Dot the I
Schauspieler / Schauspielerinnen in Dot the I:
Darsteller:
Gael García Bernal, Natalia Verbeke, James D`Arcy, Tom Hardy, Charlie Cox, Yves Aubert, Myfanwy Waring, Michael Webber, Jonathan Kydd, Michael Elwyn, Len Collin, John Pearson, Tasha de Vasconcelos, Tito Heredia, Olayo Gimenez, Richard Clifford, Mark Spalding, Paul Shelley, Graham McTavish, Michael Nardone, Jonathan Emmanuel, David Decio, Victoria Hollingsworth, Ben Robinson, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Dot the I:
In "Dot the I" (Originaltitel: "El Punto sobre la I") findet sich die hübsche Flamenco-Tänzerin Carmen (Natalia Verbeke) plötzlich in genau dem besagten Dilemma wieder. Immer wieder in der Liebe enttäuscht, findet sie auf einmal Zuflucht in einer Beziehung mit einem reichgeborenen Engländer. Der jungreiche Schnösel - Barnaby mit Namen - hält ohne lang Federlätzchen um Carmens Hand an, worauf die freudig erregt einwilligt. Womöglich blind vor Liebe und voller Euphorie sieht sie einer finalen französischen Single-Tradition entgegen: Nach altem Brauch, soll die junge Dame vor Eheschliessung ein letztes Mal einen Fremden küssen. Als Carmen dann dem jungen Charmeur Kit an einem Polterabend gegenüber steht und einen langen, hemmungslosen Speichelaustausch mit ihm vollführt, scheint dies ein Kuss mit Folgen zu sein. Kit, gespielt vom mexikanischen Starschauspieler Gael Garcîa Bernal, verliebt sich unweigerlich in Carmen und möchte diese so bald wie möglich wieder sehen. Als der junge Mann nach dem ersten Date den Entschluss fasst, Carmen vor einer Heirat mit Barnaby abzuhalten, konnte er allerdings nicht ahnen, dass es nicht bei diesem einen Konkurrenten in der Liebe bleiben sollte. Richtungsweisend versucht der frischgeborene Regisseur Matthew Parkhill die dramatische Geschichte um den einen, alles zerstörerischen Kuss mit unzähligen unvorhersehbaren Wendungen und einer hübschen Prise an Doppelbödigkeit zu inszenieren. Das die Konsumenten allerdings nach der zweiten Hälfte des Films an Stelle des erwarteten, doppelbödigen Dramas einen moralkritischen, aber ebenso doppelbödigen Thriller aufgetischt bekommen, könnten selbst die fleissigen Klappentext Leser nicht erwarten. Und dieser prompte Genre-Wechsel von Liebesgeschichte in verschwörerischen Thriller-Spektakel ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Parkhill wollte anscheinend mehr, als "nur" einen einfachen Kinofilm konzipieren, schrieb Innovation und Unterhaltung gleichermassen gross, aber übersah dabei, dass ein Konstrukt nach tausendfacher Überlagerung zwingend evident in sich zusammenfallen muss. Natürlich ist es eine unbeschriebene Tatsache, dass Filmkonsumenten heutzutage emotional überrascht werden möchten. Die gewohnte Einstellungssache auf ein konkretes Genre einmal aussen vor, schreiben die meisten Kinobesucher oder DVD-Käufer dem tiefgehenden Unterhaltungsaspekt die grösstmöglichste Relevanz zu. Die Voraussetzungen diese Bedürfnisse zu befriedigen hätte Matthew Parkhill allesamt dabei. Allen potentiell erfolgsversprechenden Elementen voran, zeigt sich Jungstar Garcia Bernal bravourös in einer für seine Verhältnisse absolut unterfordernden Rolle. Doch selbst ein bald noch bekannteres Gesicht mit ungemein viel Talent kann einen Film nicht mehr retten, der - was vor allem in der zweiten Spielfilmhälfte offensichtlich wird - ausschliesslich zur Selbstprofilierung des Regisseurs entstanden ist. Fazit: Der blinden Konsumgesellschaft wird es passen: "Dot the I" will die Befriedigung der Bedürfnisse der heutigen Kinogesellschaft widerspiegeln. Wer allerdings etwas bei der Sache bleibt und hinter die brüsken Handlungsverläufe zu sehen vermag, bemerkt den offensichtlichen Zusammenfall eines Konstrukts, welches als intelligent aufgezogen, allerdings unweigerlich als weit dahergeholtes, absolut pseudo-kreatives Puppenspiel abgestempelt werden darf. Trotz im Grossen und Ganzen schauspielerisches Glanzleistungen ein Film, der in Vergessenheit geraten darf. (Philipp Thalmann) alle Rezensionen von Philipp Thalmann ...
