar
Wertung: 7 von 10 Punkten

Das anamorph abgetastete 2.35:1-Bild wird durchgehend von einem leichten, nicht merklich störenden Rauschen begleitet. Dabei schwankt die Schärfe bei den verschiedenen Aufnahmen (Saloon/Bar, Außenszenarios) zwischen „befriedigend“ und „gut“ – tendenziell mehr positiv. Warme Farben mit satten Tönen (zum Beispiel auf den Gesichtern) dominieren das Geschehen. Die beinahe 40 Jahre, welche der Film auf dem Buckel hat, machen sich nur durch ein ganz leichtes Bildruckeln (gut während der Credits sichtbar) sowie dezente Verunreinigungen bemerkbar. Hier und da tauchen kleinere Dropouts auf und an der linken Bildseite tauchen für wenige Minuten einige feine, senkrechte Streifen auf, doch halten sich solche Mängel sehr in Grenzen! Die Bitrate arbeitet mit zirka 5.86 Mb/sec. solide im Hintergrund.

Django – Der Bastard
Wertung: 8 von 10 Punkten

Der zweite Film aus der Box ist von den Vorraussetzungen her (Alter, Produktion) beinahe identisch. Auch hier liegt das Bild im anamorphen Technicolor (Cromoscope) von 2.35:1 mit warmen und satten Farben vor. Verbesserungen liegen im Nuancen-Bereich. So hat sich die Schärfe etwas gesteigert und ist weniger wechselhaft. Weiterhin bleibt das Rauschen noch etwas dezenter, der Schwarzwert ist eine Spur besser. Dropouts tauchen etwas weniger auf und der Bildstand ist ruhiger. Lediglich in den ersten gut 15 Minuten gibt es einen dünnen, senkrechten Streifen in der Bildmitte. Ein Nachziehen ist, dank der konstant hohen Bitrate von zirka 7.12 Mb/sec., kaum noch vorhanden.

Django – Die Bibel ist kein Kartenspiel
Wertung: 8 von 10 Punkten

Diesmal in 1.85:1 (anamorph) mit einem sehr ruhigen Bildstand vorhanden, halten sich die positiven und negativen Veränderungen in etwa die Waage. Fangen wir mit Ersterem an: Die Schärfe ist erneut etwas besser und das Nachziehen wurde weiter minimiert. Auf der anderen Seite sind dafür die Farben kühler und nicht mehr so „Western-like“ wie in den beiden anderen Filmen. Außerdem tendiert der Schwarzwert in einigen Szenen leicht ins Gräuliche und gelegentlich sind leichte Helligkeitsschwankungen zu beobachten. Schmutz gibt es in der gleichen Intensität wie bei DJANGO – DER BASTARD. Die Kompression verrichtet auch hier mit sehr hohen zirka 7.82 Mb/sec solide ihre Arbeit.In jedem der drei Filme liegen wenige Szenen im italienischen Original mit optionalen deutschen Untertiteln vor. Bei 10.000 BLUTIGE DOLLAR auf Grund von Materialschäden und bei den beiden anderen Filmen wegen damaliger Schnitte und der folglich nicht erstellen Synchronisation.

10.000 blutige Dollar
Wertung: sehr gute 5 von 10 Punkten

Die deutsche Synchronisation in Dolby Digital 2.0 (Mono) klingt erfreulich gut. Rauschen oder andere Störungen sind Fremdwörter, während die Stimmen und der Score klar und sauber wahrnehmbar sind. In einer Szene im Saloon zwischen den Minuten 18:34 und 19:13 ändert sich der Ton plötzlich und klingt, vermutlich auf Grund von Materialschäden, brummiger. Ein Vergleich mit dem italienischen Originalton zeigt, dass dieser hörbar dumpfer ist, in der Gesamtakustik aber teilweise mehr dezente Umgebungsgeräusche bietet. Rauschen taucht kaum auf.

Django – Der Bastard
Wertung: 5 von 10 Punkten

Der Ton ist hörbar dumpfer, wobei die Stimmwiedergabe weiterhin sauber klingt. Bei Musik tauchen leichte Verzerrungen in der Höhe auf. Ein Rauschen ist kaum wahrzunehmen. Ansonsten halten sich beide Filme und deren Tonspuren die Waage und wissen zu überzeugen.

