27 Missing Kisses
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Sybilla ist anders als die meisten Mädchen in ihrem Alter. Sie ist wilder, ungezähmter ? und hat trotz ihrer vierzehn Jahre schon eine enorme Wirkung auf Männer. An einem Sommermorgen steigt sie in einem kleinen Städtchen in den Bergen aus dem Bus, um die Ferien bei ihrer Tante Martha zu verbringen. Doch Sybilla hat etwas an sich, das die Sinne komplett verwirrt, und bringt mit ihrer ungestümen Art die Bewohner des Städtchens aus ihrem gewohnten Rhythmus. Es passieren seltsame Dinge: Die ganze Stadt scheint sich plötzlich neu zu verlieben und überall werden unterdrückte Wünsche und Sehnsüchte wach. Mickey erwischt er als ersten. Er verliebt sich Hals über Kopf in das Mädchen. Doch die hat nur Augen für Alexander, seinen attraktiven Vater. Aber Mickey lässt nicht locker. Sybilla hat ihm schließlich 100 Küsse versprochen, und davon stehen noch eine Menge aus... ...
Inhaltsangabe zu 27 Missing Kisses: 
Sybilla ist anders als die meisten Mädchen in ihrem Alter. Sie ist wilder, ungezähmter ? und hat trotz ihrer vierzehn Jahre schon eine enorme Wirkung auf Männer. An einem Sommermorgen steigt sie in einem kleinen Städtchen in den Bergen aus dem Bus, um die Ferien bei ihrer Tante Martha zu verbringen. Doch Sybilla hat etwas an sich, das die Sinne komplett verwirrt, und bringt mit ihrer ungestümen Art die Bewohner des Städtchens aus ihrem gewohnten Rhythmus. Es passieren seltsame Dinge: Die ganze Stadt scheint sich plötzlich neu zu verlieben und überall werden unterdrückte Wünsche und Sehnsüchte wach. Mickey erwischt er als ersten. Er verliebt sich Hals über Kopf in das Mädchen. Doch die hat nur Augen für Alexander, seinen attraktiven Vater. Aber Mickey lässt nicht locker. Sybilla hat ihm schließlich 100 Küsse versprochen, und davon stehen noch eine Menge aus... 27 Missing Kisses stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in 27 Missing Kisses:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu 27 Missing Kisses:
4Tino Hahn2009-01-28„27 missing Kisses“ beginnt mit wunderschön atmosphärischen Bildern einer Mondfinsternis, die von einer Sonnenfinsternis abgelöst werden, während eine Stimme aus dem Off in die Geschichte einleitet, bevor man vollends hineingeschleudert wird: Die Handlung startet mit einer turbulenten Busfahrt durch Kriegsgebiet, was durch zwei Schüsse auf den Bus beiläufig erwähnt wird. Die Kamera fixiert sich schon bald auf Sybilla, die wie ein Orkan in eine verschlafene Kleinstadt hineinbricht. Überall, wo die 14jährige mit den strubbeligen Haaren auftaucht, stiftet sie Unruhe und weckt lange verborgene Wünsche. Die Regisseurin Nana Djordjadze sieht übrigens der Hauptdarstellerin frappierend ähnlich, wenn man den Altersunterschied außer acht lässt und legt den Verdacht nahe, dass sie ihre verklärten Jugenderinnerungen verfilmen wollte. So gelang ihr ein poetischer, aber gleichzeitig auch merkwürdig konfuser Film, denn in „27 missing Kisses“ wird nie mehr als unbedingt notwendig ist erwähnt, was dem ganzen Film einen abgehackten und unlogischen Touch gibt: In einer Szene zündet die Protagonistin Sybilla ihrem Schwarm zwei Bücher an, die sich dieser unter die Füße gelegt hat, um besser mit seiner Geliebten Sex haben zu können. Doch in der nächsten Szene befindet sich Sybilla schon in Badeklamotten auf einer Brücke, ohne dass man als Zuschauer erfahren würde, wie sie an diese Stelle gelangt ist und wie die Episode mit den brennenden Büchern zu Ende gegangen ist. So steht man als Zuschauer ratlos dem Film gegenüber: Soll man ihm seine Längen und unlogischen Brüche zum Vorwurf machen oder sich an seiner Fabulierlust und seinen oft surreal schönen Bildern erfreuen? Die Entscheidung fällt wirklich schwer, da man kein rundum gelungenes Werk zu Gesicht bekommt, sondern immer mit Kompromissen leben muss, was den Genuss verwässert. Für Freunde von Emir Kusturica dürfte allerdings auch „27 missing Kisses“ interessant sein, doch all diejenigen, die eine schlüssig entwickelte Story poetischen Bildern und pseudophilosophischen Geschwafel vorziehen, sind die 27 fehlenden Küsse kein großer Verlust sein...
Fazit: „27 missing Kisses“ hinterlässt beim Betrachter ein gespaltenes Gefühl, denn wunderschöne Musik und herrlich poetische Bilder stehen einigen Längen und logischen Brüchen in der grotesk-surrealen Story gegenüber. Deshalb entsteht der Verdacht, dass durch gewollte Handlungsbrüche der letztendlich nichtssagende Film bereichert werden sollte, was allerdings nach hinten losgegangen ist...
