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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu Broadcast Killer

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Horror
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Epix Media AG
EAN-Code:
4009750221815 / 4009750221815
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Broadcast Killer

Titel:

Broadcast Killer

Label:

Epix Media AG

Regie:

Ulrich Meczulat

Laufzeit:
70 Minuten
Genre:
Horror
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:
17.11.2005 (Verleih: 06.10.2005)

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Inhaltsangabe zu Broadcast Killer: Atanarjuat - Die Legende vom schnellen Läufer Code 46


Wie viel Demütigung und Schmerz ertragen TV-Kandidaten für etwas Ruhm? In der Show „Have a Life sollen sich vier attraktive junge Menschen live durch die Wildnis schlagen. Um Punkte zu gewinnen, müssen sie Teamgeist, Eigeninitiative, Humor und – na klar – Sex-Appeal zeigen. Als plötzlich ein geistesgestörter Unhold auftaucht und die süße Sonja (Marika Elena David) verschleppt, ist Schluss mit lustig: Die Mitspieler müssen handeln – bloß wie? Die egozentrische Elke glaubt, das alles sei ein nur Test, der extra-coole Dirk will den Bösewicht killen und der linksliberale Tim möchte erst mal drüber reden, du. Für Sonja wird die Lage derweil immer bedrohlicher ... Broadcast Killer stammt aus dem Hause Eurovideo Bildprogramm GmbH.


Broadcast Killer Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Broadcast Killer:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Broadcast Killer:
Für die neue Show „Have a Life“ müssen sich vier attraktive Twens vor laufenden Kameras beweisen: Um Punkte zu gewinnen, sollen sie neben Teamgeist, Eigeninitiative und Humor auch ein wenig nackte Haut zeigen – immerhin geht’s hier um die Quote. Bei einer Autopanne gehen die Kandidaten noch davon aus, dass es sich um die erste zu bewältigende Aufgabe handelt. Doch bald beginnt der Anhalter, den die Gruppe kurz zuvor mitgenommen hat, sich als gemeingefährlicher Psychopath zu entpuppen. Bloß ein Teil der Show oder gefährliche Realität?

Broadcast Killer“ ist ein Amateurfilm, der nur an einem einzigen Handlungsort spielt – Wer jetzt noch weiter liest, hat entweder gute Nerven, nichts mehr zu verlieren oder niemals die Hoffnung aufgegeben, zwischen all den Rohrkrepierern und Missgeburten doch ab und an eine kleine Perle der Filmkunst zu entdecken. Für die letzte Fraktion gilt: Sucht bloß schleunigst an einem anderen Ort weiter und vergesst nie, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Und alle anderen fassen sich jetzt an den Händen, denn wir marschieren gemeinsam in die kleine Welt von „Broadcast Killer“! Die Grundidee klingt zunächst zwar etwas abgedroschen und reitet auf der wohl niemals abebbenden „Big Brother“-Welle. Allerdings hat bereits „Unsichtbare Augen“ vor einigen Jahren bewiesen, dass man daraus durchaus akzeptable Horrorfilme zimmern kann. „Broadcast Killer“ versucht jedoch erst gar nicht, Spannung oder gar Horror zu erzeugen, sondern walzt seine Minimalhandlung auf einem abseits gelegenen Feldweg über die gesamte Lauflänge von ca. 70 Minuten aus – Ohne den Zuschauer vorher darüber zu informieren.

Nach fünf bis zehn Minuten, je nach Geduld des Zuschauers, beginnt die Szenerie zunehmend zu langweilen. Die Dialoge sind viel zu lang und dienen einzig und allein dem Zweck, die Charaktere der einzelnen Figuren mit Klischees zu umranden. Neben der süßen und leicht dummen Sonja kristallisieren sich der obercoole Dirk und die zickige Elke heraus, während für Tim die Devise „Hey Mann, wir können doch über alles reden!“ gilt. Erst nach knapp 25 Minuten kommt ein wenig Schwung in die Handlung, als sich der Anhalter vom Rücksitz die blonde Sonja krallt und wortreich bekundet, dass er sie umbringen möchte. Und nach dem Willen des Regisseurs soll wohl spätestens jetzt die Linie zwischen Spiel und Wahrheit verwischen, doch diesen Gefallen tut sie ihm nicht. Stattdessen starrt man immer fassungsloser auf das hektische Durcheinander auf der Mattscheibe, das von Sekunde zu Sekunde langweiliger und uninteressanter wird. Am Ende wird dann auch noch eine Texttafel eingeblendet, deren Inhalt wohl eine solche subversive Medienkritik ausüben soll, dass sie der Zuschauer wie einen Schlag ins Gesicht empfinden soll. Doch mehr als ein müdes und gelangweiltes Augenbrauenzucken entlockt die platte und dämliche Auflösung von „Broadcast Killer“ nicht – und selbst das ist eigentlich schon viel zu viel Mühe.

