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TECHNISCHE DATEN
zu Begegnung - Brief Encounter

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-5
Medium: DVD
Genre: Romantik
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Englisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englische Untertitel für Hörgeschädigte
Label:
Epix Media AG
EAN-Code:
4009750221884 / 4009750221884
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Begegnung - Brief Encounter

Titel:

Begegnung - Brief Encounter

Label:

Epix Media AG

Regie:

David Lean

Laufzeit:
83 Minuten
Genre:
Romantik
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 07.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Begegnung - Brief Encounter:


Sie begegnen sich zufällig: die glücklich verheiratete Londoner Hausfrau Laura Jesson (Celia Johnson; WUNDERBARE ZEITEN) und der ebenfalls gebundene Arzt Dr. Alec Harvey (Trevor Howard; DER DRITTE MANN). Schnell entwickelt sich eine verhaltene Liebesbeziehung abseits der gesellschaftlichen Konventionen ... Begegnung - Brief Encounter stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Begegnung - Brief Encounter Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Begegnung - Brief Encounter:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Begegnung - Brief Encounter:
Laura Jesson, glücklich verheiratete Hausfrau aus London, fährt jeden Donnerstag in die Stadt um ihre Einkäufe zu tätigen. Eines Tages lernt sie dort per Zufall den ebenfalls verheirateten Arzt Dr. Alec Harvey kennen. Als sich die beiden wenige Zeit später in einem Café wieder treffen, kommen sie ins Gespräch und lernen sich schnell besser kennen. Sie wollen sich von nun an öfter treffen und so entsteht eine Liebesbeziehung. Diese trotz einiger Bekannter, die sie in der Stadt treffen, geheim zu halten ist nicht gerade einfach. Sei es nun der Reiz des Neuen oder auch des Verbotenen, die Beziehung wird intensiver und dann…

“Brief Encounter“ erhielt im Jahr 1947 drei Oscar-Nominierungen: für Beste Regie, Bestes Drehbuch und Beste Darstellerin. Des Weiteren gewann der Film Preise, wie den „Großen Preis der Internationalen Filmfestspiele“ von Cannes. Der Regisseur David Lean führte später ebenfalls bei „Doktor Schiwago“ und „Lawrence von Arabien“ Regie.

Zur technischen Umsetzung der DVD ist zu sagen, dass das Bild am Alter des Filmes gemessen, recht gut ist. Denn immerhin hat der Film schon 60 Jahre auf dem Buckel. Tonspuren gibt es auf Deutsch und Englisch in Dolby Digital 2.0. Untertitel gibt ebenfalls in Deutsch und Englisch.

Die Extras sind zwar nicht besonders umfangreich, bieten aber die eine oder auch andere interessante Information. Auf der DVD findet man Texttafeln mit Infos zum Produzenten, dem Regisseur und den beiden Hauptdarstellern, Celia Johnson und Trevor Howard. Dann sind auf der DVD ein Trailer zum Film und ein Filmkommentar in Form von Untertiteln zu betrachten. Außerdem gibt es eine Trailershow mit Trailern zu weiteren Filmen. Zieht man hier wieder das Alter in betracht, so sind die Special Features doch recht ordentlich.

Mein Fazit zu dieser DVD: Für Freunde von Klassikern ist diese DVD uneingeschränkt zu empfehlen. Die Ausstattung und die Extras sind dem Alter entsprechend recht gut. Auch der Film kann überzeugen. ()

alle Rezensionen von Thomas Frowein ...
Sie begegnen sich zufällig: die glücklich verheiratete Londoner Hausfrau Laura Jesson (Celia Johnson; WUNDERBARE ZEITEN) und der ebenfalls gebundene Arzt Dr. Alec Harvey (Trevor Howard; DER DRITTE MANN). Schnell entwickelt sich eine verhaltene Liebesbeziehung abseits der gesellschaftlichen Konventionen ... Das Hauptmenü wurde mit einer unbearbeiteten Szene unterlegt, die zeigt, in welchem schrecklichen Zustand das über 60 Jahre alte Master war. Umso beeindruckender, was die Restauration daraus gemacht hat! So geht der Kontrast über weite Strecken in Ordnung und schafft es, verschiedene Grautöne herauszuarbeiten. Dafür wirkt Schwarz zwar immer etwas zu hell, doch dies stört nicht wirklich. Auch an praktisch ununterbrochen präsentes Rauschen gewöhnt man sich recht schnell. Die Schärfe zeigt - gemessen am Alter - recht viele Details und sorgt für angenehme Plastizität. Allerdings weisen manchmal Doppelkonturen auf Edge Enhancement hin. Während die oben erwähnte Sequenz noch ein Übermaß an Fäden und Verschmutzungen zeigt, halten sich diese beim Hauptfilm in Grenzen. Lediglich permanente Blitzer beziehungsweise mancher Laufstreifen zeugen noch sehr offensichtlich vom schlechten Urzustand des Materials. Helligkeitsschwankungen sind angesichts des Produktionsjahres 1945 nicht ungewöhnlich.

