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Saint Ralph - Ich will laufen - Home Edition
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Es ist das Jahr 1953. Ralph Walker geht in die neunte Klasse einer kirchlichen Schule und ist bekannt für seine Missgeschicke. Wenn er nicht beim Rauchen im Hof erwischt wird, dann beim Onanieren im örtlichen Freibad, und so lacht man zwar in der Schule über ihn, der Direktor allerdings, der strenge Vater Fitzpatrick, findet Ralphs Eskapaden nur wenig lustig. Er schickt ihn als Strafe zum Geländelauf-Team, das von Vater Hibbert, einem ehemaligen Marathonläufer, durch die Gegend gescheucht wird. Ralph findet die Lauferei komplett sinnlos und schleppt sich lustlos hinterher.
Ralph lebt allein im Haus seiner Eltern, lässt aber den Rest der Welt in dem Glauben, dass seine Großeltern sich um ihn kümmern. Sein Vater ist im Krieg gefallen, seine Mutter liegt im Krankenhaus, wo Ralph sie täglich besucht. Eines Tages jedoch, während einer seiner Besuche, fällt Ralphs Mutter in ein Koma. Schwester Alice macht Ralph wenig Hoffnung, dass seine Mutter bald wieder aufwachen wird. Sie versichert ihm, dazu bräuchte es schon ein Wunder. Aber sie unterstützt ihn bei seinen Versuchen, mit Musik oder Geschichten ins Bewusstsein der Mutter vorzudringen.
Ralph ist nicht nur todunglücklich wegen des Zustands seiner Mutter, er hat auch die berechtigte Angst, man werde ihn in ein Heim schicken, wenn auffliegt, dass er auf Dauer ganz allein lebt. Da hört er im Unterricht, dass es nicht nur für Heilige möglich sei, ein Wunder zu bewirken. Jeder der an etwas glaubt, genug betet und sündenfrei lebt, käme für ein Wunder in Frage. Ralph beschließt also, ein Wunder zu bewirken, auch wenn er noch nicht weiß, wie er die Sündenfreiheit bewältigen soll. Aber er will immerhin an etwas völlig Aussichtsloses glauben: daran, dass er ein Läufer wird, der den nächsten Boston Marathon gewinnt. Das darauf folgende Wunder soll dann seine Mutter ins Leben zurückholen.
Die Idee ist ziemlich verrückt, und Ralph handelt sich nur Ärger damit ein. Die Schule lacht einmal mehr über ihn, sein Freund Chester glaubt, er sei übergeschnappt, Vater Fitzgerald bestraft ihn wegen blasphemischer Reden und Vater Hibbert hält ihn für ein Großmaul. Ralph allerdings lässt sich nicht beirren. Er beginnt zu trainieren, und allmählich müssen alle einsehen, dass er besser ist, als sie für möglich hielten. Vater Hibbert übernimmt irgendwann sein Training, aber Ralph bedient sich gleichzeitig der absurdesten Mittel, um ein guter Läufer zu werden: Er liest Bücher von irren Langstreckenchampions, er stemmt Gewichte mit Schwester Alice, er versucht mit den Seelen von Toten in Kontakt zu treten, er hat himmlische Visionen. Aber bei all dem läuft er immer besser. Er gewinnt und verliert ein paar lokale Rennen, aber im Frühjahr des Jahres 1954 hat er sich für den Boston Marathon qualifiziert.
Bevor der Marathon stattfindet, schaltet sich Vater Fitzpatrick wieder ein. Er verbietet Ralph, nach Boston zu fahren, und er verbietet Vater Hibbert, ihn dorthin zu bringen. Trotzdem treffen sich die beiden natürlich in Boston an der Rennstrecke. Während Ralph läuft und Vater Hibbert ihn anfeuert, hört die ganze Schule im Radio mit. Auch Schwester Alice sitzt bei Ralphs Mutter und verfolgt das Rennen. Ralph läuft großartig, verliert aber knapp gegen den Läufer John Kelly. Er ist nur Zweiter geworden, es wird kein Wunder geben, seine Mutter liegt weiterhin im Koma.
Ralph kehrt unglücklich zurück in die Schule. Aber durch seinen Glauben an sich und durch seine tatsächliche Teilnahme am Marathon hat sich alles geändert. Niemand hält ihn mehr für einen Spinner, sogar Vater Fitzpatrick ist beeindruckt. Ralph wird weiterlaufen, die olympischen Spiele sind nicht fern. Und seine Mutter wird eines Tages wieder aufwachen, davon ist er fest überzeugt ...