Django – Die Bibel ist kein Kartenspiel
Wertung: 4 von 10 Punkten

Hier haben wir es mit der schlechtesten deutschen Tonspur zu tun. Sie ist zu dumpf und die Stimmen sind öfters schlecht zu verstehen. Untermalt wird das Ganze von einem Rauschen. Dies fällt am deutlichsten in den ruhigen Szenen auf und klingt wie ein Bach, der plätschert! Apropos ruhige Szenen: Bei einem Vergleich mit dem italienischen Original fällt auf, dass diese – neben dem fast gänzlich fehlenden Rauschen – viel ruhiger abgemischt wurde. Die Geräusche (Wind, Schritte, Kulisse) sind um einiges dezenter und verleihen dem Film eine andere Note. Nur dank des italienischen Tons reicht es zu 4 Punkten!Sämtliche Extras und Menüs liegen im anamorphen Format vor!
Alle drei Filme sowie die Featurette haben neben deutschen auch englische Untertitel, welche nirgends vermerkt sind und nur per Fernbedienung aktiviert werden können. Erfreulich, dass beide Spuren auf den italienischen Dialogen beruhen, welche Abweichungen zur deutschen Synchronisation beinhalten.

10.000 blutige Dollar
Wertung: 5 von 10 Punkten

Den größten Part unter den Extras nimmt Teil Eins der Mondo Garko Featurette ein. In dem 24-minütigen Interview mit dem Hauptdarsteller der beiden ersten Filme, Gianni Garko (alias Gary Hudson), erzählt er über die Thematik der damaligen Western, von Anekdoten bei den Dreharbeiten zu seinen Filmen und am Ende auch noch kurz über seine Zusammenarbeit mit Klaus Kinski. Weiterhin gibt es noch den deutschen und italienischen Trailer, eine Bildergalerie mit Plakaten und Aushangfotos sowie die obligatorischen DVD Credits.

Django – Der Bastard
Wertung: 5 von 10 Punkten

Die Fortsetzung der Mondo Garko Featurette führt den ersten Teil gleichwertig fort und beschäftigt sich neben den Themen aus der ersten Hälfte zum großen Teil mit den Sartana Filmen. Dabei kommen noch zwei weitere Beteiligte kurz zu Wort: Guglielmo Spoletini (Darsteller aus „…und Sartana tötet sie alle“) sowie Giuliano Carniemo (Regisseur einiger Sartana Filme). Wenn Letzterer redet, gibt es allerdings ein merkwürdiges Zischen zu hören. Vermutlich liegt das an einer schlechten Tonaufnahme. Alle weiteren Extras sind die gleichen wie bei 10.000 BLUTIGE DOLLAR, nur eben für DJANGO – DER BASTARD.

Django – Die Bibel ist kein Kartenspiel
Wertung: 2 von 10 Punkten

Hier wird es knapp und etwas weniger: Diesmal gibt es nur den italienischen Trailer, eine Bildergalerie mit einigen schönen Bildern und Pressetexten sowie die DVD-Credits.

Weiteres Bonusmaterial
Wertung: 2 Bonuspunkte!

