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TECHNISCHE DATEN
zu Luchino Visconti Edition

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 7 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Unterhaltung
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Italienisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Schuber
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680037578 / 4006680037578
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Unterhaltung > DVD > Luchino Visconti Edition

Luchino Visconti Edition

Titel:

Luchino Visconti Edition

Label:

Arthaus

Regie:

Luchino Visconti

Laufzeit:
931 Minuten
Genre:
Unterhaltung
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 23.08.2014 00:38:01.

Luchino Visconti Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Luchino Visconti Edition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Luchino Visconti Edition:
Luchino Visconti Edition“ bei StudioCanal mit sechs Meisterwerken.
Drei DVD-Premieren.

Auch von einem Starregisseur wie dem Italiener Luchino Visconti sind noch nicht alle wichtigen Werke auf DVD erschienen. Das galt zumindest bislang. Denn die neue „Luchino Visconti Edition“ von StudioCanal bringt auf sieben DVDs sechs Meisterwerke aus der Zeit von 1943 bis 1972, darunter gleich drei DVD-Premieren: „Ossessione - Von Liebe besessen“, „Die Erde bebt“ und „Bellissima“. Insgesamt 931 Minuten Kinoerlebnis mit gut restauriertem Material werden in dieser Edition geboten. Bekannte Schauspieler wie Alain Delon, Romy Schneider, Anna Magnani oder Claudia Cardinale sind mit von der Partie. Unter dem reichhaltigen Bonusmaterial ist das Porträt „Luchino, mein Lehrer“ von Francesco Rosi, eine Biografie Luchino Viscontis, Cinecronaca, eine Fotogalerie und Starinfos zu Alain Delon.

Luchino Visconti (1906-1976) ist ein Aristokrat der Jahrhundertwende, hineingeboren in eines der ältesten und einst mächtigsten Adelsgeschlechter Italiens. Sein Werk ist von der Musik und Literatur dieser Zeit geprägt, seine Filme passen am besten in die Kategorie des Neorealismus. Geldprobleme wie anderen Künstlern waren ihm fremd, er konnte immer die freie Kunst nach seinem Geschmack verwirklichen. Sein erster Film „Ossessione - Von Liebe besessen“ (1942) basiert auf dem Roman „The Postman Always Rings Twice“ von James Cain, der später noch mehrmals verfilmt wurde. Die junge Giovanna (Clara Calamai) und ihr älterer Ehemann Bragana (Juan De Landa) betreiben in der Po-Ebene ein kleines Restaurant und eine Tankstelle. Als Giovanna den Landstreicher Gino kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf und überredet ihren Mann dazu, Gino als Mechaniker anzustellen. Besessen von ihrer Liebe beschließen die beiden Bragana zu töten. Sie fingieren einen Unfall und können die Polizei zunächst täuschen. Doch als sie später fliehen müssen, kommt Giovanna bei einem Unfall ums Leben und Gino wird verhaftet. Visconti zeichnet auf sehr realistische Weise das „andere“ Italien der Zeit, was ihm viel Kritik einbrachte.

„Die Erde bebt“ (1948) wurde mit Laiendarstellern in einem sizilianischen Dorf realisiert. Seine Einwohner leben fast ausschließlich vom Fischfang. Als der junge Fischer Ntoni Valastro erkennt, dass er und seine Kollegen von den Großhändlern ausgebeutet werden, beginnt er auf eigene Faust zu arbeiten, bis ein Sturm sein Boot zerstört. Der Kapitalismus hat hier die archaische Lebensform zerstört. Der Pessimist Visconti verachtet, obwohl selbst vom reichen Adel abstammend, die bürgerlich-kapitalistische Moderne und das Zeitalter der Industrie. Als Marxist wünscht er den Untergang des Kapitalismus. Als Künstler bleibt er jedoch der bürgerlichen Welt verbunden.

In „Bellissima“ (1951) reflektiert Visconti die schöne Scheinwelt des Films. Eine Filmgesellschaft sucht ein kleines Mädchen als Hauptdarstellerin. Es ist das Drama der Arbeiterfrau Maddalena (Anna Magnani), die ihre Tochter (Tina Apicella) schon als Filmstar sieht. Verbissen kämpft sie um ihre Chance und verschafft sich Zutritt zu einer Probeaufnahme, wobei ihre Tochter aber nur ausgelacht wird. Als man ihr überraschend doch einen Vertrag anbietet, erkennt die Mutter ihren Fehler und lehnt ab. Nach den geschäftlichen Misserfolgen seiner beiden ersten Filme gelang Visconti mit „Bellissima“ ein beachteter Publikumsfilm. Realistisch wird das Arbeitermilieu und die Reaktion Maddalenas auf ihr tristes und hoffnungsloses Leben dargestellt.

