The Card Player - Tödliche Pokerspiele
Schauspieler / Schauspielerinnen in The Card Player - Tödliche Pokerspiele:
Darsteller:
Stefania Rocca, Liam Cunningham, Claudio Santamaria, Antonio Cantafora, Fiore Argento, Silvio Muccino, Pier Maria Cecchini, Mia Benedetta, Ulisse Minervini, Cosimo Fusco, Claudio Mazzenga, Adalberto Maria Merli, Luis Molteni, Mario Opinato, Micaela Pignatelli, Conchita Puglisi, Gualtiero Scola, Giovanni Visentin, Jennifer Poli, Elisabetta Rocchetti, Vera Gemma, Francesco Guzzo, Alessandro Mistichelli, Franco Vitale, Emanuel Bevilacqua, Isabella Celani, Robert Dawson, Elena Falgheri, Adriana Fonzi Cruciani, Carla Fonzi Cruciani, Carlo Giuseppe Gabardini, Robert Madison, Michele Pellegrini, Irene Quagliarella, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu The Card Player - Tödliche Pokerspiele:
Schon der deutsche Untertitel „Tödliche Pokerspiele“ und das billige Technogedudel im DVD-Menü lassen Schlimmes befürchten. Doch diesmal kommt es wirklich knüppeldick für eingefleischte Argento-Fans, die sich auch von seinen letzten Ergüssen wie„Sleepless“ und „Das Phantom der Oper“ nicht abschrecken lassen. Was der italienische Regisseur diesmal abliefert, spottet eigentlich jeder Beschreibung. Debile Dialoge und metertief klaffende Logiklöcher erwecken ständig die vage Hoffnung, dass es sich bloß um eine Persiflage handelt: Die Computerexperten sehen aus wie die Reinkarnation sämtlicher Klischees, die über lichtscheue IT-Geeks in den Köpfen von Dorfrentnern herumspuken. Da sich der Killer allerdings hinter einer Firewall versteckt, sind sie leider machtlos und obendrein kann er ihnen noch mir nichts, dir nichts Viren auf den Rechner schicken. Ähnlich professionell geht es auch in der Pathologie zu, denn der dort verweilende Pathologe vertreibt sich seine Zeit mit Stepptanz und singt im Hintergrund Opern von Puccini, während die emotionalen Probleme des toughen Cops dadurch verdeutlicht werden, dass er sich mit dem Gesöff aus seinem Flachmann besudelt. Unter den Polizisten befinden sich dann noch einige Schlaumeier, die Sätze wie „Der Wahrscheinlichkeitsregel nach bekommen wir keinen Royal Flush!“ von sich geben dürfen, während das Opfer Höllenqualen durchleidet. Mit expliziten Gewaltdarstellungen hält sich Argento diesmal jedoch zurück. Lediglich ein wenig Leichengeschnippel sorgt für halb angewiderten, halb belustigten Ekel, denn die Effekte sind stets als solche identifizierbar. Psychologische Einschätzungen über den Charakter des Killers wie „Russisches Roulette ist kein Spiel für Einzelgänger“ runden das Potpourri der Peinlichkeiten gelungen ab. Einer der traurigen Höhepunkte ist die Szene, in der die Protagonistin beim Bügeln ein Buch über Poker in ihrem Bücherregal entdeckt. Später wird sie dann noch von ihrem Kollegen auf das Buch angesprochen und bricht in Tränen aus: Das Buch gehörte nämlich ihrem Vater, der ein begnadeter Pokerspieler war, bis er sich völlig verzweifelt vor einen Zug warf. Spätestens dann rollen die Tränen – Aber nicht vor sanftem Mitgefühl, sondern vor Freude über diese erstklassige Komödie wider Willen. Hebt euch aber noch ein paar Tränen auf, ihr werdet sie beim völlig abstrusen und unglaublich schlechten Showdown auf jeden Fall brauchen. Falls ihr sie nicht schon vorher vergießt, wenn die Hauptdarstellerin durch eine Reflektion in der Glasschüssel auf dem Tisch bemerkt, dass sie von einem maskierten Mann vorm Fenster beobachtet wird. Ihre darauf folgende Reaktion kennt ihr sicherlich alle aus eurem eigenen Leben und sie sollte nicht so schwer zu erraten sein…Na, was macht sie wohl? Richtig, sie nimmt eine Lupe und versucht damit, die sich reflektierende Person in der Glasschüssel besser zu erkennen. Oder wie wäre es mit der Szene, wo extra ein Rechner eingeflogen werden soll, der denselben Prozessor wie die NASA besitzt, um damit den Killer dingfest zu machen? Oder wie wäre es mit… Fazit: Erbärmlich schlechter Horrorstreifen, der die Bezeichnung Film nicht verdient hat. Mit ein wenig gutem Willen kann man „The Card Player“ aber als Persiflage auf italienische Horrorfilme betrachten und jede Menge Spaß damit haben – Wenn er nicht von eben jenem Regisseur stammen würde, der das Image des italienischen Horrors geprägt hat wie kein anderer. Schade um die vergeudete Zeit, an die am nächsten Tag nur noch Muskelkater im Zwerchfellbereich erinnert. (Tino Hahn) alle Rezensionen von Tino Hahn ...