Im Audiokommentar versuchen die Beteiligten an „Broadcast Killer“ zwar noch, ihre Motivation während der Dreharbeiten zu erklären, doch besonders plausibel wird sie nicht. Wenn dann auch noch die Beschränkung auf einen Handlungsort als Herausforderung interpretiert wird, wird es außerdem schnell wieder peinlich vor lauter Wollen und wenig Können. Aber zumindest eine Handvoll Leute scheint sich während des Films nicht gelangweilt zu haben.

Das schlechte Bild und der rauschende Ton, der stellenweise kaum zu verstehen ist, ist allerdings durch die Machart des Films entschuldigt bzw. wird dadurch sogar bedingt: Immerhin soll es sich bei dem Film um die Rohaufnahmen einer nie ausgestrahlten Gameshow handeln. Wäre es doch besser dabei geblieben…

Fazit: Die Handlung von „Broadcast Killer“ spielt zwar ausschließlich an einem Ort und wird in Echtzeit erzählt, doch wer jetzt eine Mischung aus Hitchcocks „Cocktail für eine Leiche“ und „24“ erwartet, verdient nichts außer Spott und Häme. Der Film besteht nämlich nur aus einem dicken Haufen tumber Medienkritik und einem Nichts von Drehbuch, das von ständigen Gekreische, strunzdummen Dialogen und zugegebenermaßen recht akzeptablen Darstellern flankiert wird. Dabei gewinnt der Film aber lediglich in den ersten Minuten so etwas wie Kontur, bevor er vollkommen abflacht und außer gescheiterten Ambitionen nichts von Bedeutung erkennen lässt. (Tino Hahn)


Wie viel Demütigung und Schmerz ertragen TV-Kandidaten für etwas Ruhm?

In der Show „Have a Life" sollen sich vier attraktive junge Menschen live durch die Wildnis schlagen. Um Punkte zu gewinnen, müssen sie Teamgeist, Eigeninitiative, Humor und – na klar – Sex-Appeal zeigen. Als plötzlich ein geistesgestörter Unhold auftaucht und die süße Sonja (Marika Elena David) verschleppt, ist Schluss mit lustig: Die Mitspieler müssen handeln – bloß wie? Die egozentrische Elke glaubt, das alles sei ein nur Test, der extra-coole Dirk will den Bösewicht killen und der linksliberale Tim möchte erst mal drüber reden, du. Für Sonja wird die Lage derweil immer bedrohlicher ... Der größte Schwachpunkt ist der Kontrast. Zwischen den verschiedenen Einstellungen schwankt die Qualität von einer natürlicher DV-Cam-Optik bis zu völlig verfälschten Werten. So tendiert der es oft stark ins Grau-Blaue über und lässt das Geschehen unnatürlich und wenig anschaulich erscheinen. Oft kann man diese Kontrastverfälschungen zwischen hellen und dunklen Flächen bei den einzelnen Kameraschwenks beobachten. Der Audiokommentar lässt deuten, dass mittels Filtern nachgeholfen wurde. Leider ist das Ergebnis dessen weniger gut gelungen! Nicht minder schlecht sieht es mit den Farben und dem Schwarzwert aus. Sie passen sich beide dem vorherigen Punkt optimal an und können zu keinem Zeitpunkt überzeugen. Die Schärfe ist, eventuell durch einen bereits erwähnten Filtereinsatz, nur befriedigend gelungen. Das weiche Bild lässt Konturen im Vordergrund nur bedingt zu, während Details in der Tiefe verschluckt werden. In Anbetracht dessen, dass es sich um einen Independent-Amateurfilm handelt, kann man noch zufrieden sein. Hintergrundrauschen ist nur dezent vorhanden und kompressionsbedingte Mängel gibt es keine. Lediglich in der Minute 45:36 lässt sich ein kurzer digitaler Bildfehler beobachten.

