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TECHNISCHE DATEN
zu Halleluja Italo-Western Box

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 3 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Western
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph,16:9 (1.85:1) anamorph [Sando Kid spricht das letzte Halleluja]
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Italienisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: DVD-Box
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Anbieter:
Koch Media GmbH
EAN-Code:
4020628989651 / 4020628989651
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Halleluja Italo-Western Box

Titel:

Halleluja Italo-Western Box

Label:

Koch Media GmbH

Regie:

Giuliano Carnimeo, León Klimovsky

Laufzeit:
280 Minuten
Genre:
Western
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Halleluja Italo-Western Box:


In Man nennt mich Halleluja jagen Abenteurer, Freiheitskämpfer und Banditen einen Juwelenschatz, den der Kaiser von Mexiko angesichts der Revolution außer Landes bringen will. Der erste Halleluja-Film: Hart, spannend und umwerfend komisch dank der deutschen Fassung von Rainer Brandt (Die 2). Keine leichte Aufgabe für Camposanto (dt.: Friedhof ): Er soll zwei gut erzogenen Farmerssöhnen den Umgang mit Schießeisen beibringen, damit sich diese gegen den Grafen, einen unbarmherzigen Killer, wehren können. Enzo Barboni (Haus- und Hofregisseur der Terence Hill & Bud Spencer Western) beweist mit Ein Halleluja für Camposanto einmal mehr, dass ein Italo-Western besonders dann Spaß macht, wenn auch der Humor nicht zu kurz kommt. Sando Kid spricht das letzte Halleluja: Kein Wunder, ist er doch ein Texas Ranger, der zur Zeit des Bürgerkriegs in Nordamerika einen kleinen Ort von der Gewaltherrschaft des Banditen Grayton befreien muss. Ein Italo-Western, bei dem nicht nur die Spaghetti in roter Soße liegen.
  • Man nennt mich Halleluja (Testa t‘ammazzo, croce... sei morto... Mi chiamano Alleluja, Italien 1971)
  • Ein Halleluja für Camposanto (Gli fumavano le Colt... lo chiamavano Camposanto, Italien 1971)
  • Sando Kid spricht das letzte Halleluja (Su le mani cadavere! Sei in arresto, Italien 1971) Halleluja Italo-Western Box stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.


  • Halleluja Italo-Western Box Trailer ansehen:

    Schauspieler / Schauspielerinnen in Halleluja Italo-Western Box:


    Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Halleluja Italo-Western Box:
    Anfang der 60er Jahre lag die italienische Filmindustrie und damit das größte Studio Italiens, Cinecittá, am Boden. Der Neorealismus fand kein Publikum mehr, ebenso verursachten die Sandalenfilme kaum noch ein müdes Gähnen beim Zuschauer. Die Deutschen aber mit ihren Karl May Verfilmungen feierten internationale Erfolge. Und was die Deutschen konnten, konnte man in Italien doch auch. Aber dann kam alles ganz anders. Die italienischen Regisseure beschränkten sich nicht auf die bloße Imitation amerikanischer oder deutscher Filme, sie erfanden einen neuartigen Western. Die Helden waren Kopfgeldjäger, Verbrecher, Mörder. Das Lied der Pioniere, die weiten Landschaften waren den Italienern fremd, stattdessen gab es bis dato unbekannte Nahaufnahmen der schweiß- und blutverschmierten Gesichter, Gegner wurden nicht einfach erschossen sondern regelrecht "voll Blei gepumpt". Der Spaghetti-Western war geboren. Zwar waren sicherlich 90% der Filme immer noch "Schrott", aber es gab einige Perlen, die alles überstrahlen sollten. Zu diesen Perlen gehören allen voran die Western von Sergio Leone. Von ihm stammt die "Dollar-Trilogie" ( "Für eine Handvoll Dollar"/ "Für ein paar Dollar mehr"/ "Zwei glorreiche Halunken" ), außerdem die "Amerika-Trilogie" mit dem absoluten Meisterwerk "Spiel mir das Lied vom Tod", sowie "Todesmelodie" und "Es war einmal in Amerika". Diese Western zählen unter Fans und Kritikern zu den besten seines Genres. Der Grund dafür ist mit Sicherheit in der hervorragenden Kameraarbeit ( perfektionierte Kameraschwenks und extreme Nahaufnahmen von den Gesichtern der Darsteller ) sowie der einprägsamen Filmmusik zu suchen, für die besonders die Zusammenarbeit von Sergio Leone und Ennio Morricone steht, und damit das Aushängeschild für die Italo-Western bildet.

