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Die beiden Palästinenser Khaled (Ali Suliman) und Said (Kais Nashef) sind seit ihrer Kindheit gute Freunde. Doch jetzt ist ihre Bestimmung, als Selbstmordattentäter zu göttlichen Ehren zu gelangen. Ohne ein Wort über ihre Mission zu verlieren, verbringen die beiden die letzte Nacht noch einmal im Kreise ihrer Familien. Am nächsten Morgen, die Bomben unsichtbar an ihren Körpern versteckt, werden die Freunde zu ihrem Zielort Tel Aviv gebracht. Doch die Operation läuft nicht wie geplant ... Paradise Now stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.
Schauspieler / Schauspielerinnen in Paradise Now:
Darsteller:
Kais Nashef, Ali Suliman, Lubna Azabal, Amer Hlehel, Hiam Abbass, Ashraf Barhom, Mohammad Bustami, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Paradise Now:
Der ewige Konflikt zwischen Palästina und Israel hat mit der Wahl der radikalen Hamas in Palästinas Regierung in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Hamas lehnt alle Ansprüche Israels auf die besetzten Palästinensergebiete ab, die bisherigen Friedensbestrebungen beider Völker liegen auf Eis. Da Israel nicht mit der Hamas verhandeln will, steht nun eine erneute Verhärtung des Konflikts, bestehend aus palästinensischen Attentaten und Vergeltungsschlägen Israels bevor. Der 1961 in Israel geborene Regisseur Hany Abu-Assad setzt sich in seinem 2005 entstanden Film „Paradise Now“ mit dem ethisch-moralischen Konflikt zweier palästinensischer Selbstmordattentäter auseinander. Sein Film brachte ihm auf der 55. Berlinale bereits den Preis als „Bester Europäischer Film“, den „Amnesty International Filmpreis“ und den „Publikumspreis“ ein.
Said (Kais Nashef) und Khaled (Ali Suliman) sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet. Sie glauben an den Kampf gegen Israel und haben sich freiwillig zu einem Selbstmordattentat bereiterklärt. Sie wissen, dass sie niemals frei sein können, solange die Palästinenser von den israelischen Besatzern unterdrückt werden. Ebenso wissen sie, dass sie nur ihre Körper als Waffen gegen die militärisch überlegenen Israelis einsetzen können. Ihr Glaube an das Paradies und an die gute Sache, machen sie zu Werkzeugen in den Händen palästinensischer Terroristen, die sich als Freunde der Familie darzustellen wissen. Als beide zu einem Attentat herangezogen werden, bleibt ihnen nur noch eine Nacht um von ihren unwissenden Familien Abschied zu nehmen. Am Tag des Attentats geht alles schief: die beiden Freunde werden an der palästinensisch-israelischen Grenz voneinander getrennt. Während Khaled von den Terroristen in Sicherheit gebracht werden kann, irrt Said zurück. Er findet das Lager jedoch verlassen vor. Mit der an seinem Körper befestigten Bombe sucht er nun wieder Anschluss an die Gruppe. Für Khaled beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Terroristen halten Said für einen Kollaborateur. Es ist gut, dieses Thema einmal fernab von gesichtslosen Fernsehmeldungen, die nur die Anzahl der Todesopfer aufzählen, behandelt zu sehen. Die Geschichte geht nah, auch wenn sich die Erklärung für die Wahnsinnstaten der Selbstmordattentäter wieder nur in der strengen Gläubigkeit finden lässt. Daraus lässt sich schließen, dass es ohne diesen Faktor keine oder fast keine Attentate mehr geben würde. Verhandeln wäre wieder eine Option, denn die Augen der Welt sind bereits auf Israel und Palästina gerichtet, auch wenn sich Palästina verlassen fühlt und sich Israel die Rolle als „Unterdrücker und Opfer zugleich“ gesichert zu haben scheint. Hany Abu-Assad gelingt es uns mit „Paradise Now“ den menschlichen Faktor, der hinter dem schrecklichen Konflikt steht, nahe zu bringen. Spannend, nachdenklich, aber auch unterhaltsam, wird so aus dem Tabu eine filmische Ansatzmöglichkeit für eigene Analysen. Er hilft tatsächlich das schwarz-weiß Denken zu lockern und lenkt die Sicht des Zuschauers auf die aussichtslose Lage der Palästinenser, die Opfer Israels, aber auch Opfer ihrer eigenen Denk- und Glaubensweise sind. „Paradise Now“ glorifiziert weder die Tat des Selbstmordanschlags noch Verurteilt er diese – es gelang Abu-Assad eine möglichst neutrale Betrachtungsweise, in deren Anschluss der Zuschauer beurteilen muss. Dadurch ein sehenswerter Film, nicht nur für den Politikunterricht. ( Jan Heesen) alle Rezensionen von Jan Heesen ...
