Schiffsmeldungen
Schauspieler / Schauspielerinnen in Schiffsmeldungen:
Darsteller:
Kevin Spacey Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Schiffsmeldungen:
Quoyle und seine Tocher nehmen die Herausforderug an und ziehen in das rauhe Klima in ein verlassenes Haus, in dem einst die Vorfahren der Quoyles gelebt haben. Quoyle findet schnell einen Job als Redakteur bei der kleinen Lokalzeitungen und ist dort für die Schiffsmeldungen zuständig. Mit jedem neuen Report über ankommende Schiffe und ihre Besitzer steigt das Selbstwertgefühl des Mannes. Dazu findet er schnell Anschluß an die exzentrischen Einwohner des kleinen Dorfes. Seine Tochter lernt einen kleinen verstörten Jungen im Kindergarten kennen, dessen Mutter die erste ehrliche Frau in Quoyles Leben sein wird, für die er schnell mehr als platonische Liebe empfindet. Immer mehr gewöhnen sich die Quoyles an ihr neues Zuhause und eine Besserung der Lebensumstände scheint einzutreten, doch die Vergangenheit holt den armen Quoyle ein, bis er sich entscheidet, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Gelesen habe ich die hoch gepriesene Romanvorlage „Schiffsmeldungen“ nicht, doch trotzdem war ich sehr interessiert, den neuen Film von Lasse Hallström zu sehen, der schon mit „Chocolat“ zu überzeugen wußte. Liebevoll und detailreich schildert Hallström in seinen Filmen das Leben etwas anderer Charaktere, die nicht aalglatt in die Gesellschaft passen. Schiffsmeldungen ist wieder einer dieser Filme, denen man gerne zuhört und zuschaut. Schnell baut man eine emotionale Beziehung zum Protagonisten auf, der mit Kevin Spacey genial besetzt wurde. Stimmung erzeugt Hallström auch durch einen wunderbaren Soundtrack, der sich zusamenn mit der ruhigen Erzählweise schnell einprägt und noch lange nach dem Kinobesuch bzw. DVD-Abend nachschallt. Julianne Moore hingegen wirkt etwas blass und kann sich schauspielerisch nicht gegen den mächtigen Spacey durchsetzen, der schon in American Beauty fantastisch den geläuterten Helden spielte. (Christian Schmidtchen) alle Rezensionen von Christian Schmidtchen ...
"Wer ""Chocolat"" von Lasse Hallström gesehen hat, ist fasziniert von seiner ruhigen Art, bewegende Geschichten zu erzählen. Das ist bei seinem neuen Epos ""Schiffsmeldungen"" nicht anders.
Quoyle (Kevin Spacey) ist ein Antiheld, ein Kriecher, ein farbloser Spießer, der um nichts in der Welt auffallen möchte und den selbst der Vater für einen Loser hält. Sein Leben verändert sich, als ihn die sexhungrige Schlampe Petal (Kate Clanchet) aufgabelt und sofort schwanger wird. Fortan sitzt Quoyle mit seiner Tochter Bunny allein im Haus, während Petal um die Häuser zieht. Doch es kommt noch schlimmer. Quoyle Eltern bringen sich um und auch Petal geht bei einem Autounfall drauf - Quoyle weiß nicht, was er jetzt machen soll. Da taucht seine Tante Agnis (Judi Dench) auf und schleppt die beiden hoch in den Norden nach Neufundland - zu den Ursprüngen ihrer Familie. Es ist faszinierend, wie der Film in Neufundland an Atmosphäre gewinnt. Die rauhe eisige Kulisse der kanadischen Insel trägt dazu bei. Aber auch die knorrigen Leute vor Ort (gespielt u.a. von Rhys Ifans und Scott Glenn) sind eine Offenbarung. In einem Haus, das mit Seilen am Boden festgetäut ist, damit es nicht davonfliegt, atmet Quoyle das erste Mal richtig durch. Als frisch angestellter Reporter für Schiffsnachrichten schnuppert er am Leben und lernt die Liebe (in Gestalt von Cate Blanchett) kennen. Doch bevor es zum Happyend kommen kann, müssen sich alle Beteiligten ihrer Vergangenheit stellen. Der Film ""Schiffsnachrichten"" begeistert mit einer tollen Story, begnadeten Schauspielern, unglaublichen Schicksalen und einer kleinen Portion Magie. Ein Film, beängstigend und schön zugleich, und zum Glück sehr weit von Hollywood entfernt. Viele Extras werten die kristallklar gemasterte DVD auf. " (Carsten Scheibe) alle Rezensionen von Carsten Scheibe ...
