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TECHNISCHE DATEN
zu Der Ritus - Ingmar Bergman Edition

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono,Schwedisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680035505 / 4006680035505
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Der Ritus - Ingmar Bergman Edition

Der Ritus - Ingmar Bergman Edition

Titel:

Der Ritus - Ingmar Bergman Edition

Label:

Arthaus

Regie:

Ingmar Bergman

Laufzeit:
72 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Der Ritus - Ingmar Bergman Edition:


Aufgrund einer obszönen Pantomimendarstellung müssen sich die Schauspieler Sebastian, Thea und Hans wegen des Verstoßes gegen das Sittengesetz vor Gericht verantworten. Gemeinsam und einzeln werden die angeklagten Künstler vom ermittelnden Richter befragt. Dabei kommen ihre persönlichen Schwächen und ihre triebhaften Verstrickungen zum Vorschein, denen sich selbst der Richter nicht entziehen kann... Der Ritus - Ingmar Bergman Edition stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Der Ritus - Ingmar Bergman Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Ritus - Ingmar Bergman Edition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Ritus - Ingmar Bergman Edition:
Der 1918 in Uppsala, Schweden geborene Regisseur Ingmar Bergman ist laut Time Magazin der „weltgrößte, lebende Regisseur“ (Zitat vom 11 Juli 2005). Ob das den mittlerweile 88jährigen Bergman noch interessiert bleibt offen. Bergman kann auf über 60 Spielfilme und Dokumentationen zurückblicken, die er in der Zeit von 1946 bis 2003 veröffentlichte und für die er auch überwiegend selbst die Drehbücher verfasste. Bergmans Leidenschaft für das Theater haben 120 internationale Inszenierungen zur Folge. 1997 erhielt Bergman die „Palme aller Palmen“ als bester Regisseur aller Zeiten in Cannes.

Den Durchbruch schaffte Bergman 1955 mit dem Film „Das Lächeln einer Sommernacht“ (Sommarnattens leende) für den er bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis für „Best Poetic Humor“ erhielt. Sein bekanntester Film „Szenen einer Ehe“ (Scener ur ett äktenskap, 1973) befasst sich mit einem seiner Lieblingsthemen: dem Scheitern der Institution Ehe und dem Triumph der Liebe zwischen zwei Menschen.

„Der Ritus“ ist ein 1969 für das Fernsehen produziertes Kammerspiel, in dem es um den Gerichtsprosses eines ungenannten europäischen Landes gegen eine Gruppe von drei Schauspielern geht, denen vorgeworfen wird, ein sittenwidriges Stück aufgeführt zu haben. Die drei Schauspieler, Sebastian Fischer (Anders Ek), Thea und Hans Winkelman (Ingrid Thulin und Gunnar Björnstrand), die als „Les Riens“ („Die Nichtse“) auftreten, zeigen sich umgänglich den Vorwürfen gegenüber und sind bereit ein entsprechendes Bußgeld zu bezahlen. Richter Abrahamsson (Erik Hell), der die Untersuchungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem kleinen Verhörzimmer durchführt, möchte die Gruppe jedoch nicht so einfach davonkommen lassen. In Einzelverhören will er die als Individuum schwachen Charaktere, der als Kollektiv starken Gruppe, bloßstellen. Kein Detail, dass er nicht diskret verschweigt, obwohl es mit dem Tatbestand nichts zu tun hat: der bereits gesühnte Mord Sebastians an einem früheren Partner, die Langzeit-Affäre Theas mit Sebastian, die scheinbar dienerhafte Unterwürfigkeit mit der Hans diese Affäre zugunsten des Zusammenhalts der Gruppe akzeptiert. Abrahamsson provoziert gezielt die Schwächen der einzelnen Mitglieder, die alle, wenn auch in abgeschwächter Form, in ihm zu finden sind. Als er merkt, dass er den Angeklagten moralisch nicht überlegen ist, sondern diese nur verstärkt die Facetten seines Charakters widerspiegeln, verzweifelt er an seiner eigenen Lebenslüge: der Verkörperung von Recht und Ordnung in einem moralisch-verantwortungsbewussten Menschen.

