Hammer Horror Box
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Das legendäre Hammer Filmproductions ist unbestritten eines der berühmtesten Horrorfilmstudios der Welt. Seine Filme stehen repräsentativ für eine filmhistorische Epoche, in der Horror nicht mit Splatter-, Slasher- oder Gorefilmen gleichgesetzt wurde. Kinowelt Home Entertainment veröffentlicht vier Klassiker des so genannten Gothic Horrors in einem edlen Digipak. Das Grab der blutigen Mumie, Frankensteins Schrecken, Nur Vampire küssen blutig und Dracula – Nächte des Entsetzens haben inzwischen Kultstatus und können mit Darstellerlegenden wie Christopher Lee, Dennis Price, Ralph Bates und Dennis Waterman aufwarten. Die Hammer Horror Box darf in keiner Liebhabersammlung fehlen!
Das Grab der blutigen Mumie:
Der Archäologe Julian Fuchs stößt mit seinem Team auf die Grabkammer der Göttin Tera und deren perfekt erhaltene Mumie. Die Forscher öffnen den Sarkophag und entfernen die Grabbeigaben, die ihren Körper umgeben. Ein fataler Fehler, denn Terra schwört den Grabschändern grausame Rache. Ihr Geist dringt in Julians Tochter Margareth ein und nimmt Besitz von deren Körper. Unter Tessas Einfluss begibt sich Margaret auf die Suche nach den Expeditionsmitgliedern, um sie auf fantasievolle aber grausame Weise zu töten...
Dracula - Nächte des Entsetzens:
Der junge Simon Carlson macht sich gemeinsam mit seiner hübschen Verlobten Sarah auf die Suche nach seinem Bruder Paul, der auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Pauls Spur führt in das abgelegene Schloss des Grafen Dracula, der eine außergewöhnliche Vorliebe für frisches Menschenblut entwickelt hat. Die mörderischen Absichten des untoten Aristokraten werden bald offensichtlich, und Simon scheint das selbe Schicksal wie seinem Bruder Paul zu drohen...
Frankensteins Schrecken:
Um frühzeitig alleiniger Herr des Frankenstein-Schlosses zu werden, schreckt Victor nicht einmal vor dem Mord am eigenen Vater zurück. Nach dessen gewaltsamen Ablebens übernimmt Victor nicht nur Haus, Vermögen und Titel, sondern auch die Dienste des Hausmdädchens Alys - in Küche und Bett. Bald jedoch erwacht sein Ehrgeiz erneut und er setzt alles daran, sich ein eigenes Monster zu erschaffen. Mit heimlich besorgten Leichenteilen gelingt es Victor tatsächlich, eine scheußliche Kreatur zum Leben zu erwecken...
Nur Vampire küssen blutig:
Österreich 1830. Der junge Brite Richard Lestrange nimmt eine Stelle als Englischlehrer im sagenumwobenen Schloss Karnstein an, das inzwischen eine Mädchenschule beherbergt. Eine seiner Schülerinnen ist die hübsche Mircalla, die Richard mit ihrer faszinierenden Ausstrahlung magisch anzieht. Währenddessen häufen sich mysteriöse Vorfälle und mehr und mehr Mädchen verschwinden auf mysteriöse Weise. Der Geschichtslehrer Giles Barton stellt Nachforschungen an und konfrontiert Richard mit seiner unfassbaren Entdeckung. Aber Richard will nicht glauben, dass die von ihm verehrte Mircalla in Wirklichkeit die blutrünstige Vampirfrau Carmilla Karnstein sein soll. Ein fataler Fehler...
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Inhaltsangabe zu Hammer Horror Box: 
Das legendäre Hammer Filmproductions ist unbestritten eines der berühmtesten Horrorfilmstudios der Welt. Seine Filme stehen repräsentativ für eine filmhistorische Epoche, in der Horror nicht mit Splatter-, Slasher- oder Gorefilmen gleichgesetzt wurde. Kinowelt Home Entertainment veröffentlicht vier Klassiker des so genannten Gothic Horrors in einem edlen Digipak. Das Grab der blutigen Mumie, Frankensteins Schrecken, Nur Vampire küssen blutig und Dracula – Nächte des Entsetzens haben inzwischen Kultstatus und können mit Darstellerlegenden wie Christopher Lee, Dennis Price, Ralph Bates und Dennis Waterman aufwarten. Die Hammer Horror Box darf in keiner Liebhabersammlung fehlen!