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Inhaltsangabe zu Saint Ralph - Ich will laufen - Home Edition: 
Es ist das Jahr 1953. Ralph Walker geht in die neunte Klasse einer kirchlichen Schule und ist bekannt für seine Missgeschicke. Wenn er nicht beim Rauchen im Hof erwischt wird, dann beim Onanieren im örtlichen Freibad, und so lacht man zwar in der Schule über ihn, der Direktor allerdings, der strenge Vater Fitzpatrick, findet Ralphs Eskapaden nur wenig lustig. Er schickt ihn als Strafe zum Geländelauf-Team, das von Vater Hibbert, einem ehemaligen Marathonläufer, durch die Gegend gescheucht wird. Ralph findet die Lauferei komplett sinnlos und schleppt sich lustlos hinterher.
Ralph lebt allein im Haus seiner Eltern, lässt aber den Rest der Welt in dem Glauben, dass seine Großeltern sich um ihn kümmern. Sein Vater ist im Krieg gefallen, seine Mutter liegt im Krankenhaus, wo Ralph sie täglich besucht. Eines Tages jedoch, während einer seiner Besuche, fällt Ralphs Mutter in ein Koma. Schwester Alice macht Ralph wenig Hoffnung, dass seine Mutter bald wieder aufwachen wird. Sie versichert ihm, dazu bräuchte es schon ein Wunder. Aber sie unterstützt ihn bei seinen Versuchen, mit Musik oder Geschichten ins Bewusstsein der Mutter vorzudringen.
Ralph ist nicht nur todunglücklich wegen des Zustands seiner Mutter, er hat auch die berechtigte Angst, man werde ihn in ein Heim schicken, wenn auffliegt, dass er auf Dauer ganz allein lebt. Da hört er im Unterricht, dass es nicht nur für Heilige möglich sei, ein Wunder zu bewirken. Jeder der an etwas glaubt, genug betet und sündenfrei lebt, käme für ein Wunder in Frage. Ralph beschließt also, ein Wunder zu bewirken, auch wenn er noch nicht weiß, wie er die Sündenfreiheit bewältigen soll. Aber er will immerhin an etwas völlig Aussichtsloses glauben: daran, dass er ein Läufer wird, der den nächsten Boston Marathon gewinnt. Das darauf folgende Wunder soll dann seine Mutter ins Leben zurückholen.
Die Idee ist ziemlich verrückt, und Ralph handelt sich nur Ärger damit ein. Die Schule lacht einmal mehr über ihn, sein Freund Chester glaubt, er sei übergeschnappt, Vater Fitzgerald bestraft ihn wegen blasphemischer Reden und Vater Hibbert hält ihn für ein Großmaul. Ralph allerdings lässt sich nicht beirren. Er beginnt zu trainieren, und allmählich müssen alle einsehen, dass er besser ist, als sie für möglich hielten. Vater Hibbert übernimmt irgendwann sein Training, aber Ralph bedient sich gleichzeitig der absurdesten Mittel, um ein guter Läufer zu werden: Er liest Bücher von irren Langstreckenchampions, er stemmt Gewichte mit Schwester Alice, er versucht mit den Seelen von Toten in Kontakt zu treten, er hat himmlische Visionen. Aber bei all dem läuft er immer besser. Er gewinnt und verliert ein paar lokale Rennen, aber im Frühjahr des Jahres 1954 hat er sich für den Boston Marathon qualifiziert.
Bevor der Marathon stattfindet, schaltet sich Vater Fitzpatrick wieder ein. Er verbietet Ralph, nach Boston zu fahren, und er verbietet Vater Hibbert, ihn dorthin zu bringen. Trotzdem treffen sich die beiden natürlich in Boston an der Rennstrecke. Während Ralph läuft und Vater Hibbert ihn anfeuert, hört die ganze Schule im Radio mit. Auch Schwester Alice sitzt bei Ralphs Mutter und verfolgt das Rennen. Ralph läuft großartig, verliert aber knapp gegen den Läufer John Kelly. Er ist nur Zweiter geworden, es wird kein Wunder geben, seine Mutter liegt weiterhin im Koma.
Ralph kehrt unglücklich zurück in die Schule. Aber durch seinen Glauben an sich und durch seine tatsächliche Teilnahme am Marathon hat sich alles geändert. Niemand hält ihn mehr für einen Spinner, sogar Vater Fitzpatrick ist beeindruckt. Ralph wird weiterlaufen, die olympischen Spiele sind nicht fern. Und seine Mutter wird eines Tages wieder aufwachen, davon ist er fest überzeugt ...
