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TECHNISCHE DATEN
zu Eine andere Liga

RC 0 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Tragikomödie
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Label:
GOOD!MOVIES
EAN-Code:
4015698810585 / 4015698810585
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Eine andere Liga

Titel:

Eine andere Liga

Label:

GOOD!MOVIES

Regie:

Buket Alakus

Laufzeit:
99 Minuten
Genre:
Tragikomödie
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Eine andere Liga:


Die fußballverrückte Hamburgerin Hayat hat Brustkrebs. Nach der Operation fühlt sich die 20-Jährige entstellt, und kicken darf sie wegen ihrer Medikamente auch nicht mehr. Aber ein Leben ohne Fußball? Unvorstellbar! Für Hayat heißt es nun: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die bunt zusammengewürfelten Mädels des FC Schanze, die weder ein Trikot besitzen noch dribbeln können, nehmen Hayat auf. Ihr lausiger Trainer Toni, der seine Hauptaufgabe darin sieht, seinen Mädels Talentfreiheit zu bescheinigen, findet ebenso Gefallen an ihr. Wie das Raubein erst aus Eitelkeit, dann aus echter Zuneigung um sie wirbt und dabei seine Sensibilität entdeckt, zählt zu den großen Momenten des Films. Eine andere Liga stammt aus dem Hause Neue Visionen Filmverleih.


Eine andere Liga Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Eine andere Liga:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Eine andere Liga:
"Die fußballverrückte Hamburgerin Hayat hat Brustkrebs. Nach der Operation fühlt sich die 20-Jährige entstellt, und kicken darf sie wegen ihrer Medikamente auch nicht mehr. Aber ein Leben ohne Fußball? Unvorstellbar! Für Hayat heißt es nun: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die bunt zusammengewürfelten Mädels des FC Schanze, die weder ein Trikot besitzen noch dribbeln können, nehmen Hayat auf. Ihr lausiger Trainer Toni, der seine Hauptaufgabe darin sieht, seinen Mädels Talentfreiheit zu bescheinigen, findet ebenso Gefallen an ihr. Wie das Raubein erst aus Eitelkeit, dann aus echter Zuneigung um sie wirbt und dabei seine Sensibilität entdeckt, zählt zu den großen Momenten des Films.Das Bild liegt im typischen 16:9-Format (1.85:1) vor. Wie am Vorspann zu erkennen ist, handelt es sich um eine Fernsehproduktion des ZDF. Dementsprechend darf man qualitativ keine Wunder erwarten. Das Label GOOD!MOVIES hat jedoch offensichtlich einige Restaurationsarbeiten gegenüber dem Original unternommen. So lässt sich der Transfer insgesamt als “befriedigend“ bezeichnen, gravierende Mängel wie Kratzer oder Fäden sind nicht festzustellen. Ein durchgehend leichtes Bildrauschen sowie in den wenigen turbulenten Szenen auftretenden Nachzieheffekte lassen sich jedoch nicht übersehen.

Offenbar hat GOOD!MOVIES zudem dezent von einem Weichzeichner gebrauch gemacht, weshalb das Bild ""weich"" wirkt und dementsprechend die Kantenschärfe kein gutes Niveau erreicht. Darüber hinaus werden oftmals zahlreiche Bildelemente verschluckt.Der Ton liegt auf Deutsch in Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0 Stereo vor. Klanglich erreichen beide Tracks ein gutes Level. Hintergrundgeräusche und Musik kommen größtenteils klar und sauber aus den Lautsprechern. Ebenso die Dialoge, welchen dadurch, dass es sich nicht um nachsynchronisierte Originalstimmen handelt, dem Zuschauer eine sehr authentische Wiedergabe liefern.

Das 5.1-Pendant nutzt im Großen und Granzen sowohl die Front als auch die Rears gut aus. Bei der räumlichen Verteilung der Signale und Effekte wird jedoch manchmal etwas „geschludert“, so dass der Mix hin und wieder leichte Probleme hat, der Handlung die passende Dynamik zu verleihen.