    Nun erscheint eine sehr interessante DVD-Box mit 3 Italo-Western. Genre-Liebhaber werden begeistert sein. Starke Sprüche und blaue Bohnen satt in einer liebevoll gestalteten DVD-Edition. Enthalten sind die Filme: "Man nennt mich Halleluja" von 1971. Schnellschütze Halleluja stiehlt für einen Rebellengeneral Juwelen, mit denen Kaiser Maximilian von Mexiko Waffen bezahlen will, doch die Steine sind nicht echt, wie echt eine Nonne ist, die immer wieder auftaucht, ist ebenfalls fraglich. Ein witziger Revolutionswestern, voller Eskapaden und absurden Gags. George Hilton in der Rolle seines Lebens und einem de beliebtesten Italo-Western. Extras auf der DVD: Kinotrailer, eine Bildergalerie und die Super-8 Fassung von "Man nennt mich Halleluja" ( 33 Minuten ).

    Weiter geht’s mit "Ein Halleluja für Camposanto" ebenfalls von 1971. Camposanto hat eine schwere Aufgabe, er muss zwei sehr katholisch erzogenen Jungsnobs aus Irland den Umgang mit Schießeisen beibringen. Ein actiongeladenes Genre-Highlight, in dem auch der Humor nie zu kurz kommt. Nach dem Drehbuch von "Vier-Fäuste ..."-Regisseur E.B. Clucher, in der Titelrolle Gianni Garko. Der Soundtrack, ein echter Ohrwurm. Extras auf der DVD: die exklusiv produzierte Doku "Ein Halleluja für Anthony Ascott" ( 25 Minuten ), eine Bildergalerie und den Kinotrailer.

    Der dritte im Bunde ist "Sando Kid spricht das letzte Halleluja" auch von 1971. Zur Zeit des Bürgerkrieges in Nordamerika muss Ranger Sando Kid einen kleinen Ort von der Gewaltherrschaft des teuflischen Großgrundbesitzer Grayton befreien. Der Argentinier León Klimowsky, bekannt durch spanische Horrorfilme ( "Nacht der Vampire" ) schuf diesen originellen Western. Extras hier: der Kinotrailer und eine Bildergalerie.

    Als besonderes Schmankerl liegt der Box eine Audio-Cd bei, mit den weltweit unveröffentlichten Soundtracks. Außerdem gibt es in der stabilen Karton-Box ein 32-seitiges Booklet zum Thema "Religion im Eurowestern".

    Alle drei "Spaghetti-Western", die bislang nur verstümmelt im Kino oder TV zu sehen waren, glänzen in brillantem Breitwandbild ( 16:9 ), die deutsche und die original italienische Tonspur wurde in Dolby Digital 2.0 aufgenommen ( für das Alter der Filme akzeptabel ).

    Alle Fans von Italo-Western können bedenkenlos zugreifen, die Filme gehören zwar nicht zur Creme de la Creme des Genres, sind aber doch durchwegs gute Filme und zu alledem schwer zu bekommen. ()

    alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
    Man nennt mich Halleluja
    Die Geschichte spielt in Mexiko zur Zeit der Revolution. Der selbsternannte Rebellen-General Ramirez steht schon mit einem Bein im Grab, doch Sekunden vor seiner Hinrichtung kann er mit Hilfe des pfiffigen Revolverschützen Halleluja (George Hilton) entkommen. Ramirez würde die Revolutionskasse gerne füllen und heuert Halleluja an, damit dieser Kaiser Maximilian einen Haufen millionenschwerer Juwelen entwendet. Für diese Juwelen interessieren sich jedoch auch noch eine Menge anderer Leute: einfache Banditen, eine Nonne, natürlich Maximilians Soldaten sowie ein skurriler russischer Großfürst. Bei der wilden Jagd nach dem Schatz kommt es zu wilden Schießereien, Prügeleien und aberwitzigen Situationen

