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Schauspieler / Schauspielerinnen in Rembrandt:
Darsteller:
Charles Laughton, Gertrude Lawrence, Elsa Lanchester, Edward Chapman, Walter Hudd, Roger Livesey, John Bryning, Sam Livesey, Herbert Lomas, Allan Jeayes, John Clements, Raymond Huntley, Abraham Sofaer, Laurence Hanray, Austin Trevor, Henry Hewitt, Gertrude Musgrove, Richard Gofe, Basil Gill, Barry Livesey, James Carney, Jack Livesey, John Turnbull, Edmund Willard, Hector Abbas, Evelyn Ankers, Baroness Barany, Lewis Broughton, Frederick Burtwell, William Fagan, Marius Goring, Wilfrid Hyde-White, Meinhart Maur, Quentin McPhearson, George Merritt, Charles Paton, Bellenden Powell, George Pughe, Jerrold Robertshaw, Leonard Sharp, Byron Webber, Roger Wellesley, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Rembrandt:
Charles Laughton (1899-1962), der 1950 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, studierte an der Royal Academy of Dramatic Arts und begann 1926 am Londoner Barnes Theatre zu spielen. 1931 war er erstmals Star einer Broadway-Inszenierung, was ihm den Ruf der Paramount nach Hollywood einbrachte. Er hatte bereits während der Stummfilmzeit (1928) in englischen Kurzfilmen nach H.G. Wells vor der Kamera debütiert. Laughton arbeitete ab 1932 in amerikanischen und englischen Filmen und spielte in London und am Broadway Theater. Vielfältige Aufgaben erhielt er im Film. Er war der erste Engländer, der den "Oscar" erhielt: für seinen erotomanen tyrannischen König in "Das Privatleben Heinrichs VIII" (1933/ ebenfalls von Alexander Korda). Er tyrannisiert Clark Gable in der ersten Version von "Meuterei auf der Bounty" (1935), und die Affen-Menschen in "Insel der verlorenen Seelen", der ersten Version von "Die Insel des Dr. Moreau" (1932). Unvergessen ist er als Rechtsanwalt Robarts in Billy Wilders Agatha-Christie-Verfilmung "Zeugin der Anklage" oder auch in den Alfred Hitchcock Filmen "Riffpiraten" und "Der Fall Paradin". Laughton war mit der Schauspielerin Elsa Lanchester verheiratet, aber wohl mehr, um seine von Lanchester tolerierte Homosexualität zu verbergen. Mit ihr trat er auch oft in gemeinsamen Filmen auf, z.B. "Zeugin der Anklage" oder auch "Rembrandt". Elsa Lanchester war übrigens die „Braut“ in "Frankensteins Braut" mit Boris Karloff. Auch in komischen Rollen glänzte Charles Laughton, z.B. als Butler ("Ein Butler in Amerika") oder als Millionär in "Die ewige Eva". Er war der römische Senator in Stanley Kubricks "Spartakus" und der US-Senator in "Sturm über Washington", seinem letzten Film. Laughtons einzige Regiearbeit "Die Nacht des Jägers" (1955, mit Robert Mitchum) war kommerziell nicht erfolgreich, ist aber künstlerisch einer der besten Films noirs. Für alle Agatha-Christie-Fans: 1928 spielte er in dem Stück "Alibi" als allererster Schauspieler die Rolle von Agatha Christies Detektiv Hercule Poirot. Die Handlung des Films "Rembrandt" setzt kurz vor dem Tod seiner Gattin Saskia ein. Das unzählige Mal von ihm portraitierte und vergötterte Frau war seine große Liebe. Ihr Tod ist ein schwerer Niederschlag für den Maler, der auch seinen langen Abstieg einläutet, welcher von da an seinen Lauf nimmt. Noch verbittert vom Tod seiner Frau setzt er ein Bildnis der Stadtwache so um, wie er es für richtig hält, es aber überhaupt nicht den Vorstellungen seiner Auftraggeber entspricht. Spätestens ab hier gilt Rembrandt als schwierig, als Künstler, bei dem man nicht das bekommt, was man bestellt. Zehn Jahre später liegt er schon am Boden. Sein lockerer Umgang mit Geld, sein mangelndes Gespür dafür und die schlechte Auftragslage haben dafür gesorgt, dass ein Pfändungsbefehl gegen ihn erlassen wurde. Seine Haushälterin Geertje Dirx (Gertrude Lawrence) verzweifelt an dem eigensinnigen Künstler, der Sohn Titus (John Bryning) leidet unter dem mangelnden Respekt, dem man seinem Vater entgegenbringt. Erst eine neue Liebe zu der treu sorgenden und pfiffigen Hendrickje Stoffels (Elsa Lanchester) gibt Rembrandt noch einmal Auftrieb. "Rembrandt" ist ein, mit starken Licht- und Schatteneffekten, stimmungsvoll fotografierter Film, und Charles Laughton gibt eine hinreißende Charakterstudie des holländischen Malers. Was Bild und Ton angeht, so darf man nicht vergessen, das dieser Streifen zwar noch keine 400 Jahre wie Rembrandt auf der Filmrolle hat, aber immerhin schon 70 Jahre, und somit ist die Qualität Beider nicht besonders gut. Das Bild (4:3) weist einige Verschmutzungen und Defekte auf, und der Ton (DD 2.0 Mono) klingt recht verrauscht, und anfänglich gibt es auch Synchron-Fehler, indem die deutsche Synchronisation eine Spur immer zu früh einsetzt. Aber all das nehmen echte Liebhaber alter Klassiker gern in kauf. Es gibt dem ganzen ja auch einen nostalgischen Touch. An Bonusmaterial gibt es eine Fotogalerie und Programmhinweise. Alternativen zu "Rembrandt", bzw. zu "Maler"-Filmbiografien: "Ein Leben in Leidenschaft" (Kirk Douglas als Vincent van Gogh), Charlton Heston in "Michelangelo - Inferno und Ekstase", "Frida" (Salma Hayek als Frida Kahlo), "Polock" mit Ed Harris, und ganz aktuell John Malkovich als Gustav "Klimt". (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Rembrandt, DVD:
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Weitere Filminfos zu Rembrandt: Originaltitel: Rembrandt Land / Jahr: Großbritannien 1936 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Rembrandt:
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