Viscontis erster Farbfilm „Sehnsucht“ (1954) verbindet eindrucksvoll eine leidenschaftliche Liebesgeschichte mit politischen und historischen Motiven. Er zeigt aktuelle politische Probleme des Risorgimento und macht dem Zuschauer durch einen Blick auf die Vergangenheit die Gegenwart bewusst. Dieses Historiengemälde wurde wie viele andere Visconti-Filme von Zensoren und Verleihern vielfach gekürzt. In Venedig, während der österreichischen Besatzung 1866, verliebt sich die Gräfin Livia Serpiera (Alida Valli), eine glühende Patriotin, in den österreichischen Offizier Franz Mahler (Farley Granger). Seinetwegen verrät Livia ihre moralischen Bindungen und politische Überzeugung. Als sie entdeckt, dass Franz sie nur benutzt hat, denunziert sie ihren Geliebten als Deserteur. Mahler wird erschossen, die Gräfin ist Zeugin der Hinrichtung.

„Rocco und seine Brüder“ (1960) bedeutete den internationalen Durchbruch des jungen Alain Delon. Die Witwe Rosaria zieht mit ihren Söhnen Rocco (Alain Delon), Simone (Renato Salvatori), Ciro (Max Cartier) und Luca (Rocco Vidolazzi) aus dem Süden Italiens nach Mailand, wo Vincenzo (Spiros Focas), ihr Ältester, schon seit einiger Zeit lebt. Sie hofft, dass Vincenzo ihnen Arbeit verschaffen kann, doch das Leben in der Großstadt ist hart. Als sich Simone in die Prostituierte Nadia verliebt, diese aber Rocco vorzieht, werden die Brüder zu erbarmungslosen Rivalen. Die Familie droht zu zerfallen. Besonders Rocco sucht auf seine Art einen Ausweg aus der Misere. Er wird als Märtyrer dargestellt, der zehn Jahre seines Lebens für seinen Bruder opfert und als Boxer Geld verdient. Schließlich war die Mühe umsonst, als Simone gesteht, dass er Nadia ermordet hat.

In eine ganz andere Welt verführt uns Visconti in seinem Historiendrama „Ludwig II.“ (1972). Es ist ein Porträt des bayrischen Märchenkönigs, der mit der Kunst den Staat ästhetisieren wollte und ein Leben außerhalb der Normen führte. Sein Tod bleibt bis heute ein Mysterium. Bildgewaltig, mit fulminanter Ausstattung und den herausragenden Darstellern Helmut Berger und Romy Schneider wird die rauschhafte Ästhetik des 19. Jahrhunderts wieder belebt. Mit nur 19 Jahren besteigt Bayerns Märchenkönig Ludwig II. den Thron. Sein Interesse gilt aber weniger der Diplomatie als den schönen Künsten. Er wird zum großzügigen Förderer von Künstlern und Musikern, allen voran Richard Wagner. Doch der erhoffte Dank bleibt aus. Verbittert zieht er sich zurück und kümmert sich kaum noch um Regierungsgeschäfte. Nur bei seiner Cousine Sissi von Österreich (Romy Schneider) findet er eine Seelenverwandte, die zu ihm hält, seine Liebe jedoch nicht erwidert. Daraufhin heiratet Ludwig Sissis Schwester Sophie. Er lässt riesige Bauten und Traumschlösser errichten, was Unsummen kostet. Schließlich wird er aufgrund seiner Verschwendungssucht für geisteskrank erklärt und entmachtet. Von der Krönung Ludwigs bis zu seinem mysteriösen Tod im Starnberger See 1886 schildert der Film über zwanzig Jahre deutsche und europäische Geschichte aus der Sicht des Königs. Sein geistiger und physischer Verfall kann als Sinnbild des gesellschaftlichen Niedergangs gedeutet werden. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: Italien / Frankreich / Deutschland 1943-72
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Francesco Rosi: „Luchino mein Lehrer“, Fotogalerie, Starinfos Alain Delon
Kommentare:

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