Härtetest
http://www.digitalvd.de/dvds/52884,Haertetest.html
Der 26-jährige Jonas wird von seiner Freundin verlassen, weil sie ihn für den größten Feigling aller Zeiten hält. Ganz unberechtigt ist der Vorwurf nicht: Jonas hat Angst vor Schlangen und Horrorfilmen, fährt vorsichtig Auto, wohnt noch zu Hause, nimmt keine Drogen und soll später Papas Firma übernehmen. Während seine Freunde ihn wieder verkuppeln wollen, hat Jonas seine Traumfrau bereits selbst gefunden. Für die bildhübsche, ökologisch engagierte Fahrrad-Kurierin Lena ist Jonas erstmals bereit, wirklich zu kämpfen. Doch Lenas Ansprüche sind hoch und dem Weichei steht ein gnadenloser Härtetest bevor ... ...
Inhaltsangabe zu Härtetest: 
Der 26-jährige Jonas wird von seiner Freundin verlassen, weil sie ihn für den größten Feigling aller Zeiten hält. Ganz unberechtigt ist der Vorwurf nicht: Jonas hat Angst vor Schlangen und Horrorfilmen, fährt vorsichtig Auto, wohnt noch zu Hause, nimmt keine Drogen und soll später Papas Firma übernehmen. Während seine Freunde ihn wieder verkuppeln wollen, hat Jonas seine Traumfrau bereits selbst gefunden. Für die bildhübsche, ökologisch engagierte Fahrrad-Kurierin Lena ist Jonas erstmals bereit, wirklich zu kämpfen. Doch Lenas Ansprüche sind hoch und dem Weichei steht ein gnadenloser Härtetest bevor ... Härtetest stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
Härtetest Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Härtetest:
Darsteller:
Janek Rieke, Lisa Martinek, Sigi Terpoorten, Katharina Eckerfeld, Gerhard Garbers, Katrin Saß, Florian Lukas, Sebastian Münster, Marek Harloff, Oliver Bröcker, Alexander Hörbe, Thorsten Schätz, Birke Bruck, Hark Bohm  , Rudi Völler, Patricia Tiedke, Kathrin Angerer, Mark Letzig, Nicholas Bodeux, Bastian Trost, Anna Schäfer, Harald Maack, Jan-Michael Brandt, Aleksandr Mitta, Frank Heide, Marc Hosemann  , Georg Krippendorf,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Härtetest:
0Bernd Hellweg2009-01-28Er gilt als Multitalent: Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler Janek Rieke. 1971 geboren, studierte Rieke zunächst drei Jahre Philosophie, bevor er ein Regie-Studium am Hamburger Institut für Theater, Musiktheater und Film begann, das er 1996 mit dem Kurzfilm "Jenseits von Schweden" abschloss. 1997 folgte - ebenfalls unter seiner Regie - "Härtetest", sein erster langer Spielfilm, der in den Kategorien bester Film und beste Hauptdarstellerin (Lisa Martinek) zum Deutschen Filmpreis nominiert wurde und den Publikumspreis beim Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken gewann. In beiden Filmen spielte er selbst auch Hauptrollen, und Beide sind nun bei Kinowelt auf einer DVD erschienen.
In "Härtetest" spielt er die Rolle des 26-jährigen Jonas, der noch wohlbehütet bei seinen reichen Eltern (Vater ist Reeder) wohnt. Er ist das, was man einen "Softie" oder auch "Weichei" nennt: Er fürchtet sich vor Schlangen, fährt immer vorsichtig Auto, nimmt keinerlei Drogen. Jonas geht keinerlei Risiko ein. Außerdem ist er Allergiker, hat Phobien, wird vom herrischen Vater regelmäßig zur Schnecke gemacht und ist eigentlich kaum alleine überlebensfähig. Was auch zum Ende der Beziehung mit seiner Freundin führt.