Wenn man sich die Produktionsbedingungen vor Augen führt, ist das Gebotene nicht unbedingt schlecht. Zu mehr als wackeligen vier Punkten reicht es aber nicht. Die Dolby Digital 2.0 (Stereo)-Tonspur ist völlig unspektakulär. Nachdem der Anfang mit den Interviews noch mit einem kräftigen Bass überzeugt, verschwindet dieser während des restlichen Films fast völlig. Dafür überzeugt die Sprachverständlichkeit. Die Dialoge werden sauber wiedergegeben und sind lediglich etwas dumpf. Das bei einem solch\' kleinen Film oft vorhandene Hintergrundrauschen fehlt hier völlig – sehr gut! Ebenso sauber wurde die Musik in das Klangbild eingepasst. Besondere Stereo-Effekte lassen sich keine ausmachen und Rauschen oder andere Störungen tauchen nicht auf. Kurze Filme sind aufgrund des geringen Speiderplatzverbrauchs auf dem Medium quasi prädestiniert für viel Bonusmaterial und so wurde hier auch verfahren. Da wäre als erstes der Audiokommentar mit Ulrich Metzelard (Regie, Drehbuch, Produzent), Stefan Kobe (Schnitt, Co-Produzent) und Martin Roth (Kamera, Co-Produzent). Technisch zwar nicht hochwertig aufgenommen, wird das ein oder andere interessante Detail zum Film erzählt. Summa summarum aber dennoch zu wenig und auf Dauer langweilig. Als nächstes gibt es zwei Kurzfilme des Regisseurs: TEENSHOCKER und FLIRT IM NACHTBUS. Beide sind recht kurzweilig und überzeugen – vor allem letzterer. Unbedingt ansehen! Making Of: How to make a B-Movie leidet daran, dass die viertägige Produktion lediglich mit der Kamera festgehalten wurde und man vergessen hat, informative Einschnitte zuzufügen. Man hätte das Material in dieser Form genauso gut als B-Roll durchgehen lassen können. Bühnenprobe des Films langweilt sehr schnell, da hier die Darsteller lediglich einige Filmszenen nachspielen. Leider wurde dies Material recht inspirationslos zusammengeschnitten. In den Figuren- und Schauspielerinterviews sprechen die Personen einmal aus der Perspektive der Charaktere nach dem Geschehnis und das andere Mal „normal“ über den Film. Abgerundet wird das Paket durch eine Hinter den Kulissen Bildergalerie, den Teaser Uiuiui... Die Ambitionen waren sicher groß und die Grundidee der Geschichte kann auch überzeugen, doch was dabei herausgekommen ist, enttäuscht auf ganzer Linie. Nach dem netten Anfang erwartet man einen tollen Film und was folgt? Dümmliche Dialoge und Langeweile bis zum Abwinken. Die Charaktere haben absolut keine Chance, sich ein Profil aufzubauen. Wenn erst nach einem Drittel des Films die richtige Story anfängt, nerven recht schnell das debile Geschreie sowie ewige Hin und Her der Beteiligten. Man hätte das Ganze auf knappe dreißig Minuten reduzieren sollen, dann wäre es vielleicht was geworden. Auf etwa 65 Minuten wirkt der Streifen aber so dermaßen in die Länge gezogen, dass man sich entweder mit etwas anderem beschäftigt oder den Film einfach ausschaltet. Das Einzige, was positiv auffällt, sind die guten Schauspieler, welche selbst lange Takes ohne Schnitt souverän überstehen.

Ein knapp befriedigendes Bild mit einer soliden Tonspur und Extras, bei denen mehr Masse als Klasse zählt, reichen nur zu einer durchschnittlichen DVD. (Dennis Meihöfer)


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Weitere Filminfos zu Broadcast Killer:

Originaltitel: Broadcast Killer
Land / Jahr: Deutschland 2005
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu Broadcast Killer:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Kurzfilm TEENSCHOCKER (10 Min.), Kurzfilm FLIRT IM NACHTBUS (ca. 20 Min.), Produzenten-Audiokommentar, Teaser, Making Of: How to make a B-Movie! (30 Min.), Bühnenprobe des Filmes (38 Min.), Figuren-Interviews (ca. 28 Min.), Schauspieler-Interviews (ca. 10 Min.), Hinter den Kulissen’-Foto-Galerie
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