"Das Leben von Quoyle (Kevin Spacey), einem zwar sympathischen und sensiblen, aber doch eher lethargischen und schüchternen Einzelgänger, plätschert ohne sichtliche Höhepunkte vor sich hin. Abgesehen von der kurzen, glücklichen Zeit mit seiner lebenshungrigen Frau Petal (Cate Blanchett), die schon schnell das Interesse Quoyle, dem gemeinsamen Kind Bunny und dem Familienleben der drei verloren hat, ist in seinem Leben bisher wenig passiert. Von seinem despotischen Vater zum Versager abgestempelt, hat Quoyle schon früh selber geglaubt, nichts wert zu sein oder gar zu können und die Welt hat ihm bislang noch nicht das Gegenteil beweisen können.
Nach dem Unfalltod von Petal, der ihrem Versuch, mit einem neuen Lover durchzubrennen und möglichst weit weg von Quoyle und Bunny noch einmal ganz von vorne zu beginnen, ein jähes und tragisches Ende bereitet hat, entscheidet Quoyle auf Drängen seiner resoluten Tante Agnis (Judie Dench), nach Neufundland zu gehen. Im Land seiner Ahnen vor der Küste Kanadas möchte er zusammen mit Bunny und Agnis ein neues Leben beginnen. In dem winzigen Fischerdorf Killik-Claw findet er zu seiner eigenen Überraschung eine Anstellung als Reporter bei der Lokalzeitung ""Gammy Bird"", für die er bald sogar eine eigene Kolumne schreibt. Ausgerechnet er, der panische Angst vor dem nassen Element hat und nicht einmal schwimmen kann, soll in den ""Schiffsmeldungen"" über Schiffe, die im Hafen angelegt haben, und deren Besitzer berichten. Hier, in der rauen, vom tosenden Meer umgebenen Küstenlandschaft Neufundlands, findet der Großstädter Quoyle nach und nach zu seinen Wurzeln - und auch zu sich selber. Zum ersten Mal nimmt er sein Leben selber in die Hand und findet in den exzentrischen wie liebenswürdigen Einheimischen Freunde, die ihn dabei unterstützen. Und dann ist da auch noch die alleinerziehende Mutter Wavey Prowse (Julianne Moore), deren Sohn seit der Geburt behindert ist, für die Quoyle schon bald nicht nur freundschaftliche Gefühle hegt...Das Bild zeigt natürliche Farben, die in den Szenen auf Neufundland zum Teil bläulich eingefärbt also verfemdet wurden! Zudem überzeugen die gute Kantenschärfe und meist auch der Kontrast, der nur in dunkleren Passagen teils etwas detailarm daherkommt! Weniger erfreulich hingegen sind die kleineren Schwächen des anamorphen Bildes, die sich zu einem abzugsfähigen Ganzen aufsummieren! Da wäre zunächst das verbliebene Restrauschen nach Einsatz eines Rauschfilters, dann die vielen Fäden und Kratzer auf der Vorlage und ein stets vorhandenes Aliasing (Treppenmuster an scharfen Kanten)! Hinzu kommen gelegentliches Blockrauschen und einige Unschärfen, die im Bildhintergrund für einen ""schwammigen"" Eindruck sorgen! Somit bleiben summa summarum nur ""gute"" 7 Punkte über!Da es sich um einen Erzählfilm handelt durfte man wohl tonal ebenso eher einen Erzählcharakter erwarten! Und so ist es dann auch: das Hauptaugenmerk liegt auf den klar verständlichen, teils etwas zu spitz geratenen Dialogen, die überwiegend aus dem Center kommen und etwas aufgesetzt wirken, da zu sehr in den Vordergrund gemischt! Dazu gesellt sich der recht räumliche Score in Form von irisch angehauchter Flötenmusik der meist alle Kanäle bevölkert, allerdings oft wenig differenziert in der Dynamik wirkt! Die Ambienz wird immer wieder von den Rears her unterstützt und offeriert sogar einige wenige direktionale Effekte! In den