Doch dann trifft er Lena. Lena ist gut aussehend, selbstbewusst und Fahrrad-Kurierin. Für Jonas ist es Liebe auf den ersten Blick. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und bald buhlt das Weichei um die Gunst der charmanten, aber in der ideologischen Sache strengen Öko-Hardlinerin. Aber da Lena unter einem "Softie-Trauma" leidet, muss der schüchterne Jonas ihr und ihren skeptischen WG-Mitbewohnern erst einmal beweisen, dass er kein "Weichei" ist. Und so muss er nicht nur sein Umweltbewusstsein unter Beweiß stellen, tapfer mit Skinheads kämpfen, sondern auch schon mal mit schlechten Gewissen bei einer verbotenen nächtlichen Aktion mitmachen.
Mit "Härtetest" inszenierte Janek Rieke eine unkonventionelle Love-Story, die geschickt mit gängigen Klischees jongliert und sie immer wieder ironisch zu brechen weiß. Rieke beweißt hier sein Gespür für Pointen und Timing. Und obwohl der Verlauf der Geschichte vorhersehbar ist, so ist sie jedoch natürlich und frisch, mit Dialogwitz und subtile Situationskomik bestückt, so dass er Spaß macht Jonas und Lena beim Verliebtsein zuzusehen. Diesen Härtetest hat der Film bestanden. Ein echter Geheimtipp!
Übrigens: Für die schönen Hamburg-Bilder zeichnete erstmals Florian Ballhaus, Sohn von Michael Ballhaus, verantwortlich.
Außerdem: Bei seinem Kinostart im Hamburger Abaton-Kino lockte der Film in drei Wochen über 7500 Zuschauer ins Kino.
Und noch etwas: Fans dürfen sich auf einen Gastauftritt von Rudi Völler freuen, sowie von Hark Bohm, bei dem Janek Rieke sein Handwerk lernte.
Zur DVD selbst: Die Bildqualität (1,85:1/ anamorph) stellt im Großen und Ganzen zufrieden. Die meisten Aufnahmen werden scharf, rauschfrei, sauber und kontrastreich wiedergegeben. Der Ton (Dolby Digital 2.0) bleibt bis auf einige Stereo-Effekte unspektakulär. Für die Umgebungsgeräusche und den Musik-Score wäre etwas mehr Volumen schön gewesen. Dafür bekommt man sehr nettes Bonusmaterial. Hier findet man neben Interviews mit Janek Rieke und Helga Baehr noch eine Fotogalerie, Teamfotos, ein Storyboard mit Kommentar von Rieke sowie seinen ersten Kurzfilm "Jenseits von Schweden" (ca. 36 Minuten) mit Einführung durch Janek Rieke.
...
Er gilt als Multitalent: Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler Janek Rieke. 1971 geboren, studierte Rieke zunächst drei Jahre Philosophie, bevor er ein Regie-Studium am Hamburger Institut für Theater, Musiktheater und Film begann, das er 1996 mit dem Kurzfilm "Jenseits von Schweden" abschloss. 1997 folgte - ebenfalls unter seiner Regie - " Härtetest", sein erster langer Spielfilm, der in den Kategorien bester Film und beste Hauptdarstellerin (Lisa Martinek) zum Deutschen Filmpreis nominiert wurde und den Publikumspreis beim Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken gewann. In beiden Filmen spielte er selbst auch Hauptrollen, und Beide sind nun bei Kinowelt auf einer DVD erschienen.
In " Härtetest" spielt er die Rolle des 26-jährigen Jonas, der noch wohlbehütet bei seinen reichen Eltern (Vater ist Reeder) wohnt. Er ist das, was man einen "Softie" oder auch "Weichei" nennt: Er fürchtet sich vor Schlangen, fährt immer vorsichtig Auto, nimmt keinerlei Drogen. Jonas geht keinerlei Risiko ein. Außerdem ist er Allergiker, hat Phobien, wird vom herrischen Vater regelmäßig zur Schnecke gemacht und ist eigentlich kaum alleine überlebensfähig. Was auch zum Ende der Beziehung mit seiner Freundin führt.
