Der Teufel trägt Prada
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Andrea Barnes (Anne Hathaway, „Plötzlich Prinzessin“) ist das, was man ein Mädchen vom Lande nennen könnte – wohlbehütet aufgewachsen und sehr bodenständig. Um ihrem Traumjob Journalistin näher zu kommen, entschliesst sie sich zu einem Umzug in die Glitzer-Metropole New York City. Denn wenn es eine Stadt gibt auf dieser Welt, in der man wichtige Kontakte knüpfen kann, dann hier!
Doch Kontakte von unerwarteter Seite sind es, denen Andrea begegnet: sie nimmt einen Job an als Assistentin der Herausgeberin von „Runway“ – DEM Modemagazin schlechthin. Miranda Priestly (Meryl Streep, „The Hours“) heisst ihre neue Chefin, der die gesamte New Yorker High Society zu Füßen liegt.
Hinter der makellosen Fassade verbirgt sich jedoch der reinste Drachen: Miranda schikaniert alles und jeden in ihrer Umgebung mit wahnwitzigen Aufgaben und hysterisch-cholerischen Anfällen.
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Inhaltsangabe zu Der Teufel trägt Prada: 
Andrea Barnes (Anne Hathaway, „Plötzlich Prinzessin“) ist das, was man ein Mädchen vom Lande nennen könnte – wohlbehütet aufgewachsen und sehr bodenständig. Um ihrem Traumjob Journalistin näher zu kommen, entschliesst sie sich zu einem Umzug in die Glitzer-Metropole New York City. Denn wenn es eine Stadt gibt auf dieser Welt, in der man wichtige Kontakte knüpfen kann, dann hier!
Doch Kontakte von unerwarteter Seite sind es, denen Andrea begegnet: sie nimmt einen Job an als Assistentin der Herausgeberin von „Runway“ – DEM Modemagazin schlechthin. Miranda Priestly (Meryl Streep, „The Hours“) heisst ihre neue Chefin, der die gesamte New Yorker High Society zu Füßen liegt.
Hinter der makellosen Fassade verbirgt sich jedoch der reinste Drachen: Miranda schikaniert alles und jeden in ihrer Umgebung mit wahnwitzigen Aufgaben und hysterisch-cholerischen Anfällen.
Der Teufel trägt Prada stammt aus dem Hause 20th Century Fox Home Entertainment.
Der Teufel trägt Prada Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Teufel trägt Prada:
Darsteller:
Meryl Streep, Anne Hathaway  , Emily Blunt  , Stanley Tucci  , Adrian Grenier, Tracie Thoms, Rich Sommer, Simon Baker  , Daniel Sunjata, Jimena Hoyos, Rebecca Mader, Tibor Feldman, Stephanie Szostak, David Marshall Grant, James Naughton, Colleen Dengel, Suzanne Dengel, Eric Seltzer, David Callegati, Alexie Gilmore, Alyssa Sutherland, Ines Rivero, John Rothman, L.J. Ganser, George C. Wolfe, Gisele Bündchen  , Paul Keany, James Cronin, Rori Cannon, Stan Newman, Heidi Klum  , Valentino Garavani, Robert Verdi, Lindsay Brice, Bridget Hall, John Graham, Wells Dixon, Ilona Alexandra, Andrea Bertola, Alexander Blaise, Jaclynn Tiffany Brown, Carl Burrows, Molyneau DuBelle, Guy A. Fortt, Scott Hatfield, Nina Lisandrello, Zev McAllister, Denis McKeown, Justin Restivo, Sage Salzer,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Teufel trägt Prada:
3Jean Lüdeke2009-01-28
Mit der gestylten Adaption des Romans von Lauren Weisberger „The Devil Wears Prada“, in dem sie ihre leidlichen Erfahrungen als Praktikantin bei der gefürchteten Vogue Chefin Anna Wintour beschreibt, nimmt David Frankel, der sich in zwei Episoden von „Sex in the City“ in feminine Machtwelten wagte, die Mode-Branche in nonchalenter Art und Weise aufs Korn. Für die begnadete Brecht-Bühneninterpretin und dreizehnfach oscarnominierte und Oscar-gewinnerin Meryl Streep als obercoole Drachenlady mit unheilbar gesundem Gespür für Mode und Moneten sowie Anne Hathaway als kaschierte Mauerblümchen-Schönheit eine amüsante Besetzung für die sinnige Parodie auf die Exaltiertheit und Scheinheiligkeit der Emporio- und Dolce Gabana-Welten ohne größeren Tiefsinn.