Das Grab der blutigen Mumie:
Der Archäologe Julian Fuchs stößt mit seinem Team auf die Grabkammer der Göttin Tera und deren perfekt erhaltene Mumie. Die Forscher öffnen den Sarkophag und entfernen die Grabbeigaben, die ihren Körper umgeben. Ein fataler Fehler, denn Terra schwört den Grabschändern grausame Rache. Ihr Geist dringt in Julians Tochter Margareth ein und nimmt Besitz von deren Körper. Unter Tessas Einfluss begibt sich Margaret auf die Suche nach den Expeditionsmitgliedern, um sie auf fantasievolle aber grausame Weise zu töten...
Dracula - Nächte des Entsetzens:
Der junge Simon Carlson macht sich gemeinsam mit seiner hübschen Verlobten Sarah auf die Suche nach seinem Bruder Paul, der auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Pauls Spur führt in das abgelegene Schloss des Grafen Dracula, der eine außergewöhnliche Vorliebe für frisches Menschenblut entwickelt hat. Die mörderischen Absichten des untoten Aristokraten werden bald offensichtlich, und Simon scheint das selbe Schicksal wie seinem Bruder Paul zu drohen...
Frankensteins Schrecken:
Um frühzeitig alleiniger Herr des Frankenstein-Schlosses zu werden, schreckt Victor nicht einmal vor dem Mord am eigenen Vater zurück. Nach dessen gewaltsamen Ablebens übernimmt Victor nicht nur Haus, Vermögen und Titel, sondern auch die Dienste des Hausmdädchens Alys - in Küche und Bett. Bald jedoch erwacht sein Ehrgeiz erneut und er setzt alles daran, sich ein eigenes Monster zu erschaffen. Mit heimlich besorgten Leichenteilen gelingt es Victor tatsächlich, eine scheußliche Kreatur zum Leben zu erwecken...
Nur Vampire küssen blutig:
Österreich 1830. Der junge Brite Richard Lestrange nimmt eine Stelle als Englischlehrer im sagenumwobenen Schloss Karnstein an, das inzwischen eine Mädchenschule beherbergt. Eine seiner Schülerinnen ist die hübsche Mircalla, die Richard mit ihrer faszinierenden Ausstrahlung magisch anzieht. Währenddessen häufen sich mysteriöse Vorfälle und mehr und mehr Mädchen verschwinden auf mysteriöse Weise. Der Geschichtslehrer Giles Barton stellt Nachforschungen an und konfrontiert Richard mit seiner unfassbaren Entdeckung. Aber Richard will nicht glauben, dass die von ihm verehrte Mircalla in Wirklichkeit die blutrünstige Vampirfrau Carmilla Karnstein sein soll. Ein fataler Fehler...
Hammer Horror Box stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
Hammer Horror Box Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Hammer Horror Box:
Darsteller:
Andrew Keir, Valerie Leon, James Villiers, Hugh Burden, George Coulouris, Mark Edwards, Rosalie Crutchley, Aubrey Morris, David Markham, Joan Young, James Cossins, David Jackson, Jonathan Burn, Graham James, Tamara Ustinov, Penelope Holt, Angela Ginders, Tex Fuller, Luis Madina, Omar Amoodi, Abdul Kader, Oscar Charles, Ahmed Osman, Soltan Lalani, Saad Ghazi, Ralph Bates, Kate O`Mara, Veronica Carlson, Dennis Price, Jon Finch, Bernard Archard, Graham James, James Hayter, Joan Rice, Stephen Turner, Neil Wilson, James Cossins, Glenys O`Brien, Geoffrey Lumsden, Chris Lethbridge-Baker, Terry Duggan, George Belbin, Hal Jeayes, Carol Jeayes, Michael Goldie, David Prowse, Sue Hammer, Alain Schlockoff, Ralph Bates, Barbara Jefford,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Hammer Horror Box:
0Jean Lüdeke2009-01-28Was sind eigentlich „Hammer“-Produktionen? Die schon legendäre "Hammer Film-Productions" ist aus heutiger Sicht unbestritten eines der berühmtesten wie schrillsten Horrorfilmstudios der Welt gewesen. Dem können nur die herrlich modifizierten Trash-Filme von „Troma“ aktuelleres Wasser reichen. Die Briten stehen jedoch repräsentativ für eine mittlerweile filmhistorische Epoche, in der Horror nicht mit Splatter-, Slasher- oder Gorefilmen gleichgesetzt wurde: „Splatter“ outruiert exzessive Gewalt, in „Slasher“- Movies werden ganz gerne ganze Gruppen via Schlitzereien dezimiert, und Gore bedeutet soviel wie geronnenes Blut, bebildert primär das leidliche Ergebnis morbider Greuel-Taten.
