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TECHNISCHE DATEN
zu Passion - Extreme Leidenschaft

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Musikfilm
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4009750230114 / 4009750230114
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Passion - Extreme Leidenschaft

Titel:

Passion - Extreme Leidenschaft

Regie:

Peter Duncan

Laufzeit:
99 Minuten
Genre:
Musikfilm
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Passion - Extreme Leidenschaft:


Extremer und hemmungsloser als der australische Komponist und Pianist Percy Grainger lebten und liebten Anfang des 20. Jahrhunderts nur wenige. Bei den Reichen und Schönen war er allerdings ein Star, obwohl er mit Vorliebe die sogenannte feine Gesellschaft brüskierte. Er verstieß gegen Koventionen und schockte das Publikum mit seinen Eskapaden. Auch im Privatleben liebte Percy es unkonventionell. Eine ganz besonders enge Bindung hatte er zu seiner Mutter, was zu den wildesten Spekulationen führte. Hinter vorgehaltener Hand wurde Mutter und Sohn sogar ein inzestuöses Verhältnis angedichtet. In Wirklichkeit hatte Percy aber ganz andere erotische Vorlieben: Mit der Pianistin Karen führte er eine intensive, teilweise selbstzerstörerische Sado-Maso-Beziehung. Kein Wunder, dass dieser Freigeist für sein exzessives und damals skandalöses Leben irgendwann Tribut zollen musste ... Passion - Extreme Leidenschaft stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Passion - Extreme Leidenschaft Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Passion - Extreme Leidenschaft:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Passion - Extreme Leidenschaft:
Bei Percy Aldridge Grainger handelt es sich nicht nur um einen der bedeutendsten Komponisten und Klavierspielern, die Australien bislang hervorgebracht hat, sondern auch um einen schillernden Paradiesvogel, dessen unorthodoxer Lebenswandel von Feinden und Neidern argwöhnisch betrachtet wurde: Seine sadomasochistischen Tendenzen waren ein gefundenes Fressen für Klatsch und Tratsch, der von Graingers bedingungsloser Mutterliebe noch befeuert wurde. Ein Auszug aus seinem Leben dient als Vorlage für einen bemerkenswerten Film, dessen deutscher Verleihtitel leider Assoziationen zu einem drittklassigen Erotikfilm aufkeimen lässt:

„Extreme Leidenschaft“ basiert auf dem Theaterstück „Percy und Rose“, das detailliert und dezidiert jene Jahre vor dem Ersten Weltkrieg beschreibt, in denen Grainger zum Liebling der Londoner High-Society avancierte. Zu Beginn des Films ist Grainger bestrebt, die Zuneigung seines Musikerkollegens Alfhild zu gewinnen, erhofft er sich davon doch eine Linderung seines panischen Lampenfiebers. Doch dieses Werben wirkt inkonsequent, beinahe spielerisch – ganz so, als wäre sich Grainger in seinem tiefsten Inneren bewusst, dass er sich der hingebungsvollen Liebe zu seiner Mutter nie entsagen könne. Erlösung von seiner exzessiven Arbeitswut und seinen Obsessionen sucht er in dunklen Nächten darin, indem er sich selbst kasteit und auspeitscht, doch vergebens - dient diese schmerzhafte Selbstbestrafung doch auch der Lustbefriedigung. Als die Klavierschülerin Rose wie ein Hoffnungsschimmer am Horizont auftaucht, scheint eine Wendung hin zu einem normaleren Leben möglich. Doch auch Rose weist sadomasochistische Tendenzen auf und findet ihre Lustbestimmung im Schmerz.

Was nach einer wüsten Mischung spekulativer und sensationslüsterner Motive klingt, funktioniert dank der geschlossenen Regie und hervorragenden Darstellern erstaunlich gut. Selbst in drastischen Szenen herrscht eine angenehme Zurückhaltung, die Projektionsflächen in der Fantasie des Zuschauers erzeugt, die dieser nach eigenem Gutdünken füllen kann. Dadurch überfordert „Extreme Leidenschaft“ sein Publikum nie mit einer reinen Zurschaustellung extremer Bilder und Visionen, sondern deutet mehr an, als dass er zeigt. Dazu nutzt Regisseur Peter Duncan Versatzstücke aus verschiedenen Genres und spart auch komödiantische Elemente nicht aus, um die Ambivalenz im Leben und Lieben von Percy Grainger deutlich zu machen. In den Sequenzen, in denen Grainger gegen seine alles dominierende Mutterliebe rebelliert, um als freier Mensch und Künstler existieren zu können, sind dagegen von leiser Melancholie und Tragik durchzogen.