    Wissenswertes:
    Der in Uruguay geborene George Hilton arbeitete in seiner Heimat im Theater und im Radio, bevor er Mitte der 60iger Jahre an der Seite von Franco Nero in dem Lucio Fulci-Film „Django, sein Gesangsbuch war der Colt“ einem breiten Publikum in Europa bekannt wurde. Während seiner Karriere war Hilton in vielen Western, aber auch in anderen Genres vertreten. Er mag Western übrigens nicht sehr gerne.

    Regisseur Anthony Ascott alias Giuliano Carnimeo drehte ein Jahr später ein neues Abenteuer mit George Hilton als Halleluja mit dem Titel „Beichtet Freunde, Halleluja kommt“. Zu den weiteren Filmen von ihm zählen unter anderem „Sartana, noch warm und schon Sand drauf“ sowie der in der vorliegenden Box vertretene Film „Ein Halleluja für Camposanto“.

    Zum Film:
    Humor in Italo-Western war zwar gängig, doch bis auf wenige Ausnahmen handelte es sich wie in den Filmen von Leone und Corbucci meistens um zynischen und schwarzen Humor, der nicht jedermann zugänglich war. Zu Beginn der 70iger Jahre, als die Zuschauer die Leichenberge allmählich satt hatten, wandelte sich das Bild. Hauptverantwortlich hierfür war sicherlich der immense Erfolg von „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ mit Hill und Spencer, dessen Fortsetzung „Vier Fäuste für ein Halleluja“ noch erfolgreicher war.

    Der vorliegende Film verknüpft die typischen Zutaten für einen Italo-Western mit einer gehörigen Portion Slapstick und Selbstironie, wobei es jedoch trotz allem jede Menge Leichen gibt. Eine skurrile Mischung, die irgendwie Spaß macht, auch wenn der Humor manchmal albern wirkt. Die deutsche Synchronisation von Rainer Brandt tut hier leider ein Übriges und ist für meinen Geschmack zu übertrieben. Es ist durchaus interessant, die deutschen Untertitel mal einzublenden. Diese orientieren sich offensichtlich am Original, indem überhaupt nicht gekalauert wird. Alles in allem aber ein origineller Streifen.

    Ein Halleluja für Camposanto
    Als die beiden Brüder John und George Macintire nach 15 Jahren auf die väterliche Ranch zurückkehren, müssen sie zu ihrem Entsetzen feststellen , daß ihre Familie von einer Gangsterbande erpresst wird. John und George sind zur Enttäuschung des Vaters noch recht grüne Jungs und für das rauhe Leben im Westen nicht so recht geschaffen.
    Sie bekommen unerwartet Hilfe von einem Fremden namens Camposanto (Gianni Garko), der den jungen Männern den Umgang mit der Waffe beibringt.
    Aber da ist auch noch der Revolverschütze, den die Gegenseite angeheuert hat: der Graf (William Berger). Camposanto und der Graf sind eigentlich jahrelange Freunde...

    Wissenswertes:
    Gianni Garko ist hier in einer Rolle zu sehen, die sehr an seine legendären Sartana-Filme erinnert. Die schlitzohrige Darstellung des symphatischen Mimen wird von einer tadellosen Leistung des ebenso symphatischen Haudegen William Berger hervorragend ergänzt. Dieser ist übrigens gebürtiger Österreicher mit dem richtigen Namen Wilhelm Berger. Zu seinen Filmen gehören unter anderem „Sabata“, „Von Angesicht zu Angesicht“ oder auch „Keoma“.

    Das Drehbuch schrieb Enzo Barboni, auch bekannt unter seinem Pseudonym E. B. Clucher. Als Regisseur war er unter anderem für „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ und „Vier Fäuste für ein Halleluja“ verantwortlich. Barboni stand übrigens früher hinter der Kamera, so zum Beispiel bei „Django“ von Corbucci.