Die Hammer-Filme waren dagegen weitaus harmloser, überwiegend in den 1950er bis frühen 1970er Jahren mit geringem Budget produziert und meist im Horror- oder Science-Fiction-Sujet angesiedelt: Dazu gehören mittlerweile zahlreiche Filmklassiker, wie die unsterblichen Dracula-Verfilmungen mit Christopher Lee, der, neben dem Standard-Bösewicht Peter Cushing, einer der Stammschauspieler des Studios war. Das schräge Studio verknüpfte als erste Filmgesellschaft die britische Gothic-Tradition mit den blutigen Grausamkeiten des französischen „Théâtre du Grand-Guignol“. Das Pariser „Grand Guignol“ war 1898 bis 1952 ein einzigartiges Theater: Von ihm gingen sowohl zum "entfesselten Theater" der Moderne wie zum Splatter- und Horrorfilm der USA starke Impulse aus. Das Stück „Dr. Caligari“, bereits seit 1919 als stummer Film bekannt, fand hier 1925 seine Premiere.
Mit einer expliziten Darstellung blutiger Details führte Hammer die erste große Genre-Innovation seit den Horror-Filmen der 30er Jahre ein. Fast zwei Jahrzehnte waren die bizarren Hammer-Avantgardisten Garant für britisch kultivierten Horror. In ihr erblickten Genreklassiker wie Frankenstein und Dracula, der Werwolf und die Mumie, aber auch Monster wie die Schlangenfrau Gorgone das schauderhafte Licht der Filmwelt.
Hammers Klassiker-Remakes sind heuer selbst Klassiker: Ihr Nimbus ist die amüsante Synthese von britischem Understatement mit süffisanten Elegien von Gewalt und Erotik. Und die schlummerten schon ewig hinter der Maske von Blutsaugern, Kunstmenschen und Doppelgängern. "Nur für Sadisten geeignet", lautete das einstige, publikumswirksame Motto nach der Uraufführung ihres ersten Frankensteinfilms. Doch das grausige Spektakel war nicht nur ein grandioser Coup beim Publikum, es setzte auch dem vegetierenden Horror-Genre neue Impulse. Aus der kommerziellen und cinéastischen Bedeutungslosigkeit erlebte Hammer so den kometengleichen Aufstieg mit weit über 70 Filmen zur berühmt-berüchtigsten Horror-Schmiede aller Zeiten.
Da kommt die vierteilige, sehr schön ausgestattete Hammer-Hommage der Leipziger Kinowelt mit zeitloser Aktualität zur rechten Zeit: Für Kids, die mittlerweile wesentlich schwerere Kaliber wie „Hostel“ oder „Slither“ favorisieren, ganz zu schweigen von den grausamen Videogamern eine Lachnummer? Weit gefehlt, existieren doch weltweit unzählige Fan-Sites und -Clubs, die der Hammer-Tradition immer noch sehr großen Respekt zollen, vor allem den folgenden Klassikern:
Folgender Horror lauert in der Digi-Box:
Film 1: Das Grab der blutigen Mumie (1972)
Regie: Seth Holt
Film 2: Dracula - Nächte des Entsetzens (1970)
Regie: Roy W. Baker
Film 3: Frankensteins Schrecken (1970)
Regie: Jimmy Sangster
Film 4: Nur Vampire küssen blutig (1971)
Regie: Jimmy Sangster
Sprache: D, E
Bild: Widescreen
Untertitel: D
Länge: Ca 363 Min.
