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TECHNISCHE DATEN
zu Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Science-Fiction
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Doppel Amaray Case im Schuber
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
EAN-Code:
4010884590852 / 4010884590852
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Science-Fiction > DVD > Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition

Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition

Titel:

Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition

Regie:

Stuart Baird

Laufzeit:
112 Minuten
Genre:
Science-Fiction
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition:


Setze einen Kurs auf nie dagewesene Action und Abenteuer! Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) und seine Crew kämpfen gegen einen eiskalten neuen Widersacher, der eine schockierende Verbindung zu Picard hat ... Während der Hochzeit von Riker (Jonathan Frakes) und Troi (Marina Sirtis) erfährt Picard von einem weiteren Grund zum Feiern: Die Romulaner wollen Frieden schließen und der Captain wird zum Abgesandten der Föderation ernannt. Als sich die Enterprise™ zum romulanischen Imperium aufmacht, erwartet sie ein brillanter Bösewicht mit einem diabolischen Zerstörungsplan. Sein unvorstellbares Geheimnis wird zu Picards furchtbarster Herausforderung. Mit Brent Spiner, LeVar Burton, Michael Dorn, Gates McFadden und erstmals Tom Hardy als Picards Todfeind. Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Star Trek 10 - Nemesis - Special Edition:
Der wohl umstrittenste Film der Star Trek-Kinoreihe bildet den Abschluß der „Special Editions“, wie schon bei den Vorgängern gehören auch hier 2 DVDs zur Ausstattung. Auf DVD 1 gibt es den Film und die Audiokommentare, während auf der 2 DVD Making of und andere Features enthalten sind. Die Handlung des Films überrascht durch eine viel zu simpel gestrickte Handlung, die voll von Logiklöcher ist, die technische Umsetzung der DVD bietet glücklicherweise keinen Platz für Fehler...

Ton: Egal ob 5.1 oder DTS der Raumklang wird gut bedient, besonders die unheimlichen Musikklänge des verstorbenen Jerry Goldsmith, kommen durch den perfekten Einsatz richtig zu Geltung. Explosionen und Weltraumgefechte bieten ordentlich „Arbeit“ für die Boxen. Der DTS-Ton ist dabei nur lauter, eine wesentliche Qualitätssteigerung konnte ich nicht feststellen. Es gibt aber auch ruhige Szenen, bedingt durch den großen Dialoganteil der von Star Trek gewohnt ist.

Bild: Das Bild bietet kein Grund zur Klage. Es gibt weder Pixelfehler, oder andere Unreinheiten. Die Farben wirken natürlich und zu keinem Zeitpunkt übertrieben. Nachzieheffekte konnten auch nicht ausgemacht werden, allerdings ist alles ein wenig dunkel, aber das liegt am Set selbst und nicht am DVD-Mastering...

Die Audiokommentare lassen einen recht ratlosen Regisseur und Produzenten zu Wort kommen. Leider ist überaus deutlich das in beiden Audio-Spuren die Beteiligten nicht so richtig wissen, was sie erzählen möchten. Während Stuart Baird den Film fast schon als Erzähler begleitet, gibt es bei Rick Berman ziemlich lange Sprechpausen. Beide Spuren haben eins gemeinsam, sie bringen keine wirklich Interessanten Dinge zu tage! Überhaupt enttäuscht das Bonus-Material. Bis auf die „Entfallenen Szenen“, gibt es fast nur Berichte aus Sicht von „Cast & Crew“, nicht aber ein richtiges Making-Of wie etwa bei Star Wars-DVDs. Lediglich die Design-Crew erzählt wirklich interessante Dinge.

Fazit: Ein Film der hätte besser sein können, doch die DVD braucht sich in Punkto Bild und Tonqualität nicht verstecken, Der Bonus zeigt wie die Crew über das Projekt denkt, lässt aber oft einen wirklichen Tief-Blick nicht zu. ()

alle Rezensionen von Detlef Kurtz ...
Setze einen Kurs auf nie dagewesene Action und Abenteuer! Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) und seine Crew kämpfen gegen einen eiskalten neuen Widersacher, der eine schockierende Verbindung zu Picard hat ...