Inklusive Bonus als Anerkennung des wunderbaren Ergebnisses, welches die Restauratoren hier erzielt haben, gibt es trotz allem fünf Punkte. Der deutsche Mono-Ton in Dolby Digital 2.0 präsentiert sich wie erwartet: Nicht sonderlich differenziert, sondern teils eher gedrückt und leicht muffig. Dafür weisen gerade Score-Einlagen manchmal verblüffend gelungene Anflüge von Bass auf und kommen vereinzelte Effekte trotzdem recht klar zur Geltung. Bezüglich der Dialogverständlichkeit kann man ebenfalls nur selten partielle Überlagerungen durch Geräusche bemängeln.

Das englische Pendant wirkt im direkten Vergleich (noch) einen Hauch dumpfer, rauscht leicht und weist sehr leise, kraftlose Stimmen auf. Trotzdem sollte man es bevorzugen, denn die deutsche Synchronisation verdient sich nicht gerade ein Bienchen. Gerade bei Celia Johnsons uninspiriert hauchender Sprecherin befürchtet man häufig, sie könnte jeden Augenblick in Tiefschlaf verfallen. Eine sehr kurze Szene liegt übrigens nicht in Deutsch vor, sondern wird "bloß" untertitelt.

Summa summarum reicht es hier insgesamt zu guten drei Punkten. In Sachen Zusatzmaterial hält sich BEGEGNUNG - BRIEF ENCOUNTER (natürlich) relativ bedeckt, leitet aber umwerfend originell zur mit einer Filmszene unterlegten Hauptauswahl über. Ebenso viel Liebe zum Detail beweist das "Extras"-Menü: Es präsentiert seine Inhalte in Form einer großen Werbetafel. Für diese wirklich hübschen Ideen gibt\'s einen spontanen Bonuspunkt.

Ansonsten herrscht, wie bereits erwähnt, ziemliche Leere. Insgesamt 33 interessante Texttafeln porträtieren so schnörkellos wie umfassend die wichtigsten Beteiligten (Regisseur, Autor/Produzent, Hauptdarsteller/in), dazu gibt es überraschenderweise sogar den Originaltrailer in fürchterlicher Qualität. Weitere neun Titel aus dem Epix-Programm präsentiert die beliebte Trailershow.

Abschließend steht ein Kommentar zur Wahl. Ungewöhnlich: Er wird nicht gesprochen, sondern bloß als optionaler Untertiteltrack angezeigt und bremst damit natürlich die beiden anderen (in Deutsch und Englisch, jeweils für Hörgeschädigte) aus. Wer sich darauf einlassen kann, bekommt quasi ohne Pause spannende Hintergrundinformationen, Szenenanalysen und filmhistorische Abhandlungen geboten. Toll!

Letztlich verbleiben hier auf Grund der allgemein hohen Qualität sichere vier Punkte. Gehören Sie auch zu den Menschen, die im Finale von LOST IN TRANSLATION erst eine Träne wegblinzeln mussten und dann noch tagelang ihre bedauernswerte Begleitung mit Geistesblitzen à la "Und wenn er vielleicht das gesagt hat..." traktierten? Konnten Sie seitdem Scarlett Johanssons doppel- und dreifachbödiges Lächeln nicht mehr vergessen? Wohlan, willkommen bei BEGEGNUNG - BRIEF ENCOUNTER, der Mutter aller Zwei-füreinander-bestimmte-Menschen-können-sich-trotzdem-nicht-kriegen-Romanzen.

