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Schauspieler / Schauspielerinnen in Die letzte Verführung - Special Edition - Capelight Collector`s Series No.4:
Darsteller:
Linda Fiorentino Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die letzte Verführung - Special Edition - Capelight Collector`s Series No.4:
Clay kommt nach Abschluss eines großen Geschäfts mit einem Haufen Geld nach Hause zurück. Seine Frau Bridget durchkreuzt jedoch seine weiteren Pläne und haut mit dem Geld ab. Aufgrund einer Autopanne verschlägt es sie in das Nest Beston, wo sie aufgrund ihrer Art mit Menschen umzugehen sofort auffällt. Der unauffällige Versicherungsvertreter Mike versucht schließlich bei ihr zu landen. Eine heisse Affäre nimmt ihren Lauf, allerdings mit unterschiedlichen Hintergründen. Als Clay den Aufenthaltsort von Bridget herausbekommt versucht diese Mike zum Mord an Clay anzustiften ... „Die letzte Verführung“ ist ein routiniert inszenierter Thriller, der allerdings zwischenzeitlich mit einigen Längen zu kämpfen hat. Die Story ist ausgereift und gut durchdacht und lebt von der Spannung, die die Person der Bridget umhüllt. Nur schwer lässt sich erahnen was die Frau eigentlich im Schilde führt. Hauptdarstellerin Linda Fiorentino überzeugt in ihrer Rolle als durchtriebene Femme Fatale und auch ihre Kollegen Bill Pullman und Peter Berg wissen zu gefallen. Als Bonus lassen sich die zusätzlichen, gelöschten Szenen während des Abspielens der DVD in den Film integrieren, auch wenn sie nicht synchronisiert worden sind. So verlängert sich die eigentliche Spieldauer von ca. 105 Minuten auf satte 130 Minuten. Die DVD von Capelight kommt als Special Edition im Pappschuber. Die deutsche Sprachfassung kommt in Dolby Digital 5.1, während die englische Originalversion lediglich in Dolby Digital 2.0 enthalten ist. Das Bonusmaterial besteht aus einem kompletten Audiokommentar des Regisseurs, dem Kinotrailer, sowie einem alternativen Ende und dem Kurzfilm „Tomorrow I die“ von John Dahl. Die DVD Umsetzung von Capelight kann insgesamt als gelungen angesehen werden. „Die letzte Verführung“ ist sicherlich ein Highlight im Thriller-Genre und ist daher durchaus zu empfehlen. (Oliver Anter) alle Rezensionen von Oliver Anter ...
"Clay hat es geschafft: Mit der millionenschweren Beute eines Drogendeals kommt er nach Hause und plant schon seine luxuriöse Zukunft. Seine Ehegattin Bridget brennt jedoch mit dem Geld durch, nachdem Clay ausrastete und die schlug. Von der City New Yorks verschlägt es sie mit der Beute in das Kaff Beston, wo sie als sexbesessene Femme Fatale, die kein Blatt vor den Mund nimmt, sofort sämtliche Aufmerksamkeit auf sich zieht. So versucht auch der naive Versicherungsvertreter Mike bei ihr zu landen. Eine nicht ganz ausgewogene Affäre beginnt, denn Bridget hat ganz andere Pläne …Dass dieser Film unverdient nie so recht den großen Durchbruch schaffte und während zwölf langer Jahre vermutlich in dunklen Archiven höchstens das Reinigungspersonal verführte, merkt man dem verwandten Master leider relativ deutlich an. So schwankt die visuelle Qualität teilweise überdeutlich: Oftmals ist das Bild extrem hell, so dass man schlicht von einem minderwertigen Kontrast sprechen muss - wie sich dies auf alle Farben auswirkt, dürfte wohl klar sein. Manchmal verzeichnet er aber auch wirklich gute Ergebnisse, zum Beispiel während einiger Nachtszenen. Unter den genannten Wechselspielen leidet natürlich ebenfalls der Schwarzwert mehr oder weniger extrem.