Während der Hochzeit von Riker (Jonathan Frakes) und Troi (Marina Sirtis) erfährt Picard von einem weiteren Grund zum Feiern: Die Romulaner wollen Frieden schließen und der Captain wird zum Abgesandten der Föderation ernannt. Als sich die Enterprise™ zum romulanischen Imperium aufmacht, erwartet sie ein brillanter Bösewicht mit einem diabolischen Zerstörungsplan. Sein unvorstellbares Geheimnis wird zu Picards furchtbarster Herausforderung.

Mit Brent Spiner, LeVar Burton, Michael Dorn, Gates McFadden und erstmals Tom Hardy als Picards Todfeind. Die Crew der ENTERPRISE E fliegt bei dieser Special Edition, wie schon in der Erstauflage, im anamorphen Widescreen-Format (2,35:1) Richtung romulanischen Heimatplaneten Romulus. Die dabei an den Tag gelegte Performance kann sich sehen lassen, erreicht aber niemals die technische Glanzleistung des siebten Star Trek-Abenteuers.

Kräftige Farben und ein tiefer Schwarzwert prägen das wohl letzte Gefecht mit der Next Generation-Crew. Immer wieder werden jedoch verschiedene Verfremdungseffekte eingesetzt um die gewünschte Stimmung zu erzeugen. So ist der kurze Ausflug auf einen Planeten nahe der romulanischen Grenze durch einen deutlich überschwänglichen Kontrast und eine stark ins Braune tendierende Farbbalance gekennzeichnet. In solchen Situationen lässt leider auch die Schärfe etwas nach, was der Feinzeichnung von Details nicht gerade zu Gute kommt. Regisseur Stuart Baird arbeitete am Set zudem oftmals mit künstlichem Nebel, was den empfundenen Schärfeeindruck ohnehin schon schmälert. Die in einigen Szenen durchaus auffällige Grobkörnigkeit des Materials ist wohl auf die Intention des Regisseurs zurückzuführen, lässt aber das niemals in den Vordergrund tretende minimale Rauschen des Transfers etwas stärker erscheinen. Die über die meiste Zeit souverän arbeitende Kompression zeigt sich in schwierigen Szenen, wie der Verlobungsfeier von Commander Riker und Diana Troi, etwas detailarm. Artefakte oder gar Blockrauschen lassen sich glücklicherweise nicht feststellen.

Waren die Special Editions bisher in puncto Bildqualität den Erstauflagen immer einen deutlichen Schritt voraus, macht sich beim zehnten Teil erstmals eine minimale Rezession bemerkbar. Vergleicht man beide Auflagen direkt miteinander, ist zunächst kaum ein Unterschied zu erkennen, nur die angesprochenen problematischen Szenen scheinen vom etwas älteren Transfer besser gehandhabt zu werden, was sich in weniger Rauschen und minimal mehr Details äußert. Insgesamt wirkt die alte Widescreen Collection etwas ruhiger, der Unterschied ist aber nicht derart gravierend, dass man sich ärgern müsste.

Wie erwartet, bietet die NEMESIS - S.E. eine tolle Bildqualität, welche bei näherer Betrachtung jedoch nicht vollends überzeugen kann. Trotz dieser kleinen Mängel reicht es noch auf gute... Wie zuletzt bei allen Special Editions dieser Reihe erweiterte man die beiden Dolby Digital 5.1-Tracks in Deutsch und Englisch um eine DTS-Tonspur in der hiesigen Sprache. Außerdem warten der schon bekannte filmbegleitende Audiokommentar von Regisseur Stuart Baird und ein neuer mit Rick Berman darauf angehört zu werden.