    Zum Film:
    Auch dieser Film zeichnet sich durch Selbstironie und Situationskomik aus, die jedoch im Gegensatz zu „Man nennt mich Halleluja“ weniger übertrieben wirkt. Gelungen, nicht zuletzt dank der beiden hervorragenden Hauptdarsteller Garko und Berger, deren Rivalität den eigentlichen Reiz des Films ausmacht. Der beste Film der Box.

    Sando-Kid spricht das letzte Halleluja
    Zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges nach einer blutigen Schlacht:
    Fassungslos muß Sando Kid, ein junger Sanitäter der Konförderierten (Peter Lee Lawrence), mit ansehen, wie der skrupellose Nordstataaten-Offizier Grayton (Aldo Sambrell) über das mit Leibern übersäte Schlachtfeld reitet und noch lebende Verwundete erschießt, nur weil sie eine braune Uniform tragen.
    Nach dem Krieg heuert Sando Kid bei den Rangern an und jagt Verbrecher. Schon bald kommt es zu einem Wiedersehen mit Grayton, der inzwischen Großgrundbesitzer geworden ist, und die Leute eines kleinen Ortes ausbeutet und schikaniert. Sando Kid steht auf der Seite des Gesetzes und hat auch nie vergessen, was er auf dem Schlachtfeld gesehen hat...

    Wissenswertes:
    Der bereits 1974 in Italien verstorbene Peter Lee Lawrence wurde 1945 in Deutschland geboren, sein richtiger Name war Karl-Otto Hirenbach. Weitere Western: „Sein Wechselgeld ist Blei“, „Garringo der Henker“, ...

    Der gebürtige Spanier Aldo Sambrell alias Alfredo Sanchez Brell ist Veteran zahlreicher Italo-Western und arbeitete auch mehrfach mit Sergio Leone und Sergio Corbucci. Meistens jedoch sieht man ihn nur in Nebenrollen.

    Zum Film:
    Hier handelt es sich um einen eher unbekannten Film, der eigentlich keine wirkliche Komödie, sondern eher ein Rache-Western nach bekanntem Strickmuster ist. Die deutsche Synchronisation setzt jedoch eindeutig auf Humor. Ein recht unterhaltsamer, aber unbedeutender Streifen, der meiner Meinung nach auch zugleich der schwächste Film innerhalb der Box ist.
    Aber das ist wirklich reine Geschmackssache. Zur DVD und ihrer Ausstattung
    Rundherum gelungen ist -wie auch bei den in der Vergangenheit von Koch Media veröffentlichten Italo-Western-Boxen- wieder mal die äußere und innere Aufmachung der Box:
    Die 3 DVDs, eine Audio-CD und ein 30-seitiges Booklet befinden sich in einem sehr schönen Schuber innerhalb einer ebenso schönen auseinanderfaltbaren Klapp-Box, die innen mit Schwarzweiß-und Farbfotos aus den Filmen versehen ist.

    Als Höhepunkt der Extras sei ein exklusiv produziertes Featurette genannt, das leider nur ca. 25 Minuten dauert. Italo-Western-Fans werden jedoch verzückt und gebannt zuhören, wenn Regisseur Ascott und die beiden ergrauten Schauspieler Garko und Hilton berichten.
    Ebenfalls interessant ist die 33-minütige Super-8-Fassung von „Man nennt mich Halleluja“. Als eine Art Vorläufer von VHS und DVD war Super 8 früher für den Cineasten die einzige Möglichkeit, sich seine Lieblingsstreifen zu Hause ins Regal zu stellen. Leider waren die Filme oftmals nur in gekappter Fassung zu bekommen. Es ist witzig, sich diese Kurzfassung anzusehen, und dabei zu überlegen, was man selber bei einem Rahmen von 33 Minuten verwendet hätte.

    Zu den Extras gehören natürlich wie immer Original-Kino-Trailer aus Deutschland und Italien sowie Bilder-Galerien und Werbe-Material.