Doch dann trifft er Lena. Lena ist gut aussehend, selbstbewusst und Fahrrad-Kurierin. Für Jonas ist es Liebe auf den ersten Blick. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und bald buhlt das Weichei um die Gunst der charmanten, aber in der ideologischen Sache strengen Öko-Hardlinerin. Aber da Lena unter einem "Softie-Trauma" leidet, muss der schüchterne Jonas ihr und ihren skeptischen WG-Mitbewohnern erst einmal beweisen, dass er kein "Weichei" ist. Und so muss er nicht nur sein Umweltbewusstsein unter Beweiß stellen, tapfer mit Skinheads kämpfen, sondern auch schon mal mit schlechten Gewissen bei einer verbotenen nächtlichen Aktion mitmachen.
Mit " Härtetest" inszenierte Janek Rieke eine unkonventionelle Love-Story, die geschickt mit gängigen Klischees jongliert und sie immer wieder ironisch zu brechen weiß. Rieke beweißt hier sein Gespür für Pointen und Timing. Und obwohl der Verlauf der Geschichte vorhersehbar ist, so ist sie jedoch natürlich und frisch, mit Dialogwitz und subtile Situationskomik bestückt, so dass er Spaß macht Jonas und Lena beim Verliebtsein zuzusehen. Diesen Härtetest hat der Film bestanden. Ein echter Geheimtipp!
Übrigens: Für die schönen Hamburg-Bilder zeichnete erstmals Florian Ballhaus, Sohn von Michael Ballhaus, verantwortlich.
Außerdem: Bei seinem Kinostart im Hamburger Abaton-Kino lockte der Film in drei Wochen über 7500 Zuschauer ins Kino.
Und noch etwas: Fans dürfen sich auf einen Gastauftritt von Rudi Völler freuen, sowie von Hark Bohm, bei dem Janek Rieke sein Handwerk lernte.
Zur DVD selbst: Die Bildqualität (1,85:1/ anamorph) stellt im Großen und Ganzen zufrieden. Die meisten Aufnahmen werden scharf, rauschfrei, sauber und kontrastreich wiedergegeben. Der Ton (Dolby Digital 2.0) bleibt bis auf einige Stereo-Effekte unspektakulär. Für die Umgebungsgeräusche und den Musik-Score wäre etwas mehr Volumen schön gewesen. Dafür bekommt man sehr nettes Bonusmaterial. Hier findet man neben Interviews mit Janek Rieke und Helga Baehr noch eine Fotogalerie, Teamfotos, ein Storyboard mit Kommentar von Rieke sowie seinen ersten Kurzfilm "Jenseits von Schweden" (ca. 36 Minuten) mit Einführung durch Janek Rieke.
(Bernd Hellweg)
alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu Härtetest, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu Härtetest:
Originaltitel: Härtetest
Land / Jahr: Deutschland 1998
Produktion: Helga Bähr für Lichtblick Filmproduktion / NDR
Musik: Jan Dvorak
Kamera: Florian Ballhaus
Ausstattung: Zazie Knepper
Kostüme: Anette Guther
Schnitt: Brigitte Kirsche, Margot Neubert
Maske: Erika Sternberg
Ton: Michael John
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Härtetest:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Kurzfilm Jenseits von Schweden (ca. 36 Min.) mit Einführung durch Janek Rieke, Interviews mit Janek Rieke und Helga Baehr, Storyboard mit Kommentar von Janek Rieke, Fotogalerie, Teamfotos
Kommentare zu Härtetest:
Kommentar von djfl.de
TV Today 07/1998: Einfache Story, stark erzählt: Für die Zuschauer ist dieser Film alles andere als ein Härtetest. ...
Kommentar lesen ...
Kommentar von djfl.de
Cinema 04/1998: Klischeehafte Liebesgeschichte, die zum Härtetest für den Zuschauer wird. ...
Kommentar lesen ...
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD Härtetest:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels Härtetest handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|