Erfreulicherweise sind beim Ton keinerlei Abstriche im Vergleich zur Erstauflage zu verzeichnen.Auf der Suche nach fremden Welten und neuen Zivilisationen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, bahnt sich die ENTERPRISE ihren Weg lautstark, aber dynamisch durchs Universum. Der erstaunlich impulsive Soundtrack unterstützt sie hierbei tatkräftig aus allen Lautsprechern. Dialoge werden sowohl in Deutsch als auch Englisch gut verständlich und vor allem facettenreich vornehmlich aus dem Center wiedergegeben. Während der Raum-Gefechten und Explosionen zeigt sich dann aber, was wirklich in den Bits und Bytes der Audio-Transfers steckt. Mit einer unglaublichen Dynamik sowie Phaser- und Photonenfeuer im gesamten Hörraum verfolgt man mit eingezogenem Kopf die entbrannte Schlacht. Der Subwoofer spielt hierbei eine wichtige Rolle, den er erzeugt bei einschlagenden Photonentorpedos Druckwellen, die sich ihren Weg bis in die Magengegend vorkämpfen.

Die große Frage nach dem Unterschied der Konkurrenten Dolby und DTS lässt sich auch hier nur schwer beantworten, denn wieder einmal sind die Abweichungen lediglich marginal. So ist neben der erhöhten Lautstärke der DTS-Tonspur wohl auch etwas mehr Bass im Spiel, doch wirklich festmachen lässt sich dies an keiner Szene. Attestieren kann man ihr jedoch eine etwas filigranere Spielweise vor allem im Hochtonbereich, was aber wohl nur Besitzer hochwertiger Schallwandler zu schätzen wissen werden. Wie so oft ist es auch hier eine Frage des Geschmacks und des Glaubens, der ja bekanntlich im Stande ist, Berge zu versetze... Eines muss man Paramount lassen: Ihre „Special Editions“ haben diese Bezeichnung redlich verdient, denn auch STAR TREK: NEMESIS bietet eine schier nicht enden wollende Zahl an Bonusfeatures, die mit sage und schreibe 190 Minuten zu Buche schlagen, exklusive der beiden Audiokommentare von Regisseur Stuart Baird und Produzent Rick Berman und dem Textkommentar von Michael und Denise Okuda, welche sich auf der Film-Disk befinden.

Die aufwändig animierten Menüs, die mit vielen verschiedenen Übergängen und permanenter Sounduntermalung aufwarten, gehören schon jetzt zum guten Ton und sind in der Star Trek – Reihe nicht mehr wegzudenken. Nach dem Einlegen der randvollen Bonus-DVD und der gleich darauf folgenden Auswahl von Untertiteln kann man direkt in das Star Trek-Universum eintauchen. Zunächst begegnet uns der Menüpunkt PRODUCTION, welcher uns nach Betätigung sofort den knapp 26 Minuten dauernden Beitrag Nemesis Revisited offenbart. Dieses einem Making-Of sehr nahe kommende Feature gibt eine Einführung in die Entstehung des Films. Man lernt die Schauspieler und den Regisseur kennen und erfährt zudem vieles über die Preproduktion des aufwändigen Blockbusters. Auch die schon aus der Erstauflage bekannten Dokus Neue Grenzen: Stuart Baird über die Regie von Nemesis und Roter Alarm! Dreharbeiten der Actionszenen von Nemesis, durften natürlich nicht fehlen und bieten mit einer Laufzeit von insgesamt 18 Minuten einige interessante Hintergrundinformationen über die Arbeit des Regisseurs. Für die Regie nicht wegzudenken sind Storyboards, welchen im Feature Die Actionszenen auf dem Storyboard genauere Betrachtung geschenkt wird. Setdesign spielt bei allen Star Trek-Filmen eine sehr wichtige Rollte, weshalb man diesem Thema auch eine eigene kurze Dokumentation widmete. Zehn Minuten lang geht es Auf vier Rädern durch die unendlichen Weiten, wobei wir alles über die neuen Fahrzeuge und deren technische Finessen erfahren. Ausgesprochen interessant ist auch das sechsminütige Testscreening mit Schinzon-Darsteller Tom Hardy.