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„27 missing Kisses“ beginnt mit wunderschön atmosphärischen Bildern einer Mondfinsternis, die von einer Sonnenfinsternis abgelöst werden, während eine Stimme aus dem Off in die Geschichte einleitet, bevor man vollends hineingeschleudert wird: Die Handlung startet mit einer turbulenten Busfahrt durch Kriegsgebiet, was durch zwei Schüsse auf den Bus beiläufig erwähnt wird. Die Kamera fixiert sich schon bald auf Sybilla, die wie ein Orkan in eine verschlafene Kleinstadt hineinbricht. Überall, wo die 14jährige mit den strubbeligen Haaren auftaucht, stiftet sie Unruhe und weckt lange verborgene Wünsche. Die Regisseurin Nana Djordjadze sieht übrigens der Hauptdarstellerin frappierend ähnlich, wenn man den Altersunterschied außer acht lässt und legt den Verdacht nahe, dass sie ihre verklärten Jugenderinnerungen verfilmen wollte. So gelang ihr ein poetischer, aber gleichzeitig auch merkwürdig konfuser Film, denn in „27 missing Kisses“ wird nie mehr als unbedingt notwendig ist erwähnt, was dem ganzen Film einen abgehackten und unlogischen Touch gibt: In einer Szene zündet die Protagonistin Sybilla ihrem Schwarm zwei Bücher an, die sich dieser unter die Füße gelegt hat, um besser mit seiner Geliebten Sex haben zu können. Doch in der nächsten Szene befindet sich Sybilla schon in Badeklamotten auf einer Brücke, ohne dass man als Zuschauer erfahren würde, wie sie an diese Stelle gelangt ist und wie die Episode mit den brennenden Büchern zu Ende gegangen ist. So steht man als Zuschauer ratlos dem Film gegenüber: Soll man ihm seine Längen und unlogischen Brüche zum Vorwurf machen oder sich an seiner Fabulierlust und seinen oft surreal schönen Bildern erfreuen? Die Entscheidung fällt wirklich schwer, da man kein rundum gelungenes Werk zu Gesicht bekommt, sondern immer mit Kompromissen leben muss, was den Genuss verwässert. Für Freunde von Emir Kusturica dürfte allerdings auch „27 missing Kisses“ interessant sein, doch all diejenigen, die eine schlüssig entwickelte Story poetischen Bildern und pseudophilosophischen Geschwafel vorziehen, sind die 27 fehlenden Küsse kein großer Verlust sein...
Fazit: „27 missing Kisses“ hinterlässt beim Betrachter ein gespaltenes Gefühl, denn wunderschöne Musik und herrlich poetische Bilder stehen einigen Längen und logischen Brüchen in der grotesk-surrealen Story gegenüber. Deshalb entsteht der Verdacht, dass durch gewollte Handlungsbrüche der letztendlich nichtssagende Film bereichert werden sollte, was allerdings nach hinten losgegangen ist...
(Tino Hahn)
alle Rezensionen von Tino Hahn ...
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Weitere Filminfos zu 27 Missing Kisses:
Originaltitel: 27 Missing Kisses / L` Été de mes 27 baisers
Land / Jahr: Deutschland / Georgien / England / Frankreich 2000
Buch: Nana Djordjadze, Irakli Kvirikadze
Produktion: Jens Meurer, Oliver Damian
Musik: Goran Bregovic
Kamera: Phedon Papamichael (A.S.C.)
Ausstattung: Diana Vazadze
Kostüme: Larissa Djordjadze
Schnitt: Vessela Martschewski
Ton: Norbert Gaisbauer
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu 27 Missing Kisses:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, Interviews
Kommentare zu 27 Missing Kisses:
Kommentar von Radunze
gische Stringenz geopfert wurde, steht nur eine minimalistische sexualphilosophische Erkenntnis gegenüber, nämlich die, dass es Schwänze
gibt, die einfach zu groß gewachsen sind. GE ist sicherlich ein Land, das erotischen Eskapaden viel zu wenig Nahrung bietet. Und dieser Film ist auch noch ein Beweis für die mangelnde Bodenhaftung seiner kulturellen Eliten. ...
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Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper (CyberKino): Mit betörenden Bildern und dem unverwechselbar osteuropäischen Charme erzählt der Film die tragikomische Liebesgeschichte der 14-jährigen Sybilla, deren Ankunft in einer namenlosen Kleinstadt alle Bewohner in einen sommerlichen Li ...
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Kommentar von djfl.de
Nürnberger Zeitung: Einer der wenigen Filme, der ganz spielerisch Brüche und Widersprüche zulässt, unterschiedliche Stimmungen verknüpft, dem Alltäglichen zauberhafte Momente gibt und auch wieder als Illusion entlarvt, ist von der georgischen Regisseurin ...
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Kommentar von djfl.de
Blickpunkt: Film: Die Bilder sind dicht, kräftig und dynamisch und geben die emotional starken Bilder eines farbigen, heißen Sommers auf dem Land wieder. ...
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Kommentar von djfl.de
Format: 35 mm, 1:1, 85, Klang: Dolby SR. Videostart: 2002-02-19. DVD: 2002-02-19. Kaufkassette: 2002-04-09. ...
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