100 Schritte
Schauspieler / Schauspielerinnen in 100 Schritte:
Darsteller:
Luigi Lo Cascio, Luigi Maria Burruano, Lucia Sardo, Paolo Briguglia, Tony Sperandeo, Andrea Tidona, Claudio Gioè, Domenico Centamore, Antonino Bruschetta, Paola Pace, Pippo Montalbano, Aurora Quattrocchi, Gaspare Cucinella, Dario Veca, Simona Cavalieri, Vito Cardinale, Pietro Abbate, Lorenzo Genova, Orio Scaduto, Abdelmjind Adib, Giovanni Martorana, Elio Lo Cascio, Roberto Zibetti, Carlo Ferreri, Francesco Giuffrida, Giacomo Cuticchio, Mimmo Mignemi, Fabio Camilli, Luca Lirone, Marilia Cucinella, Anna Vitale, Valentina Licata, Gaetano Palizzolo, Giuseppe Randazzo, Vincenzo Cusumano, Lorenzo Cucinella, Simona Cordone, Francesca Venuti, Luca Badagliaccio, Fabrizio Romano, Lena Guthorsen, Silvia Russo, Nadine Messina, Tommaso Caporrimo, Francesca Prestigiacomo, Mirko Melarosa, Alessio Melarosa, Luca Veca, Procopio Vitale, Niccolò Bellavista, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu 100 Schritte:
„100 Schritte“ basiert auf dem Leben des Radioreporters Giuseppe Impastato, der 1978 ermordet wurde. Blieb seine Ermordung damals weitgehend unbeachtet, weckte eine 1994 ausgestrahlte Reportage über ungeklärte Mafiaverbrechen das Interesse der Öffentlichkeit. 6 Jahre später folgte dann die filmische Aufarbeitung, die Giueseppe Impastatos Zivilcourage ein cineastisches Denkmal setzte. Obwohl sich bereits zahlreiche Filme mit der halbseidenen Schattenwelt der organisierten Kriminalität in Italien beschäftigten, betritt Regisseur Marco Tullio Giordana mit „100 Schritte“ Neuland: Die verheerenden Konsequenzen, die das kriminelle Treiben der ‚ehrenwerten Gesellschaft’ für die Freiheit Einzelner und die persönliche Integrität hat, wurde vom Gros der bisherigen Mafia-Filme bisher weitgehend ausgeblendet. Die beklemmende Atmosphäre und das Leben in ständiger Angst wurden in bedrückenden, farbarmen Bildern festgehalten. In der Hauptrolle brilliert Luigi Lo Cascio als Reporter, dessen unerschütterlicher Glaube an die Gerechtigkeit ihn zu einem engagierten Kämpfer gegen die Windmühlen machte, bis er dafür mit seinem Leben bezahlen mußte. Giordana inszenierte den Film im Jahr 2000, weit vor dem momentanen Trend zum kritischen und gesellschaftspolitischen Kino, der entscheidend von George Clooney etabliert wurde. Von diesem Trend könnte die DVD-Auswertung von „100 Schritte“ jedoch profitieren und gleichzeitig eindrucksvoll demonstrieren, daß die filmische Annäherung an das Mafia-Phänomen auch dann auf Interesse stößt, wenn nicht der Glamour und die bizarre Anziehungskraft des organisierten Verbrechens im Mittelpunkt steht. Fazit: „100 Schritte“ ist ein gesellschaftspolitisch engagierter Film, der die Zivilcourage eines Einzelnen zum Vorbild erhebt und gleichzeitig mit dokumentarischer Präzision das Lebensgefühl der damaligen Zeit widerspiegelt. Dass der Film dabei auch noch ausgezeichnet unterhalten kann, ist zu gleichen Teilen der eindringlichen Regie und dem überzeugenden Spiel des Hauptdarstellers zu verdanken. (Tino Hahn) alle Rezensionen von Tino Hahn ...
"Nur 100 Schritte liegen zwischen dem Elternhaus von ‚Peppino’ Giuseppe Impastato und dem von Gaetano Badalamenti, dem Oberhaupt der lokalen Mafia von Cinisi, einem kleinen Ort bei Palermo. Ginge es nach seinem Vater Luigi, dann hätte Peppino eine wichtige Position in Onkel Tanos Organisation bekleiden sollen, doch Peppino entscheidet sich schon als Kind gegen die Mauer des Schweigens, die seine Familie umgibt. „100 Schritte” erzählt die Geschichte einer italienischen Familie, einer Mutter, die viel zu spät das traditionelle Schweigen bricht, eines Vaters, zerrissen zwischen der Liebe für seinen Sohn und der Zugehörigkeit zur Mafia.