    Die Audio-CD bietet die (bisher weltweit unveröffentlichten) stimmungsvollen Soundtracks der beiden Halleluja-Filme mit George Hilton, die von Stelvio Cipriani komponiert wurden.

    Das Booklet befasst sich fast ausschließlich mit den religiösen Motiven, die in Italo-Western verwendet wurden, und zählt sehr interressante Beispiele auf, die für den Genre-Fan von großem Interesse sein dürften. Es besteht aber praktisch kein wirklicher Bezug zu den in der Box enthaltenen Filmen, was wiederum ein kleines Fragezeichen hinterlässt.

    An der Bildqualität gibt’s nichts auszusetzen, sie ist für das Alter der Filme erstaunlich gut. Mit kleinen Verschmutzungen hier und da kann man gut leben. Die Filme liegen in der Originallänge vor, bei „Sando Kid...“ sind kurze nachträglich wieder eingefügte Szenen nicht synchronisiert und daher in italienisch mit Untertiteln.

    Der Ton in Deutsch und Italienisch liegt erwartungsgemäß nur in 2.0 Mono vor, ist jedoch klar verständlich.

    Fazit
    Und wieder geht ein dickes Lob an Koch Media für die schöne Ausstattung. Außerdem ist die vorliegende Box für Fans deswegen reizvoll, weil mit „... Halleluja“ und „... Camposanto“ zwei Genre-Vertreter vorliegen, die typisch für eine Zeit sind, die das Ende des Italo-Western einläutete. Gelungen !!! ()

    alle Rezensionen von Klaus-Georg Pauls ...
    "In ""Man nennt mich Halleluja"" jagen Abenteurer, Freiheitskämpfer und Banditen einen Juwelenschatz, den der Kaiser von Mexiko angesichts der Revolution außer Landes bringen will. Der erste ""Halleluja""-Film: Hart, spannend und umwerfend komisch dank der deutschen Fassung von Rainer Brandt (""Die 2""). Keine leichte Aufgabe für Camposanto (dt.: Friedhof ): Er soll zwei gut erzogenen Farmerssöhnen den Umgang mit Schießeisen beibringen, damit sich diese gegen den Grafen, einen unbarmherzigen Killer, wehren können. Enzo Barboni (Haus- und Hofregisseur der Terence Hill & Bud Spencer Western) beweist mit ""Ein Halleluja für Camposanto"" einmal mehr, dass ein Italo-Western besonders dann Spaß macht, wenn auch der Humor nicht zu kurz kommt. ""Sando Kid spricht das letzte Halleluja"": Kein Wunder, ist er doch ein Texas Ranger, der zur Zeit des Bürgerkriegs in Nordamerika einen kleinen Ort von der Gewaltherrschaft des Banditen Grayton befreien muss. Ein Italo-Western, bei dem nicht nur die Spaghetti in roter Soße liegen.

    Man nennt mich Halleluja (Testa t‘ammazzo, croce... sei morto... Mi chiamano Alleluja, Italien 1971)
    Ein Halleluja für Camposanto (Gli fumavano le Colt... lo chiamavano Camposanto, Italien 1971)
    Sando Kid spricht das letzte Halleluja (Su le mani cadavere! Sei in arresto, Italien 1971)Mein Name ist Halleluja
    Wertung: 9 von 10 Punkten
    Zu Anfang, während des Marsches der Gefangenen zur Exekution, entsteht szenenweise noch der Eindruck, als läge eine Art Schleier über dem Geschehen. Beinahe so, als hätte man eine schmierige Glassscheibe vor die Kamera gehalten. Doch nach diesen ersten Szenen wird das Bild wesentlich besser. Vor allem die sehr gute Schärfe weiß zu gefallen. Seien es nun feine Poren in Gesichtern oder staubige Sandkörner, alles wird unglaublich detailreich abgebildet und lässt selbst viele Blockbuster alt aussehen. Dennoch – und das ist besonders erstaunlich – ist außer einem ganz dezenten Grieseln fast kein Hintergrundrauschen auszumachen. Selbst auf „gefährlichen“ Flächen, wie auf einem über den halben Bildschirm ragenden Himmel, bleibt alles klar und sauber. Die Farben könnten eine Spur frischer sein, gehen aber dank des jederzeit hervorragend arbeitenden Kontrastes, der für warme Töne sorgt und dem Geschehen dadurch ein typisches „Western-Feeling“ verleiht, absolut in Ordnung. In was für einem guten Zustand das italienische Master (2.35:1 anamorph) gewesen sein muss, zeigen auch der fast ruhige Bildstand (nur Puristen fällt ein minimales Ruckeln auf) und das beinahe komplette Fehlen von Verunreinigungen – spitze! Ein wenig störend ist lediglich ein Nachziehen in einigen Bewegungen. Doch dies verhindert nicht die verdienten neun Punkte.