Der Plot und die Story sind so durchsichtig wie ein Seidennegligé über dem Minirock: Wer hat Angst vor Miranda Priestley? Alle, denn die Fashion-Queen (Meryl Streep) hat beim führenden US-Modemagazin „Runway alle Fäden in der Hand. Dies bekommt auch das landeiige Mauerblümchen Andrea Sachs (Anne Hathaway) zu spüren. Sie träumt von der Karriere als Journalistin in New York. In der Tat gelingt es ihr, den vermeintlichen Einstieg ins Edel-El Dorado zu ergattern. Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift "Runway“ als persönliche Assistentin der Herausgeberin (Miranda Priestly) engagiert. Der Job entpuppt sich indes rasch als horribles Unterfangen im Luxus-Ambiente, denn Madame Priestly macht Andrea mit ihren unberechenbaren Launen, bigotten Aufträgen und unerfüllbaren Erwartungen das bescheidene Dasein zur diabolischen Existenzfrage schlechthin. Bis sich das zerbrechende Seelchen auf eigenen Mut besinnt, sind noch einige Querelen zu überstehen…
Im amerikanischen Erzählwestern zog einstens John Wayne beide Colts, androgyne Ikone wie Jet Li setzten sich mit gezielter asiatischer Akrobatik durch, der Vogue-Stalinistin Miranda Priestley reicht der Telefonhörer, um Panik, Paranoia, Angst und schrecken zu streuen. Sie ist konsistenter als ein Eisbärfell-Mantel. Darauf basiert grundsätzlich die Stärke dieser oberflächlichen amerikanischen Modeanalyse. Wer schöne Frauen und Designer-Klamotten mag, ist bestens aufgehoben, genauso wie Lifestyle-Chefredakteure, Mode-Messis und Streep-Freaks. Wer aber Adler- oder Tschibo-Klamotten mit Mode verwechselt, sollte sich das Eintrittsgeld sparen.
Mit biographischer Realität spart ebenso der Film, denn Meryl Streep „würdigt“ die tatsächliche Priestley mit verharmlosendem, augenzwinkernderm Anti-Charme, dekolletiert mit Klisches: so ist beispielsweise der Hausdesigner Nigel (Stanley Tucci) natürlich so homophil warm, dass er seine Kollektion selbst mit der flachen Hand bügeln könnte. Die Realiät offenbart eher Gegenteiliges: Priestly hatte verdeutlicht, daß die im Film agierenden Dsigner niemals wieder in „Vogue“ erwähnt würden. Die Insider wissen durchaus, welche XXL-Macht diese Mode-Megäre ausübt. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten steht die eiserne Lady mit ihrem unfehlbaren Sinn für Stil und Ästhetik schon an der Spitze des Magazins. Kein großes Modehaus kann es sich auch heuer nicht leisten, die jüngste Kollektion vorzustellen, ohne sie vorher zu kontaktieren. Sie war es, die als eine der Ersten etwas günstige Mode mit exklusiven Stücken drapierte. Zu ihrem „Vogue“-Debüt ließ sie ein 19-jähriges israelisches Model für das Cover fotografieren, betucht mit einer ausgewaschenen 50-Dollar-Jeans und einem 10 000 Dollar teuren, juwelenbestückten T-Shirt von Christian Lacroix. Sie nahm Prominente aufs Titelbild wie Talkerin Oprah Winfrey – aber natürlich erst, nachdem die gute 20 Pfund abgenommen hatte. Selbst Hillary Clinton musste versprechen, sich von ihrem marineblauen Farbsteckenpferdchen zu trennen. Wenn man bedenkt , dass diese Ex-First-Lady immer wieder im Gespräch um die US-Präsidentschaft auftaucht, Altkanzler Gerhard Schröder gar die Zeit hatte, sich massiv gegen Haarfärbegerüchte einer großen deutschen Boulevardzeitung zu wehren, dann begreifen wir allmählich, dass auch große Weltpolitik in modischen nuancierten Variationen über globale Laufstege modeln könnte, und wir dagegen in Lumpen bewandt verstummt zuschauen dürfen.
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Mit der gestylten Adaption des Romans von Lauren Weisberger „The Devil Wears Prada“, in dem sie ihre leidlichen Erfahrungen als Praktikantin bei der gefürchteten Vogue Chefin Anna Wintour beschreibt, nimmt David Frankel, der sich in zwei Episoden von „Sex in the City“ in feminine Machtwelten wagte, die Mode-Branche in nonchalenter Art und Weise aufs Korn. Für die begnadete Brecht-Bühneninterpretin und dreizehnfach oscarnominierte und Oscar-gewinnerin Meryl Streep als obercoole Drachenlady mit unheilbar gesundem Gespür für Mode und Moneten sowie Anne Hathaway als kaschierte Mauerblümchen-Schönheit eine amüsante Besetzung für die sinnige Parodie auf die Exaltiertheit und Scheinheiligkeit der Emporio- und Dolce Gabana-Welten ohne größeren Tiefsinn.