Extras: Fotogalerie, Trailer, Werbeflyer
Film 1: Das Grab der blutigen Mumie
(OT: Blood from the Mummy’s Tomb)
Mit Andrew Keir, Valerie Leon, Hugh Burdon
Ein Archäologe stößt mit seinem Team auf die Grabkammer der Göttin Tera und deren perfekt erhaltene Mumie. Die Forscher entweihen den Sarkophag, indem sie die Grabbeigaben mopsenn. Ein fataler Fehler, denn Terra schwört den Grabschändern grausame Rache. Ihr Geist dringt nämlich in Julians Tochter Margareth ein, um von ihr Besitz zu ergreifen. Unter Tessas Einfluss begibt sich Margaret auf die Suche nach den Expeditions-Räubern, damit sie auf fantasievolle wie auch grausame Weise dezimiert werden.
Film 2: Dracula - Nächte des Entsetzens
(OT: Scars of Dracula)
Mit Christopher Lee, Dennis Waterman, Jenny henley
Der junge Simon Carlson macht sich mit seiner hübschen Verlobten Sarah auf die Suche nach seinem Bruder Paul; der verschwand auf mysteriöse Weise. Die Spur führt ins sehr abgelegene Schloss des Grafen Dracula der unglücklicherweise eine außergewöhnliche Vorliebe für frisches Menschenblut hegt.
Die mörderischen Absichten des untoten und blutsaugenden Aristokraten werden bald sehr gefährlich, und Simon scheint dabei dasselbe Schicksal wie seinem Bruder Paul zu ereilen.
Film 3: Frankensteins Schrecken
(OT: The Horror of Frankenstein)
Mit Ralph Bates, Kate O’Mara, Veronica Carlson
Um frühzeitig alleiniger Herscher des Frankenstein-Schlosses zu werden, schreckt Victor nicht einmal vor dem Vater-Mord zurück. Nach dessen gewaltsamen wie mysteriösen Ableben übernimmt Victor nicht nur Haus, Vermögen und Titel, sondern obendrein die Dienste des Hausmädchens Alys in Küche und Bett. Bald jedoch erwacht des Wahnsinnigen Ehrgeiz erneut, indem Victor alles daransetzt, sich ein eigenes Monster zu kreieren. Mit heimlich geklauten Leichenteilen gelingt es ihm in der Tat, eine mehr als bizarre Kreatur zu neuem Leben zu verhelfen…
Film 4: Nur Vampire küssen blutig
(OT: Lust for a Vampire)
Mit Ralph Bates, barbara Jefford, Suzanna Leigh
Österreich 1830. Der junge Brite Richard Lestrange nimmt einen Job als Englischlehrer im sagenumwobenen Schloss Karnstein an, das inzwischen eine Mädchenschule beherbergt. Eine seiner Schülerinnen ist die hübsche Mircalla, die natürlich eine faszinierende Ausstrahlung auf den unbescholtenen Pauker ausübt. Unterdessen häufen sich mysteriöse Vorfälle, indem mehrere Mädchen auf ungeklärte Weise von der Bildfläche verschwinden. Geschichtslehrer Giles Barton stellt Nachforschungen an und konfrontiert Richard mit seiner unglaublichen Neuentdeckung. Aber Richard mag einfach nicht glauben, dass gerade seine geliebte Mircalla in Wahrheit die blutrünstige Vampir-Lady Carmilla Karnstein sein soll. Ein fataler Fehler mit folgenschweren Ereignissen...
Auf der Lauer liegen die Hammer-Streifen seit ihrem Anbeginn: Eine bissige Sache, die ewige Patenschaft für aktuellere Movies (z.B. „Die Mumie“, oder „Mary Shelleys Frankenstein“) übernommen haben. Das ist auch weitaus mehr, als jeder erwarten darf, zumal Vampire, Werwölfe, Hexen und Zombies nicht nur böse Metal-Boys, Patchouli-getränkte Goths oder Rockröhren faszinieren. Die sonst so friedvolle Kate Bush titelte einen Song „Hammer Horror“ und die Rolling Stones intonierten schon vor langer Zeit ihren „Beast of Burden“.
...
