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TECHNISCHE DATEN
zu Für eine Handvoll Dollar

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Western
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Englisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Doppel Amaray Case im Schuber
Untertitel:
Deutsch, Englisch
EAN-Code:
4010884529500 / 4010884529500
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Western > DVD > Für eine Handvoll Dollar

Für eine Handvoll Dollar

Titel:

Für eine Handvoll Dollar

Regie:

Sergio Leone

Laufzeit:
97 Minuten
Genre:
Western
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Für eine Handvoll Dollar:


Der legendäre erste Italo-Western von Sergio Leone verhalf Hollywood-Legende Clint Eastwood zum Durchbruch! Clint Eastwood ist Joe, ein cooler, schweigsamer Revolverheld. Seine Markenzeichen sind ein Zigarillo im Mundwinkel und der Poncho. Wie gut er wirklich ist, lernen ein paar Banditen in einem kleinen Nest nahe der mexikanischen Grenze auf die harte Tour: Als sie ihn herausfordern, legt er die vier Ganoven zielsicher um. Joe erkennt, dass der Ort von zwei rivalisierenden Familien beherrscht wird, den Roccos und den Baxters. Er sieht seine Chance, die beiden Clans gegeneinander auszuspielen, und verdingt sich bei den Roccos „Für eine Handvoll Dollar“. Doch Joe treibt sein eigenes Spiel – bis zum letzten, entscheidenden Duell. Für eine Handvoll Dollar stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


Für eine Handvoll Dollar Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Für eine Handvoll Dollar:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Für eine Handvoll Dollar:
In den Sechzigern zeigte der italienische Drehbuchautor und Regisseur Sergio Leone den Amerikanern, wie ein echter harter Western eigentlich aussehen muss. Zu den Begründern des Spaghetti-Westerns zählen die beiden Dollar-Filme mit Clint Eastwood, die nun erstmals in restaurierter und erweiterter Fassung vorliegen.

Amerikanische Western waren in den Sechzigern zwar durchaus spannend, von ihrem ganzen Wesen her aber fast völlig steril. Fast immer ging es in ihnen um richtig böse Schurken, die am Ende von einer Kugel des strahlenden Helden gerichtet wurden. Wie langweilig. Der Italiener Sergio Leone stellte sich das Abenteuer zwischen Whisky-Saloons und staubigen Wüsten ganz anders vor. Seine Italo-Western, die von seinen Kritikern und später auch von den Fans gerne Spaghetti-Western genannt wurden, gingen einen völlig anderen Weg.

Sie verzichteten völlig auf einen strahlenden Helden und ersetzten ihn gegen einen mundfaulen Unbekannten, der meistens nicht besser als seine Gegner war - nur eben pfiffiger. Viel Staub, viel Dreck, coole Gesten und sehr blutige Auseinandersetzungen gingen einher mit einem rabenschwarzen Humor, kernigen Sprüchen und der unverwechselbaren Musik von Ennio Morricone.

Für eine Handvoll Dollar
Der Film „Für eine Handvoll Dollar“ gilt noch heute als Karrierestartschuss für Clint Eastwood, der danach für Jahrzehnte auf den schweigsamen Einzelgänger festgelegt wurde. Damals, im Jahr 1964, war er allerdings noch ein absoluter Niemand, als er für die mickrige Gage von 15.000 Dollar bei Sergio Leone anheuerte. Der hatte gerade das Skript von „Für eine Handvoll Dollar“ geschrieben und suchte verzweifelt nach einem amerikanischen Hauptdarsteller. Charles Bronson lehnte ab. Er sagte Leone ins Gesicht, noch nie in seinem Leben so ein schlechtes Drehbuch gelesen zu haben. Henry Fonda lehnte ebenfalls ab. Und James Coburn war einfach zu teuer. Sergio Leone entdeckte dann schließlich Clint Eastwood - in der TV-Western-Serie „Rawhide“ - und heuerte ihn an.

Der ganze Film wurde dann für gerade einmal 200.000 Dollar unter grauenhaften Bedingungen in Spanien heruntergekurbelt: Die Schauspieler sollen während des Drehs nicht einmal Toiletten gehabt haben. Der Streifen lief nach der Fertigstellung in gerade einmal einem Kino an - um den Auflagen der Filmförderung gerecht zu werden. Durch Mundpropaganda zog der Film aber plötzlich immer mehr Zuschauer an. Bis 1971 gehörte er schließlich zu den drei erfolgreichsten italienischen Kinofilmen überhaupt.