Sehr gute sieben Punkte.Nichts Außergewöhnliches darf der DVD-Konsument beim Bonusmaterial erwarten. Beginnend mit einem üblichen Making-Of (18:31), das einige Darsteller und andere Beteiligte über die Charaktere, den Dreh sowie den Film selbst sprechen lässt, durch leider kommentarlose Deleted Scences (13:37) weiterführend und mit einer Trailershow sowie dem originalen Kinotrailer endend, fallen die Extras eher schmal aus. Aufgrund der recht kurzen Laufzeit von rund 50 Minuten und einem mäßigen Informationsgehalt reicht es schlussendlich nur für knappe...Plötzlich nimmt Hayat (Karoline Herfurth), waagrecht liegend auf ihrem Bett, diverse Farbeimer auf der gegenüberliegenden Seite ihres bescheidenen Zimmers wahr. Bestimmt von Zorn und Wut über ihren Vater (Thierry van Werverke), der sie ohne ihr Wissen vom Fußballverein abgemeldet hat, ergreift sie die Farben, um sie strukturlos mit ihren Händen auf der Wand zu verteilen. Schell entsteht eine katastrophale Mixtur aus Schwarz, Rot, Blau, Weiß und einigen anderen Farben. Doch Hayat lässt nicht locker und trägt weiterhin – schreiend vor Wut und Entrüstung über ihren Vater – die Farben auf, bis sie angesichts des Ergebnisses schließlich kraftlos auf den Boden zusammensackt. Die Wand, welche einst ein wunderschönes Fußballstadion, gemalt von ihrem Vater, zierte, gleicht nunmehr einem misslungenen Gemälde oder – wie man es so schön sagt -, abstrakter Kunst. Dabei hat ihr Vater, den sie bevorzugt mit seinem Spitznamen „Baba“ beim Namen nennt, dies doch nur aus Liebe getan. Nur aus Liebe hat er sie vom Fußballverein abgemeldet, da sie infolge ihrer unerwartet eintretenden Brustkrebserkrankung eigentlich keinen Sport mehr treiben darf. Und nur aus Liebe hatte „Baba“ das Stadion aufgemalt, damit sie sich zumindest zuhause wie auf dem Platz fühlen kann. Doch all dies ist Hayat zu dieser Zeit nicht bewusst, ist sie doch noch so blutjung und hofft voller Ergeiz und Stolz auf eine erfolgreiche Sportlaufbahn. Aufgrund ihrer Erkrankung – ein wohl fast unmögliches Unterfangen…

Szenen wie diese sind es, die EINE ANDERE LIGA, dem zweiten Spielfilm der von der hoch gelobten Regisseurin Buket Alakus zu einem wunderbaren, außergewöhnlichen Kinoereignis machen. Alakus wurde für ihren Erstling ANAM, in dem eine türkische Putzfrau mit Kolleginnen Junkies aufmischt, bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Publikumspreis der Filmfeste Braunschweig und Oldenburg. EINE ANDERE LIGA bleibt dieser hohen Erfolgsqoute treu, Auszeichnungen wie etwa der Publikumspreis des Max-Ophüls-Festival sprechen für sich.

Im Mittelpunkt der Tragikkomödie steht die jugendliche Halbtürkin Hayat. Nachdem sie, wie eingangs beschrieben, drastisch erfährt, dass „Baba“ sie aufgrund ihrer Brustkrebserkrankung vom ihrer professionellen Damenmannschaft abgemeldet hat, wechselt sie heimlich zu der bunt zusammengewürfelten Mädeltruppe FC Schanze. Natürlich bemerkt ihr äußerst fürsorglicher Vater bald den Schwindel. Wütend zerreist er Hayats Fußballsachen, wirft ihr vor, sie solle ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Doch Hayat weiß sich zu verteidigen. „Das sagt gerade der Richtige“, schreit sie, kochend vor Wut. Und dabei liegt sichtlich nicht falsch, schließlich versucht „Baba“ seit langem vergebens den Tod Hayas Mutter zu verarbeiten ()

alle Rezensionen von Fabian Sell ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Eine andere Liga
Land / Jahr: Deutschland 2005
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, zusätzliche Szenen (14 min)
Kommentare:

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