Zurück im Hautpmenü tauchen wir tiefer in das STAR TREK UNIVERSUM ein, wo uns die Die letzte Reise der Star Trek-Familie mit Wehmut erwartet. In diesem tollen und sehr ausführlichen Feature kommen alle Stammdarsteller zu Wort und lassen ihr Dasein in dieser Serie nochmals Revue passieren. Der nächste Punkt Eine wagemutige Vision der "Letzten Grenze" widmet sich der Arbeit des Regisseurs, dem Setdesign und weiteren Storyboard-Vergleichen. Die baulichen Veränderungen und Erweiterungen der ENTERPRISE E werden im gleichnamigen Beitrag erläutert. Danach geht der Flug weiter ins ROMULANISCHE EMPIRE, welches uns mit fünf Dokumentationen über dieses kriegerische Volk begrüßt. Nach einem Klick auf Der romulanische Lore erfahren wir alles über die Herkunft und das Verhalten dieser Spezies. Außerdem werden einige Szenen aus älteren Episoden gezeigt, in welchen die Romulaner involviert waren. Tom Hardy und Ron Perlman reden im knapp zehn Minuten dauernden Interview Shinzon und der Vizekönig über ihre Charaktere und deren Bedeutung. Um die romulanische Kultur, das Make-Up und Aussehen des Heimatplanten dieses Volkes geht es im Punkt Romulanisches Design. Ganz besonders der Romulanische Senat ist herbei interessant, weshalb er auch im nächsten Clip extra behandelt wird. Shinzon\'s Prunkstück, das Schiff Die Scimitar, wird im gleichnamigen Feature genauer unter die Lupe genommen.

Wieder zurück im Ausgangsmenü finden wir die lang ersehnten 13 Deleted Scenes und ein Intro von Rick Berman. Zudem erwartet uns ein ARCHIV mit vier verschiedenen Storyboards, einer Produktions- und Requisiten-Galerie sowie drei verschiedene Trailer zum Film.

Nach diesem Bonus-Marathon sollten eigentlich kaum noch Fragen unbeantwortet geblieben sein. Eine solch hervorragende Leistung und Informationsvielfalt wird von uns mit dem BIG-EXTRA AWARD honoriert. So muss es sein! Vier Jahre nach dem letzten Einsatz der ENTERPRISE kam 2002 die lang ersehnte Fortsetzung STAR TREK - NEMESIS in die Kinos. Nachdem Jonathan Frakes die letzten beiden Filme äußerst erfolgreich inszenierte, nahm ein neues Gesicht auf dem Regiestuhl Platz. Action-Spezialist Stuart Baird, der zuvor mit EINSAME ENTSCHEIDUNG und AUF DER JAGD ansehnliche Erfolge feierte, wurde verpflichtet, das wohl letzte Abenteuer der aktuellen Crew in Szene zu setzen. Die Herzen vieler Star Trek-Begeisterter schlugen höher, als sie den Namen des Screenplay-Autors John Logan hörten, denn dieser zeichnete zwei Jahre zuvor für das Drehbuch des Filmes GLADIATOR verantwortlich. Dies und ein sehr ordentliches Budget sollten dem Film zum sicheren Erfolg verhelfen, doch so weit kam es leider nicht...