Worum geht es in dem Film? Der schweigsame Fremde Joe (Eastwood) reitet in das kleine Dorf San Miguel in Mexiko. Hier beharken sich zwei Schmugglerfamilien - die Baxters und die Roccos. Sie sorgen für Angst und Schrecken unter den Mexikanern und verschaffen dem Sargbauer Piripero viel zu viele Aufträge. Joe heuert bei beiden Familien zugleich an und beginnt sofort damit, sie mit viel Geschick gegeneinander auszuspielen, bis am Ende niemand mehr übrig bleibt. Sehr geschickt zeigt Sergio Leone, wie Raffgier, Misstrauen, Übermut und Größenwahn zwei Familien aufreiben, bis am Ende das Blut wie ein reinigender Regen durch das mexikanische Dorf schwappt und die Bewohner von der Geißel der Schmuggler befreit.

Paramount hat den Film nun auf DVD neu aufgelegt - in einer sehr aufwändig restaurierten und um sieben Minuten erweiterten Fassung, die neu vom Original gemastert wurde - in einem Verfahren namens 23,98 PsF 1080 High Definition. Das Ergebnis im 2,35:1 Techniscope-Bildformat kann sich sehen lassen. Im Gegensatz zu vielen alten Kinofilmen ist das Bild hier nicht diffus verwaschen, sondern überraschend klar. Auch die Farben passen. 97 Minuten lang ist der Film, der nun die erste DVD im Viererset von Paramount füllt.

Auf der zweiten DVD sind 75 Minuten mit Extras zu finden, die jeder Western-Fan zu würdigen weiß. Hier berichtet Clint Eastwood selbst über die Produktion des Films in Spanien. Viele Weggefährten Leones verraten außerdem weitere Details über die Entstehung des Films oder machen sich Gedanken über die Erfindung des Italo-Westerns. Interessant ist natürlich auch der Bericht über die Restauration des alten Filmmaterials für die Produktion der DVD. Eine gute Idee stammt vom Historiker Don Bruce. Er hat die alten Drehorte von damals besucht und sich angesehen, wie sie heute aussehen.

Für ein paar Dollar mehr
Gleich ein Jahr nach dem ersten Dollarfilm kam bereits der zweite ins Kino: 1965 entstand „Für ein paar Dollar mehr“, wieder mit Clint Eastwood in der Hauptrolle.

Der spielt hier den zynischen Revolverheld Monco, der zusammen mit dem humorlosen Colonel Mortimer (Lee van Cleef) gemeinsame Sache macht - gezwungenermaßen. Beide sind als Kopfjäger hinter dem irren und sadistischen Gangster Indeo her, auf den 10.000 Dollar Belohnung ausgesetzt sind. Monco schließt sich schließlich Indios Bande an, um ihn auf diese Weise auszuspionieren. Mortimer belauert die Situation von außen. Beide warten allerdings noch ab, dass der observierte Gauner eine Bank ausraubt, um so dieses Geld auch noch einsacken zu können.

Die Fortsetzung ist, was selten in der gesamten Filmgeschichte ist, noch besser als das Original. 127 Minuten nimmt sich Sergio Leone in diesem Streifen Zeit, um eine deutlich vielschichtigere Westerngeschichte zu entwickeln, die ganz klar dem Motto huldigt: Traue niemanden. Es ist ein wahres Vergnügen, hier zu beobachten, wie sich die einzelnen Charaktere gegenseitig belauern, um den besten Moment auszuknobeln, in dem sie sich gegenseitig betrügen und hintergehen können.

Auch dieser Film wurde vom Original neu restauriert, wobei er um zehn Minuten länger geworden ist. So wirkt der Film nahezu modern, woran sich nur der deutsche Mono-Sound störend reibt. Wenigstens der englischen Sprachspur hat man einen Dolby-Digital-5.1-Upmix spendiert. Warum nicht auch der deutschen?