    Ein Halleluja für Camposanto
    Wertung: 7 von 10 Punkten
    Das hervorragende Bild von MEIN NAME IST HALLELUJA wird hier leider nicht mehr erreicht, wenngleich es weiterhin erfreulich gut ausschaut. Nach den ersten Schreckminuten, in dem einen der deutsche Vorspann auf negative Weise überrascht, wurde anschließend ein besseres Master verwendet. Dennoch fällt vor allem die schlechtere Schärfe auf. Zwar bleibt sie weiterhin in den meisten Szenen gut, driftet aber gelegentlich auf ein nur befriedigendes Niveau ab. Des Weiteren kommen der Kontrast und die Farben nicht mehr an das vorherige Qualitätslevel heran. So driftet der Schwarzwert manchmal leicht ins Gräuliche ab, während der Kontrast ebenso wie die Farben keine solch kraftvolle, warme Western-Intensität erreicht. Selten neigen auch einige helle Flächen zum Überstrahlen. Währenddessen gibt es nur dezentes Hintergrundrauschen bei kaum vorhandenen Verunreinigungen und einem ruhig laufenden Stand. Leider ist immer noch ein Nachziehen auszumachen. Das in 2.35:1 vorliegende Bild wurde selbstverständlich anamorph abgetastet.

    Sando Kid spricht das letzte Halleluja
    Wertung: 9 von 10 Punkten
    Nach der Verschlechterung bei EIN HALLELUJA FÜR CAMPOSANTO sieht es diesmal wieder besser aus. Die Schärfe überzeugt einmal mehr durch eine saubere Darstellung – selbst feine Schweißperlen auf Gesichtern sind gut zu erkennen. Dennoch könnte die Details durchweg noch ein wenig feiner aufgelöst sein. Manchmal wirkt das Bild förmlich etwas „matschig“, was meist bei Kameraschwenks über Gräser und Sträucher auffällt. Gegebenfalls wurde mittels Filter nachgeholfen, denn Rauschen lässt sich kaum ausmachen. Die Farben erstrahlen prägnant, wenngleich sie ein wenig kraftvoller sein könnten, was im Gegenzug aber nicht zum Stil des Films passen würde. Ergo kein Minuspunkt. Der Kontrast arbeitet homogen und taucht den Film mit seinem hellen Erscheinen mehr in die amerikanische als italienische Western-Richtung. Verunreinigungen sind weiterhin nur minimal vorhanden, während das Bildformat diesmal bei 1.85:1 (anamorph) liegt. Leider gibt es erneut ein Nachziehen zu beobachten.Mein Name ist Halleluja
    Wertung: 5 von 10 Punkten
    Deutsch und Italienisch liegen jeweils in Dolby Digital 2.0 (Mono) vor. Wie so oft im Trinity-Western, zeichnet Klamauk-Babel Brand für die Synchronisation verantwortlich. Man darf also wieder einmal Schenkelklopfer erwarten, welche allerdings im Original nicht in dieser fast schon übertrieben albernen Art vorkommen. Was man nun favorisiert, ist wie bei Brand so häufig eine Glaubensfrage. Ähnlich sieht es mit der Qualität der Tonspuren aus. Die Dialoge werden in beiden Tracks sauber wiedergegeben, während Rauschen nur ganz dezent wahrzunehmen ist und die Musik von Stelvio Cipriani schön aus den beiden seitlichen Frontboxen erklingt. Der italienische Ton ist lediglich etwas dumpfer, während das deutsche Pendant sich zwar heller und dadurch frischer anhört, im Gegenzug aber etwas kraftloser daherkommt.

