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TECHNISCHE DATEN
zu Junta - kinolatino.de #3

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Spanisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case im Schuber
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4042564018707 / 4042564018707
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Junta - kinolatino.de #3

Titel:

Junta - kinolatino.de #3

Label:

flax film GmbH & Co. KG

Regie:

Marco Bechis

Laufzeit:
100 Minuten
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Junta - kinolatino.de #3:


Buenos Aires zur Zeit der Militärdiktatur: die Studentin Maria wird von der Geheimpolizei in eine stillgelegte Autowerkstatt verschleppt. Dort trifft sie auf Felix, ihren verschlossenen und in sie verliebten Mitbewohner: er ist der Verhör-Spezialist. Während sich daraus eine kaum vorstellbare Beziehung aus Macht, Zuneigung, Folter und Überlebenswillen entwickelt, versucht Marias Mutter mit allen Mitteln, ihre Tochter zu finden. Junta - kinolatino.de #3 stammt aus dem Hause Alive AG.


Junta - kinolatino.de #3 Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Junta - kinolatino.de #3:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Junta - kinolatino.de #3:
Argentinien, das Land der endlosen Pampas mit ihren Gauchos und der Rinderviehzucht, das Heimatland des Fußball-Gottes Diego Armando Maradonna und der Malerin Frida Kahlo, das Land des leidenschaftlichen Tangos und das Land der unsterblichen Ikone Evita Perón, aber es war auch das Land einer Militärdiktatur, des Junta-Regimes (1976 - 1983), in der Verschleppung, Folter und Mord an der Tagesordnung stand.

Während dieser letzten Militärdiktatur in Argentinien „verschwanden“ ungefähr 30000 Menschen in illegalen Gefängnissen, wie Menschenrechtsorganisationen schätzen.
Das Junta-Regime der Generäle Videla, Agosti und Massera ging mit Hilfe der Streitkräfte gegen jede Form des Widerstandes, politisch oder nicht, an. Presse- und Meinungsfreiheit wurden zu Leerformeln. Gegner - jeden Alters, politischer Überzeugung und sozialer Stellung - wurden diskriminiert, bedrängt, in illegale Gefängnisse verschleppt, gefoltert und umgebracht. Die Gefängnisstrukturen existierten versteckt unter der Erde in Buenos Aires und über ganz Argentinien verteilt. In alten Werkstätten, ungenutzten Lagerhallen und Kellerräume von Polizeirevieren, getarnt als Autowerkstätten, Fitness-Clubs oder sonstiges, wirkten diese Gefängnisse von außen total unauffällig. Die Menschen wurden aus Alltagssituationen oder nachts durch anonym bleibende Mitglieder von Sicherheitskräften (Militär, Geheimpolizei, Geheimdienst) ohne Angaben von Gründen verhaftet. Da die Angehörigen nicht wussten, welche Staatsorgane ihre Familienmitglieder gefangen hielten, begann für die Suchenden häufig eine verzweifelte Odyssee durch Polizeistationen und Gefängnisse. Für die Verschleppten Menschen gab es in den Gefängnissen keinerlei Menschrechte. Sie wurden in der Regel schwer gefoltert, oft ermordet und ihre Leichen beseitigt, ohne dass sie jemals in einem Gerichtsverfahren angeklagt worden wären. In Argentinien war es üblich, die mit Drogen betäubten Opfer aus Militärhubschraubern über dem offenen Meer abzuwerfen. Da die Gerichte ebenfalls Handlanger der jeweiligen Diktaturen waren, waren die Angehörigen gegen diese Praxis völlig machtlos und konnten oft nach jahrelanger Suche nur resignieren, wenn nicht irgendwann die Leiche des Opfers gefunden oder es in seltenen Fällen schließlich doch freigelassen wurde.