"Die junge Polizistin Anna Mari und ihre Kollegen werden von einem mysteriösen Serienkiller zu einem gefährlichen Internet-Pokerspiel heraus gefordert. Gespielt wird um das Leben junger Mädchen, die der Killer gekidnapped hat und als Geiseln festhält. Verliert die Polizei das Spiel, wird sie Zeuge einer grausamen Hinrichtung vor laufender Kamera. Selbst ein Experten- Team ist nicht in der Lage, dem gnadenlosen Mörder das Handwerk zu legen. Anna gelingt es langsam, sich in die Welt des ""Kartenspielers"" hineinzudenken. Kann sie den Mörder stellen?THE CARD PLAYER hat ein gelungenes, aber leider auch kein besonders hervorragendes Bild. Das fängt schon mit der Schärfe an. Einerseits ist sie gut und gibt Kanten ebenso sauber wieder, wie beispielsweise Details in der Tiefe. In anderen Szenen wiederum wirkt das Geschehen zu weich und es macht den Eindruck, als wäre mittels Filtern entsprechend nachgeholfen worden. Die leicht wechselnde Intensität des Hintergrundrauschens verstärkt diesen Eindruck zusätzlich, wobei es größtenteils dezent und wenig störend ist. Der Kontrast wurde etwas steil gewählt. So werden nicht selten Bildelemente im dunklen Dickicht verschluckt. Dabei wirken die Farben natürlich und nur stilistisch leicht verfremdet. Bei einer Bitrate von 6.33 MB/sec. arbeitet die Kompression unauffällig im Hintergrund.
Auch wenn das Bild nicht schlecht ist, für einen solch neuen Film ist das Gebotene dennoch zu wenig.Der deutsche Dolby Digital 5.1-Mix unterscheidet sich vom englischen nur durch eine minimal kraftvollere Surroundwiedergabe. Das Klangbild ist in beiden Tonspuren solide. Die Räumlichkeit auf den hinteren Boxen wird überwiegend durch einige gut platzierte Geräusche und den dominanten Score erzeugt. Split-Effekte gibt es zwar nur wenige, aber wenn sie benötigt werden, dann tauchen sie auf und sind sauber abgemischt. Beispielweise ist das Hauptthema während des Online-Pokerspiels schön breit im Raum verteilt. Die Front, auf der sich ein Großteil des Geschehens abspielt, hätte insgesamt aber kraftvoller ausfallen können. Der DTS 5.1-Mix wurde lauter abgemischt und ist etwas präziser. Der Unterschied bewegt sich aber im Nuancen-Bereich und fällt kaum auf. Reine Platzverschwendung sind die deutsche DD 2.0 (Surround)- und englische DD 2.0 (Stereo)-Tonspur.Den Anfang machen selbstablaufende Filmografien zu Fiore Argento, Claudio Santamaria, Liam Cunningham, Stefania Rocca und Dario Argento. Weiter geht es mit einer Bildergalerie (01:46), welche 25 Screens aus dem Film beinhaltet, sowie einem Trailer in Deutsch und Englisch. Erst jetzt kommen wir zu den „richtigen“ Extras: International Promo (08:50) ist leider recht kurz geraten. Dafür gibt es einige sehenswerte Einblicke hinter die Kulissen – leider ohne irgendeinen erläuternden Kommentar. Die letzte Featurette Behind the Scenes/Interviews (11:54) ist eine große Enttäuschung. Nachdem erst einmal mehr als die Hälfe der Laufzeit eine Filmszene in schlechter Qualität zu sehen ist, hat man das darauf Folgende großteils bereits in der internationalen Promo gesehen. Lediglich die eingeschnittenen Interviewfetzen von Dario Argento sind interessant, aber leider zu kurz, um ernsthaft Informationen zu vermitteln. Abgerundet wird das Ganze durch Untertitel in Deutsch.THE CARD PLAYER genießt unter Dario Argento-Fans keinen guten Ruf. Viele empfinden den Film schlichtweg als schlechte und lustlose Arbeit des (ehemaligen?) Maestro des Horror-Thrillers. Dieses Urteil stimmt nur bedingt. Sicher, im Vergleich zu anderen Werken des Regisseurs zieht der Film in den meisten Belangen den Kürzeren. Dafür hat das Drehbuch einfach zu große Lücken (was Liam Cunninghams Rolle für einen Sinn hat, das weiß wohl nur der Autor), Goreeffekte passieren großteils im Off und schöne, lange Kamerafahrten gibt es kaum. Im Grunde handelt es sich um einen normalen Thriller, der 100 Minuten gute Spannung bietet und abgesehen von allen Erwartungen insgesamt noch überzeugen kann. Gäbe es doch bloß ein paar richtige Extras, dann sähe das Ganze etwas besser aus. Leider beschränkt man sich so nur auf ein solides Bild mit einem guten Ton. Info Von diesem Film existieren aktuell vier deutsche Veröffentlichungen. Inhaltlich sind alle identisch. Sie unterscheiden sich nur in den Verpackungen. Koch Media ist lediglich für die so genannte „Kaufhaus-Auswertung“ verantwortlich." (Dennis Meihöfer) alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ... Reminder, PDF-Datenblatt zu The Card Player - Tödliche Pokerspiele, DVD:
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Weitere Filminfos zu The Card Player - Tödliche Pokerspiele: Originaltitel: Il cartaio Land / Jahr: Italien 2004 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu The Card Player - Tödliche Pokerspiele:
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