    Ein Halleluja für Camposanto
    Wertung: 5 von 10 Punkten
    Die Qualität der Tonspuren hat sich kaum geändert. Während man Rauschen nur bei expliziter Suche wahrnehmen kann, ist der italienische Track immer noch etwas dumpf, wobei alles sauber zu verstehen ist. Die deutsche Spur klingt weiterhin heller und frischer. Diesmal hat sie sogar etwas mehr Druck, was sich in einer schöneren Klangkulisse und einer besseren Wiedergabe der Musik von Bruno Nicolai äußert.

    Sando Kid spricht das letzte Halleluja
    Wertung: 5 von 10 Punkten
    Auch beim dritten Film zeigen sich in beiden Tonspuren im Vergleich zu den vorherigen beinahe keine Unterschiede. Italienisch scheint lediglich eine Spur dumpfer zu sein, das wäre es aber bereits. Vor allem die deutsche Synchronisation hört sich erfreulich frisch und sauber an, während man kein hörbares Rauschen ausmachen kann.Mit Ausnahme von „Ein Halleluja für Anthony Ascott“ und der „Super-8 Version“ liegt sämtliches Material im anamorphen Format vor. Die schön gestalteten Menüs wurden dezent animiert und mit entsprechender Filmmusik unterlegt. Alle drei Filme sowie die Featurette „Ein Halleluja für Anthony Ascott“ haben neben deutschen auch englische Untertitel, welche nirgends vermerkt sind und nur per Fernbedienung aktiviert werden können. Erfreulich, dass beide Spuren auf den italienischen Dialogen beruhen, die teilweise starke Abweichungen zur deutschen Synchronisation aufweisen.

    Mein Name ist Halleluja
    Wertung: gute 2 von 10 Punkten
    Die Super-8 Version (32:35) nimmt den längsten Part ein und zeigt die aus den 70er Jahren bekannte Heimkino-Version. Diese damalige Fassung bestanden aus mehreren 8mm Kinorollen für den Projektor, welche aus technischen Gründen überwiegend sehr kurz waren und dennoch ein halbes Vermögen kosteten. Sicherlich nur für Nostalgiker interessant, liegt diese Version in verhältnismäßig gutem Zustand vor. Weiterhin gibt es noch einen deutschen Trailer (3:07), italienischen Trailer (3:28), eine Bildergalerie (39 Motive) sowie kurze DVD-Credits (fünf Textseiten).

    Ein Halleluja für Camposanto
    Wertung: 4 von 10 Punkten
    Das Hauptaugenmerk des gesamten Bonusmaterials liegt auf dem Beitrag Ein Halleluja für Anthony Ascott (25:23). Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der Regisseur Giuliano Carnimero, welcher hier, wie auch die Darsteller George Hilton und Gianni Garko, zu Wort kommt. Während Filmszenen gezeigt werden, erzählen alle drei unter anderem etwas über die Entstehung einiger ihrer Filme, die darin verkörperten Charaktere sowie den Italo-Western und die damalige Zeit im Allgemeinen. Sehr interessant, wenngleich dieser Clip „nur“ im gematteten 2.35:1 Letterbox vorliegt*, ein Zischen zu hören ist** und die Untertitel auf den Balken gelegt sind. Abgerundet wird die Disk durch den italienischen Trailer (3:32), eine Bildergalerie (33 Motive) und kurze DVD-Credits (fünf Textseiten).

    Sando Kid spricht das letzte Halleluja
    Wertung: 1 von 10 Punkten
    SANDO KID SPRICHT DAS LETZTE HALLELUJA beinhaltet lediglich den italienischen Trailer (4:00) sowie eine Bildergalerie (sechs Motive). Obligatorisch gibt es auch diesmal wieder DVD-Credits (fünf Textseiten).