Es gibt viele Arten von Küsse! Es gibt den märchenhaften "Dornröschen"-Kuss, den verräterischen "Judas"-Kuss, den leidenschaftlichen Kuss, den erotischen Kuss, den Abschiedskuss, den freundschaftlichen Kuss, und den einen ganz speziellen Kuss, der das ganze Leben eines Menschen verändern kann.
Dies muss nämlich die attraktive Spanierin Carmen kurz vor ihrer Ehelichung, auf ihrer Junggesellinnen-Abschiedsparty, feststellen. An diesem besagten Abend, in einem französischen Restaurant, soll sie, die Braut, einen letzten Kuss an einen fremden Mann geben, so ein französischer Brauch. Carmen wählt den gut aussehenden Brasilianer Kit aus, der zufällig am Nebentisch sitzt. Doch aus diesem harmlosen Kuss zum Abschied des Junggesellen Daseins wird ein leidenschaftlicher Kuss, der um einiges länger und intensiver ausfällt, als es wohl angebracht wäre. Dieser Kuss wirft die schöne Flamenco-Tänzerin und "Hamburger-Wenderin" völlig aus der Bahn, sowie ihre Heiratspläne mit ihrem zukünftigen Ehemannes Barnaby, der vermögend und charmant, aber gänzlich uninteressant und farblos ist. Dabei kann Barnaby ihr wesentlich mehr bieten, als der mittellose, aber leidenschaftliche Latino Kit. Dazu kommt das Carmen eine schmerzliche und harte Vergangenheit hat, und als weiteres Problem kommt hinzu, dass sie von einem geheimnisvollen Mann verfolgt wird, und Barnaby ihr die nötige Sicherheit geben könnte. Doch Kit bekommt von ihr nach langem Bitten die Chance auf ein einziges Date, bei dem sich Beide Hals über Kopf in einander verlieben. Dennoch heiratet sie Barnaby und versucht ihre Gefühle für den heißblütigen Kit zu ignorieren, aber es gelingt ihr nicht wirklich, und eine Affäre beginnt. Der hintergangene und ahnende Barnaby verzweifelt daran derart, dass er sich, vor laufender Kamera, in der er noch ein paar Abschiedsworte für Carmen hineinspricht, mit einem gezielten Schuss in den Mund daraufhin das Leben nimmt. So tragisch dies auch sein mag, doch zum Schluss gibt es noch eine ereignisreiche Wendung, in der nichts ist wie es scheint, denn Barnaby hat noch eine erschreckende Überraschung für Carmen und auch Kit ist nicht so ganz sauber. Aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten! Der Film spielt mit der Idee einer Dreiecksbeziehung. Man denkt, es handelt sich um eine ganz gewöhnliche Dreiecksbeziehung. Bis zur Mitte des Films denkt man noch, es wird ein romantischer Film, aber das wird er ganz und gar nicht. Wenn man denkt, man weiß, was als nächstes passiert, passiert genau das Gegenteil. Man wird ständig überrascht. Es gibt Liebe, Leidenschaft, Spannung. Es gibt Action, es wird geschossen, und es gibt lustige Momente. "dot the i" ist ein raffinierter Film voller Tücke und Doppelbödigkeit, welcher eine gekonnte Mischung aus Romantik und Thriller schafft. Zudem sind die beiden Hauptdarsteller Natalia Verbeke (Carmen) und García Bernal (Kit) perfekt besetzt, und lassen ihren südländischen Charme gekonnt durch die Kamera dringen. 90 Minuten kurzweilige, spannende und überraschende Unterhaltung. Ein Geheimtipp zum weiter empfehlen! Die DVD bietet allerlei Extras, unter anderem sechs ausführliche Interviews mit Hauptdarstellern, Regisseur und Produzenten. Zudem werden Filmografien der Schauspieler auf Texttafeln angeboten. Des Weiteren gibt es "Deleted Scenes", einen "Blick hinter die Kulissen" sowie ein "Making Of". Außerdem gibt es noch einen Audiokommentar von Regisseur Matthew Parkhill und Editor Jon Harris, dieser liegt aber leider nur auf englisch