Als besonderes Extra gibt es neben einem 24-seitigen Booklet, das mit reichlich Informationen über die Django-Thematik und die drei Filme gespickt ist, noch eine CD mit den Soundtracks zu 10.000 DOLLARI PER UN MASSACRO (10.000 Blutige Dollar) und PER 100.000 DOLLARI T´AMMAZZO (Der Bastard). 31 schöne, 54:08 Minuten lange und von Nora Orlandi komponierte Lieder erfreuen den geneigten Zuhörer. Gerade die Zielgruppe der Western-Fans weiß, dass Original-Soundtracks zu alten Filmen nicht für wenig Geld zu haben sind! Verpackt kommt das gesamte Set in einem hochwertigen Digipak daher, welches optisch und von der Verarbeitung an die Sergio Sollima-Box angepasst wurde!Nach dem überragenden Erfolg der Dollar-Filme von Sergio Leone hängten sich viele andere Italowestern an diesen Erfolg an. Viele Filme bekamen das Wort ""Dollar"" zur damaligen Zeit verliehen. Giuliano Gemma hatte beispielsweise ""EIN LOCH IM DOLLAR"", Dino DeLaurentiis produzierte damals ""EINE FLUT VON DOLLARS"" und Burt Reynolds sollte ""EINEN DOLLAR PRO KOPF"" bekommen (das war der Arbeitstitel von ""AN SEINEN STIEFELN KLEBTE BLUT""). Doch noch stärker als diese Filme versuchte Romolo Guierri sich an die damals erfolgreichsten europäischen Western zu hängen. Nicht nur, dass auch er die Dollars in ""10.000 BLUTIGE DOLLAR"" unterbrachte, er verlieh seinem Hauptcharakter eine Maskerade, die mit dem Stoppelbart und der Mimik doch sehr Clint Eastwood ähnelte. Hier spielte die Rolle nun Gianni Garko, damals noch als Gary Hudson amerikanisiert. Dieser war vorher, vor allem in Deutschland, erfolgreich als ""SARTANA"" (""1000 DOLLARI PER NERO"" - da haben wir die Dollars wieder). Diesem Kopfgeldjäger, um sich einem anderen Erfolg anzuhängen, ""Django"" genannt, steht Claudio Camaso, bzw. Claudio Volonté gegenüber, der seinem Bruder Gian Maria (Hauptbösewicht bei Leone) sehr ähnelt und auch ähnlich elegisch spielt.

Doch anders als die zynisch-ironisch angelegten Leone-Dollars ist ""10.000 BLUTIGE DOLLAR"" ein Drama, das eher an griechisch-römische Tragödien erinnert. Ein risikoreicher Ansatz für einen Western, aber die guten Darsteller und das spannende Drehbuch ließen den Film zum Erfolg werden. So kam es dann auch dazu, dass ein Sequel in Planung ging und Djangos Preis natürlich stieg: ""100.000 DOLLARI PER UN MASSACRO"" (DJANGO DER BASTARD). Das Tragödienkonzept des ersten Films wurde hier noch einmal verstärkt und Django selbst ist Mittelpunkt eines ganz speziellen Bruderkrieges. Dazu gibt es eine spannende Verbrecherjagd und viel Emotion und so ist auch ""DJANGO DER BASTARD"" einer der besseren Vertreter seines Genres.

Der dritte Film im Set hat nicht viel mit den beiden Garko-Filmen zu tun. ""DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL"" ist aber ebenfalls die Geschichte von zwei Brüdern, deren Geschichte beide an die entgegengesetzten Pole des Gesetzes verschlägt. Das Ganze ist recht unterhaltsam, aber letztendlich bleibt nicht viel hängen. Kein schwacher Film, aber auch kein Meisterwerk. In der Historie der Italowestern reicht es aber nur zu einer interessanten Randnotiz, da er in Israel gedreht wurde und nicht in Spanien oder Italien.

Ein Gastreview von Michael K. Hochhaus, langjähriger Italo-Western Fan:


Koch Media veröffentlicht mit der Django Box ein Prunkstück für jede Italo-Western Sammlung. Mag DJANGO – DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL vom Film her nur mittelmäßig sein, so sind die beiden anderen Filme umso besser. Die zusätzliche CD mit den weltweit erstmalig veröffentlichten Soundtracks ist eine wahre Freude für jeden Fan (bisher existierte nur eine Single mit zwei Tracks von 10.000 BLUTIGE DOLLAR). Qualitativ sind alle drei DVDs gelungen restauriert. Kleinere Abstriche müssen gemacht werden, aber damit kann man gut leben." ()

alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ...
3 von 50
2


Weitere Filminfos:

Originaltitel: 10.000 dollari per un massacro / Per 100,000 dollari ti ammazzo / Execution
Land / Jahr: Italien 1967 / 1967 / 1968
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Drei Klassiker des Italo-Western in ungeschnittener- restaurierter Fassung, Weltweit unveröffentlichte Soundtracks auf separater Audio-CD, Featurette mit Gianni Garko, Fotogalerie mit seltenem Werbematerial
  • Alle drei Filme liegen erstmals in der ungeschnittenen, restaurierten Fassung vor!;
  • Die englischen Untertitel sind nicht auf dem Cover sowie im Menü angegeben und können nur manuell im Film angewählt werden.
  • Kommentare:

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