    Weiteres Bonusmaterial
    2,5 Bonuspunkte!
    Als besonderer Leckerbissen liegt dem Set eine 65:27 Minuten lange Audio-CD mit weltweit unveröffentlichten Soundtracks zu MAN NENNT MICH HALLELUJA und BEICHTET FREUNDE, HALLELUJA KOMMT, welche von Stelvio Cipriani komponiert wurden, bei. Da Original-CDs von alten Western nicht gerade an jeder Straßenecke zu haben sind und teils hohe Sammlerpreise erzielen, erfreut es umso mehr, dass man sie hier quasi als Beilage bekommt. Besonders die Tracks zum ersten Halleluja-Film sind schön anzuhören. Alle vier Disks liegen in einem Digipak, welches in Altpapier-Braun gehalten wurde und hierdurch optisch einmal neue Reize bietet. Zusätzlich gibt es noch ein 30seitiges Booklet zum Thema „Religion im Eurowestern“ von Wolfgang Luley und Daniel Maier. Leider ist dieser Text aufgrund der teils schlechten Grammatik sowie Rechtschreibung und dessen steriler Anordnung anstrengend zu lesen.


    * Wie der unter anderem für das Authoring verantwortliche Nicki Wurster bereits erläutert hat, beruht die zu starke Abmattung auf einem Kommunikationsproblem. Eigentlich war während der Interviews ein Format von 1.78:1 angedacht, welches besser als das Original-Vollbild mit denen in 2.35:1 gezeigten Filmszenen harmoniert und einen guten Kompromiss für 16:9- und 4:3-Besitzer darstellt. Aufgrund eines Missverständnisses wurde folglich allerdings in 2.35:1 gemattet und dies zudem auch nicht sauber, denn am oberen Bildrand ist über dem Balken teilweise noch ein schmaler Streifen mit Bildinformationen zu sehen. Aufgrund des Overscans herkömmlichen Fernsehgeräten wird dies jedoch den meisten nicht sichtbar sein.

    ** Das Zischen auf der Tonspur liegt an einer schlechten Aufnahmetechnik, bei der aber versucht wird, sie bei zukünftigen Produktionen zu verbessern.Koch Media veröffentlicht mit der Halleluja Italo-Western Box drei gute Filme in einem Set, welche allerdings nicht als Reihe zusammengehören. MAN NENNT MICH HALLELUJA und EIN HALLELUJA FÜR CAMPOSANTO gehören dem in den 70ern aufblühenden Western-Klamauk-Genre an, welches unter Fachleuten schlicht ""Trinity"" genannt wird. Beide Filme bestechen abseits der schönen Kulissen (welche bei Camposanto allerdings teils billig ausschauen) durch herrlich amüsante Kämpfe. MEIN NAME IST HALLELUJA ist hier noch ein wenig besser und gilt nicht umsonst als einer der besten Vertreter dieses Sub-Genres. SANDO KID SPRICHT DAS LETZTE HALLELUJA hat zwar auch solche Einlagen zu bieten, aber generell einen viel ernsteren Grundtenor und gehört im Grunde nicht in diese Schublade. Ob nun ein Film besser ist oder nicht, alle sind auf ihre Weise schön anzuschauen und bekommen hiermit eine würdige Veröffentlichung spendiert.

    Bild und Ton sind dem Alter entsprechend absolut überzeugend und das Bonusmaterial besticht durch die klasse Soundtrack-CD sowie die gute Dokumentation. Zusätzlich ist das Ganze noch ansprechend verpackt." ()

    alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ...
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    Weitere Filminfos:

    Land / Jahr: Italien 1971 / 1971 / 1971
    Medien-Typ: DVD


    Bonusmaterial:
    Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Exklusiv produziertes Featurette Ein Halleluja für Anthony Ascott mit Giuliano Carnimero - George Hilton und Gianni Garko, Super-8 Fassung von Man nennt mich Halleluja, Diverse Original-Kinotrailer aus Deutschland und Italien, Bildergalerie mit seltenem Original-Werbematerial, 32seitiges Booklet zum Thema Religion im Eurowestern, Audio-CD mit weltweit unveröffentlichten Soundtracks
    Kommentare:

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