„Extreme Leidenschaft“ zeigt die Leiden eines exzentrischen Künstlers in selten gesehener Ausgewogenheit und wirft dabei viele Gedanken auf, die noch lange im Gedächtnis nachhaften. Eine absolute empfehlenswerte Auseinandersetzung mit einem Genie, das gegen seine eigenen Triebe kämpft, aber zugleich auch die Lebensfreude und unbändige Leidenschaft zur Kunst feiert.

Fazit: „Extreme Leidenschaft“ ist eine kleine Perle inmitten der vielen zweitklassigen Direct-to-DVD-Veröffentlichungen, die Arthousefreunde ebenso in ihren Bann ziehen wird wie Cineasten, die sich für Biopics im Gewand eines Ken Russell-Films begeistern können. ()

alle Rezensionen von Tino Hahn ...
Bei Percy Aldridge Grainger handelt es sich nicht nur um einen der bedeutendsten Komponisten und Klavierspielern, die Australien bislang hervorgebracht hat, sondern auch um einen schillernden Paradiesvogel, dessen unorthodoxer Lebenswandel von Feinden und Neidern argwöhnisch betrachtet wurde: Seine sadomasochistischen Tendenzen waren ein gefundenes Fressen für Klatsch und Tratsch, der von Graingers bedingungsloser Mutterliebe noch befeuert wurde. Ein Auszug aus seinem Leben dient als Vorlage für einen bemerkenswerten Film, dessen deutscher Verleihtitel leider Assoziationen zu einem drittklassigen Erotikfilm aufkeimen lässt:

„Extreme Leidenschaft“ basiert auf dem Theaterstück „Percy und Rose“, das detailliert und dezidiert jene Jahre vor dem Ersten Weltkrieg beschreibt, in denen Grainger zum Liebling der Londoner High-Society avancierte. Zu Beginn des Films ist Grainger bestrebt, die Zuneigung seines Musikerkollegens Alfhild zu gewinnen, erhofft er sich davon doch eine Linderung seines panischen Lampenfiebers. Doch dieses Werben wirkt inkonsequent, beinahe spielerisch – ganz so, als wäre sich Grainger in seinem tiefsten Inneren bewusst, dass er sich der hingebungsvollen Liebe zu seiner Mutter nie entsagen könne. Erlösung von seiner exzessiven Arbeitswut und seinen Obsessionen sucht er in dunklen Nächten darin, indem er sich selbst kasteit und auspeitscht, doch vergebens - dient diese schmerzhafte Selbstbestrafung doch auch der Lustbefriedigung. Als die Klavierschülerin Rose wie ein Hoffnungsschimmer am Horizont auftaucht, scheint eine Wendung hin zu einem normaleren Leben möglich. Doch auch Rose weist sadomasochistische Tendenzen auf und findet ihre Lustbestimmung im Schmerz. Was nach einer wüsten Mischung spekulativer und sensationslüsterner Motive klingt, funktioniert dank der geschlossenen Regie und hervorragenden Darstellern erstaunlich gut. Selbst in drastischen Szenen herrscht eine angenehme Zurückhaltung, die Projektionsflächen in der Fantasie des Zuschauers erzeugt, die dieser nach eigenem Gutdünken füllen kann. Dadurch überfordert „Extreme Leidenschaft“ sein Publikum nie mit einer reinen Zurschaustellung extremer Bilder und Visionen, sondern deutet mehr an, als dass er zeigt. Dazu nutzt Regisseur Peter Duncan Versatzstücke aus verschiedenen Genres und spart auch komödiantische Elemente nicht aus, um die Ambivalenz im Leben und Lieben von Percy Grainger deutlich zu machen. In den Sequenzen, in denen Grainger gegen seine alles dominierende Mutterliebe rebelliert, um als freier Mensch und Künstler existieren zu können, sind dagegen von leiser Melancholie und Tragik durchzogen.

„Extreme Leidenschaft“ zeigt die Leiden eines exzentrischen Künstlers in selten gesehener Ausgewogenheit und wirft dabei viele Gedanken auf, die noch lange im Gedächtnis nachhaften. Eine absolute empfehlenswerte Auseinandersetzung mit einem Genie, das gegen seine eigenen Triebe kämpft, aber zugleich auch die Lebensfreude und unbändige Leidenschaft zur Kunst feiert.

Fazit: „Extreme Leidenschaft“ ist eine kleine Perle inmitten der vielen zweitklassigen Direct-to-DVD-Veröffentlichungen, die Arthousefreunde ebenso in ihren Bann ziehen wird wie Cineasten, die sich für Biopics im Gewand eines Ken Russell-Films begeistern können. ()

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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Passion
Land / Jahr: Australien 1999
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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