ohne deutschen Untertitel vor (Untertitel für Gehörgeschädigte fehlen leider gänzlich auf der DVD). Und was natürlich nicht fehlen darf, ist die obligatorische Trailer-Show (5Titel). Das Bild (1.89:1 in 16:9) ist scharf und bietet kräftige und starke Farben (ein tolles, aggressives Rot gibt es im Flamenco-Kleid). Ein paar Szenen im Film wurden mit der Handcam gedreht, deren Schärfe ist natürlich gewollt schlechter als die normale Schärfe im Film. Verschmutzungen oder Bildfehler braucht man hier nicht zu suchen, es sind keine auszumachen. Der Ton (DD 5.1) gibt saubere und gut verständliche Dialoge wieder. Der guter Soundtrack und hier und da mal ein Effekt, geben die nötige Räumlichkeit. Eine technisch gute DVD! (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Kurz vor ihrer Hochzeit lernt die Flamenco-Tänzerin Carmen auf einer Feier in London den jungen brasilianischen Schauspieler Kit kennen. Nach einem harmlosen Kuss am Ende des Abends entbrennt in Carmen plötzlich ein Feuer der Leidenschaft für den geheimnisvollen Fremden. Hin- und her gerissen zwischen einem sicheren sowie glücklichen Leben mit ihrem Verlobten Barnaby und einer bedingungs- sowie tabulosen Liebe zu Kit, ahnt Carmen nicht, auf welches riskante Spiel sie sich da eingelassen hat, in dem nichts ist, wie es scheint.
DOT THE I wirkt auf den ersten Blick wie einer von vielen Liebesfilmen mit Happy End. Doch der Eindruck trügt, denn das Gebotene ist alles andere als das. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Drama, Thriller und Romanze mit einem absolut genialen Drehbuch, das mehr als nur eine unerwartete Wendung parat hält. Natalia Verbeke, Gael García Bernal sowie James D’Arcy blühen in dieser Independentproduktion förmlich auf und zeigen eine hervorragende Leistung. Verantwortlich für das Skript zeigt sich Matthew Parkhill, der auch die Regie übernahm. Leider hat es bei ihm neben DOT THE I bisher erst zu zwei weiteren Spielfilmen sowie Episoden in TV-Serien gereicht – schade! Alle, die anspruchsvolle Filme mit einer guten Geschichte mögen, sollten sich dieses kleine Meisterwerk nicht entgehen lassen! Highlight / Constantin Film spendierte dem Film eine ordentliche Veröffentlichung. Das Bild ist solider Standard mit nicht immer optimaler Schärfe und der 5.1-Sound ist dem Genre entsprechend recht dezent ausgefallen. Das Bonusmaterial besteht aus einem Audiokommentar von Matthew Parkhill und Jon Harris, dem Making Of „Joining the Dots“ (7:09), sechs Interviews (53:34), einem Blick hinter die Kulissen (7:42), Deleted Scenes mit optionalen Kommentar (4:43), vier Filmografien sowie sechs Trailern. Mit Ausnahme des Hauptfilmes und des Audiokommentars sind alle Extras deutsch untertitelt. Die DVD beinhaltet zudem noch ein vierseitiges Booklet. (Dennis Meihöfer) alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Dot the I, DVD:
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Weitere Filminfos zu Dot the I: Originaltitel: Dot the I Land / Jahr: Großbritannien / Spanien / USA 2003 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Dot the I:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Joining the dots (ca. 7 Min.), Interviews (ca. 55 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 8 Min.), Deleted Scenes (ca. 5 Min.), Filmografien
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Bei der Vorstellung des Titels Dot the I handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films! |
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