Brandungswellen hört man sogar einen leichten Subwoofereinsatz heraus! Kurioserweise ist die (deutsche) DTS-Spur hier die leiseste, aber auch die am meisten räumlich differenzierte! Die anderen deutschen Spuren in 5.1 und 2.0 Surround klingen zu direkt und allgemein zu laut! Die Originalspur, nur mit festen dt. Untertiteln verfügbar, klingt ebenso natürlich wie die DTS-Spur bietet aber die besser in den Gesamtmix eingebetteten Dialoge! Alle Spuren zusammen genommen kommt man auf knappe...Die Extras umfassen bei den ""Concorde Home Edition""s inzwischen ein Standard-Paket, das viele Majors nicht mal bei (älteren) TOP-Titeln bieten! Da wären zum einen der Audiokommentar mit Regisseur, zwei der Produzenten (u.a. Irvin Winkler) und Drehbuchautor, der zwar etwas trocken ausgefallen ist, aber einige Infos bietet! Dann ein allerdings sehr promolastiges 22 minütiges ""Making Of"" (auf dem Backcover als ""Featurette"" betitelt), das neben Szenen aus dem Film auch Szenen vom Set sowie Interview-Statements mit Cast & Crew enthält! Ein 10 minütiges ""Behind-the-Scenes"" zeigt lose aneinandergreihte, unkommentierte Szenen vom Set! Wieder wirklich informativ sind die diversen Texttafeln mit Produktionsnotizen (24 Seiten) und Cast & Crew Infos (Bio- und Filmografien zu etlichen Darstellern und Film-Beteiligten) - die Cast & Crew Infos bieten zudem Interviews zu allen Beteiligten deren inhalt sich aber zum Teil aus dem Making Of wiederholt! Zu den Filmtrailern in deutsch und englisch gesellen sich Trailer weiterer Concorde-Titel und ein DVD-ROM-Part der aber lediglich zwei Links enthält (einen zur deutschen Concorde-Seite und einen zur wirklich nett gemachten US-Filmseite)! Der Audiokommentar ist leider nicht untertitelt, aber bei einigermassenen Englischkenntnissen trotzdem verständlich - die Videofeatures sind hingegen meist optional deutsch untertitelbar! Das Ganze ist in passende anamorphe Menüs verpackt, die bis in die Submenüs abwechslungsreich animiert und sounduntermalt sind! Selbst die Szenenanwahl kommt mit kleinen animierten und filmsounduntermalten Vorschaufenstern daher - diese Aufmachung ist einen Bonuspunkt wert, der aber aufgrund der User-Prohibitions wie OmU und vor allem der Umstellung von Ton und Untertiteln nur per Discmenü wieder abgezogen wird - wie gewonnen so zerronnen! Macht insgesamt ""gute""...Kein Film für die Liebhaber von Effekten und bombastischen Sets, aber für die, die es ruhiger mögen eine Wonne! Die Umsetzung des Films auf DVD ist insgesamt gelungen, wenn auch die Features ruhig noch informativer hätten sein können!" (Marcus Kampfert) alle Rezensionen von Marcus Kampfert ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Schiffsmeldungen, DVD:
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Weitere Filminfos zu Schiffsmeldungen: Originaltitel: The Shipping News Land / Jahr: USA 2001 Produktion: Irwin Winkler, Linda Goldstein, Knowlton, Leslie Holleran Vorlage: Roman von E. Annie Proulx Musik: Christopher Young Kamera: Oliver Stapleton B.S.C. Ausstattung: David Gropman Kostüme: Renée Ehrlich Kalfus Schnitt: Andrew Mondshein A.C.E. Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Schiffsmeldungen:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar von Regisseur Lasse Hallström, Featurette, Behind the Scenes, Produktionsnotizen, Cast & Crew, Fotogalerie, DVD-ROM-Part
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