Der Name eines dieser illegalen Gefängnisse, die ehemalige Kfz-Werkstatt „Garage Olimpo“, dient Marco Bechis als Originaltitel für seinen, mit autobiografischen Elementen durchsetzten, Film. Bechis, Jahrgang 1957, war zwanzig Jahre alt, als er von der Geheimpolizei verhaftet und zehn Tage lang mit verbundenen Augen Folter und Misshandlungen ausgesetzt blieb. Bechis hatte Glück, er wurde in ein ordentliches Gefängnis verlegt. Ein mit seinen Eltern bekannter General sorgte für seine Freilassung. Die Figur, die im Mittelpunkt von „Junta“ steht, trägt ebenfalls authentische Züge:

Es geht um die 18jährige Italo-Argentinierin Maria, die in den Slums den Armen Lesen und Schreiben beibringt und in einer Oppositionsgruppe mitarbeitet. Eines Tages wird die junge Studentin von angehörigen des argentinischen Militär verhaftet und verschleppt. Während ihre Mutter verzweifelt nach ihr sucht, durchlebt Maria die Hölle auf Erden. Sie wird gefoltert und gequält. Als „Folter-Spezialist“ dieser Einheit stellt sich der junge Felix heraus, der in Marias eigenem Haus zur Untermiete wohnt. Er zählt zu den gewissenhaftesten Gefolgsleuten, kalt, skrupellos und pflichtbewusst. Doch Felix ist schon seit längerem in Maria verliebt, und kann ihr einige kleine Vergünstigungen und manchmal was zu essen bringen, zweimal sogar macht er mit ihr einen Ausflug in ein Stundenhotel. Maria lässt sich auf seine Avancen nur ein, um zu überleben. Beide male versucht sie dabei vergeblich zu fliehen. Als er sie ihn die Zelle zurück bringen will, steht der Abtransport zu einem der Todesflüge bereit. Maria muss die Schuhe ausziehen, bekommt eine Spritze verpasst und wird in ein Flugzeug verladen, das Kurs auf das offene Meer nimmt. (Die Rahmenhandlung zu "Junta" ist eine wahre Geschichte. Heute noch prozessiert diese italienische Familie gegen den argentinischen Staat.)

Auf zahlreichen Festivals geehrt und mit Filmpreisen auf den wichtigsten lateinamerikanischen Festivals ausgezeichnet, schuf Marco Bechis mit "Junta" ein aufwühlendes Meisterwerk des politischen Films („eine Erfahrung, die im Kino ihresgleichen sucht“, Der Spiegel; „ein Meisterwerk, das lange nachwirkt“, Express).

In "Junta" wird dem Zuschauer einiges abverlangt, weniger was die Brutalität der Folterszenen betrifft, die zwar deutlich gezeigt werden, aber nie mit Neugier an Gewalt präsentiert werden. Es ist eher die psychologische Kraft, die beim Zuschauer beängstigende und aufwühlende Emotionen wachrufen. Dieses große und niederschmetterndes Drama bleibt einem noch lange im Gedächtnis und ist absolut sehenswert. Ein Film, der das Prädikat "besonders Wertvoll" verdienen würde!

Zur DVD selbst: Da die meisten Szenen im dunklen Gefängnis spielen, wirken die Farben des Bildes (1.85:1/ anamorph) eher verschmutzt und bräunlich. Zudem kommen Unschärfen, Verschmutzungen und ein leichtes Grundrauschen, doch Details werden nicht unbedingt im dunklen Hintergrund verschluckt. Der Ton (Mono 2.0) ist leider nur in Spanisch, mit deutschem Untertitel, zu hören, und lässt eine Räumlichkeit sowie Dynamik vermissen. An Extras findet man zwei Dokumentationen (19 + 17 Min.) in denen Zeitzeugen interviewt werden sowie auch Regisseur und Schauspieler zu Wort kommen. Zudem gibt es noch Texte des Regisseurs, den Original Kinotrailer und eine Trailershow. Neben der DVD liegt noch ein 12-seitiges Booklet bei, welches einen Brief von Autor und Regisseur Marco Bechis an das Publikum beinhaltet sowie eine Erzählung seiner persönlichen Erfahrungen in der Gefangenschaft der Militärpolizei.

Alternative Film-Vorschläge zum selben Thema: "Der Tod und das Mädchen" (von Roman Polanski, mit Sigourney Weaver und Ben Kingsley), "Vermisst" (von Constantin Costa-Gavras, mit Jack Lemmon und Sissy Spacek), "Blauäugig" (von Reinhard Hauff, mit Götz George) und "Midnight Express - 12 Uhr nachts" (von Alan Parker, mit Brad Davis und John Hurt). Letzterer passt nicht ganz in die Reihe, da es um einen jungen amerikanischen Mann geht, der aus der Türkei Drogen in sein Heimatland schmuggeln wollte und in einem türkischen Gefängnis landet, indem aber ebenfalls Foltermethoden an der Tagesordnung standen. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Garage Olimpo
Land / Jahr: 1999
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Doku-Videos
Kommentare:

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