Damit ist jetzt allerdings keine große Pointe verraten, denn wie jeder halbwegs clevere Leser weiß, war eine Beziehung zwischen Verheirateten 1945 völlig unmöglich, Scheidung fast ausgeschlossen. Dies umso mehr, da natürlich auch Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg um Stabilität rang, einer neuen Weltordnung ins Auge blickte und der allgemeine soziale Halt noch immer tiefe Brüche aufwies, aber dafür - nicht nur - die Zukunftserwartungen hoch gesteckt wurden. In diesem Klima gegen rigide Moralvorstellungen ankämpfen oder gar familiäre Bande lösen? Undenkbar!

Irlands Wächter über Sitte und Anstand hat allein dieses Ansinnen Mitte der 1940er in solche Panik versetzt, dass sie BEGEGNUNG - BRIEF ENCOUNTER schlichtweg verboten. Aber auch die deutsche Freigabe (FSK 16) scheint reichlich antiquiert. Dies gilt allerdings nicht gleichermaßen für den Film an sich, im Gegenteil. In Relation zum Entstehungsjahr geradezu progressive narratorische Einfälle bewirken verblüffende Zeitlosigkeit, obwohl es sich eigentlich um simple Kniffe handelt. Man denke an für das Publikum hörbare Gedanken oder die Erzählung als Rückblende - gerade letztere Idee wird im heutigen Kino gerade mal wieder bis zum Nervtötenden zelebriert. Dagegen mögen einige Drehbuchzeilen für moderne Ohren etwas albern klingen ("Falls du einnicken solltest, werde ich dich so frühzeitig wecken, dass du immer noch Zeit hast, dich zu pudern, bevor wir aussteigen"), obwohl sie ebenfalls Abbilder der damaligen Zeit sind. Viele andere, oft messerscharfe Dialoge funkeln allerdings so kalt und glatt wie Brillanten. Zum Beispiel löst Lauras Mann zu Beginn ein Kreuzworträtsel und fragt nach einem fehlenden Begriff. Sie (gerade frisch von der Liebe ihres Lebens getrennt) schlägt "Romanze" vor, was er als richtig akzeptiert, denn "es passt zu \'Delirium\' und \'Belutschistan\'". Lauras nachfolgenden Gesichtsausdruck sollte man selbst sehen...

Von den oben beschriebenen historischen Gegebenheiten unabhängig bleibt inhaltlich sowieso die Frage aller Fragen: Gibt es wahre Liebe? Bis zum jüngsten Tag werden sich immer wieder Menschen damit auseinander setzen und sogar innerhalb einer bejahenden Antwort stets neue Facetten finden: Wie sieht sie aus? Warum wünscht man sich trotz Verpartnerung oft andere Dinge? Was fehlt? Wie schwer wiegen Vernunft, Schuld, Lüge, Gefühl? Laura denkt beim Betrachten ihres Gatten: "Das ist mein Zuhause. Du bist mein Mann. Und oben sind unsere Kinder und schlafen. Ja, ich bin glücklich verheiratet. Das heißt: Ich war es bis vor wenigen Wochen. Das hier ist meine Welt, und ich bin zufrieden darin. Das heißt: Ich war es bis vor wenigen Wochen." Aber dann geschah es: "Eine ganz gewöhnliche, verheiratete Frau verliebt sich. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich ist, dass gewöhnlichen, einfachen Menschen so etwas passieren kann." Die Konsequenz, vielleicht gar Grausamkeit, mittels derer auf dieser Basis hier Seelen seziert und schließlich aus 1000 Wunden blutend zurückgelassen werden, ist nicht nur angesichts der Produktion anno 1945 tatsächlich ungewöhnlich und wahrscheinlich Grund für alle oben genannten Reaktionen (Verbot, zu hohe Altersfreigabe). Dennoch fehlt es nicht an liebevollem Charme. In der Summe seiner Teile avanciert BEGEGNUNG - BRIEF ENCOUNTER also zum echten Klassiker, dessen Wirkung zweifellos auch die nächsten 60 Jahre andauert; und die übernächsten...

Erwartungsgemäß kann die DVD-Auswertung das Filmalter zwar kaum verleugnen, gefällt aber trotzdem - primär beim Bild und den interessanten Extras. Nicht bloß jemals unglücklich Verliebte sollten darum unbedingt einen Kauf wagen und sich vom allerletzten Satz das Herz brechen lassen.

Subjektive Filmwertung: 10 von 10 traurigen Blicken zurück ()

alle Rezensionen von Michael Holland ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Brief Encounter
Land / Jahr: Großbritannien 1945
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Filmkommentar von Roland Kruse
Kommentare:

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