Was sind eigentlich „Hammer“-Produktionen? Die schon legendäre "Hammer Film-Productions" ist aus heutiger Sicht unbestritten eines der berühmtesten wie schrillsten Horrorfilmstudios der Welt gewesen. Dem können nur die herrlich modifizierten Trash-Filme von „Troma“ aktuelleres Wasser reichen. Die Briten stehen jedoch repräsentativ für eine mittlerweile filmhistorische Epoche, in der Horror nicht mit Splatter-, Slasher- oder Gorefilmen gleichgesetzt wurde: „Splatter“ outruiert exzessive Gewalt, in „Slasher“- Movies werden ganz gerne ganze Gruppen via Schlitzereien dezimiert, und Gore bedeutet soviel wie geronnenes Blut, bebildert primär das leidliche Ergebnis morbider Greuel-Taten.
Die Hammer-Filme waren dagegen weitaus harmloser, überwiegend in den 1950er bis frühen 1970er Jahren mit geringem Budget produziert und meist im Horror- oder Science-Fiction-Sujet angesiedelt: Dazu gehören mittlerweile zahlreiche Filmklassiker, wie die unsterblichen Dracula-Verfilmungen mit Christopher Lee, der, neben dem Standard-Bösewicht Peter Cushing, einer der Stammschauspieler des Studios war. Das schräge Studio verknüpfte als erste Filmgesellschaft die britische Gothic-Tradition mit den blutigen Grausamkeiten des französischen „Théâtre du Grand-Guignol“. Das Pariser „Grand Guignol“ war 1898 bis 1952 ein einzigartiges Theater: Von ihm gingen sowohl zum "entfesselten Theater" der Moderne wie zum Splatter- und Horrorfilm der USA starke Impulse aus. Das Stück „Dr. Caligari“, bereits seit 1919 als stummer Film bekannt, fand hier 1925 seine Premiere.
Mit einer expliziten Darstellung blutiger Details führte Hammer die erste große Genre-Innovation seit den Horror-Filmen der 30er Jahre ein. Fast zwei Jahrzehnte waren die bizarren Hammer-Avantgardisten Garant für britisch kultivierten Horror. In ihr erblickten Genreklassiker wie Frankenstein und Dracula, der Werwolf und die Mumie, aber auch Monster wie die Schlangenfrau Gorgone das schauderhafte Licht der Filmwelt.
Hammers Klassiker-Remakes sind heuer selbst Klassiker: Ihr Nimbus ist die amüsante Synthese von britischem Understatement mit süffisanten Elegien von Gewalt und Erotik. Und die schlummerten schon ewig hinter der Maske von Blutsaugern, Kunstmenschen und Doppelgängern. "Nur für Sadisten geeignet", lautete das einstige, publikumswirksame Motto nach der Uraufführung ihres ersten Frankensteinfilms. Doch das grausige Spektakel war nicht nur ein grandioser Coup beim Publikum, es setzte auch dem vegetierenden Horror-Genre neue Impulse. Aus der kommerziellen und cinéastischen Bedeutungslosigkeit erlebte Hammer so den kometengleichen Aufstieg mit weit über 70 Filmen zur berühmt-berüchtigsten Horror-Schmiede aller Zeiten.
Da kommt die vierteilige, sehr schön ausgestattete Hammer-Hommage der Leipziger Kinowelt mit zeitloser Aktualität zur rechten Zeit: Für Kids, die mittlerweile wesentlich schwerere Kaliber wie „Hostel“ oder „Slither“ favorisieren, ganz zu schweigen von den grausamen Videogamern eine Lachnummer? Weit gefehlt, existieren doch weltweit unzählige Fan-Sites und -Clubs, die der Hammer-Tradition immer noch sehr großen Respekt zollen, vor allem den folgenden Klassikern:
Folgender Horror lauert in der Digi-Box:
Film 1: Das Grab der blutigen Mumie (1972)
Regie: Seth Holt
Film 2: Dracula - Nächte des Entsetzens (1970)
Regie: Roy W. Baker
Film 3: Frankensteins Schrecken (1970)
Regie: Jimmy Sangster
Film 4: Nur Vampire küssen blutig (1971)
Regie: Jimmy Sangster
Sprache: D, E
Bild: Widescreen
Untertitel: D
Länge: Ca 363 Min.