Saint Ralph - Ich will laufen - Home Edition stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Saint Ralph - Ich will laufen - Home Edition:
Darsteller:
Adam Butcher, Campbell Scott, Gordon Pinsent, Jennifer Tilly, Shauna MacDonald, Tamara Hope, Frank Crudele, Michael Kanev, Chris Ploszczansky, Paulette Sinclair, Lubica Kucerova, Ben Gans, Jock McLeod, Jeff Baxter, Daniel Karasik, Jonathan Walker, Keir Gilchrist, Jonathan Wilson, Rob Smith, Joan Massiah, Gerard Parkes, Boyd Banks, Henry Alessandroni, Fiona Highet, Brandon Barre, John Blakey, Naomi Emmerson, Sean Cullen, Barry Stillwell, Jonathan Higgins, Michael David Brown, Miranda Black, Brian Bannan, Peter Feniak, Tufford Kennedy,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Saint Ralph - Ich will laufen - Home Edition:
5Thomas Steffens2009-01-28Ralph Walker ist Schüler der neunten Klasse einer kirchlich geführten Schule. Als seine Mutter, die einzige Bezugsperson für Ralph, ins Koma fällt, droht ihm eine Abschiebung ins Waisenhaus. Die Krankenschwester erklärt Ralph, dass nur ein Wunder seine Mutter wieder aus dem Koma erwecken könnte. Und Ralphs Pater bestätigt ihm, dass nicht nur Heilige Wunder vollbringen können. Der Gedankenkreis schließt sich, als Ralphs Sportlehrer auf einen Scherz erwidert, es wäre schon ein Wunder, wenn der schmächtige Junge den angesehenen Marathonlauf in Boston gewinnen würde. Von da an weiß der Junge, was er zu tun hat.
Der im Kanada der 50er Jahre angesiedelte Film rekonstruiert das spartanische Leben jener Zeit und zeichnet dabei ein gelungenes Bild des kirchlichen Erziehungssystems und der Lebensumstände der ärmlichen Leute. Sein Hauptaugenmerk richtet er jedoch durchweg auf seinen halbwüchsigen Protagonisten, der beseelt von einer gutherzigen Idee und einem eisernen Willen über sich hinaus wächst und seine Zweifler eines Besseren belehrt. Zusammen mit Pater Hibbert, der früher selbst Langstreckenläufer war, beginnt Ralph ein Kräfte zehrendes Fitnesstraining, das ihm schließlich nicht nur die Teilnahme an dem sportlichen Großevent ermöglicht, sondern auch seinen Sieg in greifbare Nähe rückt. In Zwischentiteln dokumentiert McGowan das Fortschreiten der Zeit anhand von griffig ausgewählten Schutzpatronen für die jeweiligen Tage, die die Ereignisse auf eine subversive Weise kommentieren. Dabei geht dem Regisseur der Respekt vor dem Glauben keineswegs verloren. Stattdessen weiß er überholte Denkweisen der kirchlichen Vertreter mit spielerischer Leichtigkeit zu brechen, ohne die dahinter steckenden Grundsätze zu verraten.
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Ralph Walker ist Schüler der neunten Klasse einer kirchlich geführten Schule. Als seine Mutter, die einzige Bezugsperson für Ralph, ins Koma fällt, droht ihm eine Abschiebung ins Waisenhaus. Die Krankenschwester erklärt Ralph, dass nur ein Wunder seine Mutter wieder aus dem Koma erwecken könnte. Und Ralphs Pater bestätigt ihm, dass nicht nur Heilige Wunder vollbringen können. Der Gedankenkreis schließt sich, als Ralphs Sportlehrer auf einen Scherz erwidert, es wäre schon ein Wunder, wenn der schmächtige Junge den angesehenen Marathonlauf in Boston gewinnen würde. Von da an weiß der Junge, was er zu tun hat.
Der im Kanada der 50er Jahre angesiedelte Film rekonstruiert das spartanische Leben jener Zeit und zeichnet dabei ein gelungenes Bild des kirchlichen Erziehungssystems und der Lebensumstände der ärmlichen Leute. Sein Hauptaugenmerk richtet er jedoch durchweg auf seinen halbwüchsigen Protagonisten, der beseelt von einer gutherzigen Idee und einem eisernen Willen über sich hinaus wächst und seine Zweifler eines Besseren belehrt. Zusammen mit Pater Hibbert, der früher selbst Langstreckenläufer war, beginnt Ralph ein Kräfte zehrendes Fitnesstraining, das ihm schließlich nicht nur die Teilnahme an dem sportlichen Großevent ermöglicht, sondern auch seinen Sieg in greifbare Nähe rückt. In Zwischentiteln dokumentiert McGowan das Fortschreiten der Zeit anhand von griffig ausgewählten Schutzpatronen für die jeweiligen Tage, die die Ereignisse auf eine subversive Weise kommentieren. Dabei geht dem Regisseur der Respekt vor dem Glauben keineswegs verloren. Stattdessen weiß er überholte Denkweisen der kirchlichen Vertreter mit spielerischer Leichtigkeit zu brechen, ohne die dahinter steckenden Grundsätze zu verraten.
(Thomas Steffens)
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Weitere Filminfos zu Saint Ralph - Ich will laufen - Home Edition:
Originaltitel: Saint Ralph
Land / Jahr: Kanada 2004
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Saint Ralph - Ich will laufen - Home Edition:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Regisseur Michael McGowan, Deutscher und US-Kinotrailer, Bildergalerie, Informationen zu Cast & Crew
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Bei der Vorstellung des Titels Saint Ralph - Ich will laufen - Home Edition handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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