Auch nicht gerade schön: das permanent auftretende Rauschen, welches teils schon für heftige Unruhe sorgt. Allerdings zeigt auf Grund nicht erfolgten Filtereinsatzes die Schärfe jederzeit ganz gute Ausprägungen. Obwohl schnelle Bewegungen für offensichtliche Instabilitäten - manchmal sogar leichte Ruckler - sorgen, geht die hier gebotene Detailvielfalt meist in Ordnung. Zudem bieten Kanten nur selten Anlass zur Kritik, weil sie normalerweise wunderbar klar aussehen. Schade bloß, wie entschlossen lange Distanzen dann doch alle Konturen vernichten - sehr deutlich zum Beispiel ab 0:25:05 zu erkennen. Hier läuft Linda Fiorentino im Hintergrund zu ihrem Auto und kann nur auf den zweiten Blick als menschliches Wesen identifiziert werden, da sie mehr einem sich bewegenden Fleck ähnelt. Leichtes Flimmern heller Bildteile sowie einige dezente Kompressionsartefakte (unter anderem hin und wieder deutliches Aliasing in Gesichtern) bleiben ebenfalls nicht immer aus. Trotzdem: Letztlich haben wir es noch mit einer überdurchschnittlichen Leistung zu tun, deren eigentliche Güte hinter dem obigen Fehlerkatalog verblasst. Darum sind hier sechs Punkte durchaus gerechtfertigt.Die Freude darüber, einen deutschen Dolby Digital 5.1-Ton auf dieser DVD vorzufinden, verfliegt beim ersten Dialog. Dann nämlich merkt man: Es handelt sich lediglich um einen Splitted-Upmix. Was also bedeutet, dass sämtliche Stimmen, Geräusche et cetera aus allen Lautsprechern zu hören sind. Außerdem hallt Sprache etwas nach und klingt allgemein ziemlich unrealistisch bis deutlich abgehoben. Effekte gibt es kaum, allerdings weisen manche Szenen reiche Umgebungsambienz (Kneipe, Regen und ähnliches) auf. Na ja, immerhin breitet sich (um dem Ganzen wenigstens noch etwas Positives abzugewinnen) so auch der schlicht geniale Score voluminös im Raum aus. Insgesamt aber trotzdem eher ein wenig überzeugender Sound - knappe sechs Punkte. Das englische Original in Dolby Digital 2.0 Stereo hinterlässt einen ähnlich zwiespältigen Eindruck. Natürlich beschränkt sich das akustische Geschehen logischerweise auf die Front, aber dafür wirkt alles sehr realistisch, immer noch erstaunlich differenziert (klickende Billardkugeln oder ähnliches) und verblüffend reich, sofern es Umgebungsgeräusche betrifft. Auch der Score kommt gut zur Geltung. Als arger Schönheitsfehler muss jedoch erwähnt werden, dass Dialoge im direkten Vergleich zum tonalen Rest deutlich zu leise und zudem häufig ziemlich dumpf klingen, was teilweise Verständigungsprobleme nach sich zieht. Dennoch: Wer die Möglichkeit besitzt, sollte unbedingt diesen Track bevorzugen. Unter anderem deshalb, weil Linda Fiorentinos Stimme am besten als Mix aus Whisky, Zigaretten, Verheißung, Sünde und gefährlicher Abgründigkeit beschrieben werden kann. So mancher (männliche) Zuschauer sollte deshalb für Notfälle lieber einen Eisbeutel in Griffweite haben... Zur Wertung: fünf Punkte. Im aufgerundeten arithmetischen Mittel gibt es also...Schön ist, dass die Hauptauswahl nicht nur ansprechend animiert ist, sondern auch mit dem jazzigen Soundtrack unterlegt wurde. Gleiches gilt übrigens ebenfalls für alle Submenüs, wenn man von den leider starren ""Einstellungen"" absieht. Weitere Extras finden sich dann unter dem gleichnamigen Punkt, nämlich zunächst ein Audiokommentar von Regisseur John Dahl. Dieser hinterlässt einen ansatzweise seltsamen Eindruck, denn obwohl oft Dahls Liebe zum hier erschaffenen Film durchschimmert, bleibt seine Stimme stets sehr nüchtern und ruhig. An einen solchen Mangel an Emotionen muss man sich erst gewöhnen. Trotzdem liefert Dahl eine beeindruckende Fülle an Details und Hintergrundwissen, obwohl zwischendurch auch längere Pausen auftreten. Sehr schön allerdings, dass selbst (berechtigtes) Lob, so beispielsweise für Linda Fiorentinos Darstellung, ein reelles Maß nie überschreitet und sogar selbstironische Anmerkungen Platz fanden. Alles in allem ein hörenswerter, sympathisch-aussagekräftiger Blick hinter die Kulissen! Weiter geht es mit entfallenen Szenen, welche eine unglaubliche Länge von über 57 Minuten aufweisen. Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich dieser Wert zwar als rechte Mogelpackung, da immer das komplette Kapitel, welches die jeweilige(n) gelöschte(n) Sequenz(en) enthält, abgespielt wird. Netto stehen allerdings rund 23 Minuten an entfallenem Material, was immer noch üppig ist. Über die audiovisuelle Qualität des im Schneideraum verbliebenen Zelluloids sollte man dabei lieber nichts sagen, aber aus inhaltlicher Sicht gibt's nichts zu mäkeln. Von winzigen Erweiterungen über weitere höchst amüsante Miststück-Attacken Linda ""Bridget"" Fiorentinos bis hin zu ausgedehnten Handlungsteilen ist nämlich alles dabei. Wer noch mehr wissen möchte, schaut sich das Ganze im zweiten Durchlauf erneut mit Regie-Kommentar an. Dieser beschränkt sich hier allerdings größtenteils auf Aussagen à la ""Das flog raus, weil es den Filmfluss aufgehalten hätte."" Ganz ähnliches gilt für das alternative Ende (brutto 10:12, netto 5:35), zu dem Dahl nur ein paar uninformative Sätze beisteuert. Davon mal abgesehen, ändert es am grundsätzlichen Ausgang der Geschichte nix, erweitert diesen aber um ein wunderbar perfides Detail. Andererseits wird Bridgets bösartige Intelligenz etwas geschmälert - letztlich also eine zwiespältige Sache und Frage des persönlichen Geschmacks. Dahls Kreativität beweist allerdings nachfolgend auch der ganz ordentlich deutsch synchronisierte Kurzfilm TOMORROW I DIE (28:12) mit Bill Pullman und Heather Graham in den Hauptrollen. Als Episode der TV-Serie FALLEN ANGELS entstanden, dreht er sich um den abgehalfterten Hollywood-Star Rich, welcher in irgendeinem Wüstenkaff von Bankräubern als Geisel genommen wird und nun seinen Verstand einsetzen muss, um zu überleben. Vom faszinierenden Beginn bis zur hinterhältigen Pointe inszenierte Dahl so souverän wie spannend eine schwarzhumorige, visuell innovative und höchst fesselnde Thriller-Perle, die völlig verdient nun endlich auf DVD vorliegt. Der US-Trailer, die DVD-Credits sowie deutsche Untertitel für alle Features (ausgenommen Kurzfilm sowie Trailer) und den Hauptfilm schließen das Zusatzmaterial ab. Erwähnt seien aber noch drei nette Beigaben: Zum einen kann man DIE LETZTE VERFÜHRUNG wahlweise in ihrer Kinofassung oder inklusive der entfallenen Szenen anschauen. Zum anderen wird nach Verlassen der DVD durch ""Stop"" nicht das übliche Nichts eingeblendet (beim Rezensenten beispielsweise ein blauer Screen), sondern der Zuschauer durch das gespiegelte Covermotiv erfreut. Und wer das Glück hat, ein Exemplar der Erstauflage zu erwerben, darf sich außerdem über einen sehr schicken Hochglanz-Schuber freuen. Etwas mehr Masse wäre zwar schon wünschenswert gewesen, doch qualitativ lassen die Boni nahezu keine Wünsche offen. Dafür bleiben gute sechs Punkte.Es war einmal... ein Regisseur namens John Dahl, welcher die Frauen achtete, verehrte und liebte. Also begab er sich auf die Suche nach einem Drehbuch, um ihnen ein Denkmal zu setzen. Es sollte kein schnulziges Heile-Welt-Märchen sein, nein! Ihm schwebte die etwas andere Hommage vor, welche zeigen sollte, wie sehr das vermeintlich schwache Geschlecht den Testosteron-Bolzen überlegen war und ist. Schließlich wurde er fündig: DIE LETZTE VERFÜHRUNG erregte seine Aufmerksamkeit. Im Zentrum der Handlung stand Bridget, eine Femme fatale wie aus dem Lehrbuch für verhängnisvolle Liebschaften. Dahl konzentrierte sich vollkommen auf die Figur und fand in Linda Fiorentino ihre absolut adäquate Darstellerin (Zitat aus dem Audiokommentar: ""Wir drehten eine Szene und waren erschreckt, wie widerwärtig sie spielen konnte""). Beste Voraussetzungen für einen modernen Klassiker also (Michael Holland) alle Rezensionen von Michael Holland ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Die letzte Verführung - Special Edition - Capelight Collector`s Series No.4, DVD:
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Weitere Filminfos zu Die letzte Verführung - Special Edition - Capelight Collector`s Series No.4: Originaltitel: The Last Seduction Land / Jahr: USA 1994 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Die letzte Verführung - Special Edition - Capelight Collector`s Series No.4:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar des Regisseurs,entfallene Szenen,alternatives Ende (6 min),Kurzfilm von John Dahl: TOMORROW I DIE,DVD-Credits
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