Killing Moves
Inhaltsangabe zu Killing Moves:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Killing Moves:
Darsteller:
Robert Duvall Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Killing Moves:
Der wesentlich gelungenere Originaltitel „Assassination Tango“ trifft die beiden handlungsbestimmenden Elemente schon sehr treffend: Ein alternder Profikiller vertreibt sich die Wartezeit auf sein Opfer mit Tangostunden. Dabei verliert er langsam, aber sicher sein Herz an eine schöne Tänzerin. Einige Elemente des Films erinnern deshalb an Takeshi Kitanos bitteren Yakuzafilm „Sonatine“: Dort überbrücken finstere und zu allem entschlossene Gangster am Strand mit heiteren Spielen die Wartezeit auf ein unvermeidliches Massaker. Allerdings erreicht „Killing Moves“ nur in seltenen Momenten eine innere Geschlossenheit, die den Film nicht davor bewahren kann, in die Mittelmäßigkeit abzurutschen. An den Erfolg seiner Regiearbeit „Apostel!“, die zahlreiche Auszeichnungen gewonnen hat, kann Robert Duvall mit „Killing Moves“ deshalb nicht anknüpfen: Zu ruhig und gemächlich plätschert die Story um den alternden Hitman und seine Liebe zum Tango und der attraktiven Tänzerin Manuela dahin, um auch notorische Tanzmuffel begeistern zu können. Was bleibt, ist der unterhaltsame Versuch eines begnadeten Schauspielers, mit dem vierten Werk als Regisseur seine Leidenschaft für den argentinischen Nationaltanz mit einem routinierten Thriller zu verknüpfen. Das Knistern zwischen den Tanzenden vermochte Duvall allerdings nicht einzufangen. „Killing Moves“ wird deshalb nur wenigen Zuschauern dauerhaft im Gedächtnis bleiben. Somit hat noch immer kein Film den cineastischen Beweis dafür geliefert, dass Tango der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens ist. Fazit: Ansprechende, besonders in der ersten Hälfte jedoch merklich zu betulich geratene Mixtur aus Drama und Thriller, die von präzisen Charakteren und der stets präsenten Leidenschaft des Regisseurs für die Kultur Argentiniens lebt. Wer diese Begeisterung nicht nachvollziehen kann, wird vom Walzertakt allerdings systematisch in den Schlaf gewiegt. (Tino Hahn) alle Rezensionen von Tino Hahn ... Reminder, PDF-Datenblatt zu dieser DVD:
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Weitere Filminfos: Originaltitel: Assassination Tango Land / Jahr: USA / Argentinien 2002 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Filmografien
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