STAR TREK - NEMESIS konnte an die Erfolge und die Qualität der beiden letzten Abenteuer nicht anknüpfen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Hauptschuld trägt aber das Skript, welches den hohen Erwartungen nicht gerecht werden konnte. Der durchaus spannend konstruierte Plot, welcher neben John Logan auch von Brent Spiner und Rick Berman bearbeitet wurde, funktioniert im fertigen Werk nicht, wie er sollte. Die Problematik ist nicht leicht festzumachen, denn die Schuld tragen kleinere Unstimmigkeiten, wie einige charakterliche Veränderungen von altbekannten Figuren und unpassende inszenatorische Mittel. Der Film beginnt stark und vermag den geneigten Fan sofort zu fesseln, doch schon knapp 15 Minuten später stößt die Action-Sequenz auf dem Wüsten-Planeten negativ auf, denn sie will mit der eigenwilligen Verfolgungsjagd und der Darstellung von Jean-Luc Picard als draufgängerischer Adrenalinjunkie so gar nicht ins Star Trek -Universum passen. Immer wieder kommt der Film aus dem Rhythmus und gerät zunehmend ins Straucheln, denn Regisseur Stuart Baird versucht den Zuschauer durch immer wieder eingestreute Action-Sequenzen bei Laune zu halten, statt sich auf die spannenden Wortgefechte zwischen Schinzon und Picard sowie dem Verhältnis zwischen Data und dem Captain zu stützen. Dies raubt dem Film den gewohnten Anspruch, wodurch dieser einen wichtigen Bestandteil der Reihe verliert. Zur Ehrenrettung sowohl des Regisseurs als auch der Drehbuchautoren sollte erwähnt werden, dass diese Missstände zu einem nicht unwesentlichen Teil den produzierenden Studios zur Last gelegt werden müssen. Diese bestanden nämlich auf eine drastische inhaltliche Kürzung des fertigen Films. Die Kinofassung von NEMESIS musste aus diesem Grund um über 45 Minuten erleichtert werden und verlor dabei leider essentiell wichtige Szenen, wie das Gespräch zwischen Data und Jean-Luc über Familie und den Umgang mit Veränderungen und Weiterentwicklungen. Das Vorhandensein dieser Szene im Bonusteil der Special Edition kann hierbei nur bedingt über den Verlust im Film hinweg trösten.

Über die schauspielerischen Fähigkeiten der einzelnen Darsteller braucht an dieser Stelle eigentlich nicht diskutiert werden, denn jede einzelne Darbietung ist wie immer hervorragend. Als herausragend bezeichnet werden kann auch dieses Mal wieder die Leistung von Patrick Stewart, doch auch Brant Spiner hatte die Möglichkeit auf Grund einer etwas umfangreicheren Rolle, deutlichere Akzente setzen. Tom Hardy schlägt sich in seiner ersten großen Rolle wacker, schafft es aber als Bösewicht nicht, vollends zu überzeugen.

STAR TREK - NEMESIS läutet wohl das Ende einer weiteren Epoche der Geschichte dieser Serie ein, doch als Höhepunkt ist er leider nicht zu bezeichnen. In der Kinofassung enttäuschte der Film, viele Fans die auf etwas Großes hofften, doch ihn als "schlecht" zu bezeichnen wäre schlichtweg falsch. Der zehnte Teil bietet tolle Action und eine atemberaubende finale Weltraumschlacht gegen einen übermächtigen Feind. Sci-Fiction-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Die DVD aus dem Hause Paramount ist, wie alle Special Editions dieser Reihe, konsequent umgesetzt worden. Weshalb man uns auch dieses Mal den Director\'s Cut vorenthielt, wird wohl ein Rätsel bleiben, doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Bild- und Tonqualität sind auf hohem Niveau und die Extras atemberaubend vielfältig, weshalb auch der Award für diese Kategorie vergeben wurde. ()

alle Rezensionen von Matthias Schmieder ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Star Trek: Nemesis
Land / Jahr: USA 2002
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Regisseur Stuart Baird, Audiokommentar von Produzent Rick Berman und Schauspieler Brent Spiner, Textkommentar von Michael Okuda und Denise Okuda, Die letzte Reise der Star Trek-Familie, Eine wagemutige Vision der „Letzten Grenze“, Die Enterprise-E, Nemesis Nachbetrachtung, Neue Grenzen: Stuart Baird über die Regie von Nemesis, Die Actionszenen auf dem Storyboard, Roter Alarm! Dreharbeiten der Actionszenen von Nemesis, Bau und Wiederaufbau, Auf vier Rädern durch die unendlichen Weiten, Shinzon Screen Tests, Der romulanische Lore, Shinzon und der Vizekönig, Romulanisches Design, Der romulanische Senat, Die Scimitar, Storyboards, Produktion, Requisite, entfernte Szenen
Kommentare:

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