Auch bei Film zwei gibt es wieder eine Zusatz-DVD mit vielen Extras, die so bislang noch nie ihren Weg auf eine Silberscheibe gefunden haben. Sie sind zusammen 127 Minuten lang. Da gibt es etwa einen Audiokommentar von Sir Christopher Frayling, dem Biograph von Sergio Leone. Der gleiche Autor berichtet auch über die Entwicklung des typischen Leone-Stils und über die Herauskristallisierung von Lee van Cleef als Ikone des Italo-Westerns. Auch Clint Eastwood ist wieder mit von der Partie. Er erzählt unter dem Titel „Für ein paar Wochen mehr“ wieder von den chaotischen Dreharbeiten.

Die Fan-Box
Die vier DVDs mit den beiden Filmen und den Extras stecken in einem matten sandfarbenen Schuber, der perfekt in die Reihe mit genauso aufgemachten Sammelboxen mit Sergio-Leone-Filmen passt. So stehen in gleicher Optik bereits die Sonderausgaben zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Nobody“ zur Verfügung. ()

alle Rezensionen von Carsten Scheibe / Typemania ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Per un pugno di dollari
Land / Jahr: Deutschland / Spanien / Italien 1964
Produktion: Franco Palaggi, Günter Raguse
Musik: Ennio Morricone
Kamera: Massimo Dallamano, Federico G. Larraya
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audio Kommentar von Sergio Leone Biograph Sir Christopher Frayling, Ein Held neuer Art: Leone-Biograph Christopher Frayling über Fuer eine Handvoll Dollar, Für ein paar Wochen in Spanien: Clint Eastwood berichtet über die Produktion des Films, Tre Voci (Drei Stimmen): der Übersetzer Leones / Mickey Knox der Produzent / Alberto Grimaldo und der Autor Sergio Donati ueber Leones Arbeit, Restoration Italian Style: Fuer eine Handvoll Dollar - Vor & Nach der Restauration, Drehortvergleiche in Spanien: Damals und Heute; Der Historiker Don Bruce hat die Locations besucht und Aufnahmen gemacht, Nicht geeignet fuer die Hauptfernsehzeit: Gespräch mit Monte Hellmann (Regisseur des extra für die amerikanische TV-Version produzierten Prologs), The Network Prologue - ausgestrahlt vor Beginn von Fistful of Dollars im US TV (erstellt 1977) mit dem Schauspieler Harry Dean Stanton, Zehn Original Radio Spots nur Audio - mit Texteinlagen, Originaler Kinotrailer Fistful of Dollars, Double Bill Trailer, US-Kinotrailer - der sowohl Ein Handvoll Dollar als auch Fuer ein paar Dollar mehr anteasert, DVD Promo Trailer: Dollar Filme auf DVD und Nobody auf DVD
Kommentare:
Kommentar von djfl.de
Kölner Stadt-Anzeiger: Der kraftvolle Beginn des Italo-Western.

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Kommentar von djfl.de
Rhein-Zeitung 05.10.1995: Westerklassiker von Sergio Leone.

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Kommentar von djfl.de
Abendzeitung: Die Sensation der Kinosaison.

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Kommentar von djfl.de
Regisseur Sergio Leone, der unter dem Pseudonym Bob Robertson "Für eine Handvoll Dollar" drehte, überzeugte 1964 die Kritiker und schuf ein neues Genre: den Italowestern. Die "Cinématographie Française" urteilte: "Dieser exzellente europäische Western ist kraftvoll, interessant, originell und steht in nichts hinter den amerikanischen Produktionen zurück." Hauptdarsteller Clint Eastwood gelang mit seiner Darstellung in "Für eine Handvoll Dollar" der Durchbruch.

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Kommentar von djfl.de
Regisseur Sergio Leone, der unter dem Pseudonym Bob Robertson "Für eine Handvoll Dollar" drehte, überzeugte 1964 die Kritiker und schuf ein neues Genre: den Italowestern. Die "Cinématographie Française" urteilte: "Dieser exzellente europäische Western ist kraftvoll, interessant, originell und steht in nichts hinter den amerikanischen Produktionen zurück." Hauptdarsteller Clint Eastwood gelang mit seiner Darstellung in "Für eine Handvoll Dollar" der Durchbruch.

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