Jena Paradies
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Jeanette (Stefanie Stappenbeck) lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Louis (Luca de Michieli) in Jena. Da sie sehr viel arbeitet, kann sie sich kaum um Louis kümmern, der in Harry (Bruno F. Apitz), dem Platzwart des örtlichen Fußballvereins, einen väterlichen Freund findet. Eine überstürzt organisierte Geburtstagsfeier für Louis misslingt und sorgt für noch mehr Ärger. Als Jeanette sich dann auch noch in den neu eingezogenen Nachbar Philipp (Hans-Jochen Wagner) verliebt, wächst allen die Situation über den Kopf …
Auf vielschichtige Weise erzählt Marco Mittelstaedt von den Sehnsüchten und Problemen einer jungen Frau, die lernen muss, mit ihrer Situation als alleinerziehende Mutter klarzukommen, und von Menschen, die hoffnungsvoll einen Ausbruch aus ihrem Alltag wagen …
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Inhaltsangabe zu Jena Paradies: 
Jeanette (Stefanie Stappenbeck) lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Louis (Luca de Michieli) in Jena. Da sie sehr viel arbeitet, kann sie sich kaum um Louis kümmern, der in Harry (Bruno F. Apitz), dem Platzwart des örtlichen Fußballvereins, einen väterlichen Freund findet. Eine überstürzt organisierte Geburtstagsfeier für Louis misslingt und sorgt für noch mehr Ärger. Als Jeanette sich dann auch noch in den neu eingezogenen Nachbar Philipp (Hans-Jochen Wagner) verliebt, wächst allen die Situation über den Kopf …
Auf vielschichtige Weise erzählt Marco Mittelstaedt von den Sehnsüchten und Problemen einer jungen Frau, die lernen muss, mit ihrer Situation als alleinerziehende Mutter klarzukommen, und von Menschen, die hoffnungsvoll einen Ausbruch aus ihrem Alltag wagen …
Jena Paradies stammt aus dem Hause Eurovideo Bildprogramm GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Jena Paradies:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Jena Paradies:
0Bernd Hellweg2009-01-28Die 27-jährige Jeanette ist eine allein erziehende Mutter, und lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Louis in Jena. Um sich und ihren Sohn über Wasser zu halten arbeitet sie als "Mädchen für alles" für Harry, dem Platzwart des örtlichen Fußballvereins. Dies tut sie auch, um sich irgendwann den Wusch nach einer eigenen Tischlerei zu erfüllen.
Louis hat gefallen an den mürrischen alten Platzwart gefunden und sieht ihn als art Opa-Ersatz, denn den Kontakt zu seinen Großeltern mütterlicherseits hat Jeanette so gut wie abgebrochen, zu Louis Vater und dessen Familie besteht eh kein Kontakt.
Doch nicht nur die Zwei haben so ihre Probleme, auch Harry macht sich so seine Gedanken. Seine ganze Zeit opfert er dem Fußballverein, er lebt förmlich für den Club, aber seine Arbeit für den Verein und für die Mannschaft wird mehr geduldet als akzeptiert. Es fehlt allen einfach der Ehrgeiz, wie er meint, und beschimpft sie immer als Amateure.
Als sich Louis auf seinem Geburtstag, durch eine waghalsige Kletterpartie, ein Bein bricht, gibt seine Mutter nach und sie fahren zusammen auf ihrem Roller zu der Silberhochzeit der Großeltern. Doch die Enge und das angespannte Verhältnis zu ihrer Familie bringt Jeanette dazu, die Feier überstürzt wieder zu verlassen. Trost findet sie bei ihrem verheirateten Nachbarn Philipp, der an diesem Abend allein zu Hause ist, da seine schwangere Frau zusammen mit der gemeinsamen Tochter ebenfalls auf ein Familienfest gefahren, denn solche Feste kann er genauso wenig ertragen kann wie Jeanette. Es scheint sich zwischen den Beiden zu entwickeln. Dabei scheint die sehr enge Beziehung zwischen Jeanette und Louis heftige Sprünge zu erleiden, so dass sich Jeanettes Mutter wieder mal in ihr Leben einmischt.
"Jena Paradies" ist der Debütfilm von Marco Mittelstaedt, und erzählt von den Sehnsüchten und den Problemen einer jungen Frau, die lernen muss und will, mit ihrer nicht grad leichten Situation als allein erziehende Mutter klarzukommen, und von Menschen, die hoffnungsvoll einen Ausbruch aus ihrem Alltag wagen.
Dieses Konzept für den Film klingt eigentlich gar nicht schlecht, aber der Film kann beim Publikum einfach nicht greifen und kommt über das Niveau eines mittelmäßigen TV-Films nicht heraus. Was zum einen an der wirklich deprimierenden Handlung liegen mag sowie das der Zuschauer im gesamten Film keinen wirklichen Sympathieträger finden kann. Die Darsteller legen zwar ordentliche Arbeit ab, aber ihre Rollen sind einfach unsympathisch, es fehlt den Figuren an Charakter und Tiefe. Zudem lässt der Film viele Fragen offen (z.B. was ist zwischen Jeanette und ihren Eltern geschehen?) und die Dialoge ziehen sich manchmal ins Endlose und wirken fehl am Platz.
Fazit: Eine nette, kleine Geschichte, die ihr Potential gänzlich verschenkt hat. Schade!