„100 Schritte” ist die Geschichte eines jungen Mannes, dessen Zivilcourage ganz Italien aufgerüttelt hat.Das Bild von 100 SCHRITTE präsentiert sich in solider, jedoch nicht herausragender Qualität. Trotz der anamorphen Abtastung mangelt es dem 1.85:1-Transfer besonders in der Kantenschärfe etwas an Genauigkeit. In der Tiefe ist hingegen alles sauber zu erkennen, wobei auch hier noch das gewisse Extra fehlt. Die Farben haben satte und kräftige Töne. Auch der Kontrast arbeitet solide, was sich unter anderem in einem überwiegend zufriedenstellenden Schwarzwert widerspiegelt. Ab und an ist dieser jedoch etwas kraftvoll und verschluckt Details. Außerdem neigen helle Flächen gelegentlich zum Überstrahlen. Ein Hintergrundrauschen lässt sich nur dezent ausmachen und fällt auch eher unter die Kategorie ""natürlicher Grain"". Mit 6.77 Mb/sec. liegt die Bitrate dazu noch ausreichend hoch, um kompressionsbedingten Mängeln keine Chance zu lassen. Die Vorlage war nicht ganz sauber, denn gelegentlich huscht das eine oder andere Dropout durchs Bild. Angesichts des Filmalters nicht akzeptabel, jedoch kein Punkt, der den Sehgenuss großartig stört.Die deutsche und italienische Spur liegen jeweils in Dolby Digital 2.0 (Stereo) vor, sind jedoch auf Grund der Zwangsuntertitelung leider nicht während des Filmes wechselbar. In puncto Abmischung unterscheiden sich beide nicht voneinander. Stereotonale Effekte halten sich stark in Grenzen, während die Stimmen gut verständlich sind, jedoch in der Synchronisation etwas lauter wiedergegeben werden. Merkwürdigerweise leidet nur der italienische Originalton phasenweise an einem Rauschen, welches besonders in den ersten 20, 30 Minuten deutlicher hörbar auffällt. Das Vorhandene ist unter den technischen Einschränkungen zwar nicht richtig schlecht, jedoch für einen Kinofilm eindeutig zu wenig. Zumindest Surround hätte drin sein müssen!Das Hauptmenü liegt im anamorphen 1.78:1-Format vor und wurde mit Musik unterlegt. Außer deutschen Untertiteln, welche nur zwangsweise für den italienischen Ton verfügbar sind, gibt es ansonsten absolut gar nichts.100 SCHRITTE – I CENTO PASSI gehört zu jenen Filmen, welche in den Kinos nur mit wenigen Kopien gelaufen sind und anschließend von der Masse an Veröffentlichungen förmlich verschluckt werden... leider. Denn im vorliegenden Fall haben wir es mit einer gelungenen Verfilmung eines ureigenen italienischen Themas zu tun: der Mafia. Regisseur Marco Tullio Giordana fokussiert dabei auf den Weg eines einzelnen jungen Mannes, welcher Courage zeigt und der Unterwelt die Stirn bietet. All dies wird mit nachdenklichen Szenen, jedoch ohne den mahnenden Finger zu erheben, gezeigt. Schauspielerisch agieren alle auf gutem Niveau und verleihen der Geschichte den passenden Grad an Realismus. Sicher ist nicht alles top. Beispielweise hätte man die familiären Beziehungen und deren Probleme etwas mehr beleuchten können. Auch wirkt das Geschehen phasenweise wie ein TV-Film. Doch dies reißt das Gesamtwerk nicht in die Tiefe und lässt 100 SCHRITTE schlussendlich eine gute Mischung aus Drama und Thriller sein. Leider enttäuscht die DVD. Das Bild ist zufriedenstellend - im Gegensatz zum Ton und den nicht vorhandenen Extras. So reicht es nur für ganz knappe fünf Punkte!" (Dennis Meihöfer) alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ... Reminder, PDF-Datenblatt zu 100 Schritte, DVD:
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Weitere Filminfos zu 100 Schritte: Originaltitel: I cento passi Land / Jahr: Italien 2000 Produktion: Fabrizio Mosca für Titti Film - RaiCinema Kamera: Roberto Forza Kostüme: Elisabetta Montaldo Schnitt: Roberto Missiroli Maske: Enrico Iacaponi Ton: Fulgenzio Ceccon Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu 100 Schritte:
Kapitel- / Szenenanwahl, DVD-Menü mit Soundeffekten
Die deutschen Untertitel sind nur bei der italienischen Tonspur verfügbar und zudem nicht ausblendbar! Kommentare zu 100 Schritte:
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