Extras: Fotogalerie, Trailer, Werbeflyer
Film 1: Das Grab der blutigen Mumie
(OT: Blood from the Mummy’s Tomb)
Mit Andrew Keir, Valerie Leon, Hugh Burdon
Ein Archäologe stößt mit seinem Team auf die Grabkammer der Göttin Tera und deren perfekt erhaltene Mumie. Die Forscher entweihen den Sarkophag, indem sie die Grabbeigaben mopsenn. Ein fataler Fehler, denn Terra schwört den Grabschändern grausame Rache. Ihr Geist dringt nämlich in Julians Tochter Margareth ein, um von ihr Besitz zu ergreifen. Unter Tessas Einfluss begibt sich Margaret auf die Suche nach den Expeditions-Räubern, damit sie auf fantasievolle wie auch grausame Weise dezimiert werden.
Film 2: Dracula - Nächte des Entsetzens
(OT: Scars of Dracula)
Mit Christopher Lee, Dennis Waterman, Jenny henley
Der junge Simon Carlson macht sich mit seiner hübschen Verlobten Sarah auf die Suche nach seinem Bruder Paul; der verschwand auf mysteriöse Weise. Die Spur führt ins sehr abgelegene Schloss des Grafen Dracula der unglücklicherweise eine außergewöhnliche Vorliebe für frisches Menschenblut hegt.
Die mörderischen Absichten des untoten und blutsaugenden Aristokraten werden bald sehr gefährlich, und Simon scheint dabei dasselbe Schicksal wie seinem Bruder Paul zu ereilen.
Film 3: Frankensteins Schrecken
(OT: The Horror of Frankenstein)
Mit Ralph Bates, Kate O’Mara, Veronica Carlson
Um frühzeitig alleiniger Herscher des Frankenstein-Schlosses zu werden, schreckt Victor nicht einmal vor dem Vater-Mord zurück. Nach dessen gewaltsamen wie mysteriösen Ableben übernimmt Victor nicht nur Haus, Vermögen und Titel, sondern obendrein die Dienste des Hausmädchens Alys in Küche und Bett. Bald jedoch erwacht des Wahnsinnigen Ehrgeiz erneut, indem Victor alles daransetzt, sich ein eigenes Monster zu kreieren. Mit heimlich geklauten Leichenteilen gelingt es ihm in der Tat, eine mehr als bizarre Kreatur zu neuem Leben zu verhelfen…
Film 4: Nur Vampire küssen blutig
(OT: Lust for a Vampire)
Mit Ralph Bates, barbara Jefford, Suzanna Leigh
Österreich 1830. Der junge Brite Richard Lestrange nimmt einen Job als Englischlehrer im sagenumwobenen Schloss Karnstein an, das inzwischen eine Mädchenschule beherbergt. Eine seiner Schülerinnen ist die hübsche Mircalla, die natürlich eine faszinierende Ausstrahlung auf den unbescholtenen Pauker ausübt. Unterdessen häufen sich mysteriöse Vorfälle, indem mehrere Mädchen auf ungeklärte Weise von der Bildfläche verschwinden. Geschichtslehrer Giles Barton stellt Nachforschungen an und konfrontiert Richard mit seiner unglaublichen Neuentdeckung. Aber Richard mag einfach nicht glauben, dass gerade seine geliebte Mircalla in Wahrheit die blutrünstige Vampir-Lady Carmilla Karnstein sein soll. Ein fataler Fehler mit folgenschweren Ereignissen...
Auf der Lauer liegen die Hammer-Streifen seit ihrem Anbeginn: Eine bissige Sache, die ewige Patenschaft für aktuellere Movies (z.B. „Die Mumie“, oder „Mary Shelleys Frankenstein“) übernommen haben. Das ist auch weitaus mehr, als jeder erwarten darf, zumal Vampire, Werwölfe, Hexen und Zombies nicht nur böse Metal-Boys, Patchouli-getränkte Goths oder Rockröhren faszinieren. Die sonst so friedvolle Kate Bush titelte einen Song „Hammer Horror“ und die Rolling Stones intonierten schon vor langer Zeit ihren „Beast of Burden“.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Hammer Horror Box:
Originaltitel: Blood from the Mummy`s Tomb / The Horror of Frankenstein / Lust for a Vampire / Scars of Dracula
Land / Jahr: Großbritannien 1970 - 1972
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Hammer Horror Box:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Fotogalerie, Werbeflyer
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