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TECHNISCHE DATEN
zu Unkenrufe - Zeit der Versöhnung

RC 2 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case im Schuber
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
4009750230169 / 4009750230169
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Unkenrufe - Zeit der Versöhnung

Titel:

Unkenrufe - Zeit der Versöhnung

Label:

EuroVideo Medien GmbH

Regie:

Robert Glinski

Laufzeit:
94 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 05.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Unkenrufe - Zeit der Versöhnung:


1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, kehrt der deutsche Kunsthistoriker Alexander Reschke in seine Geburtsstadt Danzig, das heutige Gdañsk, zurück. Zufällig lernt er hier die polnische Restauratorin Aleksandra Piatkowska kennen, die wie er verwitwet ist. Bei einem gemeinsamen Abendessen entdecken sie noch mehr Gemeinsamkeiten: Wie Alexander, dessen Eltern 1945 aus Danzig vertrieben wurden, musste auch Aleksandra ihre litauische Heimatstadt Wilna bei Kriegsende verlassen. Die beiden entwickeln die Idee, eine Art Versöhnungsfriedhof für Polen und Deutsche zu gründen. Ihr Projekt wird zum vollen Erfolg - doch sie müssen bald erkennen, dass ihr deutsch-polnischer Aufsichtsrat sich weniger für das Ideal der Völkerverständigung interessiert als vielmehr für die üppig sprudelnden Einnahmen. Aleksandra und Alexander beschließen, der Friedhofsgesellschaft den Rücken zu kehren und sich ganz ihrem privaten Glück zu widmen: Sie heiraten und fahren auf Hochzeitsreise nach Italien. Doch den deutsch-polnischen Verwicklungen sind sie damit noch nicht ganz entkommen... Unkenrufe - Zeit der Versöhnung stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Unkenrufe - Zeit der Versöhnung Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Unkenrufe - Zeit der Versöhnung:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Unkenrufe - Zeit der Versöhnung:
Alexander Reschke (Matthias Habich) ist Kunsthistoriker und besucht Danzig, die Stadt seiner Kindheit, um Recherchen für sein neues Buch zu machen. Auf dem Markt lernt der Witwer durch einen Zufall die Witwe Aleksandra Piatkowska (Krystyna Janda) kennen. Sie ist Restauratorin und hilft ihm kurzerhand bei seiner Suche nach einer bestimmten Strasse. So lernen sich die beiden besser kennen und essen schließlich zusammen.
Dabei entdecken sie, dass sie doch mehr gemein haben als sie zunächst glauben. Auch Aleksandra musste in ihrer Jugend die Heimat verlassen. So kommen die beiden auf die Idee, einen völkerversöhnenden deutsch-polnischen Friedhof zu eröffnen, um den Vertrieben die Bestattung in der Heimat zu ermöglichen. Sie bringen deutsche und polnische Investoren zusammen und das Ganze wird ein voller Erfolg. Auch privat läuft es gut und Alexander und Aleksandra werden ein Paar. Doch mit dem Geld stellt sich auch die Gier ein und …

Der Film spielt im Jahr 1989, nach dem Zerfall der kommunistischen Welt. Er zeigt eine Welt voller Möglichkeiten und Hoffnungen, aber auch Befürchtungen. „Unkenrufe“ basiert auf der gleichnamigen Novelle von Günter Grass. Gedreht wurde der Film in Danzig, die nicht nur die Heimatstadt von Günter Grass ist, sondern auch Schauplatz einer anderen Verfilmung eines Werkes von Günter Grass.
Fast dreißig Jahre zuvor wurde hier die Oscarprämierte „Blechtrommel“ gedreht. Auch wenn der Film Unkenrufe recht gut gelungen ist, so hält er einem Vergleich mit der Blechtrommel nicht stand.

Zur technischen Umsetzung der DVD ist zu sagen, dass das Bild recht gut ist. Der Ton ist auf Deutsch in Dolby Digital 5.1 vorhanden. Außerdem gibt Untertitel für Hörgeschädigte in deutscher Sprache.

Die Special Features setzten sich zusammen aus einem rund 44-minütigen Making-Of und dem Kinotrailer. Außerdem gibt es Trailer zu weiteren Filmen. Zwar sind die Extras nicht sonderlich umfangreich ausgefallen, dafür bietet aber das recht lange Making-Of einen guten Einblick in die Entstehung des Filmes.

Mein Fazit zu dieser DVD: Gelungene Literaturverfilmung der gleichnamigen Günter Grass Novelle. Einem Vergleich mit der „Blechtrommel“ hält dieser Film allerdings nicht stand. Die Ausstattung der DVD ist gerade noch okay. ()

alle Rezensionen von Thomas Frowein ...
Obwohl er seit Jahrzehnten einer der unangefochten herausragendsten deutschen Schriftsteller ist, schaffen es die Werke des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass erstaunlich selten auf die große Leinwand. Seiner vertrackten Erzählweise deswegen die Schuld zuzuschieben, hat heutzutage kaum mehr Bestand, schließlich werden noch weitaus schwieriger konstruierte und eigentlich als unverfilmbar geltende Romane zu Drehbüchern adaptiert. Auch der Erfolg von Grass im Kino sollte spätestens seit dem internationalen Siegeszug von der Blechtrommel hinlänglich bewiesen sein. Freuen wir uns also an dieser seltenen Verfilmung seiner gleichnamigen Erzählung „Unkenrufe”, die der Pole Robert Gliñski kongenial in viel sagende Bilder transferiert hat.

Alexander Reschke trifft bei kunsthistorischen Nachforschungen in seiner Geburtsstadt Danzig die Restauratorin Aleksandra Piatowska. Die Leidenschaft der beiden verwitweten Mittfünfziger beschränkt sich nicht nur auf kulturgeschichtliche Überbleibsel. Gemeinsam kommt das illustre deutsch-polnische Paar kurz nach der deutschen Wiedervereinigung auf die Idee, im ehemals deutschen Danzig einen Friedhof für Vertriebene zu eröffnen, damit diese in ihrer alten Heimat ihre letzte Ruhe finden können. Der Versöhnungsvorschlag nimmt aber immer groteskere Formen an, als die Investoren sich zusehends vom Kapitalismus einlullen lassen.

Die Werke von Günter Grass sind von einem weisen, überaus frechen und tiefsinnigen Humor geprägt, der der deutschen Befindlichkeit als gutes schlechtes Gewissen im Nacken sitzt. In seiner 1992 erschienenen Erzählung greift Grass die Auswirkungen der deutschen Wende, den Umbruch in den sozialistischen Ländern des Ostblocks und die allgegenwärtige dunkle Vergangenheit zwischen den europäischen Nachbarn Deutschland und Polen wirkungsvoll auf. Seine Breitseiten schießt er dementsprechend in sämtliche Richtungen ab und lässt weder an deutschem Pedantentum noch an polnischem Laisser-faire ein gutes Haar. Die süffisant-ironische Stimmung der Vorlage konnte von Gliñski hervorragend auf die Leinwand übertragen werden. Das stets präsente Schmunzeln macht auch immer wieder einem herzhaften Lacher Platz. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass diese Adaption gut und gerne zehn Jahre zu spät entstand. Das macht sich leider auch in der Rolle der Erna Brakup bemerkbar, deren Darstellerin Dorothea Walda für die deutsche Fassung unglücklich synchronisiert werden musste – wie viel authentischer hätte der Film gewirkt, wenn man hierfür ein echtes polnisches Muttchen auf masurisch brabbeln gehört hätte. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Unkenrufe
Land / Jahr: Deutschland / Polen 2005
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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