Alternativen: "Hallische Kometen", "Das Lächeln der Tiefseefische" und "Brassed Off"
Zu Bild (16:9) und Ton (DD 2.0) lässt sich nicht viel sagen, beides ist ok. Das Bild ist manchmal vielleicht etwas unscharf und grobkörnig in dunklen Szenen, aber ansonsten gibt es gute natürliche wirkende Farben. Der Ton ist zwar nur in DD 2.0, aber für ein Drama wie dieses völlig ausreichend.
Bonusmaterial ist wie die Qualität ganz ok. Geboten wird hier dem Interessierten ein Interview mit Stefanie Stappenbeck (Jeanette), und Interviews in Form von Texttafeln mit dem Regisseur und der Autorin. Weiter geht es mit einem Portrait der Bildgestalterin und "Jena - Die Stadt" sowie einmal "Jena in 360°" (eine Kamerarundfahrt). Zu guter Letzt noch eine Fotogalerie, den Kinotrailer und die obligatorische epix-Trailershow.
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Die 27-jährige Jeanette ist eine allein erziehende Mutter, und lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Louis in Jena. Um sich und ihren Sohn über Wasser zu halten arbeitet sie als "Mädchen für alles" für Harry, dem Platzwart des örtlichen Fußballvereins. Dies tut sie auch, um sich irgendwann den Wusch nach einer eigenen Tischlerei zu erfüllen.
Louis hat gefallen an den mürrischen alten Platzwart gefunden und sieht ihn als art Opa-Ersatz, denn den Kontakt zu seinen Großeltern mütterlicherseits hat Jeanette so gut wie abgebrochen, zu Louis Vater und dessen Familie besteht eh kein Kontakt.
Doch nicht nur die Zwei haben so ihre Probleme, auch Harry macht sich so seine Gedanken. Seine ganze Zeit opfert er dem Fußballverein, er lebt förmlich für den Club, aber seine Arbeit für den Verein und für die Mannschaft wird mehr geduldet als akzeptiert. Es fehlt allen einfach der Ehrgeiz, wie er meint, und beschimpft sie immer als Amateure.
Als sich Louis auf seinem Geburtstag, durch eine waghalsige Kletterpartie, ein Bein bricht, gibt seine Mutter nach und sie fahren zusammen auf ihrem Roller zu der Silberhochzeit der Großeltern. Doch die Enge und das angespannte Verhältnis zu ihrer Familie bringt Jeanette dazu, die Feier überstürzt wieder zu verlassen. Trost findet sie bei ihrem verheirateten Nachbarn Philipp, der an diesem Abend allein zu Hause ist, da seine schwangere Frau zusammen mit der gemeinsamen Tochter ebenfalls auf ein Familienfest gefahren, denn solche Feste kann er genauso wenig ertragen kann wie Jeanette. Es scheint sich zwischen den Beiden zu entwickeln. Dabei scheint die sehr enge Beziehung zwischen Jeanette und Louis heftige Sprünge zu erleiden, so dass sich Jeanettes Mutter wieder mal in ihr Leben einmischt.
" Jena Paradies" ist der Debütfilm von Marco Mittelstaedt, und erzählt von den Sehnsüchten und den Problemen einer jungen Frau, die lernen muss und will, mit ihrer nicht grad leichten Situation als allein erziehende Mutter klarzukommen, und von Menschen, die hoffnungsvoll einen Ausbruch aus ihrem Alltag wagen.
Dieses Konzept für den Film klingt eigentlich gar nicht schlecht, aber der Film kann beim Publikum einfach nicht greifen und kommt über das Niveau eines mittelmäßigen TV-Films nicht heraus. Was zum einen an der wirklich deprimierenden Handlung liegen mag sowie das der Zuschauer im gesamten Film keinen wirklichen Sympathieträger finden kann. Die Darsteller legen zwar ordentliche Arbeit ab, aber ihre Rollen sind einfach unsympathisch, es fehlt den Figuren an Charakter und Tiefe. Zudem lässt der Film viele Fragen offen (z.B. was ist zwischen Jeanette und ihren Eltern geschehen?) und die Dialoge ziehen sich manchmal ins Endlose und wirken fehl am Platz.
Fazit: Eine nette, kleine Geschichte, die ihr Potential gänzlich verschenkt hat. Schade!
Alternativen: "Hallische Kometen", "Das Lächeln der Tiefseefische" und "Brassed Off"
Zu Bild (16:9) und Ton (DD 2.0) lässt sich nicht viel sagen, beides ist ok. Das Bild ist manchmal vielleicht etwas unscharf und grobkörnig in dunklen Szenen, aber ansonsten gibt es gute natürliche wirkende Farben. Der Ton ist zwar nur in DD 2.0, aber für ein Drama wie dieses völlig ausreichend.
Bonusmaterial ist wie die Qualität ganz ok. Geboten wird hier dem Interessierten ein Interview mit Stefanie Stappenbeck (Jeanette), und Interviews in Form von Texttafeln mit dem Regisseur und der Autorin. Weiter geht es mit einem Portrait der Bildgestalterin und "Jena - Die Stadt" sowie einmal "Jena in 360°" (eine Kamerarundfahrt). Zu guter Letzt noch eine Fotogalerie, den Kinotrailer und die obligatorische epix-Trailershow.
(Bernd Hellweg)
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Weitere Filminfos zu Jena Paradies:
Originaltitel: Jena Paradies
Land / Jahr: Deutschland 2004
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Jena Paradies:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Interview mit Stefanie Stappenbeck (ca.11 Min.), Interview mit dem Regisseur, Interview mit der Autorin, Portrait der Bildgestalterin, Jena – die Stadt, Jena in 360°, Fotogalerie
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