Filme, die den israelisch-palästinensischen Konflikt behandeln, kamen in den vergangenen Jahren mit Hilfe deutscher und holländischer Finanziers verstärkt in unsere Kinos. Hany Abu-Assads Rana’s Wedding oder Eran Riklis’ Die syrische Braut konzentrierten sich mit ihren Geschichten weitgehend auf einen privaten Bereich, der durch die politisch eingefahrene Situation im Nahen Osten bis zur Unmöglichkeit verkompliziert worden ist. Ein freies Bewegen zwischen den besetzten Gebieten und anderen Ländern ist nicht möglich, der Alltag wird von terroristischen Anschlägen und Angst bestimmt. Hany Abu-Assad hat sich mit diesem Film weiter vorgewagt.
Paradise Now erzählt die Geschichte zweier Männer, die sich den palästinensischen Widerstandskämpfern als Selbstmordattentäter zur Verfügung gestellt haben und nun unmittelbar vor ihrem todbringenden Einsatz stehen. Khaled und Said sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet und arbeiten zusammen für einen Autohändler. Eines Abends erhalten sie von einem Rebellenführer die Bestätigung, dass für den Folgetag ein Großanschlag in Tel Aviv geplant ist, für den die beiden als Attentäter benötigt werden. Nachdem schließlich alle Vorbereitungen getroffen wurden, läuft beim Durchbrechen der Grenze etwas schief und Khaled und Said verlieren sich aus den Augen. Noch ist nicht klar, ob das Attentat nun wie geplant stattfinden kann. Zudem keimen bei den beiden Männern erste Zweifel, ob das, was sie planen, wirklich sinnvoll ist.
Abu-Assad hat ... (
Frank Brenner)
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"Die beiden Palästinenser Khaled (Ali Suliman) und Said (Kais Nashef) sind seit ihrer Kindheit gute Freunde. Doch jetzt ist ihre Bestimmung, als Selbstmordattentäter zu göttlichen Ehren zu gelangen. Ohne ein Wort über ihre Mission zu verlieren, verbringen die beiden die letzte Nacht noch einmal im Kreise ihrer Familien. Am nächsten Morgen, die Bomben unsichtbar an ihren Körpern versteckt, werden die Freunde zu ihrem Zielort Tel Aviv gebracht. Doch die Operation läuft nicht wie geplant ...PARADISE NOW liegt im anamorph abgetasteten Originalformat von 2.40:1 vor. Die Schärfe ist dabei zwar nicht durchgehend gut, überzeugt meistens aber dennoch. Lediglich in der Tiefe wirkt das Geschehen etwas verschwommen und Nahaufnahmen könnten mehr Feinheiten offerieren. Ähnlich schaut es beim soliden Schwarzwert aus, welcher ab und an aber ein paar Details wie Haare verschluckt. Großteils darf man dennoch zufrieden sein. Farblich erstrahlt das Bild in gewollt tristen Farben. Ein Hintergrundrauschen ist vorhanden, jedoch meistens nur auf hellen Flächen deutlicher sichtbar. Zu Beginn des Films und auch später lässt sich in einigen Einstellungen mittelstarkes Zeilenflimmern beobachten (beispielsweise bei Minute 08:26 im Hintergrund auf den Strommastleitungen). Im weiteren Verlauf taucht dies jedoch kaum störend auf. Die durchschnittliche Videobitrate liegt bei 5.56 Mb/sec. und lässt die Kompression unauffällig im Hintergrund arbeiten.Unter Berücksichtigung der schwierigen ... (Dennis Meihöfer)
die komplette Rezension lesen ... alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Paradise Now, DVD: Alle Film-Daten als PDF Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken Weitere Filminfos zu Paradise Now: Originaltitel: Paradise Now Land / Jahr: Frankreich / Deutschland / Holland / Israel 2005 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Paradise Now:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Deleted Scenes (ca. 28 Min.)
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