„Der Ritus“ ist ein Stück, das an Intensität kaum zu übertreffen ist. Der Versuch sich der darstellerischen Leistung entziehen zu wollen scheitert von Anbeginn des Stückes, womit der Zuschauer direkt gebannt wird. Dies ist auch notwendig, erfahren wir Anfangs nur sehr wenig über Sinn und Zweck der Verhöre. Dafür lernen wir vier Charaktere kennen, die, wenn auch nicht durch und durch verdorben, dennoch mit Schwächen gestraft sind, die dem „normalen“ Menschen fremd sein sollten, es aber längst nicht mehr sind – oder vielleicht noch nie waren? Die Dreiecksbeziehung der Schauspieler, die ohne einander nichts Wert sind und es aus dieser Angst heraus vermutlich niemals alleine versuchen würden, der Richter, der als moralisches Vorbild beginnt, nur um später unter der Last ständigen moralischen Handelns zusammenzubrechen. Der Ritus steht für ein ständig wiederkehrendes Ereignis und zwar dem Kampf mit der eigenen Persönlichkeit. Auch die geführten Verhöre kommen einem innerem Ritus gleich, der in Wut, Verzweiflung oder Furcht enden kann. Bergman will mit seinem Stück aber auch auf die Willkür selbsternannter „Moralapostel“ aufmerksam machen, denn er musste sich in seiner Karriere häufig mit eben diesen herumschlagen. Aus Wut vor der Zensur schnitt er drei Einzelbilder eines erigierten Penis in den Abspann seines Films „Persona“ (1966).

„Der Ritus“ ist ein Stück Filmgeschichte, das nicht durch überwältigende Machart, sondern durch überwältigende Darstellung beeindruckt. Es handelt sich tatsächlich um ein Kammerspiel ohne große Bühnenaufbauten oder effektheischende Momente. Zentral im Bild sind nur die Darsteller, sehr häufig auch in extremen Nahaufnahmen. Dies, gepaart mit intelligenten und doch verständlichen Dialogen, macht Bergmans Film zu einem intensiven Erlebnis und erlaubt einen guten Einstieg in das umfangreiche Lebenswerk des Künstlers. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
"Aufgrund einer obszönen Pantomimendarstellung müssen sich die Schauspieler Sebastian, Thea und Hans wegen des Verstoßes gegen das Sittengesetz vor Gericht verantworten. Gemeinsam und einzeln werden die angeklagten Künstler vom ermittelnden Richter befragt. Dabei kommen ihre persönlichen Schwächen und ihre triebhaften Verstrickungen zum Vorschein, denen sich selbst der Richter nicht entziehen kann...

DER RITUS ist ein anspruchsvolles Drama, das dank seiner Undurchschaubarkeit, Komplexität und Exzentrik vortrefflich unterhält. Die wenigen Charaktere wurden bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Ein jeder vermag den Zuschauer durch seine psychotischen Eigenschaften zu faszinieren.

Das DVD-Release aus dem Hause Kinowelt bietet eine ordentliche Technik. Das fast vierzig Jahre alte Bildmaterial wurde ausführlich gesäubert, so dass keine signifikanten Verschmutzungen auftreten. Nur an vereinzelten Stellen lassen sich kleine Dropouts und fadenförmige Verunreinigungen ausmachen. Rauschen bewegt sich meist lediglich auf einem leichten Niveau. Dementsprechend fällt die Schärfe, auch unter Berücksichtigung des hohen Materialalters, durchaus gut aus, so dass in den überwiegenden Gesichtsaufnahmen viele Details abgezeichnet werden. Letztlich verrichtet der Kontrast seinen Dienst zufriedenstellend. Der Ton wurde ebenfalls restauriert. So sind den beiden DD  ()

alle Rezensionen von Fabian Sell ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Riten
Land / Jahr: Schweden 1969
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Produktionsnotizen
Kommentare:

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