Der Plot und die Story sind so durchsichtig wie ein Seidennegligé über dem Minirock: Wer hat Angst vor Miranda Priestley? Alle, denn die Fashion-Queen (Meryl Streep) hat beim führenden US-Modemagazin „Runway alle Fäden in der Hand. Dies bekommt auch das landeiige Mauerblümchen Andrea Sachs (Anne Hathaway) zu spüren. Sie träumt von der Karriere als Journalistin in New York. In der Tat gelingt es ihr, den vermeintlichen Einstieg ins Edel-El Dorado zu ergattern. Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift "Runway“ als persönliche Assistentin der Herausgeberin (Miranda Priestly) engagiert. Der Job entpuppt sich indes rasch als horribles Unterfangen im Luxus-Ambiente, denn Madame Priestly macht Andrea mit ihren unberechenbaren Launen, bigotten Aufträgen und unerfüllbaren Erwartungen das bescheidene Dasein zur diabolischen Existenzfrage schlechthin. Bis sich das zerbrechende Seelchen auf eigenen Mut besinnt, sind noch einige Querelen zu überstehen…
Im amerikanischen Erzählwestern zog einstens John Wayne beide Colts, androgyne Ikone wie Jet Li setzten sich mit gezielter asiatischer Akrobatik durch, der Vogue-Stalinistin Miranda Priestley reicht der Telefonhörer, um Panik, Paranoia, Angst und schrecken zu streuen. Sie ist konsistenter als ein Eisbärfell-Mantel. Darauf basiert grundsätzlich die Stärke dieser oberflächlichen amerikanischen Modeanalyse. Wer schöne Frauen und Designer-Klamotten mag, ist bestens aufgehoben, genauso wie Lifestyle-Chefredakteure, Mode-Messis und Streep-Freaks. Wer aber Adler- oder Tschibo-Klamotten mit Mode verwechselt, sollte sich das Eintrittsgeld sparen.
Mit biographischer Realität spart ebenso der Film, denn Meryl Streep „würdigt“ die tatsächliche Priestley mit verharmlosendem, augenzwinkernderm Anti-Charme, dekolletiert mit Klisches: so ist beispielsweise der Hausdesigner Nigel (Stanley Tucci) natürlich so homophil warm, dass er seine Kollektion selbst mit der flachen Hand bügeln könnte. Die Realiät offenbart eher Gegenteiliges: Priestly hatte verdeutlicht, daß die im Film agierenden Dsigner niemals wieder in „Vogue“ erwähnt würden. Die Insider wissen durchaus, welche XXL-Macht diese Mode-Megäre ausübt. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten steht die eiserne Lady mit ihrem unfehlbaren Sinn für Stil und Ästhetik schon an der Spitze des Magazins. Kein großes Modehaus kann es sich auch heuer nicht leisten, die jüngste Kollektion vorzustellen, ohne sie vorher zu kontaktieren. Sie war es, die als eine der Ersten etwas günstige Mode mit exklusiven Stücken drapierte. Zu ihrem „Vogue“-Debüt ließ sie ein 19-jähriges israelisches Model für das Cover fotografieren, betucht mit einer ausgewaschenen 50-Dollar-Jeans und einem 10 000 Dollar teuren, juwelenbestückten T-Shirt von Christian Lacroix. Sie nahm Prominente aufs Titelbild wie Talkerin Oprah Winfrey – aber natürlich erst, nachdem die gute 20 Pfund abgenommen hatte. Selbst Hillary Clinton musste versprechen, sich von ihrem marineblauen Farbsteckenpferdchen zu trennen. Wenn man bedenkt , dass diese Ex-First-Lady immer wieder im Gespräch um die US-Präsidentschaft auftaucht, Altkanzler Gerhard Schröder gar die Zeit hatte, sich massiv gegen Haarfärbegerüchte einer großen deutschen Boulevardzeitung zu wehren, dann begreifen wir allmählich, dass auch große Weltpolitik in modischen nuancierten Variationen über globale Laufstege modeln könnte, und wir dagegen in Lumpen bewandt verstummt zuschauen dürfen.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Der Teufel trägt Prada:
Originaltitel: The Devil Wears Prada
Land / Jahr: USA 2006
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Der Teufel trägt Prada:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, 6 Featurettes: Die Reise auf die große Leinwand / NYC und Mode / Mode-Visionärin Patricia Field / Valentino / Boss aus der Hölle / Danda Santini: Chefredakteurin, Verpatzte Szenen, Nicht verwendete Szenen mit zuschaltbaren Kommentaren, Kommentare
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